Archiv für Januar 2010

And I think to myself what a wonderfull Wurst – pikante Madras-Currywurst

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Freitag, 29. Januar 2010

I see spices of green,
red chili too
I will cook for me and me
And I think to myself, what a wonderful Wurst …

Angestiftet von Gourmandise, einer unruhigen Nacht voller Sehnsüchte nach fleischlichen Erzeugnissen, pikanten Soßen und Pommes Frites, hab ich mir heute sofort Zutaten für eine leckere und würzige Currywurst besorgt. Da ich es gerne etwas schärfer mag ist meine Version deshalb auch mit Madras-Curry, Harissa und Chiliflocken getunt. Also hier mal ein kleines todo für alle mitleidenden, ewig hungrigen Wurstliebhaber wie ich einer bin.

Zutaten

  • Oberländer Bratwurst (sehe gerade die heißt auch Wollwurst 😀 )
  • Harissa Paste
  • Paprika Paste
  • passierte Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • Öl, Chiliflocken, Zucker, Salz
  • Kartoffeln bzw. fertige Pommes (ja ich faule Sau 😉 )

Zubereitung

1. Backofen vorheizen. Die Zwiebel sehr fein schneiden, und ich meine sehr fein!

2. Einen kleinen Topf erhitzen. In etwas Öl die fein gehackten Zwiebeln andünsten. Wenn diese schön Farbe bekommen haben mit einer guten Prise Zucker karamellisieren. Mit ca. 150 ml passierten Tomaten ablöschen. Mit weiteren Zucker (ca. ein Teelöffel), Chiliflocken, einem Esslöffel Madras-Curry, der Harissa Paste und Salz würzen und langsam köcheln lassen.

currywurst-01

Links: Harissa Paste | Rechts: Madras-Curry-Pulver

3. Die Pommes Frites in den vorgeheizten Backofen geben. Ja, könnte man natürlich auch selber machen aber erstens habe ich keine Friteuse hier, zweitens stinkt dann die Wohnung (sollte man den Scheiß in einem Topf frittieren) unglaublich nach Fett und drittens habe ich nach meinem heutigen Working-Class-Tag einfach keinen Bock mehr auf den Stress. Nebenher kann man jetzt die Oberländer in einer Pfanne schön braten.

currywurst-02

Schön die Soße einkochen!

4. Die fertigen Pommes mit Salz würzen. Auf einem Teller die Wurst anrichten, mit der selbstgemachten Madras-Currywurst-Soße bedecken, die Pommes daneben platzieren und dann das Ganze noch mit Madras-Curry bestreuen. Meine Fresse war das lecker.

currywurst-03

Und da mir die erste Portion nicht scharf genug war hab ich bei der Zweiten noch etwas nachgeholfen 😉

currywurst-04

Danke Gourmandise 🙂

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Chili con Carne 1 – leckere Weizenwraps mit diversen leckeren Bohnen

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Montag, 25. Januar 2010

So, nun gehts hier endlich mal um die Gas erzeugenden Hülsenfrüchte, welche in Deutschland leider ja so unpopulär sind, genannt Bohnen. Könnte auch sein das ich mich irre aber irgendwie werden in unseren Gefilden viel zu wenig Bohnen gegessen wenn man von den grünen Bohnen mal absieht. Es sei dazu gesagt das getrocknete Bohnen, die man dann selber einweicht, viel besser schmecken als dieser Schrott aus Büchsen. Hier also mal das erste Rezept einer kleinen Chili Reihe meinerseits. Also sperrt mal eure Augen auf um das Rezept zu lesen, nach dem Essen dann eure Ohren, um auch das Resultat zu hören, beim Schlafe eure Fenster … würde ich euch raten 😉

Zutaten

  • 100 g getrocknete Kidney-Bohnen
  • 100 g getrocknete schwarze Bohnen (Frijoles negros)
  • 50 g Mais
  • 1 Dose Tomaten
  • 300 – 400 g Rinderhack
  • Cumin (Kreuzkümmel) wichtig!!!, Chilli-pulver, 2 – 3 rote Chilischoten nach Gusto und schärfe-geilheit (welche hier sehr ausgeprägt ist), Salz, Pfeffer
  • 2 Zwiebeln, Knoblauchzehe
  • Weizenmehl
  • Wasser, Gemüsebrühe
  • 1 Karotte
  • Käse, Schmand, Quark oder what ever, Korianderkraut

Chili

1. Bohnen am Vortag ich reichlich Wasser einweichen, über Nacht stehen lassen. Wasser nicht salzen! Schnellkochtopf (Sicomatik) mit den Bohnen samt Einweichwasser auf den Herd stellen (sollte auch nicht zu viel Wasser sein, die Bohnen sollten ca. einen Finger breit mit dem Wasser bedeckt sein) und die Bohnen für ca. 35 – 45 Minuten gar kochen (evtl. Sicomatik-Handbuch zu Rate ziehen). Leider kann ich hier keine genaueren Angaben machen da das hiesige Modell ungefähr Baujahr 1890 ist (ohne Spaß). Auf jeden Fall darauf achten das der Sicomatic nicht abdampft da sonst die Bohnen aufplatzen. Wenn die Bohnen gar sind auch nicht einfach den Deckel öffenen sondern warten bis der Druck weg ist, erst dann den Deckel runter!

