Archiv für Februar 2012

Ossobuco mit Bratwurst – Quantenmechanischer Durst sowie Blicke über den Tellerquant

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Donnerstag, 23. Februar 2012

Augen auf beim Hackfleisch kauf – so lautet die Devise. Wenn die prall gefüllten Auslagen der fleischverarbeitenden Industrie einen geil machen, das Blut langsam vom Kopf in den Magen fließt, der von der oberen Gesichtshälfte abwandernde Speichel die Augen trocknen und die Mundwinkel triefen lässt, dann, ja DANN meine Freunde, ist höchste Konzentration von Nöten.

Fokussieren. Einer Kamera gleich. Der ISO-Wert im Hirn ist beim Betreten eines Metzgerei-Fachgeschäftes stets auf einem höheren Wert wie außerhalb. Die blendengleiche Palpebra weit geöffnet, den Blick zeilenweise die Theke abtastend, jedes Lichtphoton absorbierend, entgegen der Heisenbergschen Unschärferelation mit samt dessen Impuls und Ort bestimmt, quasi die Gesamtheit des in der Fleischtheke herrschenden Quantenzustandes, einer Momentaufnahme, erkannt und abgespeichert. Das ist der Moment in dem ich die Kalbsbeinscheiben erkannt habe – sich der Sinn und Zweck, die Notwendigkeit diese zu besitzen, manifestiert hat.

Ob der Gravitationslinseneffekt meines Schlauches Bauches oder der voluminösen Hungrigen links neben mir einen Teil dazu beigetragen hat ging in diesem Moment der Klarheit leider unter. Das ein gewisses Maß verborgene Teile der Theke durch diesen Effekt einsehbar waren, obwohl ein direkter Blick verwehrt gewesen wäre, will ich jedoch nicht abstreiten. Ausgleichend könnten aber weitere gravitative Effekte wie z.B. der Schwarzschildradius einer solch großen Masse wie der meines Bauches oder die der Hungrigen gewirkt haben. Genauere Rückschlüsse zum Ablauf kann ich mangels Protokollierung leider auch nicht mehr ziehen.

Schlüssig in meinen Augen ist jedoch die Äquivalenz von Hunger und Masse. Wenn Hunger als Energie (e) angesehen wird so lässt die Relativitätstheorie den Rückschluss zu das dieser Hunger mit Masse (m) gleichzusetzen ist. Leider war mir in diesem  Moment nicht klar welchen Wert v (also meine Geschwindigkeit) betrug, somit lassen sich keine genauen Rückschlüsse ziehen wie hoch diese Energie bzw. die relativistische Masse tatsächlich war. Auch der Einfluss dieser Energie auf die Pseudo-Riemannsche Mannigfaltigkeit (Raumzeit) ist mir noch nicht hinlänglich bekannt.

Nach dem Eintreffen in den eigenen vier Wänden, der Erkenntnis das kein Wein zum Kochen da ist, dafür aber Bauernbratwürste im eisigen Abteil meiner Kühl-Gefrierkombination befindlich sind, entschloss ich diese sprichwörtlich mit zu verwursten.

Zutaten

  • Ossobuco-Zeug (Kalbsbeinscheibe(n), Karotte, Sellerie, Zwiebel, passierte Tomaten, Fleischbrühe usw.)
  • gröbere Bauernbratwurst
  • Salz, Pfeffer, Öl

Rezeptle

1. Die Kalbsbeinscheiben habe ich gewürzt, mehliert, scharf angebraten. Dazu kamen gehackte Zwiebeln und etwas Knoblauch. Ebenso in dünne Scheiben geschnittene Karotten sowie gewürfelter Sellerie – welcher in Knollenform daher kam.

Mit Fleischbrühe und passierten Tomaten abgelöscht sowie abgeschmeckt kamen die Bratwürste dazu. Deckel drauf, Schrödingers Katze tot.

2. Alles in den Ofen bei ca. 170 bis 190 °C. Anfangs noch zugedeckt, gegen Ende offen. Schmoren lassen bis einen der Geruch zwingt es zu servieren.

Der Teller ist erst dann leer wenn sich folgendes Bild zeigt. Alles Andere wäre Frevel. Was mich auch gleich daran erinnert das ich Knochenmark-Löffel brauche. Und zwar dringendst!

Mir hat diese Kombination außerordentlichst gemundet. Klar, die Wurst ist etwas deftiger vom Geschmack passt m.M.n. aber trotzdem zur doch kernigen und fettigeren Konsistenz der Beinscheibe.

Fazit: Testen!

