Archiv für die Kategorie ‘Beilage’

(angeblich) der perfekte Kartoffelpüree – nach Heston Blumenthal

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Donnerstag, 03. Januar 2013

Als unglaublich großer Kartoffelpüree-Fan, es soll ja sogar Menschen geben die diese Art der köstlich kartoffligen Kartoffel-Zubereitung (kkK) nicht mögen, musste ich dieses Rezept jetzt einfach mal probieren. Vieles erscheint plausibel, manches macht mir als nicht-Brite dann aber auch etwas Angst. Die Kartoffelschalen in etwas Milch aufzukochen um den Geschmack einzufangen – genial. Die aus Limettensaft und Agar-Agar hergestellten „Geschmacksbomben“ muss ich da jetzt wirklich nicht drin haben… Der größte Trick, so Blumenthal, sei es die Stärke in der Kartoffel zu binden. So soll der Kartoffelpüree am Ende nicht schleimig werden. Aber mal ehrlich, wenn man nicht gerade mit dem Küchenmixer arbeitet wird da auch so nichts schleimig. Vielleicht haben die auf der Insel da ja andere Kartoffeln – keine Ahnung.

Genug Gewäsch, so gehts ab… Festkochende Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel von ca. 1,5 cm Seitenlänge schneiden und gut wässern um das erste mal Stärke los zu werden. Die Schalen aufbewahren. Ungesalzenes Wasser auf exakt 72°C erhitzen und die Kartoffeln darin für 30 Minuten erhitzen. Die Stärke soll somit in den Kartoffeln gebunden werden. Hierfür hab ich ein Ofenthermometer benutzt. Man muss öfters mal nach regulieren um die Temperatur zu erhalten. Am Ende der 30 Minuten die Kartoffeln unter fließendem Wasser wieder erkalten.

kartoffeln-70-grad-staerke-einschliessen-blumenthal

Jetzt die Kartoffeln für 25 bis 30 Minuten in gesalzenem Wasser gewöhnlich gar kochen. Nebenbei die Kartoffelschalen in der Milch, welche später für das Püree gebraucht wird, aufkochen und ~5 bis 10 Minuten ziehen lassen.

kartoffelaroma-milch

Die fertig gekochten Kartoffeln abgießen und trocken dampfen lassen. Durch eine Kartoffelpresse pressen. Ich hab keine, also hab ich eine flotte Lotte benutzt. Danach durch ein feines Sieb streichen. Mit der Milch und ca. 25% Butter, gemessen an der Kartoffelmenge, zu einem glatten Püree verrühren. Alles ordentlich salzen.

kartoffeln-durch-sieb-streichen

Jetzt werden diese seltsamen Limetten-Geschmacksbomben gemacht. Da lass ich aber die Finder davon. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das dies schmecken soll. Stattdessen habe ich noch mit Muskatnuss abgeschmackt. Ein für mich unerlässlicher Geschmacksgeber bei Kartoffelgerichten. Keine Ahnung wieso Blumenthal darauf verzichtet.

kartoffelpueree-nach-blumenthal-1

kartoffelpueree-paprikahaehnchen

Fazit: Seltsam. Wirklich seltsam. Einerseits lecker, andererseits wie gesagt seltsam. Ich weiß jetzt nicht ob mein Sieb zu grob war (kann ich mir eigentlich nicht vorstellen) aber das Püree hatte vom Mundgefühl die Konsistenz von Polenta. Und das obwohl ich es durch dieses feine Sieb gestrichen habe.

Da ich die Idee so toll finde wird das wiederholt. Dann streiche ich das Püree zwei mal durch das Sieb und schaue dann wie es sich verhält.

Gib deinen Senf dazu

Chorizo-Nudelsalat mit gegrillter Paprika

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Sonntag, 24. Juni 2012

Ich hatte es ja im Papperlapaprika-Beitrag in den Kommentaren schon erwähnt das ich noch nie Paprika gegrillt habe. Also in dem Sinne das die Paprika komplett außen verkohlt um dann ihre Haut zu verlieren. Später im Nudelsalat-Artikel habe ich dann dieses Vorhaben mit der Chorizo im Nudelsalat geäußert. In Kombination wurde dieser Chorizo-Nudelsalat mit gegrillter Paprika daraus. Wirklich lecker, probiert es aus…

Zutaten

  • rote Paprika
  • Chorizo
  • Fusilli-Nudeln
  • Zwiebel
  • 2-3 EL Mayonnaise oder ersatzweise 2 Eigelb
  • Essig, Öl
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie kraus

