Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Wieso kann ich gottverdammt noch mal keine einzelnen Eier kaufen?

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Donnerstag, 08. Dezember 2011

Ja, das ist meine Frage. War gerade in der Mittagspause im Edeka. Hier gibts nur 6er oder 12er Pack Eier. Ich brauch aber nur eines! Erstens weil ich seltenst Eier brauche und zweitens, wobei das auch in den ersten Punkt mit rein kommt, weil ich die nicht so oft essen darf – wegen dem Cholesterin. Bevor ich aber 6 Eier kaufe um eines zu essen kauf ich lieber gar keine Eier! Basta!

Wie komme ich spontan an ein Ei ohne eine ganze Packung kaufen zu müssen? Das kann es doch echt nicht sein. Brate ich meine verdammten Maultaschen eben nicht an sondern mache die irgendwie anders :(

Verdammt!

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Blogparade Küchenausstattung – Thema Schneiden | momentan noch ins eigene Fleisch

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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Mein kurzer sowie einschneidender Beitrag zu der Blogparade Küchenausstattung des Küchen Atlas Blog werde ich hier zum besten geben. Darauf aufmerksam gemacht hat mit der Jan, ebenfalls Stuttgarter und Plog-Schreiberling. Am Anfang dachte ich >>Ne, mit meiner momentanen Ausstattung bringts das ja eigentlich gar nicht<<, dann dachte ich mir aber >>warum nicht<<. Genug um den heißen Brei geredet, ich fang einfach mal an.

Frage 1: Mit was für Messern arbeitet ihr? Welche Sondermesser setzt ihr wofür ein?

Das ist einfach zu beantworten. Bei mir hier ist der Plural überflüssig da ich nur ein Messer besitze. Ein gescheites, kein Spielzeug sondern ein Arbeitstier. Mein WMF Grand Class wird zu jeder Gelegenheit so richtig schön gequält. Ein Huhn zerteilen? Kein Problem. Mirepoix schneiden? Kein Ding. Sogar Fisch filetier ich mit dem Mistding, auch kein Problem.

Hätte ich mehr Messer wäre das wie wenn ich zwei Sportwägen in der Garage stehen hätte. Nie könnte ich mich entscheiden. Gut, ein Hackebeil wäre noch nett aber brauchen tu ich das bisher nicht. Solang ich nicht so ein nerviges kleines Omamesser nutzen muss wird dieses Messer hier auch die nächste Zeit single bleiben. Ich sehe bei mir kein Bedarf zu einem zweiten Messer.

Frage 2: Worauf schneidet ihr?

Auf einem 5 Euro teuren und im verkaterten zustand gekauften Plastikbrett :D Hab hier zwar noch ein großes nobles Holzbrett (ca. 50 x 50 cm) aber das ist noch original verpackt. Dachte das passt viel besser zu meiner unfertigen Küche ;)

Frage 3: Wie schärft ihr die Messer?

Mein Messer schärfe ich vor jeder X-Ten Benutzung mit einem Wetzstahl. Man kennt die ja aus der Metzgerei. Plastikgriff mit Stahlstange dran, 10 man links und rechts runter gezogen und das Teil ist bereit tief ins Fleisch zu schneiden. Wenn es mal ganz stumpf sein sollte wird es zu WMF eingeschickt und für kleines Geld gescheit geschliffen.

Frage 4: Wie bewahrt ihr eure Messer auf?

In einer Schublade. Ich weiß das sollte man nicht aber gut. Genau so sollte man nicht über den Durst trinken, macht mir aber nix. Ich muss die Schublade mit dem Besteck ja nicht unnötig schütteln. Geht also schon ;)

Frage 5: Wie schützt ihr euch vor Verletzungen?

Gar nicht. Wenn das Messer schön scharf ist schneidet man sich eigentlich auch nicht. Man muss ja nicht unnötig drücken und schieben. Das Messer schneidet dann genau da wo es soll.Wüsste jetzt auch nicht wie man sich dagegen schützen sollte außer nix mehr zu schneiden bzw. nen Kettenhandschuh zu tragen.

