Archiv für die Kategorie ‘Beilage’

Beste Pommes – Teil 1 – aus dem Ofen – mit Schnitzel

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Freitag, 06. Januar 2012

So meine Freunde. Da ich seit 2 Tagen stolzer Besitzer einer Fritteuse bin, meine Blutfettwerte sowieso jede Skala sprengen, dachte ich mir heute gibts mal so RICHTIGE Pommes. Keine aus der Packung. Also schwups den riesigen Fettbollen aus der Verpackung gepellt, in die zuvor gereinigte Fritteuse gehauen, das Teil angeschaltet und unter Qualmbildung beobachtet wie sich das Fett auflöste. Leider hat der Fettspiegel knappe 3 cm unter der „Minimum“-Markierung gestoppt. Dumm gelaufen. Da heute Feiertag ist, die Kartoffeln schon in Stifte geschnitten waren, musste ich umdisponieren und die Teile eben im Ofen machen. Ich bereue nichts – kann ich nun sagen.

Ofen-Pommes Zutaten

  • große mehlig kochende Kartoffeln
  • Wasser
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Schnitzel Beilage

  • dünn geschnittene Kalbsschnitzel
  • Ei
  • Mehl
  • Paniermehl
  • Salz, Pfeffer
  • Limette oder Zitrone

Rezept

1. Kartoffeln schälen und in fingerdicke Stifte schneiden. Für 20 Minuten in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen um die Stärke etwas zu entfernen. Nebenher den Ofen auf ca. 170 °C umluft vorheizen. Kartoffeln abwaschen und etwas abtrocknen. In kochendem Salzwasser für ca. 5 Minuten kochen. Abgießen. Mit etwas Öl in einer Schüssel schwenken. In den vorgeheizten Ofen geben.

Darauf achten das die einzelnen Pommes auch Platz haben und nicht übereinander liegen. Diese Pommes dauern dann so ca. 30 bis 35 Minuten. Oder eben wenn sie fertig aussehen.

2. Für die Schnitzel ein Ei mit Salz und Pfeffer zerkleppern. Schnitzel klopfen. Auch unter das Paniermehl etwas Salz und Pfeffer geben. Schnitzel Salzen, Pfeffern.

Schnitzel-Mise-en-Place

In Mehl wenden, durchs Ei ziehen, in der Panade wenden und in eine ordentlich heiße Pfanne mit reichlich Öl geben. Minimum 1 cm hoch sollte das Öl stehen. Wenn an den Rändern ein Gar-Fortschritt zu sehen ist die Schnitzel umdrehen und auch hier goldgelb bräunen.

Nach dem Braten auf Küchenkrepp entfetten.

Und so siehts aus meine Freunde:

Das waren wirklich die besten Schnitzel und Pommes seit langem. Leider hatte ich kein Ei mehr sonst hätte ich die Mayo auch selber gemacht. Aber egal. War bombastisch!

Gib deinen Senf dazu

Rahmwirsing ist toll…

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Dienstag, 01. November 2011

… könnte neben Super 16, Hallogallo, Negativland oder Hallo Excentrico der Titel eines Liedes der düsseldorfer Krautrock-Band Neu! lauten. Auch wenn ich weder Neu! noch deren Vorgänger Kraftwerk bei der Zubereitung dieser leckeren Beilage gehört habe, so ist dieses Rezept in weiten Zügen genau so minimalistisch.

Zubereitungsmusik gibts natürlich auch als Vorschlag:

Zutatendrang

  • Wirsing
  • Zwiebel
  • Weißwein
  • Öl
  • Sahne
  • Geflügelbrühe
  • Salz, Pfeffer

Wirsing Wirsing Popiersing

Eine numerische Aufzählung macht hier fast schon keinen Sinn mehr, um die Semantik im Blog aufrecht zu erhalten nutze ich diese dennoch.

1. Wirsing vom Strunk befreien. Welke Blätter entfernen, vierteln und in schmale Streifen schneiden. Zwiebel fein hacken. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten. Wirsing dazu geben, kurz mit anschwitzen. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen. Hühnerfond dazu geben. Deckel darauf und gar dünsten.

2. Etwas Sahne angießen, 5 Minuten weiter köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu gab es bei mir Fleischküchle aus frisch durchgelassenem Rindfleisch. Sehr lecker…

 

 

Gib deinen Senf dazu

mit Schinken und Käse überbackener Chicorée

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Dienstag, 09. November 2010

Gestern bekam es die Varietät der hunds-gemeinen Wegwarte namens Chicorée heiß besorgt. Dem fiesen Korbblütler wurde mal so richtig eingeheizt sag ich euch 😉 Frischer und leckerer Winzerschinken sowie ein aus einer Höhle stammender Greyerzer-Käse waren auch mit von der heißen Rüben-Schinken-Käse-Gangbang-Party!

Das durchaus mundende Resultat könnt ihr nun hier bewundern. Was dazu passt ist in der Art sicherlich vielfältig. Ob nun Fleisch oder Fisch müsst / dürft ihr selber entscheiden.

Zutaten

  • junger frischer Chicorée
  • Schinken
  • Käse
  • Fond oder Wasser, Olivenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer

Auf los gehts los

1. Die welken äußeren Blätter entfernen falls vorhanden. Chicorée halbieren und den leicht bitteren Strunk keilförmig herausschneiden, aber nicht übertreiben.

So bietet sich der junge halbierte Chicorée dar

Der Winzerschinken wartet auch schon auf seinen Einsatz

Direkt aus der Höhe auf mein Brett – der Höhlen-Greyerzer

2. Die Chicoréehälften nebeneinander in eine feuerfeste Backform legen, mit dem Schinken halb einrollen bzw. bedecken und den Käse darüber geben. Nun ein paar Butterflocken darüber geben sowie etwas Olivenöl darüber geben. Alles salzen und pfeffern. In die Backform am Ende etwas Wasser oder besser Fond angießen. Ca. 5 mm reichen vollkommen.

3. Alles bei ca. 160°C für 30 bis 40 Minuten backen.

Habe den Chicorée nicht vorher blanchiert. Da er halbiert ist und ich auch eher einen jungen Chicorée genommen habe war er nach der Backzeit schön bissfest.

Überbackener Chicorée – lecker

Gib deinen Senf dazu

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