Archiv für September 2009

Koteletts Junge, schöne heiße Koteletts – aus Schweinen – Junge …

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Freitag, 25. September 2009

sind lecker und außerdem sowas von geil, einfach in der Zubereitung und sehr gesund! Gut, bis auf letzteres bin ich Meiner ziemlich sicher, aber auch das hat sicher ein fünkchen Wahrheit. Besonders in meinem selbst gebastelten Nahrungsviereck, in dem tierische Produkte keinen unwesentlichen Teil bilden, werden diese Ernährungswunder einen kleinen, mit Fett und Panade gepflasterten Ehrenplatz finden. Kotteletts sind sicher, nebst Foie Gras, Teewurst und anderen Diätwundern einer der Gründe, warum mein Kardiologe seit neuestem eine güldene Uhr an seinem sonnengebräunten, kaum behaarten Arm trägt. Ich gönne es ihm. Besonders das abnagen des Knochens, am Ende einer solchen Kotelett-Zeremonie, lässt einen einfach Glücksgefühle, ähnlich die des unsagbar herrlichen Alkoholkonsums, aufkommen.

Nun ist aber genug dieser Worte und ich komme zum wesentlichen Teil dieses Eintrags. Das Rezept. Rezept kann man das eigentlich nicht direkt nennen da ich gar nicht weiß wie man Koteletts anders zubereiten könnte (also mit Panade, vom Schwein also nix Côte de Boeuf o.Ä.) wenn man von der finalen Garmethode absieht. Der eine, so wie ich meist, brät die Teile einfach in der Pfanne gar. Andere schwören drauf die Koteletts im Ofen, bei niedriger Temperatur gar ziehen zu lassen und wieder andere lassen die Koteletts in der Pfanne ruhen bis diese den gewünschten Gargrad erreicht haben.

Ich mache es heute nur in der Pfanne. Der Hunger treibt mich zu dieser Methode.

Zutaten

  • variable Anzahl Schweinekoteletts (schön dick und mit Fett marmoriert -> Abb. Fleischteilstücke S. 785 des Larousse )
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel, Weckmehl oder wie das in der jeweiligen Provinz eben genannt wird. Das Zeug kann man natürlich auch selber machen (Rezept folgt) aber ich als alter Proletarier benutze heute das fertige Produkt. Asche über mein Haupt.
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Butterschmalz oder Öl (nach Gusto bzw. Jedem das seine)

Rezept

1. Ein großes, zum Arbeiten geeignetes Holzbrett oder Schneidebrett bereit legen und darauf die soeben an der Metzgertheke (bitte! nicht diesen abgepackten Schrott kaufen) gekauften Koteletts ausbreiten, auf das sie sich mit ihrer vollen Pracht präsentieren mögen. Erektion verdrängen und schon kann es los gehen …

Kotelette im rohen Zustand

2. Also ich klopfe die Dinger nicht. Keine Ahnung warum. Schnitzel klopf ich, so selten ich mir auch Schnitzel mache aber Koteletts … keine Ahnung wie gesagt. Hat bisher immer geschmeckt. Koteletts melieren, leicht salzen und Pfeffern. Ei in einem tiefen Teller verquirrlen und auch leicht salzen und pfeffern. Die melierten Koteletts erst durchs Ei, wer hätte es gedacht und dann durch die Brösel der Semmel geleiten. Panade nicht mit der Gabel oder anderen Küchenutensilien andrücken. Muss nicht sein …

kotelette-zutaten

3. Pfanne erhitzen. Wenn diese schön heiß ist die Koteletts nacheinander, wers schafft auch gerne gleichzeitig, hineingeben. Gut, nun werden diese prachtvollen Himmelsgeschenke gold gelb gebraten. Anleitung gibts dazu nicht das geht auch ohne.

kotelette-pfanne

4. Das wars dann auch schon wieder. Einfach und sau lecker.

Euer Captain Carne

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Hammer Idee

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Freitag, 25. September 2009

mehr sag ich dazu nicht. War nicht meine aber lohnt sich ungemein. Erst recht wenn das Wasser fürs Spülen mehr wert ist wie die scheiß Teller von denen man zu speisen gewohnt ist. Gerne wieder. Ich mache ab jetzt immer den Abwasch ;)

abgespuelt

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The Hippy Seed Company – für alle die es etwas schärfer lieben