So das waren auch schon meine schnittigen Antworten. Dann bin ich mal gespannt wie die anderen so mit ihren Messern handwerken oder auch nicht. Wer fragen hat darf diese gerne als Kommentar hinterlassen. Ich entscheide dann spontan ob ich diese beantworte ;)

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Stuttgarter Weinfest, bei mancher Speise und den Preisen echt zum weinen

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Donnerstag, 01. September 2011

Bei dieser Hitze sein Gemüt mit einem oder zwei Litern feinstem Weißwein aus der Region zu kühlen, dagegen ist ja nichts einzuwenden. Wenn dann in Faustreichweite alt-68er mit Stuttgart 21 Button am Schunkeln sind, die Probleme der ach so wertvollen Bäumen im Park im Wein ersoffen sind, dann ist das ja noch annehmbar. Auch die gesalzenen 19,50 € für eine schön kalte Flasche trockenen Riesling lasse ich mir noch gefallen. Hauptsache man hat keinen Hunger…

… denn dann kann man sich auf etwas gefasst machen meine Freunde der Nacht und der Dämmerung. 3,80 € für ~ 250 g geschmacklose, lauwarme, der Fertigpackung entsprungenen “Käsespätzle”, wenn man die überhaupt so schimpfen darf, sind da nur der Anfang des Grauens. Kartoffelsalat aus dem Eimer gehört gerade in hiesigen Gefilden zu den Tabus wie ich finde. Offensichtlich aus einer Bürger-Maultaschenpackung gepellte und angebratene Maultaschen, seltsam winzige Portionen Schupfnudeln mit Sauerkraut oder die immer gegenwärtige Rote Wurst machen mir auch nicht gerade den Mund wässrig. Dazu noch alles unverschämt teuer und proppenvoll.

Merke: Das nächste mal, also nächstes Jahr, entweder vorher was gescheites im Restaurant essen gehen, in Ruhe ohne Stress, oder einfach schon raketenvoll diese Festivität des Weingenusses aufsuchen. So macht das auf jeden Fall keinen Spaß.

Bild © by Tim

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Von Schnitzel, Zwiebelrostbraten und Improvisationskochen, alles verkatert – Liefermaraton Teil 2

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Dienstag, 23. August 2011

Im letzten Artikel ging es ja eher um Verköstigungen durch diverse Lieferdienste. Da mir das über die Tage echt zum Hals raus hing, bin ich an dem ein oder anderen Tag nun auch auf Restaurants ausgewichen. Zusätzlich habe ich in der neuen Wohnung auch zum ersten mal toll gekocht. Naja, kochen konnte man dieses Brimborium nicht gerade nennen, meinen abartigen Hunger hat es aber trotzdem gestillt.

Langsam läuft dieses ganze Vorhaben doch auch ins Geld. Bei meinem Essensbedarf sind das trotz Mittagessen vom Metzger oder Bäcker dann immer noch zwei Nummern aus einem der zahlreichen Lieferdienstprospekte, auf die ich nach dem ein oder anderen Restaurantbesuch zugegebenermaßen trotzdem nicht verzichten konnte.

Da wird dann der eine Tag, bei dem der finanzielle Aufwand meinen Körper durch Nahrung am Leben zu halten bei ~ 25€ liegt, durch die nächsten Tage, an denen ich billigste Dosen für 85 Cent das Stück genoss, kompensiert.

Die Maximaltemperaturen von 32°C halten mich dann natürlich auch nicht ab Leckerbissen wie Tortellini al forno oder einen Feuertopf zu verschlingen.

Los ging das ganze Schlamassel am Samstag Mittag. Total verkaterter Besuch im Onkel Otto. Eines dieser berüchtigten Restaurants die XXL-Schnitzel und anderer XXL-Speisen anbieten. Eigentlich stehe ich ja gar nicht auf sowas, der Hunger, die Lust auf Abwechslung von den immer gleichen Pizzas und Pastagerichten stimmten mein Gewissen aber milde. Ob es an gerade dieser willkommenen Abwechslung lag? Keine Ahnung aber das Schnitzel war wirklich lecker. Die Überbleibsel werden als Schwabe natürlich eingepackt!