Wenn ich das so lese – ich sollte eindeutig wieder mehr trinken…

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gefüllte Paprika

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Donnerstag, 16. Februar 2012

Paprika. Ich steh einfach drauf. Sogar in roher Form. Und das soll was heißen. Im Normalfall kann ich mit rohem Gemüse nichts anfange. Rohes Gemüse erzeugt bei mir höchstens rohe Gewalt.

Wieso erschuf Gott der Allmächtige wohl das Feuer das die Menschen dann für sich nutzbar machten? Ist doch einleuchtend! Aus ollen Äpfeln wird dank der Hitze eine leckere Apfeltart, Tomaten werden mit gehackten Wiederkäuern dank Feuer zur Bolognese, der Schweinebauch erhält seine Knusprigkeit durch Oberhitze, die Bratwurst sollte braten, vom kalt in der Pfanne liegen wird da nichts lecker. Selbst bei offensichtlich kalte Speisen musste es erst mal heiß her gehen. Die Wurst im Wurstsalat wurde ja auch erst erhitzt.

Genug dazu. Ich mag eben einfach keine rohen Pilze, Salat oder Früchte. Bananen sowie Eisbecher ausgenommen :D Außer eben Paprika. Die ist so wunderbar frisch und lecker. Ja, selbst roh – besonders roh.

Da ich so drauf abfahre gibt (bzw. gab) es gefüllte Paprika. Richtig lecker mit Hackfleisch gefüllt und langsam im Ofen geschmort. Halb schwimmend in Tomatensauce. Dazu natürlich vorher erhitzte Kartoffeln. Zum Püree gestampft. Eine geile Kombination!

Zutaten

  • Paprika
  • Hackfleisch
  • Ei
  • etwas alte Semmel (k.a. ob das normal da rein kommt. ich hatte eben noch welches und dachte so wirds vielleicht “fluffiger”)
  • Reis
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver (Edelsüß und Rosenscharf), Zucker

Rezept zur gefüllten Schote

1. Reis bissfest kochen. Etwas eingeweichte Semmel, gehackte Zwiebel und Knoblauch, erkalteter Reis (es sollte auch roher Reis gehen – wird auch weich), Paprikapulver, Salz, 2 – 3 EL passierte Tomaten, Pfeffer sowie Ei mit groben slawischen Handbewegungen unter das Hack kneten. Nebenher darf geraucht werden! Die Paprikaschoten von ihrem Deckel befreien und die Kerne entfernen. Ebenso die weißen Stellen im Inneren. Diese können (zumindest ist das die Theorie – beobachtet, oder besser geschmeckt, habe ich das noch nie) wohl bitter sein. Hack rein füllen. Deckel wieder drauf.

2. In einem weiten backofenfesten Topf gehackte Zwiebeln andünsten, Knoblauch dazu. Mit passierten Tomaten ablöschen. Etwas Zucker dazu, aufkochen. DIe gefüllten Paprikas hinein stellen und im Ofen bei ca. 175 °C (anfangs mit Deckel) garen. Ja nach größe der Paprika dauert das seine Zeit. Bei mir waren es ca. 1,5 Stunden.

Dazu Kartoffeln in verbessertem Zustand.

Merke: Zwei Paprikaschoten waren etwas viel für eine Person…

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Coca-Cola Chili mit Schokolade

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Montag, 13. Februar 2012

Heute wirds was geben meine Freunde. Etwas was sich auf den ersten Blick seltsam liest – beim Probieren aber super harmoniert. Quasi eine Zusammenkunft der herrlichsten Zutaten. Coca Cola, Fleisch und Bohnen. Zusammen mit etwas Zartbitterschokolade wird daraus ein prima Chili con Carne. Hört sich jetzt vielleicht seltsam an aber die Zutaten passen wirklich sehr gut zueinander.

Zutaten

  • Hackfleisch
  • Tomaten aus der Dose
  • Staudensellerie
  • Coca Cola
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Habanero-Chili oder eine entsprechende Habanero Sauce. Wer das nicht hat nimmt eben normale Chilis nach Gusto
  • Kidneybohnen und schwarze Bohnen

Rezept

1. Bohnen über Nacht wässern. Bohnen in separatem Topf weich kochen.

2. Das Hackfleisch krümelig braten. Eine gehackte Zwiebel und etwas Knoblauch sowie Staudensellerie, ebenfalls in gehacktem Zustand, dazu geben. Alles mit einem Glas Cola ablöschen. Die Dose Tomaten dazu. Salzen und Pfeffern. Alles einkochen.

3. Am Ende diese eingekochte Chili-Basis mit den Bohnen vermengen, mit Habanero-Sauce oder frischen Habaneros verschärfen.

