Archiv für Juni 2011

Moussaka und die verdammten Auberginen!

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Sonntag, 26. Juni 2011

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt das Auberginen ein Drecksgemüse ist? Wenn nicht dann werde ich das jetzt in aller Deutlichkeit nachholen.

In Scheiben schneiden, salzen, 20 Minuten warten, auspressen, trocknen, in Öl anbraten. Das war jetzt keine alchemistische Vorgehensweise um irgend einen besonderen Käse zu veredeln oder ein Stück Fleisch noch köstlicher in Erscheinung treten zu lassen, nein, das waren nur die beschissenen Arbeitsschritte die Dinger überhaupt essbar zu machen! Dazu kommt noch ein Saftiger Preis von 2,49 € das Kilo, von dem der hungriger Protagonist Minimum eines zum Satt werden benötigt, sowie das nach dieser Drecksarbeit noch nicht mal was zu Essen auf dem Tisch steht sondern die Auberginenscheiben mit dem Lammhack noch 25 Minuten im Ofen brauchen.

Aber gut, soweit ich normalerweise einen Bogen über dieses undankbare Stück Gemüse mache, heute musste es mal sein. Ich habe Bock auf Moussaka. Kürzlich wo aufgeschnappt, abgespeichert und nun seit Wochen oder Monate drauf Lust. Rezept habe ich von hier, hab nämlich keinen blassen Schimmer was da rein gehört. Dachte immer da kommt Käse rein. Hab keinen Parmesan (warum eigentlich Parmesan!? Das ist doch was griechisches!), also hab ich das weg gelassen. Hab auch keine Ahnung in wie fern das Rezept “original” ist, oft gibt es da ja auch nichts eindeutiges.

Genug gelabert, hier mal die Kocherei…

Zutaten

  • Lammhack
  • verdammte Auberginen
  • Tomaten, Tomatenmark
  • Zwiebeln
  • Weißwein
  • Lammfond
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Muskatnuss, Chilipulver
  • Butter
  • Milch
  • Mehl
  • Semmelbrösel

Rezept

1. Tomaten häuten, Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Lammhack anbraten, nach geraumer Zeit Zwiebelringe zugeben und alles Farbe nehmen lassen. Gehäutete Tomaten würfeln undmit dem Tomatenmark zugeben. Weiter Dünsten. Weißwein sowie Lammfond dazu. Salzen, Pfeffern. Etwas Zimt (ganz vorsichtig und wenig) dazu. Hitze runter und alles sanft einkochen lassen.

Auberginen, Da fahren sogar die Tomaten aus ihrer Haut…

2. In der Zwischenzeit die verdammten Auberginen ín schmale Scheiben mit einer Stärke von ca. 5 mm schneiden. In einer großen Schüssel mit jeweils etwas Salz schichten. Ca. 15 bis 20 Minuten warten. Nun einzeln auspressen, trocknen und nach und nach in Öl goldbraun braten. Mit Küchenkrepp nach den Braten etwas vom Öl befreien.

Zuerst die gesalzenen Auberginen

Nun ausgepresst und von den Bitterstoffen befreit

3. Aus Butter, Mehl und Milch eine Bechamel herstellen. Salzen, Pfeffern und mit Muskat abschmecken.

4. Lasagneähnlich die Soße aus Lammhack und die geratenen verdammten Auberginen schichten.

Mit einer Schicht der verdammten Auberginen beginnen und ebenso aufhören. Béchamel drüber und mit ein paar Semmelbrösel bestreuen. Für ca. 25 Minuten um Ofen belassen und Essen.

Leider etwas ölig, Auberginen nächstes mal besser vom Öl befreien

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dunkler Rinderfond

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Mittwoch, 22. Juni 2011

Mit einer guten Soße steht oder fällt ein Essen meiner Meinung nach. Es gibt nichts schlimmeres als furztrockene Gerichte mit z.B. Reis oder Nudeln, die man kaum runter bekommt, weil zu wenig Soße dabei ist. Wenn genügend Soße vorhanden ist dann sollte diese auch schmecken sowie eine gute Viskosität besitzen.

Das tolle an einem guten Fond oder an Demi Glace ist das man diesen auf Vorrat herstellen kann. Dann bei Bedarf einfach einen Löffel dieses Konzentrates zugeben um den Grundgeschmack zu steigern.