Schwäbisch, XXL, lecker mit Soße. Trotzdem für meinen flauen Magen ein zu großes Hindernis

Nach dem obligatorischen Vollsuff am Samstag Abend, der soweit ich mich erinnern kann bis ca. 5 Uhr am nächsten Morgen ging, folgte ein sonntäglicher Paddelausflug, welcher am wundervollen Atomkraftwerk Neckarwestheim vorbei führte. Die trübe Brühe, welche die Boote mit den verkaterten Paddlern trugen, gennant Neckar, verschuf uns am Ende dann aber noch eine tolle Abkühlung durch ein heftiges Gewitter mit Wellen die wirklich Spaß machten.

Nach dieser Anstrengenden Paddelfahrt über tödliche mannshohe Wellen, faustgroßen Hagelkörnern, tornadoähnlichen Winden, total durchnässt, den Magen voller strahlender Plörre aus dem Kernkraftwerk, trieb uns der dadurch entstandene Hunger mal wieder ins Trollinger am schönen Feuersee in Stuttgart. Das erste man gab es für mich da kein Filet oder Entrecote sondern einen Zwiebelrostbraten an Rahm-Käsespätzle. Auf der Zunge zergehen lassen: RAHM-KÄSESPÄTZLE, eine pervers stopfende Kombination. Um die Chance diese reichliche Beilage zu schaffen vollends zu zerstören habe ich mir glatt noch eine Tomatencremsuppe mit Croutons vorweg bestellt. Muss ja alles seine Richtigkeit haben ;)

Positiv am Restaurant Trollinger viel mir dabei noch auf das es anscheinend keine vegetarischen Gerichte zu geben scheint. Selbst der Ackersalat wird mit Speckwürfeln serviert. Sauber!

Nach diesem alkoholisierten Wochenende war ich wohl so durch das ich mich kein Stück erinnern kann was es am Montag zu futtern gab. Wenn ich mich anstrenge ist da, zugegeben mit sehr viel Fantasie, ein mattes und kaum zu erkennendes Bild eines Burgers vom MC-Doof. Das ist aber reine Spekulation. Darum gehe ich nicht weiter darauf ein.

Dienstag wurde dann fein gekocht! Auf meiner nicht montierten Arbeitsplatte schnell zwei externe Kochplatten aufgespannt, ein toller Ikea-Topf darauf und es konnte los gehen. Schinken, Tomatensoße und Tortellini sowie geriebener Käse. Der Schinken musste noch in der Packung geschnitten werden da ich kein Brett besitze. Dann ohne Öl (habe ich ebenfalls noch keines) im Topf erwärmen. Tomatensoße drüber und die Tortellini rein. Zur Krönung alles mit einem Schuss Sahne verfeinert, auf einem formschönen Plastikteller angerichtet und mit geriebenem Käse garniert.

Das Beste daran war der leckere Weißwein des es dazu gab. Geöffnet mit einem formschönen Holzlöffel da ich, wie auch nicht anders zu erwarten, keinen Korkenzieher besitze. Er war immerhin kalt und wurde direkt aus der Flasche genossen.

Jetzt wirds wieder ziemlich dunkel. Was zur Hölle gab es wohl letzte Woche danach? Ich hab ehrlich keine Ahnung mehr. Nicht mal anhand meines Restmülls lassen sich Rückschlüsse ziehen.

Am darauffolgenden Freitag, nach drei Flaschen Wein, ein paar Bieren und einem verdammt geilen Abend bei Balkan Beats  in den Wagenhallen fanden ich und eine Freundin, des Morgends beim gemütlichen Alkoholvernichten, dann die abgelaufene Packung Schinken welche dann mit dem restlichen geriebenen Käse belegt wurde. Und Hey, wer braucht schon Brot wenn man abgelaufenen Schinken hat? Eben, keiner!

