Archiv für Januar 2011

Pikante Zucchini-Parmesan-Pasta
gepriesen sei der Pürierstab!

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Donnerstag, 27. Januar 2011

Hier mal eine Weiterentwicklung von diesem Rezept welches ich vor geraumer Zeit im gulli:board veröffentlicht habe. Beim Essen ist es mir dann auch noch gekommen (nicht das was ihr denkt!) das dies ja auch noch ein vegetarisches Rezept ist. Eines der wenigen!

»Einfach es ist, billig, gehen es wird schnell und schmecken es wird lecker« würde der kleine grüne Mann aus Star-Wars, genannt Yoda, sagen, ich sage einfach nur »lecker«.

Wenn alle vegetarischen Rezepte so wären dann würde ich öfters auf das liebe Fleisch verzichten – leider ist dem oft nicht so. Sei’s drum, dieses ist zumindest lecker!

Ihr braucht

  • Pasta
  • Zucchini
  • passierte Tomaten
  • Parmesan (frisch reiben!)
  • Zwiebel, Knofi, Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker, kleine getrocknete Chilischote (oder eine Halbe wer es nicht so scharf mag)
  • Pürierstab

Ihr macht damit folgendes

1. Zwiebel, Knoblauch fein würfeln, ebenso die gewaschene und von den Enden befreite Zucchini. In einem hohen Topf zuallererst die Zwiebel und den Knoblauch glasig dünsten. Dann die Zucchiniwürfel zugeben, alles weiter dünsten. Nach ca. 5 Minuten und nach häufigem Wenden etwas Zucker und die Chili dazugeben. Mit ein paar EL der passierten Tomaten ablöschen. Ungefähr das die Zucchiniwürfel leicht bedeckt sind (daher der hohe Topf, ist später auch zum pürieren vorteilhaft).

Die Zucchiniwürfel dauern nur halb so lange wie die Pasta

2. Hitze reduzieren, Pastawasser aufsetzen.

Mein alltime-favorite – Spaghetti

Nun die Zucchini leicht köcheln. Wenn das Wasser ebenso kocht salzen, Pasta rein und diese fast al dente kochen. In der Zwischenzeit etwas Parmesan reiben.

3. Wenn die Zucchini gar sind (dauert nur ca. 5 Minuten) alles pürieren. Wieder auf den Herd stellen, etwas Nudelwasser dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parmesan einrühren.

Parmesan IMMER frisch reiben – fertig geriebenen Parmesan in die Tonne treten!

4. Pasta al dente kochen und mit der Soße vermischen. Wer Bock hat noch mal Parmesan drüber reiben, genießen!

Zucchini-Parmesan-Pasta – allright Garantie!

Gib deinen Senf dazu

vom Trinken, den Getränken, Trinkern, Köchen und der Wohnhaft

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Freitag, 21. Januar 2011

Beim Durchstöbern diverser Bilder, die sich auf meiner Spiegelreflex sowie in meinem Hirn befinden, bin ich auf die ein oder andere Kuriosität gestoßen. Sei es, visuell betrachtet, die völlige Abwesenheit von Ordnung, Schönheit oder antialkoholischer Getränke, oder gedanklich betrachtet, die völlige Abwesenheit von Ordnung, Schönheit oder antialkoholischer Gedanken. Insgesamt betrachtet, sowie analytisch gesehen, besteht meine Leben Existenz, also dieses vor sich hin vegetieren in hässlicher Umgebung,  aus dem Warten auf Nahrung oder das Ende der Arbeit durch Rente oder Tod. Die Tatsache das ich diese Wartezeit, oder zumindest einen Teil davon, in einer Wohnung, die sanitäre Standards wie sie in Vietnam um 1970  gängig waren, verbringe, lässt mein Trinkverhalten oder jeglichen weiteren Drogenkonsum nur mehr als legitim dastehen. Auch die Bilder der Kamera oder die aus meinem Kopf passen nur vorzüglich in diese Welt. Eine Welt des sichtbaren Atems unter der Dusche des unbeheizbaren Bades, eine Welt der Stimmen und Schreie vor meinem unisolierten, einfach verglasten Fenster, eine Welt des Irrsinns, die teilweise Abwesenheit von gesundem Menschenverstand – meine Welt.

