Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Kotzenudeln, Einblick eines Leidenden

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Mittwoch, 10. August 2011

Ja, hier ist momentan sehr wenig geboten. Meine Küche ist immer noch nicht fertig. Auch habe ich mittlerweile annähernd jeden verdammten Lieferdienst im Stuttgarter Westen durch. Mein Körper fühlt sich dadurch, und durch den gestiegenen Konsum von Alkoholika, welcher mit meinem neuen Riesenkühlschrank im Zusammenhang stehen könnte, schon ziemlich aufgedunsen an. Keine Ahnung wie lange der Körper benötigt um aus Nahrung neue Zellen zu bilden. Lange kann es auf jeden Fall nicht mehr dauern bis ich gänzlich aus Pizza, Tortellini, Döner und Alkohol bestehe.

Das diese Produkte wider Erwarten wohl eher zur besseren Nahrung gezählt werden können hat mir mein Bäcker heute bewiesen.

Darf ich präsentieren? Kotzenudeln für 4,90 €!

Wie sagt der Schwabe: „Dr Honger dreibts nai ond dr Geiz bhälts denna

Danke für den robusten Magen, war echt grausam…

Gib deinen Senf dazu

vom Trinken, den Getränken, Trinkern, Köchen und der Wohnhaft

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Freitag, 21. Januar 2011

Beim Durchstöbern diverser Bilder, die sich auf meiner Spiegelreflex sowie in meinem Hirn befinden, bin ich auf die ein oder andere Kuriosität gestoßen. Sei es, visuell betrachtet, die völlige Abwesenheit von Ordnung, Schönheit oder antialkoholischer Getränke, oder gedanklich betrachtet, die völlige Abwesenheit von Ordnung, Schönheit oder antialkoholischer Gedanken. Insgesamt betrachtet, sowie analytisch gesehen, besteht meine Leben Existenz, also dieses vor sich hin vegetieren in hässlicher Umgebung,  aus dem Warten auf Nahrung oder das Ende der Arbeit durch Rente oder Tod. Die Tatsache das ich diese Wartezeit, oder zumindest einen Teil davon, in einer Wohnung, die sanitäre Standards wie sie in Vietnam um 1970  gängig waren, verbringe, lässt mein Trinkverhalten oder jeglichen weiteren Drogenkonsum nur mehr als legitim dastehen. Auch die Bilder der Kamera oder die aus meinem Kopf passen nur vorzüglich in diese Welt. Eine Welt des sichtbaren Atems unter der Dusche des unbeheizbaren Bades, eine Welt der Stimmen und Schreie vor meinem unisolierten, einfach verglasten Fenster, eine Welt des Irrsinns, die teilweise Abwesenheit von gesundem Menschenverstand – meine Welt.

Ob es an den stets anwesenden Schimmelsporen, welche in unserem Spa-Bereich das Licht der Welt erblicken, liegt, an der stetig fortschreitenden Gehirnverfettung durch tierische Lebensmittel, dem zufälligen Zusammentreffen vierer Idioten die hier hausen, ich weiß es nicht, irgendwie müssen die Bilder auf der Kamera aber entstanden sein.

Zwischen all den Fotos von Fleischstücken, in Butter geschwenktem Gemüse, Soßen und Fonds finden sich geistige Schmankerl wie 10 kg große Sauerkrautdose in der Hose, Korken in Weingläsern, Handys im Mund, grotesk anmutende und verwackelte Posen zu unmenschlichen Zeiten, immer die selben Fratzen, nichts ändert sich.

Dies war auch der Ansporn diesen Artikel und besonders eine kleine (natürlich zensierte) Auswahl toller WG-Erlebnisse hier zu veröffentlichen.

Und jedes mal wenn ich die Bilder betrachte, daran denke das wir wahrscheinlich die einzige WG in diesem Zustand sind die ZWEI Austernmesser besitzen, mir die 2,5 m² Küche vor das geistige Auge hole, die zahlreichen Kochsessions Revue passieren lasse, dann freue ich mich trotzdem darüber hier zu wohnen.

Musik hören, trinken, kochen, trinken, labern, trinken, fachsimpeln, was trinken. Sowas ist, zumindest bilde ich mir das ein, doch nicht so häufig in dieser Lebensweise vertreten oder gar üblich.

Impressionen des Irrsinns

Gib deinen Senf dazu

Wanko-Soba – japanische Gemütlichkeit

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Donnerstag, 11. November 2010

Heute habe ich mal wieder etwas neues über Japan gelernt. Ich wusste das dort einige uns fremde Sitten herrschen, sei es in Themen der Sexualität, der Auffassung von Arbeit, der Art zu wohnen, ja auch beim Essen, soviel ist klar, hier aber habe ich doch glatt wieder etwas neues, tolles entdeckt 😉

Soba Nudeln, also diese leckeren etwas dickeren Nudeln aus Buchweizen, die habe ich ja schon in Düsseldorf bei NA NI WA kennen und lieben gelernt. Auch das Schlürfen, an welches man sich in dem Laden unweigerlich und ziemlich schnell gewöhnt, ist jetzt nichts neues mehr. Das Soba schlürfen in unheimlich schnellem Tempo und in wirklich beeindruckenden Mengen den Namen Wanko-Soba (わんこそば) trägt, nein, dies war mir neu.

Zu erklären ist der Vorgang des Wanko-Soba-Essens ziemlich schwer … oder doch ganz einfach?! Im Wesentlichen wird in einem wahnsinns Tempo Soba geschlürft während eine nette Bedienung laufend für Nachschub sorgt in dem sie neue Nudeln nachfüllt und die Schälchen quasi als „Beweismittel“ der gegessenen Menge bei Seite stellt.

Da Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte hier mal ein kleines Video dazu.

Als erstes die Erklärung

Dann das Ganze in Aktion 😀

Faszinierend! Ich möchte das auf jeden Fall mal machen. Der Rekord soll bei 559 Schälchen liegen. Unfassbar wie ich finde :p

Gib deinen Senf dazu

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