Dazu hab ich aus einem Rest Pizzateig feinmotorische Tomatenbrötchen gebacken. Haben gut zum Chili gepasst.

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Pizza Sucuk

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Sonntag, 12. Februar 2012

Heute wenig Text. Bin froh das ich es geschafft habe mir was zu Essen zu kochen ohne die Küche abzufackeln. Und ich hab es geschafft den Laptop zu booten um diese Bilder hochzuladen. Auf den Blog. Pizza Sucuk gabs. Wirklich eine super Kombi. Hefeteig, Tomatensauce, Sucuk, Mozzarella und Parmesan. Lecker! Am Besten ist die Angelegenheit wenn man noch Dönersauce drüber macht. In meinem aufgedunsenen Zustand war mir die Zubereitung einer solchen aber nicht möglich.

Wohl bekomms…

Isch die Bombe gwäh!

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Lapin à la moutarde

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Freitag, 10. Februar 2012

Kaninchen, Senf, Weißwein, Geflügelfond… Bei den Temperaturen erwacht der Franzose ganz alleine in mir. Da braucht es keine Kochbücher, keinen maßlosen Hunger auf langohrige Fellträger, auch keinen Wink mit dem Wurstpfahl. Nein, die Idee zu so einem Essen keimte in mir auf wie eine fiese Bronchitis nach dem Nächtigen in der Gosse bedingt durch einem Vollrausch. Die dicke wulstige Stange mit den technischen Eckdaten 1,4/50 von Carl Zeiss wird ganz hart beim Gedanken an den köstlichen Fleischsaft, welcher sogleich aus dem Huhn eigens für dieses Gericht ausgekocht wird.

Unglaublich würziger Dijon-Senf, mit bloßen Händen in die nackte Karnickelhaut einmassiert, vermengt sich duftend mit dem Weißwein und erfüllt die armselige unfertige Küche mit einem fremdartigen weil leckeren Geruch. Weil ich es brauche, ich förmlich danach lechze, wurde noch eine kleine Menge luftgetrockneter Speck unter die im Ofen wabernde Sauce gearbeitet.

Die mehlig kochenden Kartoffeln, durch die unglaublich flotte Lotte gedreht, mit Milch, Sahne und französischer halb gesalzener Butter vermengt und mit Salz, Pfeffer sowie Muskat gewürzt, bilden die cremige Beilage dazu. So wird auch noch der letzte Klecks Sauce vom samtig warmen Schoß umschlossen und kann von mir, dem durstigen, absorbiert werden.

Das ist Senf. Nur so nebenbei:

 

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eine fetastische Sauce, ganz tolles und großes Zucchini-Kino

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Donnerstag, 09. Februar 2012

Nach einer Heimfahrt voller Hass und Wut, was tut da gut? Die weiterentwickelte Version der sommerlich leichten Feta-Zucchini-Pasta, etwas schärfer, so gehts sogleich ins Blut! Als Additivum, wer hätts gedacht, Sardellenfilets verleihen dem ganzen eine neue geschmackliche Macht. Nun seiet still und kocht es nach, sonst kommt der bucklige und fiese Proteus anguinus des Nachts in euer Gemach.

Für diese Version habe ich zusätzlich zur Zwiebel, eine Zehe Knoblauch, welche ich in sehr dünne Scheibchen geschnibbelt habe, sowie eine kleine Zucchini, gewürfelt, auch noch zwei Sardellenfilets aus der Salzlake angebrutzelt. Dazu dann passierte Tomaten, Salz und Pfeffer. Die Schärfe kommt von etwas Chili. Am Ende werden noch Cocktailtomaten und gescheiter Feta hinzugefügt. Wer hat etwas getrockneten Thymian. Ich hab sogar welchen aus Italien da – vor Ort gepflückt. Um so besser hats geschmeckt :D

Fertsch…

Das sollte dann während und nach dem Genuss in eurem Kopf abgehn oder so :D Die Wut und der Hunger nach diesem Essen meine Freunde – der ist vergessen… Ich glaube sogar das er die selbe Sauce bei dieser Aufnahme gegessen hat. Die Kräuter werden da aber eher im Vordergrund gestanden haben.

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My big fat greek Burger

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Sonntag, 05. Februar 2012

Den gabs heute zu Frühstück. Hatte vom Bifteki noch etwas Hack über. Aus dem habe ich mir gestern dann noch Fleischküchle gebraten. Zusammen mit Mayonnaise, Ketchup, Tzaziki, Zwiebeln und Schafskäse war das ein wirklich nahrhaftes Frühstück. Zu trinken gab es schwarzen Saft aus Cola. Yay!

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Bifteki – mit Schafskäse gefülltes Hacksteak – dazu gibts Hass auf den deutschen Einzelhandel!