Ob es an den stets anwesenden Schimmelsporen, welche in unserem Spa-Bereich das Licht der Welt erblicken, liegt, an der stetig fortschreitenden Gehirnverfettung durch tierische Lebensmittel, dem zufälligen Zusammentreffen vierer Idioten die hier hausen, ich weiß es nicht, irgendwie müssen die Bilder auf der Kamera aber entstanden sein.

Zwischen all den Fotos von Fleischstücken, in Butter geschwenktem Gemüse, Soßen und Fonds finden sich geistige Schmankerl wie 10 kg große Sauerkrautdose in der Hose, Korken in Weingläsern, Handys im Mund, grotesk anmutende und verwackelte Posen zu unmenschlichen Zeiten, immer die selben Fratzen, nichts ändert sich.

Dies war auch der Ansporn diesen Artikel und besonders eine kleine (natürlich zensierte) Auswahl toller WG-Erlebnisse hier zu veröffentlichen.

Und jedes mal wenn ich die Bilder betrachte, daran denke das wir wahrscheinlich die einzige WG in diesem Zustand sind die ZWEI Austernmesser besitzen, mir die 2,5 m² Küche vor das geistige Auge hole, die zahlreichen Kochsessions Revue passieren lasse, dann freue ich mich trotzdem darüber hier zu wohnen.

Musik hören, trinken, kochen, trinken, labern, trinken, fachsimpeln, was trinken. Sowas ist, zumindest bilde ich mir das ein, doch nicht so häufig in dieser Lebensweise vertreten oder gar üblich.

Impressionen des Irrsinns

Gib deinen Senf dazu

aus Pute mach lecker

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Donnerstag, 20. Januar 2011

Heute habe ich tatsächlich mal was mit Pute gemacht. Eigentlich stehe ich nicht so auf dies Federvieh, erst recht nicht in Schnitzelform. Nach dem heutigen Einkauf befand sich aber eben dieses Produkt in meinem Einkaufskorb. Scheiß Hungerblindheit. Mit Pilzen, Sahne und Spätzle (zugegeben fertige) war es aber trotzdem höchst lecker.

Das gleiche geht auch sicherlich super gut mit mehliertem Schweinefilet.

Das kommt rein

  • Putenschnitzel
  • Spätzle
  • Austernpilze oder Champignons
  • Wasser, Sahne
  • Zwiebel
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Butter

und so gehts

1. Putenschnitzel würzen, anbraten, zur Seite stellen. Ofen vorheizen. Backform bereitstellen.

Zugegeben, es gibt wertigere und leckere Fleischsorten, heute hat aber nichtsdestotrotz Pute den Weg in meine Pfanne gefunden

2. In der selben Pfanne die Spätze bräunen, ebenfalls zur Seite stellen.

3. Fein gehackte Zwiebel sowie die Austernpilze unter Zuhilfenahme von Öl und Butter bräunen.

Viele mögen ja gar keine Pilze, ich mag sie alle, Austernpilze aber besonders

Nach kurzer Zeit mit Mehl bestäuben, mit etwas Wasser und etwas mehr Sahne ablöschen, aufkochen, abschmecken. Kurz eindicken lassen. Evtl. mit Mehl oder Stärke nachhelfen. Spätzle wieder hinzufügen.

4. Alles in eine Backform geben. Schnitzel oben auf geben. Bei ca. 160°C für 15 Minuten backen. Fertig.

Zugegeben, nicht sonderlich kreativ – aber lecker. Putensteak mit Spätzle in Sahne-Austernpilzsoße

Gib deinen Senf dazu

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