Archiv für April 2014

perfekte Bratkartoffeln

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Dienstag, 29. April 2014

Seit ich letzte Woche, bei der Show „Mein Lokal – dein Lokal“, diesmal aus Stuttgart, das Onkel Otto mit seinen Schnitzeln gesehen habe, geht mir die Schnitzel nicht mehr aus dem Kopf. Auch wenn ich dieses XXL-Konzept nicht toll finde hat mich das irgendwie angefixt. Einfach mal wieder „schee Schnitzel mit Pommes“. Leider hatte ich am Vorabend aus einer Alkohollaune meine kompletten Pommes und Kroketten mit Bolognese überbacken, also musste eine alternative Beilage her. Das einzige was ich mir jetzt vorstellen konnte waren Bratkartoffeln. Reis oder Nudeln sich jetzt ja nicht so der Bringer 😀 Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln. Mag ich wirklich. Die aus gekochten Kartoffeln sind aber auch sehr lecker. Keine Frage.

Da mich es aber immer gestört hat, das nicht alle Scheiben gleichmäßig braun wurden, wollte ich es hier mal auf die Spitze treiben in dem ich einfach jede einzelne Kartoffelscheibe nebeneinander in der Pfanne gebraten habe. Dauert zwar ne knappe Stunde für eine Portion und macht auch gar keinen Spaß, schmecken tut es aber grandios. Scheiben braten, wenden, fertige Scheiben in eine separate Schüssel geben.

bratkartoffeln-gusseisern-pfanne

Am Ende alle Scheiben wieder in die Pfanne mit ein paar Zwiebeln, salzen und pfeffern. Ganz zum Schluss noch ein Stück gute französische Butter und durch schwenken. Einfach genial! Wer hat kann auch noch fein gehackte Petersilie dazu tun oder Speck.

perfekte-bratkartoffeln

Farblich, also für das Foto, vielleicht ungeeignet. Mein Gaumen war aber sehr erfreut. Super knusprige Kartoffeln. Innen wachsweich. Passt super zu Spiegelei & Spinat, Sauren Kutteln und allerlei Anderem.

Ob sich der Aufwand lohnt muss jeder selber entscheiden. So als Experiment war es nett. Zeit hatte ich eh genug. Gestern, als ich mal wieder Saure Kutteln gemacht habe, waren es dann aber auch wieder „normale“ Bratkartoffeln, aus gekochten Kartoffeln. Wer sich Mühe beim Schwenken gibt erreicht auch hier eine gleichmäßige Bräunung 😉

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Nudelsuppe mit Herz

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Mittwoch, 23. April 2014

Ja, da geht mir schon den ganzen Tag einer ab und ich schau mir chinesische und japanische Suppenrezepte bis zum Abwinken an. Irgendwann komme ich auf den Punkt das ich ja mal was mit Kutteln probieren könnte. Verkehrt kann es ja wohl nicht sein. Zumal ich beim Türken sehr oft Iskembe Corbasi (Kuttelsuppe) esse und diese wirklich liebe. Hätte sogar noch welche im Eis gehabt, dann hätte ich parallel aber noch anderweitig Kutteln kochen müssen da 500g für eine einzige Suppe dann doch zu viel wäre. Ok, bin zum Asiaten nach der Arbeit, hab Nudeln usw. gekauft. Daheim fand ich dann noch eine Brühe aus Schweinefleisch UND noch etwas vom Ochsenherz das es neulich gab. Zum Glück hab ich das portionsweise eingefroren. So lobe ich mir das 😀

Habe mich dann leiten lassen. Es zugelassen. Wie nach einem Darmverschluss – alles Angestaute laufen lassen 😀 In Sesamöl Zwiebeln und Knoblauch angebraten. Schwarze Chili-Bohnenpaste dazu. Ne Menge chinesische Chilisauce. Dann die Brühe darüber. Ingwer darf nicht fehlen. Weiterer Chili natürlich auch. Nebenher gab es eine große Frühlingsrolle aus den Untiefen meines ewigen Eises. Dann das in Streifen geschnittene Herz. Etwas Karotte. Alles aufgekocht. Am Ende die Teigtaschen (ebenfalls mit Schweinefleisch gefüllt) dazu. Sind diese warm folgen die Hokkien-Nudeln (die kann man selbstverständlich auch separat kochen). Ein paar Bohnensprossen dürfen nicht fehlen. Oben auf fein geschnittener Lauch.

scharfe-hokkien-nudelsuppe-mit-ochsenherz

Heiß, scharf, umami, süßlich, schlürfig, weich, knackig, knautschig, betäubend, eisern-metallisch, erfrischen, pikant… eingesaut bis zur albernen Halskrause, gesättigt und müde, Sofa, gedämmtes Licht… verdauen ist Pflicht…

Die Kombination hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Herz, was für Anfänger vielleicht etwas an Überwindung bedarf, kommt in der würzig-scharfen Brühe nicht ganz so krass rüber. Hat ja was ganz leichtes von einer Leber. Ich fand es einfach toll! Außerdem gehört das Herz genau so zu einem Tier wie ein Filet. Ist super billig weil es keiner haben will und wir (leider) oft sogar noch weggeworfen nach dem schlachten. Also fasst euch beim nächsten mal Suppe kochen selbiges 😉

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Ćevapi

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Samstag, 19. April 2014

Ja, lang ist es her das ich die Teile gemacht habe. Diesmal wollte ich aber keine kleinen Ćevapčići sondern ordentliche Dinger. Dazu hab ich auch etwas im Internet geschaut und mich für ein Rezept entschieden in dem Wasser zur Hackfleischmasse kommt. Ich hatte ich vor einer Weile bereits gelesen das diese dadurch wohl saftiger werden sollten. War mir neu das man Wasser hinzugibt, im Nachhinein kann ich aber nicht meckern. Die Ćevapi waren in der Tat sehr saftig und genau so wie ich mir diese vorgestellt habe.

cevape-aka-cevapcici-2

Zu Rinderhack habe ich sehr fein gehackte Zwiebel und Knoblauch gegeben. Und wenn ich fein sage meine ich auch fein. Ca. 2 mm große Würfelchen. Dazu dann noch ein wenig Mehl, etwas Backpulver, Paprika Edelsüß und Rosenscharf sowie etwas geräuchertes Paprikapulver.Dann noch gehackte Petersilie und einen kleinen Schuss Wasser. Mit Pfeffer und Salz wird gewürzt um die Masse dann für 30 Minuten ziehen zu lassen. Nun habe ich ~ 2 x 10 cm große Ćevapi geformt und in einer Pfanne mit Öl heraus gebraten bzw. nach dem Anbraten auf Grund ihrer Größe im Ofen zu Ende gegart.

cevape-aka-cevapcici-1

Dazu gab es mal ganz untypisch Pommes 😀 Und Ajvar. Das darf für mich auf keinen Fall fehlen.

Einfach nur geil!

Drauf gebracht mal wieder Cevapcici zu machen hat mich der gute Kollegah in diesem Video:

Gib deinen Senf dazu

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