Archiv für die Kategorie ‘China’

Rindfleisch mit Brokkoli in Austernsoße

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Samstag, 18. August 2012

Kein Kater am Morgen vermeidet Kummer und Sorgen. Da ich heute schon früh wach war gabs heute als Frühstück leckeres pfannengerührtes Rindfleisch in Austernsauce und Brokkoli. Fast so gerührt wie das Rindfleisch war ich vom Geschmack. Ich muss dazu sagen das ich bei chinesischem Essen eigentlich immer ein Rezept als Gerüst benötige. Irgendwie sind mir die Geschmacks und Gewürzkompositionen noch nicht geheuer. Anders heute. Dachte was die Chinesen können muss ich ja auch können. Gesagt getan.

Das Rindfleisch, übrigens ein Rumpsteak, quer zur Faser in dünne Streifen geschnitten marinierte in ca. 2 EL Shao Xing Reiswein, 2 EL heller Sojasauce (danke hier an Kikkoman für die Kostprobe – super Sojasauce), und 1 TL Sesamöl für 45 Minuten. Danach scharf angebraten, eine in sehr feine Scheiben geschnittene Knoblauchzehe, fein geriebenen Ingwer, 1 TL schwarze Bohnensauce, etwas Rinderbrühe sowie natürlich ein guter Schuss Austersauce. Dazu kommt am Ende der vorher gedämpfte Brokkoli. Die Sauce ggf. mit Stärke binden.

Es war geschmacklich wirklich sehr lecker und meiner Meinung nach auch authentisch vom Geschmack. Allerdings habe ich hier keinen Vergleich.

Beim Fotografieren bzw, herumspielen mit meinem 100mm Makro ist mir dann mal aufgefallen wie unglaublich doch so ein Brokkoli aufgebaut ist. Erinnerte mich irgendwie an ein Fraktal bzw einer extra terrestrischen Lebensform. Ähnlich dieser Kreuzung aus Blumenkohl und Brokkoli, dem Ultimativen Fraktalgemüse, dem Romanesco. Nichts für Leute die kurz zuvor Lysergsäurediethylamid konsumiert haben.

Jetzt sehe ich Brokkoli mal mit ganz anderen Augen. Bin drauf gespannt welche Geheimnisse und visuellen Orgasmen mich da bei anderen Produkten noch erwarten…

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Mayi Shang Shu – Ameisen krabbeln auf einen Baum

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Samstag, 11. August 2012

Ein Klassiker der chinesischen Küche. Es sind keine Ameisen im Gericht, viel mehr erinnert es fertig angerichtet an Ameisen die auf einen Baum krabbeln. Dies kommt durch die Kombination des anfangs in heller Sojasauce, Salz, Knoblauch und Shaoxing Reiswein marinierten und dann krümelig gebratenen Schweinehackfleisch im Kontrast zu den Glasnudeln.

Sobald das kurz marinierte Hackfleisch mit Sesamöl in der Pfanne oder dem Wok ist fügt man nach kurzer Zeit Chili-Bohnenpaste und Gemüsebrühe zu. Dann kommen die vorher ca. 20 Minuten in warmem Wasser eingeweichten Glasnudeln rein. Alles ca. 5 Minuten trocken braten. Szechuan-Pfeffer dazu und Frühlingszwiebel-Ringe. Fertig!

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Süß-Scharfe Szechuan-Schweinerippchen mit Huhn

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Freitag, 06. Juli 2012

Heute gibts etwas was ich eigentlich in diesem Thai-Kochevent bloggen wollte. Beim kochen hab ich dann bemerkt das es ja um thailändische Küche geht. Da hatte ich aber meine Schweinerippchen schon mit Szechuan-Pfeffer und Chili-Bohnensauce mariniert. Somit war ich schon auf dem chinesischen Festland. Scheiß drauf, den Teller Süß-Scharfe-Szechuan-Schweinerippchen löffel ich nun auch aus, eingebrockt hab ich mir den sogar noch mit etwas Hühnchen vom Vortag.

Über Nacht mariniert in Sesamöl, grünen Vogelaugen-Chilischoten, gemörsertem Knoblauch, Szechuan-Pfeffer, Chili-Bohnenpaste und etwas Zucker. Im Ofen langsam bei 150°C Ober- Unterhitze gegrillt.

Später in einer heißen Pfanne (hab noch immer keinen Wok, fock!) Zwiebelringe, wieder scharfe Bohnenpaste, ganze eingelegte Knoblauchzehen, dem Hühnerfleisch vom Vortag, etwas geriebenem Ingwer, einer Kinderhand voll roter chinesischer Chillis sowie einer dunklen-Bohnensauce unter Verwendung weiteren Sesamöls scharf angebraten. Mit Shaoxing Reiswein abgelöscht.

Im Chinamannmarkt dachte ich das mit der schwarzen Bohnenpaste zumindest gelesen zu haben. Daheim angekommen war auf dem Glas aber oben ein Zettel mit den Inhaltsstoffen. Das Zeug besteht aus Öl, Rindfleisch und Bohnen. Kann hier jemand chinesisch? Ist das Kim Jong Il auf dem Etikett? Was ist das denn nun? Egal, verwendet hab ich es trotzdem 😀

Es war lecker. Original sicherlich nicht da ich es erstunken und erlogen habe. Einem Chinesen hätte ich das aber auf jeden Fall abgekauft. Die Balance von dem prickelnden Szechuanpfeffer und der leicht süßlichen Kruste war einfach super lecker. Auch das Huhn hat gut rein gepasst. Einzig die Zwiebel war etwas zu viel und mir war es als verdammter Saucenschwabe etwas zu trocken. Aber ok, bin nicht so firm im chinesisch kochen. Muss mir da noch ein paar Kniffe aneignen…

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