Archiv für Mai 2012

Spinat-Lachs-Lasagne

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Mittwoch, 23. Mai 2012

Da die ersten Tage meines Urlaubs weniger Kulinarisch sondern eher alkoholisch geprägt waren musste mal wieder etwas ordentliches auf den frohen Gabentisch. Bei mir präsentiert sich dieser als Couchtisch, am echten Tisch, den ich sogar habe, habe ich noch nie gegessen. Findet ihr assi? Ist wohl auch so 😛 Eine Lachs-Lasagne wollte ich sowieso schon länger machen, Spinat  passt bekanntlich auch ganz gut, alles war im Haus, also konnte ich gleich loslegen. Hossa!

An alle Hater: Es kann hier ruhig auch mal auf TK Spinat und Lachsfilet zurückgegriffen werden. Die Qualität ist hier auch nicht so schlecht. Dank dem deutschen Einzelhandel ist das ab und an sogar notwendig.

Zutaten

  • Lachsfilet
  • Blattspinat
  • passierte Tomaten
  • Lasagneplatten
  • Knoblauch, Thymian, Basilikum (der sollte aber frisch sein meine Freunde), Salz, Pfeffer
  • Mozarella
  • Sahne
  • Olivenöl

Rezept zur Lachs-Lasagne

1. Angefangen wird mit einer ganz einfachen Tomaten-Grundsauce die keinerlei Aufmerksamkeit benötigt. Passierte Tomaten in einen Topf geben, 2 – 3 Knoblauchzehen pellen, andrücken und dazu geben. Kräftig salzen und pfeffern. Guten Schuss Olivenöl dazu. Auf kleiner Flamme für ca. 30 bis 40 Minuten köcheln lassen. Das Olivenöl kann hier auch mit Butter ersetzt werden. Ich wollte es aber ohne machen. Dann am Ende etwas Thymian dazu geben. Hier finde ich den getrockneten geschmacklich fast noch besser als den Frischen. Ich meine aber den direkt am Bund, keine dieser albernen Streuer. Die schmecken nach nix!

2. Spinat Vorbereiten. Sprich in einer Pfanne mit etwas Öl dünsten bis er zusammenfällt. Salzen, pfeffern. Lachs vorbereiten. Dazu das Lachsfilet in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Ofen auf ca. 170 °C vorheizen.

3. Wenn die Sauce fertig ist eine Backform hernehmen. Ein paar Löffel Sauce in die Form geben, verteilen und mit einer Schicht Lasagneplatten abdecken. Wieder etwas Sauce darauf geben, Lachs in einer Schicht darauf verteilen, wieder ein Schicht Lasagne-Platten darüber. Ein paar Blätter Basilikum grob zerrupfen mit dem Spinat mischen und alles als oberste Schicht in die Form geben. Wieder etwas Tomatensauce darauf geben. Alles mit Käse bestreuen. Ein paar EL Sahne an den Rändern dazu gießen.

4. Alles im Ofen für ca. 25 Minuten backen.

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schwarze Bohnensuppe und Brot schmeckt äußerst goot

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Donnerstag, 17. Mai 2012

Wo genau diese Suppe herkommt kann ich nicht sagen. Das erste mal hab ich das Rezept aber in einem USA-Kochbuch unter „Florida“ aufgeschnappt. Denke aber das alle Länder in denen Bohnen, hier im Besonderen die Schwarzen, wohl früher oder später die Idee hatten daraus ne Suppe zu köcheln. Für mich als großer Bohnen-Fan also eine tolle Angelegenheit. Wer sein Haus mit Erdgas heizt kann die daraus entstehenden Nebenprodukte auch gleich in den Brenner einspeisen.

Hier gibts jetzt das Rezept zu der schwarzen Bohnensuppe welche ich etwas nach meinen Wünschen abgeändert habe. Schärfer, heißer, leckerer. Quasi die Nutte unter den Suppen… aber lassen wir das. Ist ja ein Food-Blog und kein Fut-Blog hier.

Zutaten

  • getrocknete schwarze Bohnen
  • rote Paprika
  • Stangenselerie
  • Karotte
  • Tomate
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Chilischote (hatte eine getrocknete Habanero oder so. k.A.)
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Cumin
  • Saure Sahne

Bohne Alaaf!

1. Bohnen über Nacht einweichen.

Des Tones Ursprung. Die gemeine schwarze Bohne!

