Archiv für Juli 2012

Kalbsrahmgeschnetzeltes mit Pfifferlingen

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Sonntag, 29. Juli 2012

Die letzten Tage brachten neben zwei prächtigen Räuschen, etlichen Bieren am einzig erträglichen Ort dieser viel zu heißen Stadt, dem Park, den Verlust meines drei Wochen alten Samsung Galaxy S3, Gott habe es selig, einem Krankenhausaufenthalt dank Vollsuff, ca 7 Tage Kater,  schlussendlich dieses Kalbsrahmgeschnetzeltes, welches stark an das weit bekannte Émincé de veau zurichoise (Züricher Geschnetzeltes) erinnert, hervor. Zusätzlich die tolle und wichtige Erkenntnis das ich wohl im Stande bin 746 g Kalbsfleisch, aus dem das Geschnetzelte gemacht war, + ~500 g feinstes Kartoffelpüree an einem Tag zu verspeisen.

Gut, wenn man es sehr genau nehmen würde handelt es sich bei der Zubereitung meines Geschnetzelten um kein Émincé im herkömmlichen Sinne. Ich habe das in feine Streifen geschnittene Fleisch nämlich scharf in etwas Öl und Butter angebraten. Bei einem echten Émincé wird, so sagt zumindest der allwissende Larousse, bereits gegartes Fleisch oder Gemüse mit Sauce überzogen und ohne zu kochen wieder erhitzt. Seis drum, das Ergebnis hat auch so gepasst.

Eigentlich war geplant aus dem Kalbsrücken Steaks zu schneiden und diese wie Entrecôtes kurz zu braten. Dazu wollte ich Kartoffelgratin als Hauptbeilage und eine Pfifferlingsauce machen. Irgendwie überkam mich dann wohl der Schneidewahn und ich hab alles kurz und klein schneiden müssen. Das alles (und noch viel mehr) geschah während der Zubereitung des Katoffelpürees der neben einem ordentlichen Stich französischer halb-gesalzener Butter auch noch einen Klecks Sahne, zusätzlich zur Vollmilch, verpasst bekam.

In der großen Pfanne vereinten sich dann das Fleisch mit einer Zwiebel, den Pfifferlingen, etwas Kalbsfond, Senf und Sahne zu einem köstlichen Endprodukt. Salz und Pfeffer sowie etwas Knoblauch und Petersilie möchte ich hier nicht unterschlagen, die waren auch mit dabei.

Und hey, hört sich geil an, schmeckt geil und ist wirklich super schnell fertig gestellt.

… ach und die Cola, die COLA meine Freunde. Die Cola die es zum Essen gab war ein vorzüglicher Jahrgang…

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Doppel-Cheeseburger mit Pilzen und irischem Cheddar

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Freitag, 20. Juli 2012

Wie gestern angedroht habe ich aus den Burgerbrötchen heute ein Cholesterin-Monument allererster Güte aus dem Küchenboden gestampft. Dazu gewaltätig die Bunnies in zwei Hälften gehackt und von unten nach oben mit folgendem Kram belegt (siehe Bildunterschrift).

Unteres Burgerbrötchen, Mayonnaise-Senf Mischung, perfekt in Scheiben zerteilte Cornichons, Fleisch Nr. 1 (in der Pfanne mit dem Cheddar überbacken), gebratener Speck, Tomatenscheiben, zweites mit Cheddar überzogenes Fleisch, Ketchup, mit dünnen Zwiebelringen und Knoblauch gebratene Champignons, Salatblatt, nochmals Mayonnaise, oberer Teil des Burgerbrötchens.

Für Schäden am Kardiovaskulären-System, dem Herz an sich oder einer ausgelösten extremen Adipositas übernehme ich keinerlei Haftung. Beim Verzehr darauf achten das der Kiefer eingerenkt bleibt. Oberkörper großzügig mit Servietten abkleben. Tisch und Wand evtl. ebenso.

