Archiv für November 2011

Curry-Kürbissuppe

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Dienstag, 29. November 2011

Habe ich hier ja als Vorspeise gehabt, dachte dann reiche ich mal das Rezept nach – für alle die, so wie ich auch, auf Kürbissuppe stehen. Im Grunde braucht es nicht viel. Ein paar Zutaten aus dem Asia-Laden, vom Inder oder Chinesier und es kann los gehen. Gut, den obligatorischen Kürbis sollte man für eine Kürbissuppe dann doch noch kaufen. Etwas von einer gescheiten Brühe sollte, so wie bei vielen Suppen-Rezepten, auch im Haus sein.

Zutaten

  • Ghee (zur Not Öl)
  • Kokosmilch
  • Geflügel oder Gemüsebrühe
  • Koriander, Kreuzkümmel, Kreuzkümmel-Samen, schwarzer Pfeffer, gemahlener Chili
  • Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Salz, Pfeffer

Curry-Kürbissuppe Rezept

1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Aus Koriander, Kreuzkümmel (gemahlen und am Sück), schwarzem gemahlenen Pfeffer sowie gemahlenem Chili die Curry-Gewürzmischung herstellen. Das mache ich immer nach Gefühl. Grob würde ich sagen das ich ca. die doppelte Menge Koriander wie Kreuzkümmel nehme. Auch röste ich ganze Samen sowie Pfeffer auch immer kurz trocken in der Pfanne an um die ätherischen Öle heraus zu locken. Anschließend mahle ich alles im Mörser. Der Ingwer wird sehr fein gehackt oder gerieben. Kürbis säubern, ggf. schälen (fällt bei meinem Hokkaido weg), von den Kernen befreien und in Würfel zerteilen. Alles bereit stellen.

2. Ghee in einem Topf erhitzen. Darin die Zwiebeln unter häufigem rühren bräunen. Die Zwiebeln sollten goldgelb werden um ihre Süße zu erlangen. Auf keinen fall schwarz sonst werden sie bitter. Kurz bevor die Zwiebeln perfekt sind den Knoblauch und Ingwer zugeben. Kurz mit dünsten und dann das selbst gemachte Currypulver einstreuen. Es sollte nicht zu trocken werden damit nichts anbrennt. Lieber etwas mehr Ghee oder Öl nehmen.

3. Mit Brühe aufgießen. Salzen, Pfeffern, Kürbiswürfel zugeben. Kürbis gar kochen.

4. Am Ende alles fein pürieren. Kokosmilch zugeben, nochmals abschmecken. Kreuzkümmel-Samen rösten und etwas davon auf die Suppe geben. Fertig :)

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Lammkeule avec Gratin Dauphinois

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Sonntag, 27. November 2011

Heute gibts mal wieder Lamm. Lamm mit einer ganz leckeren Beilage aus Frankreich. Pomme Gratin Dauphinois. Nicht gerade die leichteste Beilage aber das kümmert mich nicht. Die letzten Tage waren so gesund… Als Vorspeise gab es eine Curry-Kürbissuppe. Das Rezept gibts aber erst morgen ;)

Beim Rezept fasse ich mich ebenso etwas kurz da hier kein Problem bestehen sollte.

Zutaten

  • Lammkeule
  • Weißwein
  • Karotte, Sellerie, Knoblauch, Zwiebeln
  • Kartoffeln (festkochend)
  • Sahne
  • Käse zum überbacken
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Salbei, Pfefferkörner, Chilischote (getrocknet)
  • Olivenöl

Rezept

1. Lammkeule einen Tag vorher mit Olivenöl, viel Knoblauch, Pfefferkörnern, kleine getrocknete Chili, Zwiebel sowie ein paar Salbeiblättern marinieren.

2. Karotte und Sellerie grob zerkleinern. Die Lammkeule in einer großen Stiel-Kasserolle rundum anbraten, Karotte und Sellerie dazu, kurz weiter braten.. Mit Weißwein ablöschen, etwas Wasser dazu. Nun die Knoblauchzehen und den Salbei aus der Marinade ebenfalls dazu geben. Deckel drauf und bei 150 °C für ca. 1,5 bis 2,5 Stunden in den Ofen (je nach Größe der Keule).