2. Nebenher die Zwiebeln, den Knoblauch und die Karotte fein hacken. Wenn die Bohnen gar sind in einer Pfanne das Hackfleisch scharf anbraten. Nach ca. einer Minute dann die Zwiebeln, den Knoblauch und die gehackte Karotte dazugeben. Mit anbraten. Wenn das Hackfleisch gut angebräunt ist mit Salz, Pfeffer, Cumin und Chilipulver würzen. Zu den Bohnen geben.

3. Die Dose Tomaten ebenfalls zu den Bohnen geben. Etwas Gemüsebrühe dazu geben und ca. 20 Minuten weiter köcheln. Den Mais dazu geben.

4. Am Ende mit Salz, Chilipulver (habe ca. 2 gestrichene Teelöffel genommen + Chili-flocken) und ordentlich Cumin abschmecken.

chili-gehackt

Weizenwrap

1. Mehl, Salz und Wasser so vermengen das eine homogene Masse entsteht die nicht mehr an den Fingern kleben bleibt. Ein Stück (die Menge eines Wraps) abtrennen und unter Zuhilfenahme einer Frischhaltefolie zu einem dünnen Wrap auswellen (ca. 2 – 3 mm stark).

2. In einer Pfanne ohne Öl langsam backen.

Auf den fertigen Wrap etwas Chili geben und das ganze dann mit etwas Quark, frisch geriebenem Käse und Korianderkraut garnieren. Das Korianderkraut kann man auch weg lassen da nicht jeder den Geschmack mag. Fertig. Unglaublich lecker, bohnig und scharf zu gleich …

chili-01

Und so sieht das ganze dann aus: Chili aus schwarzen Bohnen, Kidney Bohnen, Mais auf einem Weizenwrap. Scharf und geil!

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Bolognese nach Larousse

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Donnerstag, 21. Januar 2010

ich als alter Hackfleisch-Fan (ja nun isses raus!) mache natürlich liebend gerne eine leckere Bolognese. Erstens weil ich auf Pasta stehe und zweitens, wie bereits erwähnt, weil Hackfleisch einfach geil ist. Es gibt ja, zumindest ist mir nichts dergleichen bekannt, kein echtes Bolognese Rezept. Vielmehr hat da ja jede italienische Mamma ihr eigenes, über viele Generationen überliefertes Rezept. Nach langem experimentieren habe ich aber nun eines Gefunden das für mich einer Idealform nahe kommt. Also hier mal mein lieblings Bolognese Rezept angelehnt an den Larousse Gastronomique. Ist nicht 1 zu 1 das Rezept aber es ins daran angelehnt und von mir etwas verändert.

Richtigstellung (07.03.2011): Mittlerweile weiß ich das es sehr wohl ein originales Bolognese Rezept, genannt Ragù alla Bolognese, 1982 in dem Buch Accademia Italiana della Cucina beschrieben, gibt. Änder nix daran das die Larousse Variante eines meiner Lieblinge bleibt.

Zutaten

  • 500 g Hackfleisch vom Rind
  • 250 ml trockener Weißwein
  • 200 ml heller Kalbsfond
  • eine Dose Tomaten
  • 1 Bouquet Garni
  • 1 Karotte
  • etwas Knollensellerie
  • ca. 8 – 10 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Pfeffer, Salz
  • Butter

Rezept

1. Die Schalotten und den Knoblauch sehr fein hacken. In einem weiten Topf das Hackfleisch anbraten (entweder in etwas Schweineschmalz oder in Sonnenblumenöl. Olivenöl geht hier natürlich auch. Es herrscht zwar die Meinung das man Olivenöl tunlichst nicht zum anbraten verwenden sollte aber ich hatte da noch nie Probleme in der Hinsicht). Wenn das Hackfleisch leicht angebräunt ist die Schalotten und den Knoblauch mit dazu geben und weiter anbraten. Wenn das Hackfleisch gut angebräunt ist, sprich Röstaromen entstanden sind das Ganze mit dem Kalbsfond, dem Weißwein und den Tomaten ablöschen. Bouquet Garni hinzufügen. Die Sellerie und die Hälfte der Karotte in grobe Würfel schneiden und mit dazu geben. Grobe Würfel deshalb da die Dinger später wieder rausgefischt werden.

bolognese-larousse-01

2. Die Soße nun für ca. 1,5 – 2 Stunde leicht köcheln lassen. Danach die Sellerie Stückchen sowie das Bouquet Garni wieder rausfischen. Nun die zweite Hälfte der Karotte in sehr feine Würfel schneiden (Brunoise) . Karotte in die Soße geben. Alles weiter langsam köcheln.

3. Die Soße ist fertig wenn die gesamte Flüssigkeit verkocht ist.  Danach alles mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken. ca. 20 – 30 g Butter untermischen. Essen 🙂

Wie gesagt passt diese Nudelsoße zu sehr vielen verschiedenen Nudelsorten. Ob Spaghetti, Penne oder Pappardelle usw. aber auch z.B. als Basissoße für Lasagne geeignet. Wer diese Fleischsoße etwas tomatiger möchte kann aber auch noch z.B. Tomatenmark hinzufügen. Einfach etwas herum probieren 😉

PS: Eigentlich wollte ich mit der Veröffentlichung dieses Eintrags warten bis ich die entsprechenden Bilder habe aber leider musste ich das letzte Wochenende arbeiten und konnte deshalb immer nochnicht das Kartenlesegerät von meinen Eltern holen. Die Bilder folgen aber auf jeden Fall!

Gib deinen Senf dazu

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