Archiv für Februar 2010

Wenn der BMI zu klein ist Nr. 2, Chili-Käse-Pommes aka Chili con Calmund!

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Samstag, 27. Februar 2010

Heute gibts mal was gesundes hab ich mir gedacht. Welche Nahrungsquelle wäre da angebrachter als Kartoffeln, frittiert in hochwertigem, tierischem, also gesundem Fett, Bohnen, Karotten, Sellerie, Zwiebeln und allerlei anderen, den Kalorienhaushalt fördernden Zusatzstoffen. Das leckere gehackte Rindfleisch sowie ein unglaublich malziges Schwarzbier wären in dem Atemzug noch zu nennen, als auch der geschmolzene Käse, Chester, der dem Gericht erst den nötigen, angebrachten Abgang beschert. Hochwertiger kann eine Mahlzeit einfach nicht sein. Besonders gepaart mit einigen kühlen Blonden. Eine wahre Pracht!

Das Rezept ist denkbar einfach.

Zutaten

Zubereitung

1. Chili zubereiten. Wenn das Chili fertig ist die Pommes in den Ofen / Fritteuse what ever. Den Scheiblettenkäse auspacken, in eine kleine mikrowellentaugliche Schüssel geben und dann in selbiger auf kleiner Stufe schmelzen lassen.

2. Teller -> Pommes -> Chili -> Käse

Einfach nur Geil!

Durch das Kaleidoskop meiner Betrunkenheit betrachtet ergeb sich folgendes Bild:

chili-kaese-pommes-01

Da ich Gäste hatte die, Gott sein ihnen gnädig, auf fleischliche Produkte verzichten möchten, habe ich mich sogar herabgelassen, eine vegetarische Variante eines Chilis zu produzieren. Statt Fleisch habe ich Bulgur verwendet. Im übrigen das erste mal das ich überhaupt was mit Bulgur zu tun hatte. Geschmeckt hat es glaub trotzdem, zumindest hatte es den Anschein.

So sah das vegetarische Chili aus. Gleiche Basis wie das normale Chili, statt Fleisch eben Bulgur.

chili-kaese-pommes-02

Zum nachschärfen hab ich gestern noch folgendes Produkt erworben. Kann ich jedem der es scharf mag nur ans Herz legen 🙂

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Gib deinen Senf dazu

Gin, Wein, ich schieb mir ne Pizza rein!

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Donnerstag, 25. Februar 2010

Da war ich nun. Stuttgart. Meine jetzige Heimat. Im Club, wo ich noch vor ein paar Wochen nicht rein kam, weil meine Schuhe angeblich zu dreckig waren, hab ich den ersten Weißwein geleert. War Ok. Nix besonders aber Ok. Gut, nach einem Arbeitstag, in dem die einzige Mahlzeit aus ner Brezel und einem Berliner bestand, hat das Glas dann auch dementsprechend die folglich richtige Wirkung erzielt. Freute mich. Im Hinterkopf waren aber die Zutaten, die ich extra, bedingt durch meine  traumbedingte Hungerschwäche eingekauft hatte, präsent. Pizza macht mich ja schon an! Aber: Die Hungergefühle waren dann nach dem zweiten und dritten Wein dann auch endlich besiegt. Scheißkerl, Ich! Wieso das denn? Pizza ist doch geil! Egal. Schnell beim Sandwichmann (schreibt man den Schrott eigentlich so?) ein kühles Bier gekauft und der Heimweg war auch gesichert. Zu Fuß? Nee, lass mal. Wer den ganzen Tag sitzt der sollte auch abends keine Überanstrengung provozieren.

Auf was will ich eigentlich hinaus? Gute Frage! Sitze gerade bei gutem französischem HipHop, einem Glas Gin, gemischt mit Leitungswasser, weil ich nix anderes habe, vor dem Rechner und schreibsel das. Geringe Nahrungsaufnahme erfüllt das übrige. Noch ne Kippe!