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Freitag, 25. September 2009

Kürzlich, als ich hungrig und nach scharfem Essen dürstend interaktiv durch das Weltennetz gelustwandelt bin, stieß ich glatt auf einen, der wie ich, scheinbar auch auf etwas schärfere Sachen abfährt. Neil, der Sänger und Gitarrist einer Punk Band aus Australien, dokumentiert hier das ein oder andere Schärfeerlebnis. Gut, ich mag es ja wie gesagt auch etwas schärfer, aber das, was er da testet, wäre mir allemal zu heftig. Von diversen Chillischoten über Soßen ist da für Jedermann was dabei. Hier findet ihr alle Videos von ihm. Es lohnt sich teilweise wirklich und ich finde es erstaunlich wie er das alles so locker weg steckt. Respekt.

Aber seht selbst (Chilli SauceTests “Pappy’s Moonshine madness”):

Ihr könnt auf seiner Youtube-Seite noch mehr finden, wirklich klasse der Mensch!

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Fleischküchle, du Sau

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Mittwoch, 23. September 2009

Ja, das dachte ich mir heute als ich nach einem sehr harten, wie immer unbequemen und anstrengenden Arbeitstag in der Fabrik, von dem ich schließlich, nach gefühlten 16 Stunden Knechtschaft, nach Hause in meine dreckige WG zurückgekehrt bin. Also besser gesagt habe ich mir das schon auf dem Nachhauseweg überlegt. Ich wollte mir eigentlich panierte Koteletts, nebst dem Rest Kartoffelsalat vom gestrigen Festmal, zubereiten. Also bog ich mit meinem französischen “Auto” in die Tiefgarage des Bosch Areals ein um einem herrlichen Kreuzzug, im Namen der Protein- und Eiweißlastigen tierischen Produkte, entgegen zu eifern. So, dort angekommen musste ich wie gewohnt feststellen, dass im ansässigen Supermarkt die Auslagen wieder denen ähnelten, die sich wahrscheinlich schon meinem Opa, in der Nachkriegszeit, dargeboten hatten. Scheiße, muss man heutzutage eigentlich um 7 Uhr Morgens vor einem scheiß Laden stehen, um sich dann, mit seinen überaus wertvollen Schekalim, die um die Zeit verbleibenden Restartikel kaufen zu können?

Naja egal dachte ich mir. Wird halt umdisponiert. Basta! Also kaufe ich unglaublich hochwertiges, unter Schutzatmosphäre verpacktes, leckere Hackfleisch, aus Rindern, um mir daraus, so dachte ich mir, Fleischküchle (der nicht westdeutsche sagt dazu glaube ich Buletten) zu brutzeln. Ok, dazu noch ein einzelnes Ei, welche irgendwie konträr zur beobachteten Firmenpolitik auch einzeln erhältlich sind, Zwiebeln und krause Petersilie. Den Rest habe ich daheim, soweit war ich sicher.

So, um nicht abzuschweifen will ich hier mal vorspulen. Ab zu Kasse, leider zahlen müssen, wie immer. Ab ins “Auto” und heim. Nun kann es ja eigentlich auch schon zum eigentlichen Rezept, um das es sich hier ja handelt, gehen.

Zuataten

  • 250g Rinderhack
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel oder ein altes Brötchen
  • krause Petersilie (glatte geht natürlich auch)
  • Senf
  • Salz, Pfeffer
  • Öl (hab Rabsöl verwendet)

Rezept

1. Rinderhack, Ei, eine Hand voll Semmelbrösel oder ca. eine halbe alte Semmel und einen Teelöffel Senf in eine große Schüssel geben. Alles  gut durch-mengen, mit der Hand, eine Maschine oder einen Rührlöffel zu verwenden wäre schwul. Salzen und Pfeffern. Beim Salzen hab ich (wohlgemerkt für mich) herausgefunden, dass ich genau so viel salze, bis ich denke es wäre versalzen, genau dann passt es immer. Die krause Petersilie fein Hacken und untermengen. Fleischküchle, Frikadellen, Fleischpflanzerl,  Buletten, sogar dänische Frikadellen gibts (kannte bisher nur dänische Delikatessen) … oder was weiß ich daraus formen und diese fertigen Brätlinge zugleich auch noch etwas von außen panieren.