Chorizo-Nudelsalat Rezept

1. Paprika leicht einstechen um ein Platzen im Ofen zu vermeiden. Grillfunktion im Ofen nutzen. Volle Power! Die Heizstäbe müssen glühen! Das Blech im Ofen so einsetzen das zwischen der Paprika und den Heizstäben ca. 10 cm Platz sind. Nun nach und nach das Äußere schön schwarz grillen. Wer einen Gasherd hat kann hier auch die offene Flamme nutzen. Oder eben einen echten Grill 😉

2. Paprika abkühlen lassen. Die verkohlte Haut sauber entfernen. Kerne ebenfalls entfernen.

Die fertig gehäutete Paprika in Rauten bzw. kleine Vierecke schneiden.

3. In einer Schüssel die gegrillte Paprika mit Essig und Öl sowie einem TL Senf mischen. Entweder 2-3 EL Mayonnaise hinzufügen oder etwas Öl mit Senf und Öl separat zu einer Mayonnaise mischen, zu der Paprika geben. Zwiebel hacken, dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Chorizo in Streifen schneiden, ebenfalls dazu geben.

4. Nudeln kochen, etwas abkühlen lassen. Nudeln zur Sauce geben, gut vermengen. Petersilie hacken, unter mengen. Fertig.

Der fertige Chorizo-Nudelsalat mit gegrillten Paprika. Dazu eine eitrige Tote Wurst und Baguette.

Eigentlich wollte ich noch Artischocken-Herzen unter mischen, war im Supermarkt aber so verkatert das ich mich zwischen den Artischockenherzen mit Kreislaufkollaps und dem schnellen Verlassen des Ladens entscheiden musste. Das Zweitere war mir dann lieber.

Gib deinen Senf dazu

Nudelsalat FTW!

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Dienstag, 01. Mai 2012

Was gibt es besseres als verkatert aufzuwachen, Nudelsalat nebst einer Eitrigen zu frühstücken und dazu einem großen Glas kalter Cola zu erlauben meinen Körper mit neuer Energie auszustatten? Klar, am Ende ist es gut überhaupt noch mal aufzuwachen, aber so quasi doppelt toll.

Nebenher köchelt auch schon eine Sauce für Lasagne, draußen scheint die Sonne (auch wenn ich das Haus wohl heute nicht verlassen werde eine schöne Sache) und ich leg mich gleich zur Ausdünstung restlichen Ethanols aufs große Sofa, vor den großen Fernseher denk an nix, wart etwas ab, dehne die Zeit in die Länge um einen maximalen Feiertag zu haben – auch wenn es nur gefühlt ist. Danke Zeitdilatation!

Das Rezept zu diesem Nudelsalat ist dabei nicht von mir. Eher von der Mutter meiner Ex-Freundin. Da ich aber noch nie einen besseren gegessen habe gebe ich den jetzt hier mal weiter. Da ich von Salat aber genau so wenig Ahnung habe wie ein Querschnittsgelähmter vom Rollschuhfahren habe ich keine Ahnung ob das vielleicht sogar das „normale“ Rezept dazu ist.

Von daheim kannte ich den auf jeden Fall nicht so. Hab also den Salat geklaut und noch mit etwas Senf, Weißweinessig sowie Crème fraîche abgerundet. Seither  macht dieser  Salat nun meinen Tag!

Zutaten

  • So kleine Nudeln (vergessen wie die heißen)
  • Mayonnaise
  • Crème fraîche
  • Senf
  • Weißweinessig
  • Naturjoghurt
  • Essiggurken
  • Erbsen
  • Kochschinken
  • Zwiebeln
  • Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie

Nudelsalat Rezept

1. Aus Naturjoghurt, Mayonnaise (ca. die doppelte bis dreifache Menge vom Joghurt [es kann hier auch Salatmayonnaise genommen werden]), Crème fraîche, eine fein gehackte Zwiebel, gewürfelter Schinken, gewürfelte Essiggurke oder Cornichons, die Hälfte des Essiggurken-Wassers, etwas Weißweinessig, Erbsen, etwas scharfen Dijon-Senf, sowie Salz und Pfeffer eine Salatsauce herstellen.

2. Diese kleinen Nudeln kochen abschrecken und mit der Sauce vermischen. Am Ende noch ordentlich frische krause Petersilie fein hacken und untermengen.

Essen. Und zwar ganz viel!

Gib deinen Senf dazu

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