Archiv für August 2013

chinesisches Chili-Knoblauch-Gemüse

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Samstag, 31. August 2013

Ja was soll ich an einem illustren Samstag schon groß erzählen. Das Meiste ist eh wie immer. Total verkatert aufgewacht. Im Bett lagen seltsamerweise Bierdeckel (?!), Wohnzimmer sah aus wie Sau. Kasten Bier nahezu leer, Küche ebenso total verdreckt und die ganze Wohnung ordentlich verraucht. Anhand eines leeren Grastütchens habe ich mal auf den Konsum von Selbigem geschlossen. So richtig dran erinnern kann ich mich aber nicht mehr daran.

Zu essen sollte es dann was gesundes sein. Heut Abend gibts eh noch ein wenig Fleisch in Form von Chipotle-Hähnchen-Burritos. Also schnell die neue Babyshambles-Platte (Sequel to the Prequel) auf laut und los gehts! Witzigerweise habe ich mir das Album gestern Nacht gekauft ohne zu wissen das die gerade gestern erschienen ist. Hab ich erst heute nachgelesen.

Hauptbestandteil meines vegetarischen Gerichts sind heute Paprika, Karotte und Frühlingszwiebel. Alles mundgerecht geschnitten und scharf in Sesamöl angebraten. Dazu kommen dann 3 bis 4 fein gehackte Zehen Knoblauch. Darum auch der Name. Abgelöscht wird die ganze Chose mit Shao-Xing-Reiswein. Dazu kommt dann Sojasauce, ordentlich Chili, Chili-Bohnenpaste, Austernsauce sowie etwas Geflügelbrühe. Da geht natürlich auch Gemüsebrühe aber alleine schon durch die Austernsauce ist das Zeug ja nicht mehr zu 100% vegetarisch. Am Ende wird mal wieder mit etwas Starke angedickt und fertig ist das durchaus leckere Katerfrühstück.

chinesisches-chili-knoblauch-gemuese

chinesisches-chili-knoblauch-gemuese-2

Sehr lecker und dazu noch echt mal gesund 😉 Und das weiß ich aus Erfahrung. Seit ich mich gesünder ernähre (viel asiatisch, mexikanisch und vegetarische Pasta) ist mein Cholesterinspiegel von ~440 auf sagenhafte 200 gefallen! Und ich hab dafür nicht mal großartig meinen Alkoholkonsum einschränken müssen. Geiler Scheiß!

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Spiegelei, Spinat und Kartoffeln

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Montag, 26. August 2013

Ab und an darf es auch mal einigermaßen bodenständig sein. Nein – ab und an muss es sogar mal gescheit bodenständig sein! Ständig diese schwulen Schäumchen, Emulsionen von was-weiß-ich-was, 79,8 Tage sous vide gegartem Milchlamm-Bäckchen, zu Tode gekuschelt und post mortem mit Bier massiert. Ne, ab und an muss es doch auch mal etwas geben das man schmatzend und ohne abgespreizten Finger genießen kann. Was ordinäres. Für’n Bauch und die Seele.

Bei mir muss das dann ordentlich stopfen. Schön billig, gerne auch mit Fertiggericht-Anteil. Klar, da kommen jetzt sicher wieder Leute an die ihren Fleischkäse selber machen – aber hey – haben die nix zu schaffen? Nach der Arbeit hab ich bei Weitem nicht immer Lust alles von der Pike auf frisch zuzubereiten. Ab und an gibts dann eben einfach mal was aus der Packung. Auch wenn es vielleicht nicht toll und biologisch over the top ist…

Dazu gehört eben der Fleischkäse. Schön vergraben unter einem Haufen karamelisierter und angerösteter Zwiebelringe, welche wiederum von einem Spiegelei bedeckt sind. Wer mag kann dazu noch eine leckere Bratensauce servieren.

spinat-spiegelei-fleischkaese-kartoffeln

Die Kartoffeln vorher noch in frischer Petersilie geschwenkt, alles neben einem Meer aus dickflüssigem Rahmspinat. Jaja, auch hier hat der fiese Prekarier keinen handgepflückten Bio-Blattspinat aus der Region verwendet. Asche über mein Haupt, Pompeji Style! 😀

 

 

 

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gefüllte Paprika low fat Variante

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Sonntag, 25. August 2013

Joa, die letzten zwei Tage mal wieder das Hirn raus gesoffen. Freitag in die Stadt gekotzt, gestern auf nem Sofa gepennt nach einem riesen Teller Gulasch und einem halben Kasten Bier. Um da wenigstens beim Fett einigermaßen die Kurve zu bekommen gab es heute eine fettarme Variante gefüllter Paprika. Was aber nicht heißen muss das es nicht schmecken kann. Ich fand die Paprika und auch das Kartoffelpüree äußerst lecker und genial…

Und wie gehts? Ganz einfach. Bei der Füllung verzichte ich auf Hackfleisch und beim Püree auf die Butter. Dafür kommt in die Paprika ein Rinderhüftsteak, was im Gegensatz zum Hack ja eher weniger Fett besitzt, und welches ich von Hand sehr fein geschnitten habe. Für den Geschmack würze ich das zerkleinerte Steak mit Paprikapulver, Cayennepfeffer, Nelke und Zimt (im Mörser zerstoßen), einem eingeweichten halben Brötchen, angedünsteten Zwiebeln sowie Salz und Pfeffer aus der Mühle.

Diese Mischung kommt in ausgehöhlte Paprika. Die Sauce, in welcher die Paprika im Ofen garen, wird wieder aus angedünsteten Zwiebeln und Knoblauch, welche mit Dosentomaten und etwas Brühe abgelöscht werden, hergestellt. Außerdem habe ich die Reste der Füllung in die Sauce gegeben. Im Ofen brauchen die Teile dann ~1 Stunde zugedeckt und am Ende noch mal 15 Minuten ohne Deckel.

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Für das Kartoffelpüree habe ich Kartoffeln geschält und gedünstet. In einem Topf dann Milch erhitzt. In die heiße Milch kamen Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskat und Majoran. Die Kartoffeln habe ich dann durch eine Presse hinein gepresst. Am Ende noch ein paar Esslöffel Hanföl dazu gegeben und fertig war das geniale Essen. Ganz ehrlich, Butter habe ich hier nirgends vermisst…

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