2. Pfanne auf den Herd, erhitzen und Öl rein. Wenn das Öl schön heiß ist die Fleischküchle hinein geben. Das sollte dann nach geraumer Zeit ungefähr dieses Bild ergeben. Wenn nicht bitte noch mal von Anfang anfangen …

fleischkuechle_in_pfanne

3. Wenn die Fleischküchle von beiden Seiten schön angebraten sind könnt ihr auch, je nach Dicke, die Hitze etwas runter drehen und die Fleischküchle langsam durchziehen bzw. garen lassen. Kann u.U. schon eine Weile dauern.

4. Wenn die Fleischküchle schließlich gar sind könnt ihr diese sofort heiß servieren.  Ich hatte dazu heute Kartoffelsalat vom Vortag und Senf. Gibt auch Leute die Ketchup dazu essen aber das mag ich persönlich nicht so gerne.

fleischkuechle_fertig

Lasst es euch schmecken!

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späte Gelüste / von Fleisch, Wurst und .. äh …

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Dienstag, 22. September 2009

Bin ich eigentlich die einzige gequälte Seele, verdammt ohne protein- und eiweißhaltiger Nahrung auszuharren, in Erwartung eines Nicht-Frühstückes (wenn man von Kaffee und Zigaretten absieht, die bekanntermaßen ja sowieso mehr Spurenelemente und Vitamine als z.B. Obst enthalten), die um diese gottverdammte Uhrzeit auf einmal Gelüste nach gebratenem, gesottenem, gegrilltem oder gekochtem verspürt? Bin ich der einzige der mit wirklichem Hunger nachts um vier aufwacht weil sein Magen so gottverdammt knurrt? Wieso habe ich diese Bürde auferlegt bekommen? Ich habe doch versucht selbst den Vegetariern, mit ihrer unglaublich nachhaltigen Art Tiere  “nicht-zu-essen”, Respekt entgegen zu bringen, habe jedes Entrecôte bleu gegessen, jeden Tag Butter verwendet, kein Gramm Fett verschwendet … wieso wird mir das so vergönnt?

Gut, andererseits spielt mir meine Figur keine streiche und ich komme noch durch Türen ohne mich krebsgleich oder seitwärts durch Türrahmen zwängen zu müssen aber um diese Uhrzeit schon wieder Hunger zu haben ist einfach eine Frechheit! Was würde ich jetzt für ein Cassoulet geben, Côte de boeuf, ein leckeres Seeteufel Curry, Pudding … selbst einem ordinären Käsebrot wäre ich jetzt nicht abgeneigt wenn ich Käse im Haus hätte.

Scheiße, heut wird es wohl drauf hinaus laufen das ich hungrig versuche einzuschlafen um dann morgen, um die selbe Zeit, wieder ein ähnliches Schicksal zu erleiden. Hoch lebe die Planung, meine Planung. Morgen kauf ich wieder nur für eine Mahlzeit ein!

Gute Nacht

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extrem schnelle Hackbällchen

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Montag, 21. September 2009

So, das hier ist mal wieder ein Rezept das auch als Fastfood betitelt werden könnte. Dies aber einzig und alleine nur bedingt durch die extrem kurze Zeitdauer in dem sich dieses Essen kochen lässt. Ideal wenn es mal schnell gehen soll oder sofort der Magen mit heißem, fleischhaltigem befüllt werden muss. Aus welchen Gründen auch immer.
Dazu mach ich mir Spaghetti aber es geht natürlich auch jede andere Pasta. Lange Rede kurzer Sinn … hier gehts lang:

schnellste-hackbaellchen

Zutaten:

  • ca. 350g Salsiccia (für zwei Personen), wer es billiger mag oder keine Möglichkeit hat Salsiccia zu kaufen kann auch andere grobe, rohe Wurst nehmen. Dadurch schmeckts aber natürlich etwas anders.
  • 1 Dose Tomaten (in Stücken ist am besten)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 75ml Kalbsfond
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl, Balsamico Essig (Aceto balsamico), Zucker
  • Gewürze nach Gusto (Oregano, Salbei, Thymian, Rosmarin …)

Rezept:

1. Nudelwasser aufsetzen und gut salzen.

2. Das Brät aus der Pelle rupfen (ca. 2×2 cm große Stücke) und beiseite legen. Zwiebel und Knoblauch fein Hacken. Olivenöl in einem geräumigen Topf erhitzen und sogleich die Wurstfetzen hinein geben. Wenn die Wurststücke leicht braun sind die Zwiebel und den Knoblauch mit dünsten.