3. Ca 40 Minuten bevor die Lammkeule fertig ist die Kartoffeln schälen und in ca. 5-7 mm dicke Scheiben schneiden. In einem weiteren backofenfesten Topf mit Sahne, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Muskat fast gar kochen. Danach mit geriebenem Käse bestreuen und ebenfalls in den Ofen zum überbacken.

4. Lammkeule aus dem Ofen nehmen, abdecken und für ca. 5 bis 10 Minuten ruhen lassen. Nebenher die Sauce durch ein Sieb passieren und abbinden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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gebratene chinesische Nudeln mit Pak-Choi

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Samstag, 26. November 2011

Ja, gabs gestern. Geil darauf gemacht hat mich germanabendbrot mit der scharfen Asia-Nudelpfanne. Also heute nach dem Geschäft in den Chinaladen geflitzt und mir aus dem wundersamen Angebot schnell ein paar Sachen gegriffen. Raus gekommen ist dabei natürlich was völlig anderes als das “Original” von germanabendbrot. War ja klar. Diagnose: Aufgedunsenes-Cerebrum und das schon vor dem Wochenende. Aua.

Meine Zutaten

  • Mie-Nudeln
  • Pak Choi
  • Sojasprossen
  • Bambus-Schösslinge
  • Karotte
  • Knoblauch
  • Sojasauce
  • Fischsauce
  • Zucker, Chili

Und so gehts

1. Knoblauch fein hacken. Aus der Karotte Juliennen schneiden. Je 4 EL Sojasauce und Fischsoße verrühren. Chili klain schneiden und zur Soja-Fischsaucen-Mischung geben. Pak Choi zerkleinern.

2. Nudeln kochen, nebenher in Öl die Karotten-Juliennen andünsten. Knoblauch dazu. Pak Choi dazu, Sprossen dazu. Alles gut durchschwenken, Prise Zucker drüber. Sauce dazu. Alles kurz durchschwenken.

3. Die Nudeln am Ende auch in die Pfanne und alles nochmal ordentlich durchschwenken. Fertig :D

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schwäbische saure Kutteln im Trollinger-Sößle

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Donnerstag, 24. November 2011

… oder auch Kaldaunen, Flecke, (franz.) Tripe, Löser, Pansen oder eben schwäbisch Kutteln sind, zumindest in der sauren Version mit Essig und Rotwein, eines meiner Leibgerichte. Keine Ahnung woher diese besondere Liebe zu den Kutteln, insbesondere in dieser Zubereitungsform, kommt, aber daran könnte ich mich dämlich fressen. Dazu dann noch richtig schön krosse Bratkartoffeln aus der schmiedeeisernen Pfanne und mein Tag ist gemacht.

Auch die Tatsache das hier wieder etwas verwendet wird, das der Großteil der heutigen Bevölkerung lieber in den Müll kippen würde, tut mir hier keinen Abbruch. Im Gegenteil. Kann ja irgendwie nicht sein das Tiere nur wegen des Filets und 2 – 3 anderen Teilstücken gezüchtet werden. Wenn schon, dann muss alles weg.

Im Übrigen ist eine gute türkische Kuttelsuppe auch was sehr feines. Die wenigsten wissen überhaupt das eine solche in einem gut sortierten Dönerfachgeschäft überhaupt existiert. Dekoriert mit viel frischer Petersilie, scharf (wie auch immer dieses rote Zeug eigentlich auch heißt) und Zitrone eine sehr leckere Angelegenheit.

Hier geht es jetzt aber erst um die schwäbische Variante

Zutaten

  • gewaschene, vorgekochte und in Streifen geschnittene Kutteln vom Metzger
  • Trollinger
  • Essig
  • Zwiebeln
  • selbst gemachte Fleischbrühe
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Lorbeerblatt
  • Öl oder Butter bzw. Schweineschmalz

So wirds gemacht meine Freunde

1. Zwiebel pellen, fein hacken.  In einem großen Topf goldgelb andünsten, mit Fleischbrühe und Rotwein aufgießen. (hier geben manche die Kutteln vor dem Ablöschen in den Topf und dünsten diese mit an, auch wird oft Tomatenmark zugegeben, kann man machen, ich machs irgendwie nie, werde das aber auch mal testen) Die vorgekochten Kutteln hinzugeben, Lorbeerblätter ebenfalls. Nun die Kutteln bis kurz vor den gewünschten Gargrad köcheln lassen. Bei vorgekochten Kutteln vom Metzger entfällt dies eigentlich da diese schon den richtigen Biss haben.

