Archiv für die Kategorie ‘Deutsch’

1, 2, 3, Hachis Parmentier, Auberginen-Lasagne ist auch mit dabei

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Sonntag, 06. Juni 2010

So, hier kommt nun das Rezept zu meinen Gedanken des heutigen Vormittags. Ich gebs zu, so richtig mag es ja nicht zusammen passen aber da bin ich vielleicht wie Schwangere.

In die Einkaufstüte sollte

  • Kartoffeln
  • Hack (Lamm, Rind oder eben gemischt, nach Gusto)
  • Auberginen
  • Reis
  • Büffelmozzarella
  • geriebener Käse (Emmentaler oder was weiß ich)
  • Milch
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Chilischoten (Piri-Piri), Cumin, Paprika
  • Tomatenmark
  • Schalotten, Knoblauch
  • Griechischer Joghurt
  • Olivenöl
  • Salatgurke

Mit dem Zeug AUF den Herd

Auberginenlasagne

1. Die Auberginen in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Von beiden Seiten kräftig salzen und zur Seite stellen damit die Bitterstoffe austreten können.

auberginenlasagne-01

In der Zwischenzeit ca. 100 g Reis fast gar kochen. Sollte noch deutlich bissfest sein da dieser Reis später weiter gart. Reis abkühlen lassen.

2. Hackfleisch, zwei Schalotten, eine Zehe gehackter Knoblauch, Teelöffel Tomatenmark, Salz, Pfeffer, 2 Piri-Piri-Schoten, den abgekühlten gekochten Reis, zerstoßener schwarzer Pfeffer und etwas Cumin zu einer homogenen Masse verarbeiten.

auberginenlasagne-02

Schalotten, Knoblauch, schwarze Pfefferkörner, Piri-Piri, Cumin, Salz, Tomatenmark

3. Nun die gesalzenen Scheiben der Aubergine etwas ausdrücken und abwischen. Den Büffelmozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden und bereit stellen. Jetzt daraus eine Lasagne schichten. Also Auberginenscheibe, Hack, Mozzarella. Ca. 6 Schichten.

auberginenlasagne-03

Etwas für Hochstapler

Das ganze jetzt für ca. 45 – 60 Minuten in den Ofen. Hitze ist Ofenabhängig. Denke aber so 160 – 170°C werdens gewesen sein.

PS: Im Nachhinein wäre es vielleicht angebracht die Auberginenscheiben noch anzubraten oder zu grillen. Sehr weich waren die nach dem Backofen nämlich nicht.

Hachis Parmentier

Dieser französische leichte und nahrhafte Kartoffelbrei mit Fleischeinlage gabs dazu. Hachis Parmentier ist einfach ein Kartoffel-Hackfleischauflauf nach Art Parmentier welcher dieses Gericht einst erfunden hat. So mein Wissensstand.

1. Kartoffeln kochen, abgießen und abdampfen lassen. Zu einem Brei zerstampfen und mit Butter, Milch, Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat zu einem Püree verarbeiten.

2. Zwei Schalotten fein hacken. Große Pfanne erhitzen und darin zuerst die Schalotten und kurz danach das Hack geben (wer mag kann hier noch Speckwürfel hinzufügen. Hab ich mir heute aber gespart).

hachis-parmentier-01

Im französischen Original wird das Hackfleisch nachdem es gar ist noch mit gehackter Petersilie und einem Ei vermengt. Aus Zutatenmangel musste ich aber darauf verzichten.

3. Nun geriebenen Käse unter das Kartoffelpüree heben. In einer Auflaufform eine ca. 2 cm dicke Schicht des Püree auftragen. Danach die Hackfleisch Mischung darauf verteilen und zu Letzt die zweite Hälfte des Kartoffelpüree darüber geben und glatt streichen. Das kann unter Umständen ein ziemliches Gefrickel sein weil sich die Hasche Mischung gerne mit dem Püree vermischt usw. Über das ganze auch wieder etwas geriebenen Käse geben und für ca. 35 bis 30 Minuten in den Ofen.