3. Nach ca. einer weiteren Minute alles mir dem Kalbsfond ablöschen und die Dose Tomaten hinzugeben. Nun sollte auch das Nudelwasser kochen. Nudeln ins wasser geben. Die Sauce mit den Hackbällchen  nun mit einer prise (oder auch zweien) Salz würzen und Pfeffern. Etwas Balsamico Essig und eine prise Zucker hinzugeben. Nach Geschmack würzen (siehe Gewürzauswahl oben, Salbei mag ich persönlich dazu [hilft angeblich auch bei schmerzhaft geschwollenen Brüsten, habe ich mal gelesen :p ] – das aber nur nebenbei !). Sauce weiter kochen lassen.

4. Sobald die Nudeln al dente sind ist auch die Soße fertig. Heiß in einen Teller und frischen Parmesan oder Pecorino drüber. Lecker!

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Sauerampfersuppe

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Sonntag, 20. September 2009

So, das hier ist jetzt kein 100 prozentiges Rezept eher ein Leitfaden zum nachkochen. Ich nehme es mit den Mengen und Zeiten nie so genau um diese hier haarklein wieder zu geben. Also, die Zutaten sollten passen und der Rest kommt dann eigentlich von alleine. Viel falsch machen kann man hier sowieso nicht. Ich finde die Suppe extremst lecker. Ihr vielleicht ja auch. Die Suppe kommt ursprünglich aus dem polnischen Raum und ist unter dem Namen Zupa szczawiowa bekannt.

Zutaten:

  • ca. 4 mittelgroße Kartoffeln (festkochend)
  • ca. 150g Sauerampferblätter
  • 1 Zwiebel
  • ca. 50g Speckwürfel (Katenschinken oder kleingeschnittener geräucherter Schinken geht auch)
  • 1 – 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • hart gekochte Eier
  • 500ml Saure Sahne (Buttermilch geht auch zur Not)
  • Salz, Pfeffer, Sonnenblumenöl

Rezept:
1. Zwiebeln fein hacken und im erhitzen Sonnenblumenöl andünsten. Die Speckwürfel hinzugeben und kurz mit braten. Wenn die Zwiebeln glasig sind mit der Gemüsebrühe ablöschen.

2. Nun die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In die Brühe geben. Nach ca. 15 Minuten die Saure Sahne hinzugeben und alles etwas verrühren.

3. Wenn die Kartoffeln gar sind den Sauerampfer waschen und die harten Stiele entfernen. Sauerampfer klein schneiden und zur Suppe hinzugeben. Der Sauerampfer sollte jetzt noch ca. 5 Minuten in der Suppe ziehen dann ist diese fertig. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, hart gekochte einer zerkleinern, heiße Suppe drüber und los gehts!

sauerampfersuppe

Eine weitere leckere Variante ist die Legierte Sauerampfersuppe (Velouté d’oseille). Habe ich noch nie gemacht, nur gelesen, aber steht weit oben auf meiner Todo-Liste.

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Tandoori-Chicken mit Gemüsecurry

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Freitag, 18. September 2009

tandoori-pasteJa, darauf habe ich schon lange mal wieder Lust. Leider (oder vielleicht auch gut so) habe / möchte ich dafür kein Rezept verwenden. Da heute ja Freitag ist, ich vom Anti-Prekariat ziemlich geschafft und auch nicht sonderlich gewillt bin meine zierlichen Hände durch schnippeln diverser Discount-Produkte zu schänden, habe ich mich herab gelassen eine fertige Tandoori-Paste (2,99 beim Kaufland) zu kaufen. So, nun habe ich früher diese Paste immer mit Naturjoghurt gemischt. Wieso? Keine Ahnung. Heute habe ich wegen einer mir blöderweise zugezogenen Verkaterung vergessen einen solchen Naturjoghurt zu kaufen also marinieren meine prächtig gewachsenen Hähnchenschenkel ohne dieses tierische Nebenprodukt unter Frischhaltefolie im Kühlschrank vor sich hin. Um nicht in Versuchung zu kommen dieses Gericht in ein echtes Essen mutieren zu lassen habe ich, natürlich auch kein selbst gemachtes Curry gekocht, sondern eine (ebenfalls Ja!) fertige Paste, vom hiesigen Thai- oder was weiß ich Asiaten gekauft, mit Kokosmilch angerührt und Gemüse darin gegart. Nun warte ich mit meinem scheiß knurrenden Magen darauf das die leckere Paste in die Talkporen des toten Huhnes einzieht und ich dann, mit einer mir noch nicht bekannten Temperatur, selbiges im Ofen garen kann. Dazu gibts dann Reis … was auch sonst. Vielleicht Naan Brot, welches ich genau wie Naturjoghurt aber auch nicht im “Haus” habe. Damn!