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Samstag, 04. Februar 2012

Eigentlich wollte ich heute mal wieder einen Geflügelfond aufsetzen. Eine Suppe und ein Frikassee zubereiten. Mein Geld, bzw. etwas mehr als in Deutschland üblich in ein Federvieh investieren. Gerne auch 8 oder 10 Euro. Bitte nichts gefrorenes. Ist gründlich schief gegangen.

Kein Frisches Huhn. Nirgends. Frechheit! Wo ist der Anspruch geblieben? Wieso geben sich alle mit sowas zufrieden? Wieso ist der MC Donalds an jedem Wochenende gerammelt voll? Und dann auch noch meist mit dem Prekariat. Leute die nie und nimmer auch nur 5 € für ein Huhn zahlen würden. Aber dafür 25 € in ihre verfetteten Bälger investieren.Ich mach hier nicht mit – bevor ich ein gequältes 3 € Hähnchen kaufe verzichte ich dann doch lieber dankend denn sowas unterstütze ich nicht.

Gut. Ich hätte auch zum Metzger aka Dr. Kübler gehen können. Wenn ich ein normaler Mensch wäre. Einer der nicht erst zum hier üblichen Metzger-Ladenschluss um 13 Uhr aufsteht weil er mal wieder zu viel gesoffen hat.

Also gibt es heute die griechische Version einen Hacksteaks gefüllt mit leckeren Ziegen-Schafskäse. Der Name Bifteki kommt hierbei von Beefsteak. In der Balkanküche gibt es ein vergleichbares Wunderwerk der Fleischeslust. Genannt Pleskavica.

Zutaten

  • Jiiiiippieeeee Hackfleisch
  • Zwiebel, Knoblauch
  • altes Brot
  • Ei
  • Schafs-Feta – nicht den Kuhmilch Mist
  • Salz, Pfeffer, Harissa

Anleitung zum Erfolg

1. Alle Zutaten außer dem Käse zu einer Homogenen Masse verarbeiten. Achtung: Ei vorher öffnen! Dann auf einer Frischhaltefolie oder wie ich es immer mache – auf einem aufgeschnittenen Frischhaltebeutel – einen großen Fladen aus der Hackmischung formen. Etwas vom Schafskäse auf eine Seite platzieren und das ganze vorsichtig zuklappen.

2. Von beiden Seiten scharf anbraten (vorsichtig wenden damit nichts zerfällt) und im Ofen bei ~ 180 °C fertig garen. Dauert je nach Größe und Gewicht 10 bis 15 Minuten.

Dazu gab es bei mit Gemüsereis, Tzatziki und feine Zwiebelringe.

Ein Genuss sag ich euch :)

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Kalbsleber mit Äpfeln

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Donnerstag, 02. Februar 2012

Leber gibt es in vielen schmackhaften Leber-Variationen. Ob à la florentine mit Spinat und Zwiebelringe in Teig ausgebacken, à la lyonnaise mit in Butter gebratenen Zwiebelringen und einem Hauch Essig, à la Saulieu in Weißwein mariniert danach im Schweinenetz gebraten um dann mit Madeira sowie Weißwein geschmort zu werden oder die hier weit verbreitete und bekannte Leber à la berlinoise – Berliner Art – die mit gebratenen Zwiebelringen und gebratenen Apfelscheiben daher kommt.

Zutaten

  • Kalbsleber
  • Mehl
  • Äpfel (nach Geschmack – mehlige sind zu bevorzugen)
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Rezept

1. Leber mehlieren, in einer heißen Pfanne Apfelschnitze in Butter braten. Wenn eine Seite der Äpfel gebräunt ist die Leber in die Pfanne geben. Apfelschnitze drehen. Leber von beiden Seiten goldbraun braten. Leber salzen und Pfeffern. Fertig. Und ja richtig – das ist kein Rezept ;)

Leider hab ich das Foto vor lauter Leber-Geilheit mit meinen noch mehligen Händen verwackelt. Nächstes mal, wenn ich Leber à la berlinoise mache, gibts auch ein besseres Bild. Versprochen! Dazu gibts dann noch einen samtenen, durch die unglaublich flotte Lotte gekurbelten, mit bester französischer Butter versehenen, durch Sahne cremigen und mit Muskat verfeinerten Kartoffelpüree. Die eigens dafür gezüchteten Zwiebeln, welche in Butter sautiert mit den Äpfeln zur Leber gereicht werden, werde ich selber vom Zwiebelbusch im Garten Eden, zu dem ich per pedes schreiten werde, pflücken.

Hepatomegaliesische Grüße

 

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