Tsatsiki

1. Griechischen Joghurt mit einem Schuss Milch, gehacktem Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen.

tsatsiki-01

Sieht irgendwie extrem Geil aus diese Kombination

2. Salazgurke fein raffeln, ausdrücken und dazu geben. Nochmals mit Salz abschmecken.

Resultati

auberginenlasagne-04

auberginenlasagne-mit-hachis-parmentier

Das Resultat: Auberginenlasagne, gefüllte Tomate, Kartoffelpüree mit gesunder Einlage und Tsatsiki

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vegetarische Kartoffelsuppe mit Speck und Wurst ist eine bessere Karoffelsuppe als ohne Speck und Wurst!

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Freitag, 07. Mai 2010

Gestern war ich mir nicht genau im Klaren was genau sich lohnen würde als Dritte warme Mahlzeit eingenommen zu werden. Dachte ich ess mal sowas richtig Retro-mäßiges und mach ne zünftige Kartoffelsuppe. Ist Gut & Günstig, also genau das, was die Marke aus dem REWE verspricht und nie einhält. Mein Mitbewohner stand mir dabei noch bei, beim Einkauf und beim Kochen.

Zutaten

  • ca. 600 g mehlig kochende Kartoffeln
  • Gemüsebrühe / Fond (ca. 1,5 Liter)
  • Suppengrün, krause Petersilie
  • Speckwürfel / Katenschinken
  • Bockwürste (Anzahl nach Hunger oder Körperumfang)
  • Maggi, Muskatnuss, Salz, Pfeffer, balsamico Essig
  • Zwiebel
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

1. Zwiebel fein Hacken. Einen weiten Topf erhitzen, Öl hineingeben und die Zwiebel darin anschwitzen. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen.

2. Kartoffeln, Stückchen Sellerie und eine Karotte schälen und in Würfel schneiden. Alles zu der Brühe in den Topf, gar kochen.

kartoffelsuppe-01

3. Mit einem Stampfer alles zerstampfen. Nicht zu fein, es dürfen ruhig noch kleinere Stücke vorhanden sein. Mit Salz, Pfeffer, Maggi, balsamico Essig und Muskat würzen. (Tipp: Wer im Garten noch Liebstöckel hat kann diesen auch fein wiegen und zur Suppe geben).

kartoffelsuppe-02

4. Die Petersilie fein wiegen und zu der Suppe geben. In einer Pfanne die Speckwürfel anbraten und ebenfalls zu der Suppe geben (Tipp: In die Pfanne nach dem Braten einen Schuss Wasser geben um die Röstaromen zu lösen, ebenfalls zur Suppe geben).

kartoffelsuppe-petersilie-03

kartoffelsuppe-speck-03

5. Topf von der Flamme nehmen, Backwürste rein und mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten ziehen lassen. Fertig!

kartoffelsuppe-04

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Wie bei der Oma früher, Gelberübengemüse mit Fleischküchle und optionalen Nudeln

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Sonntag, 18. April 2010

Restalkohol kombiniert mit dem Besuch eines Norma-Fachmarktes und mangelndem Ideenreichtum bei der Essensauswahl beschert heute dieses Gericht.

Zutaten

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Gelbe Rüben (Daucus carota ssp. sativus)
  • Kartoffeln
  • Gemüsebrühe / Fond
  • Zwiebel
  • 1 altes Brötchen oder Semmelbrösel
  • Milch
  • 1 Ei, Öl, Senf
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Butter
  • Nudeln

Preparation

1. Das alte Brötchen mit etwas lauwarmer Milch einweichen. Die Zwiebel fein hacken und mit dem Hackfleisch, dem eingeweichten Brötchen (oder Semmelbrösel), etwas Senf, dem Ei, Salz und Pfeffer vermischen. Ich salze immer so lange bis ich denke das es jetzt knapp versalzen ist. Diese Methode klappt bei mir eigentlich immer sollte aber mit Vorsicht genossen werden. Für die Menge an Zutaten ca. 1 – 1,5 TL Salz. Zu einer homogenen Masse kneten.