Wieso schreibe ich das überhaupt? Nun, muss noch bis heute Abend warten um dann Bier zu trinken. Unglaublich viel Bier. Diese Stunden warte ich nun hier, schreibe das, rauche und trinke schwarzen Kaffee mit weißem Zucker und ohne Milch. Hätte ich Naturjoghurt könnte ich den … ach was egal. Vielleicht kann ich mich auch noch dazu durchringen hier zu berichten ob man also Tandoori-Paste auch ohne Naturjoghurt benutzen kann um diese sehr wichtige Information für die Nachwelt ewig in den hiesigen Server zu brennen.

So der Kaffee ist nun auch bald kalt, ich zünde mir ne neue Kippe an und warte mal weiter …

Nachtrag:

Also das Tandoori-Chicken war verdammt lecker. Mein Mitbewohner kann das bestätigen. Wir beide leben noch und haben alles verputzt. Hier noch eine kleine Impression vom Essen

(nicht schimpfen wenn das Bild nicht so der Hammer ist. Erstens war ich schon gut angetrunken und zweitens kann kein normaler Mensch mit diesem scheißdrecks Gimp gescheit ein Foto bearbeiten. So ein geficke habe ich selten erlebt. Habe für dieses Foto ca. 45 Minuten gebraucht. Für ein besseres Ergebnis mit Photoshop hatte ich das maximal in Sekunden! gebraucht…)

tandoori-chicken-fertig

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Wer auf verfickt geilen Zwiebelrostbraten steht …

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Donnerstag, 10. September 2009

der sollte auf jeden Fall das Restaurant mit zugehörigem Biergarten Tauberquelle besuchen. Das in der stuttgarter Mitte liegende Etablissement wartet mit schwäbischen Spezialitäten von Maultaschen über Käsespätzle bis hin zu gebratener Leber und, um was es hier ja geht, Zwiebelrostbraten auf. Also ich sag es einfach mal so wie es ist. Ich habe schon häufig in meinem Leben einen Zwiebelrostbraten gegessen. Oft etwas zäh und eigentlich immer zu durch, was ich gar nicht ab kann! (Man wird eigentlich immer sehr höflich nach der präferierten Garstufe seines gewaltsam zu Tode gekommennen Stück Fleisches gefragt und bekommt dann erst recht ein nicht mehr medium gebratenes Etwas, dass auch zugleich seinen Todeskampf im eigenen Mund beginnt)

 

Anders aber hier. Wie gesagt, ich hab wirklich schon einiges an kurz gebratenem, gesottenem, gegrillten oder gekochtem tierischen Protein hinter mir aber das hat mich doch wirklich positiv überrascht. Dieser Zwiebelrostbraten war wirklich so verdammt Zart, er zerging einfach auf der Zunge! Ich würde ja jetzt gerne über die kräftige Soße, die super gut gebratenen Bratkartoffeln oder den Beilagensalat, der wohlgemerkt aus einem sehr leckeren selbst gemachten Kartoffelsalat und anderen grünen Salaten, mit wiederum gutem Dressing bestand, schwärmen, aber es wäre sehr viel einfacher, wenn ihr meinem bescheidenen Beispiel folgen würdet und das alles einfach selber probiert. Gut, die Preise sind jetzt nicht unbedingt geeignet wenn man sich normalerweise mit einem Döner für 1,50€ zufrieden gibt, aber jeder, der auf gutes Essen steht, wird einsehen, dass ein verfickt geiler Zwiebelrostbraten, einfach auch seinen Preis hat.

