Archiv für April 2010

Székeler Gulasch nach un-Art des Hauses

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Samstag, 24. April 2010

Das Gulasch aus Schweinefleisch und Sauerkraut, welches fälschlicherweise immer als Szegediner Gulasch betitelt wird, eigentlich aber Székeler Gulasch (Székelygulyás) heißen sollte, steht heute ganz oben auf meinem Speiseplan. Da nicht mal der feine Larousse Gastronomique etwas über die Herkunft dieser Gulasch-Art verrät und ich über Google auch nicht fündig wurde bleibt dieses Gulasch vorerst unkategorisiert.

Natürlich entstand dieses Gericht mal wieder aus Resten deshalb nicht wundern wenn die Zutaten nicht den Originalzutaten entsprechen. Statt Schwein habe ich Rindfleisch verwendet. Außerdem kommen bei mir Wein und Tomaten rein. Aber who cares wenn es schmeckt!?

Zutaten

  • 400 g Rindergulasch
  • 200 – 300 g Sauerkraut
  • Rinderfond oder Brühe
  • 2 Zwiebeln, Knoblauchzehe
  • Rosenpaprika (Pulver), Chillipulver
  • Harissapaste
  • Rotwein, Wasser
  • 1 Karotte
  • halbe Dose Tomaten (crudo)
  • Öl oder Schweineschmalz
  • Salz, Pfeffer, Kümmel

Rezept

1. Die Zwiebeln fein hacken. In einem Topf andünsten und nach kurzer Zeit das gewürfelte Fleisch hinzugeben.

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Kurz danach die Karotten, ebenfalls in gewürfelter Form. Alles gut anschwitzen. Ganz am Ende mit frisch zerstoßenem schwarzen Pfeffer und ordentlich Salz würzen.

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2. Mit der halben Dose Tomaten und ca. 150 ml Rotwein und 100 ml Wasser ablöschen. Mit Deckel verschließen aber noch einen kleinen Spalt offen lassen. Auf sehr kleiner Flamme für ca. 2 – 2½ Stunden köcheln lassen. Wenn zu viel Flüssigkeit verdunstet einfach mit Wasser wieder auffüllen.

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3. Wenn das Fleisch gar ist das Sauerkraut unter mengen und für weitere 10 – 15 Minuten erhitzen / köcheln.

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Mit Salz, Pfeffer, Chilli bzw. Rosenpaprika und etwas Kümmel abschmecken.

szekeler-gulasch

Dazu passt Kartoffelpüree.

Nachtrag: Heißt es jetzt Székeler Gulasch oder Szekler Gulasch? Ich finde irgendwie keine vertrauenswürdige Quelle. Werde diese Gulaschart aber mal in der Kategorie „Ungarn“ ansiedeln.

Gib deinen Senf dazu

Wie bei der Oma früher, Gelberübengemüse mit Fleischküchle und optionalen Nudeln

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Sonntag, 18. April 2010

Restalkohol kombiniert mit dem Besuch eines Norma-Fachmarktes und mangelndem Ideenreichtum bei der Essensauswahl beschert heute dieses Gericht.

Zutaten

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Gelbe Rüben (Daucus carota ssp. sativus)
  • Kartoffeln
  • Gemüsebrühe / Fond
  • Zwiebel
  • 1 altes Brötchen oder Semmelbrösel
  • Milch
  • 1 Ei, Öl, Senf
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Butter
  • Nudeln

Preparation

1. Das alte Brötchen mit etwas lauwarmer Milch einweichen. Die Zwiebel fein hacken und mit dem Hackfleisch, dem eingeweichten Brötchen (oder Semmelbrösel), etwas Senf, dem Ei, Salz und Pfeffer vermischen. Ich salze immer so lange bis ich denke das es jetzt knapp versalzen ist. Diese Methode klappt bei mir eigentlich immer sollte aber mit Vorsicht genossen werden. Für die Menge an Zutaten ca. 1 – 1,5 TL Salz. Zu einer homogenen Masse kneten.

2. Gemüsefond zubereiten. Die Karotten und Kartoffeln schälen und würfeln.

fleischkuechle-gelberuebengemuese-01

Zu erst die Karotten in den leicht siedenden Fond geben, ca. 5 Minuten später die Kartoffel. Gemüse gar kochen.

fleischkuechle-gelberuebengemuese-02

Alles zu einem nicht zu feinen Püree stampfen. Etwas stückiger darf er ruhig sein. Mit ordentlich Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nach Gusto mit einem Stück Butter verfeinern.

3. Die Fleischküchle formen und danach  in Öl oder Butterschmalz ausbacken.

schwaebische-fleischkuechle-roh

Oben: Neues Foto von 2013 – Fleischküchle roh

fleischkuechle-gelberuebengemuese-03

Ich lass die Teile dann immer noch im Ofen, eingepackt in Alufolie ziehen. Nudeln kochen.

4. Soße ist eigentlich Pflicht dazu, besonders als Schwabe. Am besten man hat immer eine gute Soße vom Letzten Schweinebraten oder what ever im Tiefkühler, ansonsten kann man auch einfach einen Teil des Hackfleisches abzwacken und unter Zuhilfenahme einer weiteren Zwiebel, etwas fein gehackte Karotte, Weißwein, Sahne, Salz und Pfeffer zu einer hellen Soße verbinden.

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Schwäbische Fleischküchle mit Gelberübenpüree und Pilzsauce (chasseur) – neues Foto von 2013

Hier gibts außerdem noch mal ein anderes Fleischküchle Rezept. Etwas Detaillierter.

Gib deinen Senf dazu

Côtelette natur mit Tomaten-Feldsalat

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Donnerstag, 08. April 2010

Nun fällt es also das böse Wort. Dachte ich komme hier drum herum aber dem ist wohl doch nicht so. Salat! Heute wollte ich mal etwas gesundes Kochen, als Beilage ist es dann ja nur gerecht wenn etwas tierische Nährstoffe den Teller verschönern. Kein Rezept, nur was schnelles. Wies geht kann sich ja wohl jeder denken. Hier also nur die Kurzform.

Zutaten

  • 2 Koteletts (eine Person)
  • Feldsalat
  • eine Tomate, eine Zwiebel, Knoblauchzehe
  • Baguette
  • etwas Milch, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Essig, Salz, Pfeffer, Chili

Anweisung

1. Koteletts mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. In einer backofengeeigneten Pfanne scharf anbraten, zerdrückte Knoblauchzehe und halbe Zwiebel dazu und ab in den Ofen zum durchziehen.

2. Aus der anderen halben Zwiebel, Sonnenblumenöl, Essig, Salz, Pfeffer und etwas Milch eine Salatsoße mixen. Den Salat + Tomate da rein.

2. Baguette in Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und oben auf die Koteletts im Ofen legen. Weitere 2 – 4 Minuten ziehen lassen. Essen.

So siehts aus!

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Gib deinen Senf dazu

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