Hier also das Rezept für einen dunkler Rinderfond. Kalbsfond und Demi Glace folgen…

Zutaten

  • 2 KG Rinderknochen
  • 500 ml trockener Rotwein
  • Röstgemüse (2 Karotten, 150 g Knollensellerie, 2 Zwiebeln)
  • 3 EL Tomatenmark
  • Pfefferkörner
  • Öl oder Fett

Rezept

1. Die Rinderknochen in eine große backofenfeste Form geben. Etwas Öl oder Fett zugeben. Das Ganze dann für ca. 1/2 Stunde bei 160°C im Ofen rösten. Alle 10 Minuten alles gründlich wenden.

2. Röstgemüse in der Zwischenzeit schälen und grob zerteilen. Das Röstgemüse mit dem Tomatenmark zu den Knochen geben. Für weitere 20 Minuten in den Ofen. Ab und an wenden.

3. Rotwein und Pfefferkörner dazu geben. Wieder für ca. 20 Minuten zurück in den Ofen geben.

4. Nun das Ganze in einen großen Topf umfüllen. Bratensatz aus dem Bräter evtl. mit Wasser ablösen und auch dazu geben. Alles mit Wasser auffüllen so das die Knochen bedeckt sind. Alles für ca. 2,5 bis 3 Stunden leicht köcheln lassen.

5. Der Fond sollte nun durch ein feines Küchensieb oder ein Tuch gegossen werden. Ich habe das Ganze nun abkühlen lassen. So wird das Fett kalt und kann bequem vom Fond getrennt werden.

Oben sieht man schön wie sich das erkaltete Fett abgeschieden hat

Fett habe ich weggeschmissen. Bei einem Entenfond oder allgemein bei “besonderen” Fetten hätte ich es abgefüllt und aufgehoben. Zum Beispiel um Gänseschmalz zu haben o.Ä. Den fettfreien Fond dann weiter einreduzieren.

Als noch ca. 500 ml übrig waren habe ich ihn portionsweise eingefroren.

Wie man sieht könnte man noch ein zweites mal entfetten. Ich hab es gelassen.

Wer mag kann hier weiter einreduzieren um Demi Glace herzustellen.

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WMF Grand Class – einschneidende Erlebnisse

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Sonntag, 19. Juni 2011

Endlich. Nach nunmehr sicherlich 5 Jahren brauch und möchte ich ein gescheites Messer. Eines das gut in der Hand liegt, super scharf ist und dazu noch in allen Bereichen nutzbar ist. Von 5 verschiedenen Messern halte ich persönlich nichts. Ob Gemüse, Fleisch, Fisch oder Kräuter. Ob Hacken, Schneiden oder Filetieren – ein Messer muss da reichen.

Auch wollte ich kein Messer das man besser in der Vitrine lässt da es so teuer war. Was bringt mir ein 350 € Messer wenn ich angst hab damit mal ein Hähnchen Vierzuteilen. Nein, ich muss schon damit arbeiten können.

Also war es gestern soweit. Da lag es. Formschön und Edel. Hat auf Anhieb gefallen. Mein WMF Grand Class Chefmesser!

Ganz Große Klasse – finde ich auch

Hieb und Stichfeste Ware

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geschmortes Lammcarrée in Thymian-Jus

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Freitag, 17. Juni 2011

Da es gestern bereits die zugegebenermaßen etwas üppige Vorspeise gab will ich heute mit dem Hauptgang raus rücken. Kein Hexenwerk, simpel gemacht und trotzdem so lecker. Gut, bei der Beilage hab ich mir schon etwas nen Kopp gemacht, auf einem grünen Zweig hat das trotz alledem nicht geendet. So gibts, wie bei den anderen hunderttausend Lamm-Rezepten, eben Kartoffeln in gestampfter Form sowie grüne Bohnen.

Groß ein Rezept gibts auch nicht. Hier kommt es einzig auf die Zutaten und Zeiten an.