Da meine Vorräte aus Schinken, geriebenem Käse und Sahne aufgebraucht waren musste am nächsten Tag wieder der Lieferdienst dran glauben. Der Gesundheit wegen wich ich auf pseudo-gesunde gebratene Nudeln aus. Mit Hähnchen.Als Vorspeise gabs Loempias mit scharfem Dip.

An irgend einem anderen Tag habe ich dann auch noch Cheeseburger bestellt. Von einem chinesischen Lieferdienst, dessen Fahrer augenscheinlich ein Inder war. Trotz dieser lustigen Zusammenstellung waren die Dinger echt lecker. Die Pommes dazu aber echt scheiße. Die Mayo und der Ketchup wurden intelligenterweiße IN der Pommesschachtel transportiert so das diese ca. 80°C besaßen. Die Cola hat es aber wett gemacht.

Eigentlich wollte ich diesen Artikel etwas besser strukturieren. Diese Hitze, das Bier und die vergangenen Tage haben mir da einen schönen Strich durch diese Milchmädchenrechnung gemacht. War ja auch nicht anders zu erwarten. Und wenn schon, selbst wenn es keiner liest, geschrieben hab ich es jetzt trotzdem.

Prost

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Von Pizza, Pasta und Asia – Liefermaraton Teil 1

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Mittwoch, 10. August 2011

In den zahlreichen Tagen, die ich nun ohne Küche überbrücken musste, fern ab von Selbstgekochtem, angewiesen auf die Willkür von Lieferdiensten, Dönerbuden, Fastfoodketten sowie Convenience-Produkten, durchquerte ich Täler der Tristess und erklomm Gipfel der Genüsse.

Von leckerem pseudo gesundem Chop Suey aus dem Asia Wok in der Silberburgstr. 149, Stuttgart, welche einem für ein paar Cent Trinkgeld 2 Dosen Pepsi schenken, die dort anscheinend trotzdem Cola heißen, und für etwas mehr auch mal zwei Flaschen Likör mitgeben. Über etwas bessere Resteverwertung, bei der man zum ersten mal Hackfleisch in einer Gusseisernen Pfanne los brät, um damit am darauffolgenden Tag Cannelloni al forno zuzubereitet. Bis hin zum genauen Gegenteil, dem auf Holzkohle gegrillten und perfekt marmorierten französischen Entrecote, medium gebraten, in der Weinstube Trollinger am Feuersee.

Ja. Wer eine längere Zeit auf eine funktionierende Küche verzichten muss, der sollte kurzzeitig seinen Gusto in fremde Hände legen können, neue Restaurnts und Imbisbuden erforschen um dabei vielleicht sogar das ein oder andere Juwel zu entdecken.

Im Hinterkopf stapeln sich währenddessen andauernd Eindrücke, Speisen und Rezepte um letztendlich in der frisch entbundenen Küche nachgekocht und ausprobiert zu werden.

Für alle die meinen Leidensweg, den ich sporadisch über meine Facebook-Seite teilte, nicht verfolgt haben hier eine kleine Rundreise der Lebensmittel, aus denen nun wohl mein Körper besteht…

Los geht mit meinem letzten gekochten Essen. Aus bereits am Vortag gebrutzelten Fleischküchle wurden am nächsten Tag Cannelloni al forno.

Nach diesem letzen Hochgenuss stürzte ich mich in das tiefe und unergründliche Meer aus Lieferdiensten… Alle bei denen ich bestellte habe ich hier nicht aufführen können da der Hunger oft so groß war das alleine der Gedanke davon jetzt Fotos machen zu können ein wahnwitziger gewesen wäre. Meine niederen Triebe hätten die Hand, in der die Spiegelreflex Kamera mit eisernem Griff lag, wohl selbstlos und im Automatismus abgenagt.

