Archiv für November 2012

Bánh mì – vietnamesisches belegtes Baguette

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Sonntag, 18. November 2012

Lange fieber ich schon drauf hin. Diverse ToDo Listen später hat es dieses vietnamesische Sandwich, welches stark vom französischen Besatzertum inspiriert wurde, endlich in meine kleine Küche geschafft. Dabei kommt die Idee mit dem Baguette (bánh mì = Brot auf Vietnamesisch) sowie der darauf befindlichen Leberpastete wohl aus einem französischen Gehirn. Ob Mayonnaise zu den Zutaten der vietnamesischen Küche eine große Rolle spielt wage ich auch zu bezweifeln.

Wie immer musste ich hier etwas variieren. Hier bekomme ich leider kein richtiges Bánh mì Baguette aus Reismehl oder einer Mischung aus Reismehl und Weizenmehl, eingelegtes Gemüse hätte ich beim Asiaten kaufen können, hab ich natürlich gestern vergessen. Als Belag habe ich mich für gegrilltest Rindfleisch (Roastbeef) und gegrillten Schweinebauch, den ich vorher mit Chilis und Sesamöl mariniert hatte, entschieden. Eine gute Wahl!

Am Ende werden einfach alle Zutaten zusammengefügt. Baguette also mit Leberpastete/Paté bestrichen, dann Gurkenscheiben, darauf kommt dann unser Fleisch, dünn aufgeschnitten.

Jetzt folgen dünne Tomatenscheiben, etwas Salat oder Lauch, Chillis, Koriander sowie Chilisauce. Über das Ganze kommt dann ordentlich Mayonnaise.

Hört sich komisch an schmeckt aber sensationell!

 

Getränkeempfehlung: Fanta

Gib deinen Senf dazu

Sandwich mit Hähnchenbrust und Coleslaw

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Mittwoch, 14. November 2012

Obwohl ich heute Mittag, dank einer sehr gutmütigen Bäckersfrau, die mir eine abartig große Portion Spaghetti Bolognese veräußert hat, ca. 800 g (ungelogen!), gescheitert bin, hat es mich mal wieder nicht vom abendlich übertriebenen Einkauf bewahrt. Diesmal wanderten Zutaten in meinen leer geräumten Milchkarton für etwas das ich schon längst mal machen wollte. Nein, nicht Crystal Meth, es handelte sich um Zutaten für ein Sandwich mit Hähnchenbrust und Schinken. Dazu ein selber gemachter Coleslaw aka Krautsalat.

Kiefersperre garantiert. Kiffersperre allerdings wohl nicht…

Ja ist den scho Weihnachten? Mein kleiner Weißkohl-Weihnachtsbaum…

Hähnchenbrust salzen und pfeffern. In Mehl wenden und scharf anbraten. Ab in den Ofen bei Ober- Unterhitze. Nebenbei Spitzkohl in sehr dünne Streifen schneiden. Mit Salz, Zucker, Pfeffer, Essig, Öl, etwas Senf und Sour Cream anmachen. Hey Lan!

Für den Sandwichbelag Tomatenscheiben herstellen. Cornichons in dünne Scheiben zerteilen. Kurz bevor das Hähnchen gar ist in der nun freien Pfanne Kochschinken anbraten. Ebenso Zwiebelringe goldgelb werden lassen. Toastscheiben in den Ofen geben. Die Hähnchenbrust herausnehmen und in dünne Scheiben schneiden. Nun alles zu einem Sandwich zusammenfügen. Die Toastbrotscheiben dazu mit etwas Senf und Sour Cream versehen. Schichten nach Lust und Laune.

Wie soll man den Berg von Sandwich beschreiben? Gesund, leicht, vital. So – oder anders 😉

Was soll ich sagen? Trotz dem üppigen Mittagsmahl hatte das Teil noch platz. Wohl bekams…

Gib deinen Senf dazu

Demi Glace

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Dienstag, 13. November 2012

Nachdem hier jetzt schon Rinderbrühe, Grandjus sowie eine leckere Geflügelbrühe den Weg auf den hiesigen Blog fanden, darf ein weiteres gastronomisches Puzzleteil, ein wichtiges und notwendiges auf dem Weg zum wahrlich perfekten Geschmacksbild, natürlich nicht fehlen. Demi Glace!

Die Vorgehensweise ist hier ähnlich der beim Herstellen eines Jus. Es werden klein zerhackte Kalbsknochen, Kalbsfuß, Mirepoix, Tomatenmark, Zwiebeln und Knoblauch im Ofen geröstet. Deglaciert. Mit kaltem Wasser sowie Rotwein aufgesetzt und für ca. 2 bis 2,5 Stunden sehr langsam ausgekocht. Danach die Knochen entfernen und weiter ein reduzieren bis eine eher dickflüssige Konsistenz entsteht.

Am Ende wird das Resultat etwa auf die Hälfte bis ein Drittel eingekocht. Eine leicht sirupartige Konsistenz entsteht. Eingefroren eine super geniale Basis für Saucen / Jus. Auch pur. Mit Madeira aromatisiert. Hier sind die Möglichkeiten schier grenzenlos.

Manchmal werden die Kalbsknochen auch mit Fond brun aufgegossen, mit Pfeilwurzmehl oder Maizena gebunden, mit spanischer Sauce versetzt. Hier muss jeder selber wissen wie viel Zeit und Nerv er investieren möchte. Mir hat diese Version gereicht. Immerhin hab ich seit Sonntag dran gekocht. Heute ist Dienstag. Das langt für mich als hart arbeitender Hobbyalkoholiker an Stress allemal. Immerhin ist für die nächsten Saucen gesorgt.

Gib deinen Senf dazu

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