Viel Erfolg…

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twenty Four hours chillout Handmade Hefeteig – Pilze-Sucuk-Pizza und Burgerbrötchen

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Donnerstag, 19. Juli 2012

Es gab Pilze-Sucuk-Pizza,
das erste Mal im Leben,
und es gab Homemade-Burgerbrötchen das allererste Mal…
und als ein Mann sah ich den Hefeteig aufgehen…
und es war Sommer.

So ähnlich oder noch dämlicher trällerte gestern die eingewachsene Schallplatte in meinem Kopf ihren Hefeteig-Reigen. Immer und immer wieder. Der einzige Weg diese Ode an Hefe, Mehl, Salz und Wasser zu beenden schien selbigen Zutaten in einer Plastikschüssel zu froher Einigkeit zu verhelfen. Auf das ihr euch vermehret oh kleine wunderliche Hefekreaturen!

Normalerweise habe ich ja nur den Nerv diesen Scheiß für ca. 1 Stunde gehen zu lassen. Wie der strange Vater seine Minirock-tragende läufige Tochter. Seit ich aber nur noch 4 mal die Woche Bier trinke, Hartgas ganz weg lasse, hab ich mehr Energie und Muße. Diese beiden neuerlichen Eigenschaften, welche ich nun mein Eigen nennen darf, veranlassten mich den Teig endlich mal volle 24 Stunden seine Arbeit verrichten zu lassen.

Sieht irgendwie noch scheiße und bröckelig trocken aus. Ging später aber echt gut zu verarbeiten

Eine Pizza und aus dem Rest Burgerbrötchen. So der Plan. Wenn die Burger-Dinger was werden, hab ich mir überlegt, müssen die gewürdigt werden. Vielleicht versuche ich dann endlich mal die Kobe-Patties aus dem Eis. Gibts beim dem Feinkost-Laden dessen Name ich immer vergesse. Soweit ich mich erinnern kann für lausige 24 Lappen. Sind leider schon fertig in Form geklöppelt, frisch bekomme ich aber kein Wagyū her.

Auf die Pizza kommen auf jeden Fall frische eukaryotische Lebewesen der nicht psilocybinhaltigen Sorte. Genannt Champignons. Abendländische Sucuk-Wurst, sonnengereifte Tomaten aus der Dose und Büffel-Mozzarella machen das multikulti Quartett perfekt. Je nach Grad der geistigen Umnachtung schnipple ich noch ein paar dünne Zwiebelringe drüber. Gibt Tinte auf den Füller. Ist wichtig. Könnte jeden Tag soweit sein das ich meine Entmündigung unterzeichnen muss. Ohne funktionierenden Füller ist diese unangenehme Situation dann wohl noch grotesker.

Pizza Sucuk-Pilze, diesmal mit Käserand! Dämlich und übertrieben, genau so wie ich es mag.

Leider war der Rand nicht ganz geschlossen. Der Käse hat sich wohl auf die Pizza ergossen

So weit das Vorhaben. Der Unterschied ist schon schmeckbar. Habe ich zumindest bei der Pizza gerade feststellen dürfen. Anders wie sonst wird hier erst die Hälfte des Mehls, Hefe und Salz mit ungefähr gleich viel Wasser zu einer sehr flüssigen Vorteig gerührt. Dieser darf dann erst mal für ca. 25 Minuten aufgehen. Dann kommt nach und nach das restliche Mehl rein. Nach kräftigem Kneten wandert das Gedöns in Luftdichten Behältern für besagte 24 Stunden in den Kühlschrank. Vor dem Verarbeiten hab ich den Teig aber dann nochmals für ca. 30 bis 45 Minuten im Zimmer aufwärmen lassen.

Die Burgerbrötchen sind nicht so toll geworden. Irgendwie kompakt und schwer. Ob dieser Hefeteig 100% geeignet war habe ich in meinem jugendlichen Wahnsinn dann auch nicht weiter bedacht. Nach der Pizza einfach rein mit den Teigklumpen. Wenn ich die morgen als Basis meiner Burger verpflichte gibt es natürlich noch Fotos.

Knusper, knusper, Knäuschen, Wer knuspert an meinem Burgerbrötchen-Häuschen…

 

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