Nebenher hab ich in geistiger Abwesenheit einen Pizzateig, welcher der Hintergrundgedanke meiner heutigen Einkäufe war, am gehen. Einerseits geil, andererseits auch stressig. Der Gin setzt mir auf leeren Magen zu, die Zutaten werden aber auch nicht besser. Tomaten, Pilze und Artischockenherzen. Wär ja blöd wenn das nix wird. Die Angst besteht aber trotzdem weiterhin. Gut ist das ich morgen arbeiten muss, der Rausch findet also unter kontrolliereten Bedingungen statt. Danke Arbeit!

Hier also meine geduckte, bepackte, durch Trunkenheit bekackte, leckere und geile Pizza! Wehe der Teig geht nicht auf!

Zutaten

  • Passierte Tomaten
  • Weizenmehl
  • Hefe
  • Champignons
  • Artischockenherzen
  • Knoblauch, Zwiebel
  • Büffel Mozzarella (nix anderes!)
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, italienische Gewürze (frisch bitte!)

Backzeit: 2 Kippen

Betrunkene Zubereitung

1. Mehl, warmes Wasser, Salz und in warmem Wasser gelöste Hefe zu einem Pizzateig kneten. Gehen lassen (so wie die Mutter beim Einkauf). Nebenher ordentlich rauchen!

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2. Zu einer Pizza formen / ausrollen.

3. Mit den oben genannten Zutaten belegen.

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4. Backen.

5 Essen.

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6. endich schlafen, morgen überleben und dann mal richtig trinken, Fuck!

So, habe das Ganze mal nüchtern gemacht und ich muss sagen WOW. Das kommt sehr nahe an eine gute Pizzeria ran! Leck mich fett!

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Straßburger Baeckeoffe (Bäckerofen)

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Dienstag, 23. Februar 2010

Auf Grund der Tatsache, das wir hier in der WG weder einen Bäcker-Backofen noch einen Römertopf besizten, bin ich auf die Idee gekommen einen leckeren Bäckerofen (Baeckoffe) zu machen. Hab das schon ein paar mal in Frankreich gegessen und war immer begeistert da dieses Gericht wichtige Ingredienzien wie Fleisch und Kartoffeln enthält. Ein Schuss vor den Bug jedes Anorexia Geplagten. Auch wenn die Grundvoraussetzungen nicht die Besten sein sollten, so bin ich mir sicher, das dieses Eintopfgericht meinen Tag machen wird.

Zutaten

  • 500 g Lammkeule
  • 500 g Rinderbrust
  • 500 g Schweineschulter
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Flasche Weißwein (idealerweise Riesling)
  • Bouquet Garni, Salz, Pfeffer

Rezept

1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in einer großen Schüssel, mit samt den Lorbeerblättern im Weißwein für ca. 24 Stunden marinieren.

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2. Einen großen irdenen Bräter mit Schweineschmalz einfetten (Achtung: bei der Verwendung eines Römertopfes diesen vorher wässern damit er im Ofen nicht reißt) und dann drei Lagen aus Fleisch, Zwiebeln und den Kartoffeln, die in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten wurden, schichten. Einer Lasagne gleich. Jede Schicht ordentlich salzen und pfeffern. Bouquet Garni hinzufügen und leicht unter den Weißweinspiegel drücken.

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3. Am Ende alles mit dem Weißwein aus der Marinade übergießen, den Bräter verschließen1 und für ca. 2 bis 2 1/2 Stunden im Ofen schmoren.

1 Im Original Baeckeoffe Rezept wird der Deckel des Bräters noch mit Brotteig (Mehl, Hefe, Wasser und Salz) verschlossen. Auf das habe ich jedoch verzichtet aus Angst der Deckel, der hier aus Glas ist, könnte reißen.

PS: Es gibt auch Rezepte in denen noch Lauch und Suppengrün in den Baeckeoffe kommt. Auf das habe ich jedoch hier verzichtet. Warum? Keine Ahnung.

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Wer braucht schon schwule Duftkerzen, wenn die Wohnung auch nach köstlichem, in Weißwein geschmorten Fleisch und Zwiebeln duften kann?

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