2. Dunkle Mehlschwitze zubereiten und damit die Soße abbinden. Alles grob mit Salz, Pfeffer, Trollinger und Essig abschmecken. Weiter für 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Nebenher Bratkartoffeln brutzeln.

3. Kutteln mit Bratkartoffeln mit Essig und Rotwein servieren, so kann jeder nochmals am Tisch nach würzen (falls es einer ganz sauer mag ;) ).

PS: Es ist gar nicht so einfach Restaurants zu finden wo es sowas noch gibt.

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Kimchi Udon – キムチ うどん

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Mittwoch, 23. November 2011

Winter, kalt, Suppe, heiß. Auf Grund äußerer Umstände wie dem kalten Wetter, fettigster Nahrungsmittel beim Gänsebesen in Fellbach am gestrigen Tage und der unstillbaren Lust nach Suppe, besonders in ihrer exotischeren Form, MUSS es heute einfach Suppe geben. Die Tatsache das ich noch ein paar Liter feinster Geflügelbrühe im Tiefkühler habe tut sein übriges dazu.

Eigentlich gehört in eine japanische Suppe wohl Dashi – wie ich einst las. Die große Entfernung zu Düsseldorf und der dort ansässigen japanischen Supermärkte mit ihrem breit gefächerten Produktspektrum zwingt mich aber auf Zutaten wie Bonito,  Konbu (getrockneter Seetang) usw. zu verzichten. Seis drum. Koch ich mir eben mein eigenes Süppchen. Eine Abwandlung meinerseits. Pervers geile Geflügelbrühe, frisch aufgekochte Udon Nudeln, knackige  Frühlingszwiebeln ……, super heiß serviert in einer meiner neuen japanischen Suppenschüsseln, neuste Anschaffung beim letzten Düsseldorf-Besuch. Ihr erinnert euch, da wo ich vergessen habe das scheiß Dashi-Pulver zu besorgen.

Egal, das nächste mal besorg ich alles möglich aus den dortigen Märkten.

Zutaten für Kimchi-Udon

  • Selbst gemachte beste Brühe (bei mir Geflügel)
  • Udon Nudeln
  • Kimchi
  • Bambussprossen
  • frischer Chili

Rezept

Der eigentliche Aufwand ist hier die Brühe. Auf keinen Fall würde ich hier auf gekörnte Brühe zurückgreifen. Frische Brühe sollte da wirklich Pflicht sein. Leider hatte ich bestimmte Zutaten nicht so das eben eine Hühnerbrühe herhalten musste.

1. Brühe abschmecken. Udon kochen. Hier könnte man auch frische Udon machen, da trau ich mich momentan aber noch nicht ran. Demnächst dann ;) Sobald die Udon fertig sind gleich in ein geeignetes Suppengefäß geben. Nicht abschrecken! Großzügig Kimchi darüber geben. Ein paar Bambussprossen ebenso. Nun mit der fast kochenden Brühe aufgießen. Alles kurz herum rühren. Frisch gehackter Chili drüber und sofort heiß essen.

Einfach nur super lecker!

Gibts Bukkake Udon eigentlich bei Frauenbesuch? Spitzen Name für eine Suppe wie ich finde. Die gibts wirklich, kein Scherz.

Wers etwas würziger mag, so wie ich, der haut sich noch ordentlich extra Kimchi rein :D

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Forelle auf Kohlrabibett

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Montag, 21. November 2011

Heute hatte ich Lust auf Fisch. Schwankte zwischen Dorade, Forelle oder Lachs-Lasagne. Im Endeffekt wurde daraus eine Forelle auf Kohlrabibett da ich noch Kohlrabi hatte und den irgendwie verwerten wollte. Alles ganz einfach gehalten, ohne viel Trara.