Zutaten

  • Lammcarrée
  • Lammfond
  • Knoblauch, Schalotten
  • Öl, Butter
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Auf Lamm gehts Los

1. Lammcarrée trockentupfen. Ordentlich Salzen und Pfeffern.

2. In einer Bratform rundherum mit Öl und etwas Butter anbraten.

3. 2 Schalotten und eine halbe Knoblauchknolle zugeben.

4. Lammfond angießen. Thymian dazu.

5. Ca. 15 bus 20 Minuten im Ofen rosa-ziehen. Ab und an per Druckprobe Gargrad prüfen. Am Ende aus dem Ofen holen und in Alufolie für 5 Minuten ruhen lassen. Nebenher Jus mit Butter binden.

Fertisch!

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Paniertes Lammcarée mit erfrischendem Joghurt-Zitronen-Schnittlauch-Dip

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Donnerstag, 16. Juni 2011

Neuseeland. Viele assoziieren mit dem ~4,3 Millionen Einwohner fassenden Inselstaat im Pazifik atemberaubende Natur, Urlaub und exotische Strände. Mir als begnadeter Fleischliebhaber springen aber sofort Bilder von saftig rosa gebratenem Lammfleisch vors hungrige innere Auge.

Was könnte da also bessere passieren als eine Testsendung feinstes Lammcarrée aus dieser besagten Region? Eben, überhaupt gar nichts! Voller Vorfreude harrte euer werter Schreiberling und Hobbykoch, dem nunmehr noch trister anmutenden Alltag ausgesetzt, bis heute endlich der in Polystyrol und mit Trockeneis gekühlte Lamm-Schatz ankam.

Werte Leser, ich kann euch sagen, das ist super leckeres Lammfleisch. Neuseeland-Lamm kann ich somit nur empfehlen. 1A Qualität und geschmacklich Topp.

Gemacht hab ich daraus eine Vorspeise und einen Hauptgang. Den Hauptgang gibts morgen und die Vorspeise heut, hat mich gefreut…

Zutaten

  • Lammcarrée
  • alte Brötchen
  • Ei
  • Weizenmehl
  • Joghurt
  • Schnittlauch
  • Zitrone
  • Olivenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer, Zucker

So wirds gemacht

1. Aus den alten Brötchen frische Semmelbrösel reiben. Lammcarrée in einzelne kleine Koteletts schneiden.

Salzen, Pfeffern. Zuerst in Mehl, dann ich verquirltes Ei und schließlich in der selbstgemachten Bröseln pannieren.

In einer beschichteten Pfanne mit Olivenöl und etwas Butter goldbraun ausbacken. In den auf ca. 150°C vorgeheizten Ofen zum rosa-ziehen geben.

2. Aus Joghurt, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Schnittlauch sowie einer Prise Zucker einen Dip herstellen. Gut abschmecken.

3. Sobald das Lammcarrée bzw. die einzelnen panierten Koteletts nach gewünschtem Gargrad, bei mir natürlich rosa, sofort heiß servieren.

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Chicago-style deep dish Pizza!

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Montag, 13. Juni 2011

Es war eine Entscheidung weniger Nanosekunden. In der Zeitspanne, die der visuelle Chicago-Style-deep-dish-Pizza-Reiz von meinem Auge ins Hirn wanderte, während ich diese unglaubliche leckere Pizza-Reportage sah, war es bereits geschehen. Die Idee dieses Meisterwerk in seiner vollen Pracht und Größe nachzubauen war gebohren!

Ingredients

  • Teig: Mehl, Trockenhefe, Zucker, Öl
  • Tomatensoße: Dosentomaten. Butter, Olivenöl, Lorbeerblätter, Thymian, Zwiebel, Knoblauch, Salz, Zucker
  • Belag (normal): 3 Sorten Salami nach Gusto, Schinken, Mozzarella am Stück, Mozzarella gerieben, Mais, Artischockenherzen, Zwiebeln
  • Belag (vegetarisch): Paprika, Pilze (Champignons), Artischockenherzen, Mozzarella am Stück, Mozzarella gerieben, Zwiebeln, Mais

Wobei es für den Belag eigentlich kein Rezept braucht. Einfach alles mit Sachen auf die ihr Bock habt belegen. Achtet aber auf die Menge des Käses. Ihr braucht ca. 4 Kugeln Mozzarella und zwei Packungen geriebenen.

