Archiv für September 2012

Hummus – حمص

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Sonntag, 30. September 2012

Lange geplant, lange drauf gefreut, lange keine Muße dafür gehabt. Heute ist es so weit. Heute gibt es endlich mein erstes selbst gemachtes Hummus.

Beim einlesen in die Hummus-Thematik im Internet und in diversen Kochbüchern habe ich aber auch schnell gemerkt das hier eine unglaublich große Anzahl an Ratschlägen, Tipps, No-Go’s sowie Empfehlungen existiert. Von genauen Mengenangaben der in der Grundversion enthaltenen Zutaten wie Kichererbsen, Sesampaste (Tahina), Zitrone, Petersilie, Cumin, Knoblauch und Olivenöl bis über das Einweichen mit Backpulver, dem vorherigen mehrmaligen Abspülen der anfangs natürlich getrockneten Kichererbsen, alles benötigt hier größte Aufmerksamkeit.

Die größe der getrockneten Kichererbsen – damit geht e schon los. Je kleiner desto besser. So scheint es angeblich zu sein. Dann die Einweichmethode. Mit Backpulver. Natürlich erst nach dem oben erwähnten mehrmaligen abspülen unter kaltem Wasser. Anschließend, bzw. nachdem die Kichererbsen über nacht so eingeweicht worden sind, werden die Kichererbsen wieder mal gewaschen, erneut in Wasser ohne Packpulver eingeweicht um dann wieder MIT Backpulver schonend gekocht werden. Wobei hier auch wieder das Wasser gewechselt werden kann nach der Hälfte der Kochzeit.

Vorher und nachher. Die aufgedunsene Kichererbse

Puh. Soweit so gut. Ich folge hier mal blind den für mich exotisch anmutenden Empfehlungen. Habe ja keinerlei Kichererbsen-Erfahrung. Bin quasi eine 30 jährige Kichererbsen-Jungfrau.

Nach der kurzen Verschnaufpause während des Kochens der Kichererbsen kann man sich dann dem Problem des Zerkleinerns der Kichererbsen widmen. Aber natürlich erst wenn die Schalen der Kichererbsen vom wertvollen Inhalt getrennt wurde. Und das meine Freunde ist eine wahrliche Fleißarbeit 😉 Hier reden die Einen vom Pürierstab, für Andere wiederum undenkbar, diese schwören auf stampfen, der Nächste sagt es gehe nichts über einen Fleischwolf, dessen Nachbar streicht die Teile durch ein Sieb. Ich werde wohl einfach mal die Küchenmaschine nehmen…

…nach dem Stress bekomme ich vom Stampfen sonst noch einen Herzinfarkt. Und das bei einem solch gesunden und obendrein auch noch vegetarischen Gericht. Das kann es dann ja wohl wirklich nicht sein 😉

Einfach eine unglaublich leckere Vorspeise vor einem schönen orientalischen Essen.

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Croque Monsieur „normal“ sowie mit Chili con Carne

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Dienstag, 25. September 2012

Dienstag wird zurückgevespert. Und zwar Zeug aus der ewig kalten Gefriertruhe. Darin befand sich noch köstliches Chili. Außerhalb dieser unwirklichen Kälte, quasi in der habitablen Zone meiner kleinen Küche, fand sich noch Kastenweißbrot vom fiesen Bäcker, Käse und ein Schinken mit schwarzem Trüffel. Butter, Milch und Mehl vereinten sich der Saftigkeit halber noch zu einer Béchamel.

Der Erste Croque, ein normaler mit Schinken, die Weißbrotscheiben mit Béchamel bestrichen und mit Käse überbacken, war schon sehr lecker…

Beim zweiten Croque sind dann wohl die Pferde mit mir durchgegangen. Es befand sich auf einmal Chili con carne oberhalb des Schinkens. Der Rest, also die Abdeckung, war die Selbe. Und hey, sieht vielleicht scheiße aus aber geschmeckt hat es gut. Sorry Franzosen 😉

Wenn ich irgendwann mal Eier habe gibts auch mal die Version mit der Madame. Heute war ich froh drum keine zu haben. Diese zwei Prachtkerle haben mich so dermaßen fertig gemacht das ich mit halb offenen Augen, sabbernd und halluzinierend, für 45 Minuten auf dem Sofa eine Nahtoderfahrung par excellence genießen durfte. Also gebt acht, haut rein!

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Pasta alla Tetrazzini – Hähnchen, Pilze, Sahne-Weißweinsauce

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Montag, 24. September 2012

Jau, da man, wenn man eine Hühnebrühe macht, die Reste nicht immer zu einem Ragout bzw. Frikassee verarbeiten möchte, habe ich mich mal für dieses Rezept entschieden. Zumindest geht es stark in die Richtung der Pasta, welche angeblich um 1908 bis 1910 im Palace Hotel in San Francisco, von Ernest Arbogast, dem damaligen Chefkoch, für die namensgebende Opernsängerin Luisa Tetrazzini kreiert wurde. Zumindest ist das mein momentaner Wissensstand.

Im Endeffekt kocht man eine gehaltvolle Hühnerbrühe, am Ende löst man das Fleisch von den Knochen. Zusammen mit einer in Butter oder Olivenöl angedünsteten Schalotte, dem abgelösten Hühnerfleisch, Pilzen (in meinem Fall Champignons und Steinpilzen), Weißwein und etwas Hühnerbrühe zu einer sämigen Sauce verarbeitet. Mit der Pasta vermischt und geriebenem Parmesan bzw. in meinem Fall Pecorino versehen wird das Ergebnis noch im Ofen gratiniert.

Ist auf jeden Fall mal etwas anderes und schmeckt sehr lecker.

Genossen hab ich das nur relativ. Relativ liegend, katerbedingt in einer leicht introvertiert anmutenden Embryostellung. Das ganze im abgedunkelten Zimmer, Fernseher auf sehr kleiner Lautstärke. Schlimmster Kater seit mindestens 6 Tagen…

Auch bei Know your Meme gibt es einiges zu Chicken Tetrazzini.

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