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Zigeunersauce – Sauce zingara

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Sonntag, 26. August 2012

Eines der Dinge welcher mich in der heutigen Zeit immer etwas traurig stimmen sind Saucen. Es gibt hier so unglaublich viele und unterschiedliche Saucen. Jede für sich ein Meisterwerk. Eine perfekte Ergänzung zum entsprechenden Gericht. Allerdings auch sehr aufwändig in der Zubereitung. Eine Zubereitung bei welcher es sich aber wirklich lohnt Zeit und Geld (resp. gute Zutaten) zu investieren.

Es ist m.M.n. einfach irgendwie traurig wenn die ewig gleichen gezuckerten und voller E-Farbstoffe, Geschmacksverstärker und anderen Fremdkörpern gepumpten fertigen Saucen auf dem Beistelltisch neben dem Grillgut auf ihren Einsatz warten. Dabei haben die Zigeunersaucen, Schaschlik oder Pfeffersaucen überhaupt nichts mehr mit ihren Originalen zu tun.

Darum starte ich heute mit meiner Saucen-Offensive 😀

Saucen-Offensive Teil 1: Zigeunersauce – Sauce zingara

Für diese relativ einfache Sauce braucht ihr als Basis etwas Demi Glace und etwas Tomatensauce. Es empfiehlt sich von diesen Grundzutaten immer etwas im Haus bzw. Einfach zu haben. Gerade bei Demi Glace lohnt es sich ein paar Liter vorzubereiten und im Eis zu lagern. Wer hier schon spart braucht eigentlich auch nicht mehr weiterlesen. Mit diesen Grundsaucen steht oder fällt eine gute Sauce schon.

Es wird also etwas Demi Glace erhitzt. Dann wird die vorher pürierte oder durch ein Sieb gestrichene Tomatensauce untergehoben. Von der Menge ca. die Hälfte des erhitzen Demi Glace ist völlig ausreichend. Nun wird Schinken und gepökelte Rinderzunge in Juliennen geschnitten und ebenfalls untergehoben. Nun werden in einer separaten Pfanne in Scheiben geschnittene Champignons angedünstet und ebenfalls untergehoben. Am Ende wird alles mit Pfeffer, Salz, Paprika und einer Messerspitze Cayennepfeffer abgeschmeckt. Wer hat (ich hab vergessen welchen zu kaufen) hebt nun noch fein gehobelten schwarzen Trüffel unter. Als Alternative geht auch etwas Trüffelbutter o.Ä.

Diese Zigeunersauce eignet sich hervorragend zu Kalbsschnitzeln, Geflügel oder auch Roastbeef.

In Mehl und Semmelbrösel paniertes Hähnchenbrustfilet, scharf angebraten und im Ofen nachgegart – mit Zigeunersauce.

Diese Zigeunersauce kann man auch auf eine zweite Variante aus Demi Glace, Champignonfond, Paprika, Weißwein und Essig sowie wieder Tomatensauce herstellen. Diese Zubereitung kenne ich noch nicht, Sobald ich mich da mal eingelesen habe werde ich diese Version ebenfalls hier vorstellen…

Weitere Saucen folgen in Kürze 🙂

Gib deinen Senf dazu

Papperlapapprika!

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Mittwoch, 25. April 2012

Nach einigen Tagen der Maßlosigkeit – was meinen Fleischkonsum betrifft – wird es auch mal Zeit für eines meiner Lieblingsgemüse eine Lanze zu brechen. Ob es daran liegt das diese Vitamin C Bombe zu den allgemein lustig anregenden Nachtschattengewächsen zählt, Paprikahähnchen einfach unübertroffen lecker ist oder in roher Form eine ungeahnte Frische an den Tag legt? Oder daran das ich das Gefühl habe aus jeder meiner Poren würde Fett und Cholesterin tropfen?

Vielleicht hat mich auch die gestrige Sendung dieses dicklichen Vielfraß Adam Richman, der doch tatsächlich mit ein paar verfressenen Ganoven versucht hat einen 85 Kg Burger, welcher zu allem Überfluss auch noch echt ekelhaft aussah, zu futtern oder am danach über die Leinwand huschenden aber m.M.n. viel sympathischeren Antoni Bourdain, welcher dem Fleischgenuss und Alkohol ja auch nicht gerade abgeneigt ist, zu diesem Artikel gedrängt. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eines: Es muss mal wieder etwas gesünderes auf dem Tisch!

Paprika in jeder Farbe ist hier immer eine gute wenn auch oft teure Wahl. Schlaue Füchse können aber auch auf die viel günstigeren Spitzpaprika zurückgreifen. Ich persönlich konnte da noch keinen wirklich großen Unterschied, der den oft erheblich höheren Preis der „normalen“ Paprika rechtfertigen könnte, feststellen.

Ob man daraus dann ein Sofrito mit Paprika als Basis einer Schwarze-Bohnensuppe macht, es unter ein leckeres Gulasch mischt oder einfach roh unter einen Salat hebt ist da fast schon Zweitrangig. Gefüllt, gedünstet, gebraten, gekocht, am Stück, in Scheiben, kalt, warm – wer Paprika nutzt ist kulinarisch wohl kaum mehr arm!

Darum nutzt die Gunst der Stunde und köchelt euch eine leckere Paprika zurecht. Wenn ihr Lust habt dürft ihr mir auch gerne das ein oder andere Geheimrezept dazu verraten 😉

 

Gib deinen Senf dazu

Auch mal ein Danke…

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Samstag, 24. März 2012

… an den Menschen der systematisch alles mit einem Stern bewertet. Denke das er immerhin alles erst nachkocht um es richtig beurteilen zu können. Somit bin ich dann auch zufrieden und ordne mich dieser fundierten Meinung einfach mal unter.

😀

Gib deinen Senf dazu

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