Rezept

1. Rezepte zum Teig findet man easy über Google. Im Prinzip einfach einen Pizzateig zubereiten. Der Teig sollte anschließend bis zur Verarbeitung ca. 1 bis 1,5 Stunden gehen.

2. Die Tomaten (wir hatten für zwei Pizzen auch 2 große Dosen Tomaten) in einen Großen Topf geben. Butter, halbierte und geschälte Zwiebel dazu. Kräftig salzen. Olivenöl und Lorbeerblätter dazu. Mit Deckel ca. 45 Minuten köcheln. Danach ohne Deckel und mit den Restlichen Zutaten nochmals ca. für 20 Minuten offen köcheln.

Soße etwas abkühlen lassen. Den anderen Mist anfangen.

3. Eine Springform (wir hatten zwei. Eine für die vegetarische und eine für die Variante mit Wurst) mit dem Teig ausgleiten.

Dann als unterste Schicht mit ordentlich viel geriebenem Mozzarella loslegen. Dann nach Lust und Laune bis kurz unter den Rand mit den Zutaten voll stopfen. Nach jeder Schicht wieder etwas Käse rein. Hier kann man sicherlich auch noch mit anderen Käsesorten experimentieren. Bedenken das am Schluss noch Tomatensoße und noch mal Käse drauf sollte. Also etwas Platz lassen.

Die unterste Schicht ist mit geriebenem Mozzarella bedeckt.

Schinken und Mais

Hier die vegetarische Variante der Deep-Dish Pizza. Habe leider nichts probiert, scheint aber gemundet zu haben.

Hier die zweite Lage Salamie. In unserem Fall Salami vom Rind. Drunter scheinen (noch) Zwiebeln hervor.

In dieser Reportage, die mich ja erst auf die Idee mit der deep Dish Pizza gebracht hat, wurde u.A. Salsiccia auf die unterste Käselage gegeben. Wird das nächste mal auch probiert. Kommt glaube ich sehr gut.

Nebenher den Konsum von Alkoholika nicht vernachlässigen. Wobei während der Backzeit von annähernd einer Stunde noch genug Zeit lässt die ein oder andere Flasche Wein zu entkorken.

Links: Variante mit dreierlei Salami sowie Schinken | Rechts: Vegetarisch

Sehr seltsame Schneidetechnik. Don’t try this at home!

Welche Pracht! Wer da nicht satt wird hat Anorexia definitiv längst überwunden

Hier die Version vom 21.01.2012 mit Sucuk, Salsiccia, Schinken, Zucchini, Mais, Zwiebeln usw.

 

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Gnocchi di pomodoro e cipolla

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Montag, 06. Juni 2011

Wieder mal was ganz einfaches, vegetarisches. Angelehnt ist diese Soße, wie das Kaninchen, an ein Rezept von Marcella Hazan (Salsa di pomodoro con burro e cipolla) welche ich echt genial fand. Da ich aber nicht so viel Butter essen sollte habe ich mich dafür entschieden nur ganz wenig Butter zu nehmen, dazu aber einen Schuss bestes Olivenöl hinzuzuziehen. Gewürzt wird nur mit Meersalz. Bin außerdem auch auf den Geschmack von San Marzano Tomaten gekommen, die ich in diesem Gericht verwende.

Zutaten

Zubereitung

1. Alle Zutaten in einen Topf geben. Zwiebel vorher schälen und in zwei Hälften schneiden. Alles für ca. 35 – 40 Minuten leise köcheln. Am Ende die Zwiebel wieder entfernen und mit frisch gekochten Gnocchis vermengen.

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Kaninchen mit Thymian und Weißwein (nach Marcella Hazan)

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Montag, 06. Juni 2011

…eigentlich ja mit Rosmarin und Weißwein, Rosmarin war aber keiner da, darum eben Thymian. Auf Staudensellerie musste leider auch verzichtet werden. Trotzdem war das Gericht wirklich super lecker und saftig.

PS: Habe das Kochbuch der Frau Hazan neu erstanden da ich davon im Internet gelesen habe. Die erste Tomatensoße (nur aus Tomaten, Zwiebel und Butter sowie Salz) aus dem Buch ist genau so wie ich mir gutbürgerliche italienische Küche vorstelle. Ohne viel Schnickschnack. Könnte also passieren das in nächster Zeit mehr aus dem Kochbuch hier beschrieben und verköstigt wird. Das durchblättern des 400-Rezepte starken Buches hat auf jeden Fall ordentlichen Hunger verursacht.