2. Gemüsefond zubereiten. Die Karotten und Kartoffeln schälen und würfeln.

fleischkuechle-gelberuebengemuese-01

Zu erst die Karotten in den leicht siedenden Fond geben, ca. 5 Minuten später die Kartoffel. Gemüse gar kochen.

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Alles zu einem nicht zu feinen Püree stampfen. Etwas stückiger darf er ruhig sein. Mit ordentlich Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nach Gusto mit einem Stück Butter verfeinern.

3. Die Fleischküchle formen und danach  in Öl oder Butterschmalz ausbacken.

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Ich lass die Teile dann immer noch im Ofen, eingepackt in Alufolie ziehen. Nudeln kochen.

4. Soße ist eigentlich Pflicht dazu, besonders als Schwabe. Am besten man hat immer eine gute Soße vom Letzten Schweinebraten oder what ever im Tiefkühler, ansonsten kann man auch einfach einen Teil des Hackfleisches abzwacken und unter Zuhilfenahme einer weiteren Zwiebel, etwas fein gehackte Karotte, Weißwein, Sahne, Salz und Pfeffer zu einer hellen Soße verbinden.

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Soße war noch vom Coq au vin, daher der Speck.

Hier gibts außerdem noch mal ein anderes Fleischküchle Rezept. Etwas Detaillierter.

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Schwäbische Linsen und Spätzle

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Samstag, 28. November 2009

Vorgestern gab es mal wieder was richtig schwäbisches. Leckere Linsen und Spätzle standen auf meinem Speiseplan, die obligatorischen Soida (Saitenwürstchen) brauch ich hier ja nicht extra erwähnen.

Zutaten

  • Ca. 2 Tassen Tellerlinsen (müssen vor dem Kochen über Nacht eingeweicht werden)
  • 2 Scheiben Schweinebauch
  • Gemüsebrühe oder Kalbs- / Rinderfond
  • 1 Karotte
  • 3 – 5 Kartoffeln
  • Sellerie
  • 1 Zwiebel
  • Speck (ca. 150 g)
  • Essig, Öl, Rotwein
  • Mehl
  • 2 Lorbeerblätter, Salz, schwarzer Pfeffer

Rezept

1. Am Vortag die Linsen in reichlich Wasser einweichen. Topf mit ca. 1 Liter Wasser aufstellen und zum kochen bringen. Die eingeweichten Linsen durch ein Sieb abgießen und unter fliesendem Wasser kurz waschen. Linsen ins Wasser geben. Vorsicht: kein Salz hinzufügen da dieses die Garzeit verlängern würde. Lorbeerblätter können auch dazu sowie der Schweinebauch. Das gilt für alle Hülsenfrüchte im Übrigen (wobei da auch andere Meinungen existieren. Hier z.B. werden die Linsen in Brühe, die bekanntermaßen ja salzig ist, gekocht). Man könnte die Linsen auch in einem Schnellkochtopf (Sikomatik) kochen wie z.B. hier aber darauf stehe ich nicht so.

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2. Die Linsen nun ca. 20 – 30 Minuten köcheln lassen. Ab und an den Gargrad durch probieren feststellen. Die Karotten fein würfeln und zu den Linsen geben. Nach ca. weiteren 10 Minuten die Kartoffeln, ebenfalls in kleineren Würfeln, zugeben. Sellerie schälen und einen Teil ebenfalls würfeln (ca. 3 El).

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3. In einer Pfanne die klein gehackte Zwiebel andünsten. Kann ruhig etwas Farbe bekommen. Die Zwiebel nun ebenfalls zu den Linsen geben. Danach den Speck in der Pfanne anbraten und ebenfalls zu den Linsen geben.

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4. Nun bei geringer Hitze weiter köcheln lassen. Ein guter Schuss vom Rotwein und 3 – 4 El Essig können nun auch dazu. Wenn die Karotten und Kartoffeln gar sind sollten die Linsen auch so weit sein (zumindest ist das bei mir immer der Fall). Wer die Linsen etwas weicher, also schon eher in Richtung matschig mag, sollte das Rezept beim nächsten mal dementsprechend anpassen.