Wie stark der Überlebenswille und die damit zusammenhängende Geschwindigkeit sowie Kraft der Nahrungsmittelaufnahme sein kann, habe ich an den eigens erworbenen Plastikgabeln und Plastiklöffeln bemerken dürfen. Es gab nicht ein Dinee mit selbigem Werkzeug wo nicht mindestens ein Löffel oder eine Gabel zu Bruch ging. Oft war nicht einmal die Zeit einen abgebrochene Gabel-Zinken im Essen zu suchen. Hoffen das der Zinken durchrutscht. Notfalls mit Cola runter spülen, so lautete meine Doktrin.

Genug gelabert, los ging es mit einem Indischen Menü.

Die waren wirklich verdammt lecker. Samosa Teller als Vorspeise in saftiger Kichererbsen Soße

Hauptgericht war ein Chicken Korma (Beides vom Enjoy Pizzaservice, Mozartstraße, Stuttgart)

Diese Pizza-Schinken sieht jetzt nicht so unglaublich aus hat aber überdurchschnittlich geschmeckt.

Diese Tortellini al forno haben richtig gestopft. Besonders da die Pizza Schinken von oben als Vorspeise gedacht war.

Ab und an muss auch mal was schwäbisches her. Geschmelzte Maultaschen mit einem nicht so prickelnden Kartoffelsalat. Der Hunger treibts trotzdem hinein ;-) Visuelle Eindrücke der obligatorischen Tortellini erspare ich euch an dieser Stelle ein mal..

Hier das Chop Suey aus dem oben erwähnten Asia Wok. Ist jetzt auf dauer nicht sonderlich abwechslungsreich, die Gerichte welche auf der Karte stehen sind für sich genommen aber solide und lecker.

Um in asiatischen Gefilden zu bleiben hier meine Bestellung von gerade eben. Geliefert vom Chinese Wok, Claudiusstraße, Stuttgart. Preislich fair, gute Bewertungen, heiß geliefert und reichlich in der Portionsgröße. Was will der Hungrige in einer solchen Notsituation mehr?

Wirklich lecker diese mit Gemüse und Rindfleisch gefüllte und panierte Frühlingsrolle an Süß-Saurem-Dip

Angeprisen neben anderen Gerichten als “Spezialität des Hauses” das Rindfleisch auf mongolische Art.

Auch sehr lecker muss ich sagen. Unter “scharf” verstehe ich zwar etwas anderes aber das liegt wohl auch an meinem mittlerweile feuerfesten Mundbereich. Mit dieser Vorahnung habe ich natürlich noch eine scharfe Soße dazu geordert. Für 40 Cent ist das dann aber doch eine ausreichende Menge (für 20 Portionen). Im Kühlschrang hält sich das Zeug aber eine ganze Weile und ist somit sogar billiger wie Sambal Oelek aus dem Supermarkt…

Am Ende dieses ersten Teils meiner Fastfood- und Lieferdienst-Periode, besser gesagt während des Genusses meines Rindfleisch auf mongolische Art, fragte ich mich dann aber doch wie zur Hölle die das Fleisch immer so seltsam in der Konsistenz bekommen.

Komischer Schnitt? Mariniert? Tiefgefroren? Ich komme einfach nicht darauf. Ist irgendwie trotzdem lecker aber auch gleichzeitig seltsam. Liegt auch nicht an einem bestimmen Chinesen, und ich habe weiß Gott viele versucht, sondern ist überall gleich.

Magen ist noch intakt, alles sauber verdaut. Also kann es wohl im zweiten Teil so weiter gehen ;-)

 

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Kotzenudeln, Einblick eines Leidenden

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Mittwoch, 10. August 2011

Ja, hier ist momentan sehr wenig geboten. Meine Küche ist immer noch nicht fertig. Auch habe ich mittlerweile annähernd jeden verdammten Lieferdienst im Stuttgarter Westen durch. Mein Körper fühlt sich dadurch, und durch den gestiegenen Konsum von Alkoholika, welcher mit meinem neuen Riesenkühlschrank im Zusammenhang stehen könnte, schon ziemlich aufgedunsen an. Keine Ahnung wie lange der Körper benötigt um aus Nahrung neue Zellen zu bilden. Lange kann es auf jeden Fall nicht mehr dauern bis ich gänzlich aus Pizza, Tortellini, Döner und Alkohol bestehe.