Zutaten

  • Kaninchenteile
  • Weißwein
  • Knoblauch
  • Thymian
  • Tomatenmark
  • Fleisch oder Gemüsebrühe (Frau Hazan nimmt hier Brühwürfel, hat mich etwas verwirrt, habe ich so in einem Kochbuch noch nie gesehen aber gut… )
  • Salz, Pfeffer

Rezept

1. Die Hasenteile über Nacht wässern (was ich nicht gemacht habe, denke das macht man wenn das Vieh frisch geschlachtet wurde. Werde das aber noch mal nachschlagen). Hase, geschälte Knoblauchzehe und etwas Olivenöl in einen Bräter geben. Bräter verschließen und bei ca. 140 bis 150°C für ca. 2 Stunden in den Ofen. Ab und an den Meister Lampe wenden.

2. Weißwein angießen. Thymian dazu, pfeffern, salzen. Bräter nun offen in den Ofen geben. Weißwein nahezu verdunsten lassen.

Man könnte jetzt fälschlicherweise annehmen das es sich hier um Fett handelt, dem ist aber nicht so. Das Weiße ist der Saft aus dem Hasen mit dem Weißwein zusammen.

3. Tomatenmark mit etwas Brühe vermengen. Dazu geben. Wieder offen in den Ofen geben für ca. 15 – 20 Minuten. Am Ende abschmecken.

Hase nach Marcella Hazan mit Pappardelle | klar hätte man die Pappardelle auch durch die Soße schwenken können, im Eifer des Hungergefechts wurde das aber vergessen…

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Hirsch Bolognese

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Donnerstag, 02. Juni 2011

Eines schönen Feiertages erwacht der Protagonist und stolze Fleischwolfbesitzer, durch das übliche Grollen der Magengegend, aus seinem wohl verdienten Alkoholschlaf. Eben dieser Wundersaft, genauer die Vorfreude auf selbigen, einer Blindheit gleich, trägt wie immer die Verantwortung für den Mangel an Essbarem im Hause. Zum Glück konnte noch eine Dose von den saftigen Roten in Aluminium erborgt werden.

Eben diese Roten, gepaart mit etwas weißem, von der Fluidität ~1,0 mPa s bei 20°C, was etwas weniger wie der Raumtemperatur entspricht, einem durch Elektro-Strom angetriebenen Zerwirkungsapparates sowie 2*1/2 der besonders gesunden Allium cepa, welche durch erhitzen die sulfidhaltigen ätherischen Öle ausgetrieben werden, ergeben dann das Ragù di Cervo.

Ingredienzien

  • saftige Rote in Aluminium
  • 2*1/2 der leckeren Allium cepa
  • etwas Faserstoff der paarhufigen Cervidae
  • Elektrostrom betriebener Zerwirkungsapparillo
  • weißes, alkohlhaltiges, sehr fluides Zeuch
  • Natriumchlorid, Früchte der Piperaceae

Hirsch distortion…

Hier kann eigentlich jeder loslegen wie er mag. Bzw. wer nach dem oben geschriebenen Quatsch überhaupt noch Bock hat kann hier einfach den Hirsch zerwirken, die zwiebligen zu kleinen Kuben schneiden, alles andünsten, saftige Rote und fluides Weißes dazu und dann für ca. 2 Stunden köcheln.

Mit Natriumchlorid und den Frückten abschmecken. Aus dem Kuheuter gewonnene Sahne 30 Minuten vor der Fertigstellung dazu geben und abschmecken.

Nachtrag: Im Nachhinein fand ich diese Bolognese nicht so toll bzw. einfach zu untypisch für dieses Pastagericht. Eben nicht das was man erwartet wenn man eine Gabel von dieser Soße zum Mund führt. Hatte irgendwie etwas von der Bolognese-Variante mit Leber. Also mein Fall war es nicht und ich hab darum das Rezept schlecht bewertet. – Nunja, sowas weiß man ja auch erst wenn es zu spät ist ;-)

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