Am nächsten Tag in einem großen Topf in Brühe mit etwas Cumin gar kochen. Dauert ca. 2 bis 2,5 Stunden. Nebenbei ein Sofrito aus der Stangenselerie, Paprika, Karotte, Zwiebel, Knoblauch herstellen. Sprich alles in sehr kleine Würfel schneiden (ca. 5×5 mm) und für ca. 5 Minuten in einer Pfanne dünsten. Am Ende noch eine ebenfalls gewürfelte Tomate zugeben. Sofrito Salzen und Pfeffern. Mit Cumin Chili würzen.

2. Viele würden das Sofrito jetzt direkt zu den Bohnen geben. Ich wollte es aber feiner haben. Also hab ich das Zeug in den Mixer gegeben. Ja Barbara, in nehme heute mal den Food-Processor 😉 Das gemixte Sofrito habe ich dann zu den Bohnen gegeben. Eine frische Chili fein hacken. Zur Suppe geben und für weitere 30 Minuten köcheln lassen.

Die sind irgendwie ganz ganz fies. Was sind das für welche? Weiß das einer? Phoenix du?

Am Ende alles noch mal abschmecken und ggf. nachwürzen. Wichtig ist hier wirklich Cumin. Ohne Cumin kann man das mit der Suppe m.M.n. auch gleich lassen 😉

3. Feschpra

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Daube de Boeuf – geschmortes Rindfleisch

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Sonntag, 06. Mai 2012

Als kleinen Vorgeschmack auf meinen Frankreich Urlaub, der in ca. 3 Wochen beginnt, gibt es hier zur Zeit mehr französisches Essen als sonst. Gestern gab es als Vorspeise (vor dem Fisch der irgendwie scheiße war) einen wirklich genialen Ziegenkäse an langsam geschmorten Tomaten (Rezept folgt). Heute dann die Daube – von frz. dauber -> schmoren. Dabei wird Fleisch (Wild oder auch wie hier Rind) sehr langsam mit Wurzelgemüse in Wein geschmort.

Habe das Ganze von einem vorhandenen Rezept etwas an meinen Geschmack angepasst. Möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ist ein einfaches und günstiges Rezept das aber voll und ganz im Geschmack überzeugt. Wer Gulasch mag wird Daube de Boeuf lieben 😉

Zutaten

  • Rindfleisch (in größere Würfel zerteilt)
  • kräftiger Rotwein
  • Speck
  • Karotten, Staudensellerie, Tomaten, Knoblauch
  • Orange
  • Salz, Zucker, Pfeffer, Lorbeer, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Kräuter der Provence, Honig, gemahlener Chili

Rezept

1. Fleisch mit dem Rotwein (ca. 750 ml bis 1 Liter), Karotte in Scheiben, zerkleinerter Staudensellerie, Zwiebelringe, Knoblauch, Pfefferkörnern, Lorbeerblättern, Wacholderbeeren und der Schale einer Orange über Nacht (besser 12 bis 24 Stunden) marinieren. Dabei natürlich kalt stellen. Lorbeer und Orangenschale können zusammengebunden werden, so kann man sich später leichter entfernen. Pfefferkörner und Lorbeerblätter kann man mit einem Teeei zusammenhalten.

2. Fleisch aus der Marinade fischen, etwas trockentupfen und peu à peu anbraten. Lorbeerblätter, Orangenschalen, Pfefferkörner sowie die Wacholderbeeren aus dem Sud entfernen. Wenn das komplette Fleisch angebraten wurde alles mit dem Sud (in dem natürlich noch die Zwiebeln, Karotten und Sellerie ist) auffüllen.

3. Salzen, Pfeffern, die Orange auspressen und Saft hinzugeben, etwas Zucker dazu. 1 TL Honig sowie etwas gemahlenes Chili kommen jetzt auch noch rein. Speck würfeln, hinzugeben.

In den Ofen bei ca. 120 bis 140°C für 4 Stunden. Eine Stunde vor Ende noch ordentlich frische Kräuter der Provence zu einem Bouquet garni binden und dazu geben.

4. Am Ende das Bouquet garni, Fleisch und die Karottenscheiben wieder herausnehmen. Leicht pürieren – entweder mit einer Mehlbutter oder Stärke binden. Fleisch und Karotten wieder dazu geben und erhitzen. Abschmecken am Ende nicht vergessen.

Ich hab dazu ein lockeres Kartoffelpüree gegessen.

Gib deinen Senf dazu

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