Zutaten

  • Regenbogenforelle (ausgenommen sowie geschuppt)
  • Kohlrabi
  • Weißwein, Fischfond oder andere Brühe
  • Schalotte, Salz, Pfeffer, Kräuter nach Gusto
  • Olivenöl

Rezept

1. Forelle ausnehmen, schuppen und auswaschen falls dies noch nicht geschehen ist. Kohlrabi schälen, halbieren und in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden. Backform etwas mit Öl auspinseln oder mit Butter einfetten. Aus den Kohlrabischeiben leicht überlappend zweireihig ein Bett für die Forelle basteln. Etwas Fond darüber, etwas Weißwein. Salzen Pfeffern.

2. Forelle ebenfalls würzen und nach Gusto mit frischen Kräutern füllen. Auf das Kohlrabibett legen, mit Olivenöl beträufeln, Backform abdecken und bei ca. 190 bis 200 °C für ca. 30 Minuten backen (ja nach Größe des Fisches). Darauf achten das der Fisch nicht zu lange im Ofen bleibt. Nach der halben Backzeit habe ich den Deckel von der Backform entfernt. Die Garzeit würde sich ohne Deckel wohl verkürzen da es ja etwas dauert bis sich das Innere der Form aufgeheizt hat.

Der Fisch war vom Garpunkt fast perfekt. Vielleicht 3 Minuten zu lange aber war trotzdem noch schön glasig und konnte wunderbar von den Gräten befreit werden. Den Kohlrabi werde ich nächstes mal wohl in Brühe oder Weißwein etwas vor kochen. Mir persönlich war er zu hart. Manche mögen das vielleicht, ich bin eher ein Fan von weichem Gemüse.

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Kräuterseitlings-Maccheroni

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Sonntag, 20. November 2011

Jetzt hab ich hier Kreuterseitlinge liegen, neben soo vielen anderen Sachen die ich die Tage machen wollte. Rest Wirsing (immer noch – da mach ich wohl heute noch eine Suppe draus), Kürbis, Champignons, drei verschiedene frische Pasta, zu allem Überfluss (im wahrsten Sinne des Wortes) muss ich auch noch einen Geflügelfond zubereiten.Und das auch noch alles in einem verdammt verkaterten Zustand, dazu in sehr wenig Zeit da ich erst um 14:30 Uhr meinem Terminalschlaf entronnen bin.

Darum gibts heute was schnellen, einfaches und so leckeres. Mal wider vegetarisch. Ich bin wirklich erstaunt wie oft ich zur Zeit aus versehen vegetarisch koche… Macht aber wohl der Herbst mit seinen tollen saisonalen Gemüse (mein Gott bin ich durch heute, habe mich tatsächlich gerade gefragt ob das Plural von Gemüse dann Gemüsen heißt, oh Gott :D )

Zutaten

  • Kräuterseitlinge
  • Schalotte
  • Weißwein (trocken)
  • Geflügelbrühe
  • Sahne
  • Parmesan
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer

Rezept

1. Schalotte zerkleinern. Kräuterseitlinge grob säubern falls diese schmutzig sein sollten und ebenfalls mundgerecht zerkleinern. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Pilze und Schalottenwürfel darin dünsten. Nach geraumer Zeit alles an den Rand der Pfanne schieben, wieder etwas Öl hinein geben und Mehl darüber streuen. Das bindet später die Soße. Mit Weißwein ablöschen, Sahne angießen, etwas Brühe ebenfalls, salzen, pfeffern. Die soße aufkochen, Hitze reduzieren. Soße sollte nun schon gebunden und sämig sein.

2. Maccheroni al dente kochen und unter die Soße heben. Etwas vom Nudelwasser dazu geben. Parmesan frisch darüber reiben und alles vermengen.