Das diese Produkte wider Erwarten wohl eher zur besseren Nahrung gezählt werden können hat mir mein Bäcker heute bewiesen.

Darf ich präsentieren? Kotzenudeln für 4,90 €!

Wie sagt der Schwabe: “Dr Honger dreibts nai ond dr Geiz bhälts denna

Danke für den robusten Magen, war echt grausam…

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vom Trinken, den Getränken, Trinkern, Köchen und der Wohnhaft

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Freitag, 21. Januar 2011

Beim Durchstöbern diverser Bilder, die sich auf meiner Spiegelreflex sowie in meinem Hirn befinden, bin ich auf die ein oder andere Kuriosität gestoßen. Sei es, visuell betrachtet, die völlige Abwesenheit von Ordnung, Schönheit oder antialkoholischer Getränke, oder gedanklich betrachtet, die völlige Abwesenheit von Ordnung, Schönheit oder antialkoholischer Gedanken. Insgesamt betrachtet, sowie analytisch gesehen, besteht meine Leben Existenz, also dieses vor sich hin vegetieren in hässlicher Umgebung,  aus dem Warten auf Nahrung oder das Ende der Arbeit durch Rente oder Tod. Die Tatsache das ich diese Wartezeit, oder zumindest einen Teil davon, in einer Wohnung, die sanitäre Standards wie sie in Vietnam um 1970  gängig waren, verbringe, lässt mein Trinkverhalten oder jeglichen weiteren Drogenkonsum nur mehr als legitim dastehen. Auch die Bilder der Kamera oder die aus meinem Kopf passen nur vorzüglich in diese Welt. Eine Welt des sichtbaren Atems unter der Dusche des unbeheizbaren Bades, eine Welt der Stimmen und Schreie vor meinem unisolierten, einfach verglasten Fenster, eine Welt des Irrsinns, die teilweise Abwesenheit von gesundem Menschenverstand – meine Welt.

Ob es an den stets anwesenden Schimmelsporen, welche in unserem Spa-Bereich das Licht der Welt erblicken, liegt, an der stetig fortschreitenden Gehirnverfettung durch tierische Lebensmittel, dem zufälligen Zusammentreffen vierer Idioten die hier hausen, ich weiß es nicht, irgendwie müssen die Bilder auf der Kamera aber entstanden sein.

Zwischen all den Fotos von Fleischstücken, in Butter geschwenktem Gemüse, Soßen und Fonds finden sich geistige Schmankerl wie 10 kg große Sauerkrautdose in der Hose, Korken in Weingläsern, Handys im Mund, grotesk anmutende und verwackelte Posen zu unmenschlichen Zeiten, immer die selben Fratzen, nichts ändert sich.

Dies war auch der Ansporn diesen Artikel und besonders eine kleine (natürlich zensierte) Auswahl toller WG-Erlebnisse hier zu veröffentlichen.

Und jedes mal wenn ich die Bilder betrachte, daran denke das wir wahrscheinlich die einzige WG in diesem Zustand sind die ZWEI Austernmesser besitzen, mir die 2,5 m² Küche vor das geistige Auge hole, die zahlreichen Kochsessions Revue passieren lasse, dann freue ich mich trotzdem darüber hier zu wohnen.

Musik hören, trinken, kochen, trinken, labern, trinken, fachsimpeln, was trinken. Sowas ist, zumindest bilde ich mir das ein, doch nicht so häufig in dieser Lebensweise vertreten oder gar üblich.