Hatte danach noch ein Restschnitzel meiner Begleitung, quasi als Nachtisch, das ebenso lecker war und ich es mir, trotz heftiger Lähmungserscheinungen, auf Grund des Nahrungsüberschusses in meinem Bauch und der erhöhten Cholesterinwerte in meinem Blut, nicht verkneifen konnte, dieses auch noch in mich hinein zu pressen. Ein gelungener Ausflug in den Biergarten! Dazu noch zwei kleine Halbe vom Fass und selbst ein Tag im Krieg wäre nur halb so schlimm ausgefallen.

Leider war ich danach nicht mehr im Stande noch mehr aus der reichlichen Auswahl zu probieren. Auf die Leber hätte ich ja noch Gelüste verspürt aber mein Körper wollte einfach nicht mehr mit spielen. Schade eigentlich. Naja, es gibt ja noch immer ein nächstes mal … zum Glück :)

Anschrift

Restaurant Tauberquelle
Torstraße 19
70173 Stuttgart Stadtmitte

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schwäbischer Kartoffelsalat

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Montag, 07. September 2009

Hier ein Rezept für den einzig wahren Kartoffelsalat!

Zutaten

  • ca. 700g – 1KG Kartoffeln (festkochend)
  • 1 Zwiebel
  • ca. 150ml Fleischbrühe
  • 1 Esslöffel Senf (mittelscharf)
  • Essig, Öl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Die Kartoffeln in reichlich gesalzenem Wasser gar kochen (entweder mit Schale, oder, was auch geht, ohne Schale. Für die, die es nicht mögen, die heißen Kartoffeln zu schälen und die, die auch nicht lange warten möchten, bis die Kartoffeln abgekühlt sind empfehle ich die Methode ohne Schale. Aber das ist nur eine Notlösung. Eigentlich werden die Kartoffeln mit Schale gekocht.) Kochzeit hierbei je nach Größe der Kartoffeln 20 – 25 Minuten.

Nachtrag: Am besten ist es die Kartoffeln mit Schale am Vortag zu kochen und dann am nächsten erst zu schälen. So sammelt sich die Stärke in der Kartoffel und der Salat wird nicht so sehr matschig.

schwäbischer-kartoffelsalat-01

2. In der Zwischenzeit wird die Salatsoße zubereitet, die im Gegensatz zur ostdeutschen Version des Kartoffelsalates, ohne Mayonnaise und sauren Gurken zubereitet wird. Mir ist zu Gehör gekommen das ganz besonders perverse Menschen sogar Fleischwurst oder Speck da rein mischen. Sowas geht mal gar nicht und ist anti-westdeutsch! Es wird also in eine geräumigen Schüssel Öl und Essig (im Verhältnis 2:1) gegeben. In meinem Fall, also bei ca. 700g Kartoffeln wären das 6 Esslöffel Öl auf 3 Esslöffel Essig. Dazu kommt dann ca. 1 – 1 1/2 Teelöffel mittelscharfer Senf, die kleingehackte Zwiebel, Salz und Pfeffer. Dazu kommt dann noch ein großzügiger Schuss von der leckeren Fleischbrühe. Das alles wird gut verrührt und wäre dann somit auch schon fertig.

3. Dieser Schritt erklärt sich eigentlich von selbst. Man glaubt es kaum aber jetzt werden die hoffentlich gar gekochten Kartoffeln, in geschälter Form versteht sich, scheibchenweise der Salatsoße beigemengt.

schwäbischer-kartoffelsalat-02

Nun, da alles schön beinander ist kann er entweder gleich gegessen werden oder man lässt ihn etwas abkühlen. Voraussetzung ist hierbei aber das er schön, wie der Schwabe sagt, schlonzig ist ;)

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3.1 Wer möchte kann dem Kartoffelsalat noch eine geriebene Salatgurke hinzufügen. Dafür einfach eine Salatgurke schälen und fein hobeln. Die gehobelte Gurke aber vorher etwas auspressen um zu vermeiden das der Kartoffelsalat zu wässrig wird.

schwäbischer-kartoffelsalat-04

Diese Version ist mit Gurke. Mein persönlicher Favorit!

Dazu passen natürlich Maultaschen in der Brühe aber auch angebraten. Aber auch ein leckerer Backfisch mit Remoulade fühlt sich neben diesem Salat sehr wohl.

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