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Schweinebäckchen nach Braumeister Art mit Kartoffel-Wirsing-Püree

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Freitag, 18. November 2011

Eigentlich wollte ich heute ja diese saftigen gefüllten Kohlrouladen-ähnlichen Teile machen welche ich dort schon halb angekündigt hatte. Kartoffeln hat man ja im Haus, Kohl, in Form von Restwirsing hatte ich auch noch da, wollte also Hack und einen bis dato noch unbekannten Käse für die Kreation kaufen. Denkste! Da hat mir die Metzgerauslage mal wider einen ordentlichen dicken, mit fettem Edding gemalten Strich durch die noch nicht bezahlte Rechnung gemacht. Schweinebäckchen!

Der Kasten Bier war sowieso schon in meinem erbarmungslos durstigen Griff, dachte also dann nimmst davon auch was. Wie, keine Ahnung, das kommt dann schon. Und so kam es dann schlussendlich auch.

Spontanisierte Zutaten

  • Schweinebäckchen
  • Bier (hatte Pils da)
  • guter Fond / Brühe
  • Staudensellerie
  • Kartoffeln
  • Zwiebel
  • Lauch
  • Milch, Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Auf die Backen fertig los!

1. Schweinebäckchen salzen und pfeffern, mit etwas Öl von beiden Seiten scharf anbraten.

Links und rechts an die Backen. Zwar nur Salz und Pfeffer, knallt später aber trotzdem…

Kardiovaskuläre Störungen? Also mit Vorsicht genießen… Jeder nur 6 Bäckchen.

Gewürfelte Zwiebel, Lauch, Staudensellerie dazu. Alles durchschwenken. Mit einer halben Flasche Bier ablöschen, der Rest gilt dem Koch. Brühe dazu. Ab in den Ofen bei ca. 130°C für 3 Stunden.

Ab ab in den Ofen

2. Halbe Stunde bevor die Backen gar sind aus den Kartoffeln einen Püree herstellen. Nebenher aus ein paar Wirsingblättern den Strunk entfernen. Blätter zerkleinern und in kochendem Salzwasser garen. Abschrecken und unter das mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzte Püree geben.

3. Soße abbinden. Kartoffel-Wirsing-Püree anrichten. Schweinebäckchen aufschneiden und anrichten. Sauce darüber. Fertsch.

PS: Musste das Foto neu hoch laden bzw. schießen. Das gestern war einfach murks…

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Minestrone – im Winter gehts nicht ohne

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Mittwoch, 16. November 2011

Es gibt wirklich wenige vegetarische Gerichte die mich hinterm Baum hervor locken können. Eine deftige Gemüsesuppe, dazu ein knuspriges Brot, ja das gehört definitiv dazu.

Heute ist wohl so ein Tag. Ein Tag an dem ich mich hinter einem Baum voller fleischiger Gedanken auf das unsichere dünne vegetarische Eis locken lies. Aber wie ihr seht, meine lieben Leser, ich lebe noch. War es vielleicht das Stück vom harten alten Peccorino, welcher für eine Zeit lang mit gekocht wurde, der mich vor dem Einbrechen in vegetarische Untiefen bewahrt hat?

Findet es selber heraus und kostet die süßen Früchte in der erbarmungslosen winterlichen Jahreszeit…

Ministative Zutaten

  • Gute Brühe
  • Zwiebel, Karotte, Lauch, Wirsing, Staudensellerie, Tomate
  • Kartoffel
  • 50 ml passierte Tomate
  • weiße Bohnen (Fagiolini)
  • Kurze kleine Nudeln
  • Stück alter Parmesan oder Peccorino
  • Salz, Pfeffer, Öl

Und so gehts

1. Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden. Karotte schälen und in ebenfalls ca. 3 mm dicke Ringe schneiden. Mit der Staudensellerie verfahren wir genau so. Den Lauch in etwas feinere Ringe schneiden. 3 bis 4 Blätter vom Wirsing lösen, den Strunk heraus schneiden, falten und längs alle 3 cm durchtrennen. Das gleiche Spiel dann noch quer dazu. Muss also nicht ganz so fein sein. Kartoffel schälen und ebenfalls zerkleinern. Die Tomate auch, allerdings habe ich hier aufs schälen verzichtet.