Impressionen des Irrsinns

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Wanko-Soba – japanische Gemütlichkeit

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Donnerstag, 11. November 2010

Heute habe ich mal wieder etwas neues über Japan gelernt. Ich wusste das dort einige uns fremde Sitten herrschen, sei es in Themen der Sexualität, der Auffassung von Arbeit, der Art zu wohnen, ja auch beim Essen, soviel ist klar, hier aber habe ich doch glatt wieder etwas neues, tolles entdeckt ;-)

Soba Nudeln, also diese leckeren etwas dickeren Nudeln aus Buchweizen, die habe ich ja schon in Düsseldorf bei NA NI WA kennen und lieben gelernt. Auch das Schlürfen, an welches man sich in dem Laden unweigerlich und ziemlich schnell gewöhnt, ist jetzt nichts neues mehr. Das Soba schlürfen in unheimlich schnellem Tempo und in wirklich beeindruckenden Mengen den Namen Wanko-Soba (わんこそば) trägt, nein, dies war mir neu.

Zu erklären ist der Vorgang des Wanko-Soba-Essens ziemlich schwer … oder doch ganz einfach?! Im Wesentlichen wird in einem wahnsinns Tempo Soba geschlürft während eine nette Bedienung laufend für Nachschub sorgt in dem sie neue Nudeln nachfüllt und die Schälchen quasi als “Beweismittel” der gegessenen Menge bei Seite stellt.

Da Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte hier mal ein kleines Video dazu.

Als erstes die Erklärung

Dann das Ganze in Aktion :D

Faszinierend! Ich möchte das auf jeden Fall mal machen. Der Rekord soll bei 559 Schälchen liegen. Unfassbar wie ich finde :p

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Filet vom Charolais-Rind – ein unwiderstehliches Angebot

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Mittwoch, 03. November 2010

Heute gibt es kein eigentliches Rezept – gibt hier ja verschiedene Methoden wie rückwärts braten, ausschließlich in der Pfanne oder gegrillt, ja sogar PUR-Fans haben ein Rezept ;) -, eher ein Erfahrungsbericht der Fleischeslust. Es braucht eigentlich auch keine vielen Worte, Bilder werden reichen um die Herzen aller Fleischliebhaber schneller schlagen zu lassen.

Wie es dazu gekommen ist? Den ganzen Tag überlege ich schon was ich an Weihnachten kochen soll. Wagyu-Burger, Filetsteaks, Ente. oder doch etwas ganz anderes? Den ganzen Tag irgendwelche Bilder von Fleisch im Hinterkopf, da muss abends ja sowas bei raus kommen ;) Als ich dann in der Auslage dieses leckere Rinderfilet vom französischen Charolais-Rind gesehen habe gab es kein Zurück mehr! Das es im Angebot war spielte dann nur noch eine untergeordnete Rolle, könnt ihr mir glauben …

Ganz im Ernst, besser kann ein Rinderfilet doch kaum aussehen.

Das ca. 3 cm dicke Prachtstück wird von beiden Seiten für ca. 60 – 90 Sekunden sehr scharf angebraten.

Nach 13 Minuten im Gasherd wird zuallererst schön auf Silberpapier entspannt. Auf das sich die gesunden Säfte zur Geschmacksexplosion sammeln mögen.

Wie Gott es schuf. Das Charolais-Rind von seiner Schokoladenseite.

Ein perfekter Garpunkt. Langsam hab ich das mit dem Fleisch braten raus.

Jetzt liegt es an euch die Quintessenz aus dieser für Männer gemachten Fotolovestory zu ziehen und es in der Küche ordentlich rauchen zu lassen. Ich bereue auf jeden Fall nichts!

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Fragewürdiges Hacksteak zum Vesper

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Freitag, 08. Oktober 2010

Da würde sich der Erfinder des Hacksteaks, Gott habe ihn selig, im Grabe herum drehen. Konsistenz, Geschmack (leichte Currynote [A-Moll]) und Mundgefühl würden mich an die DDR erinnern – wenn ich jemals da gewesen wäre.

Guten Hunger, Prost usw.

Naja mal sehen wie lange es dauert bevor ich mich dermaßen einkote :o

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