2. In einem weiten Topf die Zwiebeln angehen lassen. Nach kurzer Zeit Karotten, Staudensellerie dazu geben. Weiter braten. Dann den Lauch sowie die Tomatenstücke dazu.

Kurz anbraten, mit Brühe ablöschen. Nun auch den Wirsing und die Kartoffeln dazu. Salzen und Pfeffern. Passierte Tomaten rein. Das Stück alter Parmesan oder Peccorino einfach dazu geben. Deckel drauf und Hitze reduzieren.

3. Nach ca. 10 Minuten dann eine Hand voll Nudeln hinein geben, den Käse dafür wieder heraus nehmen. Dieser sollte nur Geschmack abgeben. Unterrühren und den Deckel wieder drauf. 5 Minuten bevor die Nudeln fertig sind die Bohnen dazu geben. Diese entweder am Tag davor kochen oder auf eine Dose ausweichen. Die Bohnen falls sie aus der Dose kommen vorher abspülen.

4. Wenn alles gar ist nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit frischen Brot das man z.B. vorher im Ofen geröstet hat servieren. Lecker :)

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Gorgonzola Gnocchis

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Montag, 14. November 2011

Also irgendwie schweifen meine Gedanken seit dem gestrigen Sonntag permanent um Gnocchi aus Kartoffeln. Wieso das so ist – keine Ahnung. Seltsam ist auch das Gnocchis wirklich zu den Dingen gehören die ich so verdammt selten esse. Mag unglaublich klingen aber ich habe in meinen bisherigen 29 Jahren erst zwei mal diese Pastasorte verspeist. Um so seltsamer das mir die Teile nicht mehr aus dem Kopf gehen…

Wie es immer bei mir ist wenn ich etwas bestimmtes im Kopf habe, so habe ich dann heute auch gleich die Zutaten dafür besorgt. Wenn schon denn schon. Kein Päckchen, nein, frische Gnocchis werde ich mir aus dem Ärmel schütteln. Auch keine läppischen Gnocchi alla parigiana, also nach Pariser Art, welche mit Ei gefügiger gemacht werden, kommen auf den Tisch. nein, einzig richtige Gnocchis bestehend aus Kartoffeln und Mehl.

Für die Gnocchi braucht ihr

  • festkochende Kartoffeln (habe mal gelesen das es in Italien auch gar keine mehlig kochenden geben soll)
  • Weizenmehl
  • Salz

1. Kartoffeln kochen, schälen, durch die flotte Lotte drehen oder sonst wie zu feinem Püree zerkleinern. Mit Mehl und etwas Salz zu einem homogenen Teig kneten. Es darf nicht zu viel und auch nicht zu wenig Mehl sein. Um später das Verhältnis zu testen einfach 2 bis 3 Gnocchis probekochen.

2. Den Teig portionsweise zu ca. 1 cm dicken Würsten ausrollen und mit einem Küchenmesser in ca. 1,5 cm lange Stücke schneiden.

3. Nun eine Gabel her nehmen, Mit der einen Hand die Gabel halten, mit der anderen Hand, bzw. dem Zeigefinger, die Gnocchis in die Wölbung der Gaben drücken und abrollen. Schwer zu erklären. Man muss es hier aber auch nicht übertreiben. Die Gnocchis dürfen meiner Meinung auch gerne etwas ungleichmäßig aussehen. Immerhin sind die ja selbst gemacht.

Gorgonzola Sauce

  • Gorgonzola
  • weiße Zwiebel
  • Knoblauch
  • trockener Weißwein
  • Fleischbrühe
  • Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

4. Zwiebel und Knoblauch hacken. In Olivenöl glasig dünsten. Mit etwas Weißwein ablöschen. Kurz aufkochen. Fleischbrühe und Sahne angießen. Salzen und Pfeffern.

5. Großzügig oder nach gewünschter Konsistenz sowie Intensität Gorgonzola in der Sauce auflösen.

6. Pasta, in meinem Fall die Gnocchis, unterheben. Genießen.

Ich hatte wohl Glück und auf Anhieb das richtige Kartoffel-Mehl-Verhältnis getroffen. Die Gnocchis sind nicht zerfallen nur etwas mehr Salz hätten sie vertragen können.

 

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