5. In einer Pfanne eine dunklere Mehlbrenne (auch Einbrenne oder Mehlschwitze genannt) zubereiten und auch zu den Linsen geben. Lorbeerblätter wieder raus nehmen. Mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer sowie Rotwein und Essig abschmecken.

6. Saitenwürstchen dazugeben und heiß ziehen lassen. Nicht mehr aufkochen da diese sonst platzen.

7. Während die Saiten heiß werden Spätzle zubereiten (Rezept folgt).

8. Spätzle und Linsen sowie Schweinebauch und Saiten auf einem Teller anrichten und heiß servieren. Essig und Rotwein zum nachwürzen mit auf den Tisch stellen. Guten Appetit.

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Rotkohl, Kartoffelpüree und leckere Bratwurst – wie es der Schwabe liebt – schwimmend in Soße

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Mittwoch, 25. November 2009

Yeah, endlich mal wieder was für die Seele. Rezept gibt es hierzu auf keinen Fall da die einzelnen Sachen kein Problem darstellen dürften. Rotkohlrezept findet ihr unter Anderem beim leckeren Perlhuhn hier direkt auf dem Blog und Kartoffelpüree … Naja dazu sag ich mal nichts. Wenn es trotzdem von Interesse ist, wie ich persönlich einen Kartoffelpüree herstelle, nur zu, sagt es und ich schreibe eines. Sind ja nur ein paar Zeilen ;)

Auf jeden Fall gab es heute leckere Hausmannskost. War echt lecker. Die Soße hatte ich noch übrig (eingefroren) von meinem Coq au Vin (Beitrag folgt).

So bot sich mir auf jeden Fall heute mein Essen an:

rotkohl-pueree-wuerstle

Rotkohl, Kartoffelpüree und Würstchen. Alles, wie es sich für einen Schwaben gehört, schwimmt in der Soße.

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Koteletts Junge, schöne heiße Koteletts – aus Schweinen – Junge …

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Freitag, 25. September 2009

sind lecker und außerdem sowas von geil, einfach in der Zubereitung und sehr gesund! Gut, bis auf letzteres bin ich Meiner ziemlich sicher, aber auch das hat sicher ein fünkchen Wahrheit. Besonders in meinem selbst gebastelten Nahrungsviereck, in dem tierische Produkte keinen unwesentlichen Teil bilden, werden diese Ernährungswunder einen kleinen, mit Fett und Panade gepflasterten Ehrenplatz finden. Kotteletts sind sicher, nebst Foie Gras, Teewurst und anderen Diätwundern einer der Gründe, warum mein Kardiologe seit neuestem eine güldene Uhr an seinem sonnengebräunten, kaum behaarten Arm trägt. Ich gönne es ihm. Besonders das abnagen des Knochens, am Ende einer solchen Kotelett-Zeremonie, lässt einen einfach Glücksgefühle, ähnlich die des unsagbar herrlichen Alkoholkonsums, aufkommen.

Nun ist aber genug dieser Worte und ich komme zum wesentlichen Teil dieses Eintrags. Das Rezept. Rezept kann man das eigentlich nicht direkt nennen da ich gar nicht weiß wie man Koteletts anders zubereiten könnte (also mit Panade, vom Schwein also nix Côte de Boeuf o.Ä.) wenn man von der finalen Garmethode absieht. Der eine, so wie ich meist, brät die Teile einfach in der Pfanne gar. Andere schwören drauf die Koteletts im Ofen, bei niedriger Temperatur gar ziehen zu lassen und wieder andere lassen die Koteletts in der Pfanne ruhen bis diese den gewünschten Gargrad erreicht haben.

Ich mache es heute nur in der Pfanne. Der Hunger treibt mich zu dieser Methode.

Zutaten

  • variable Anzahl Schweinekoteletts (schön dick und mit Fett marmoriert -> Abb. Fleischteilstücke S. 785 des Larousse )
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel, Weckmehl oder wie das in der jeweiligen Provinz eben genannt wird. Das Zeug kann man natürlich auch selber machen (Rezept folgt) aber ich als alter Proletarier benutze heute das fertige Produkt. Asche über mein Haupt.
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Butterschmalz oder Öl (nach Gusto bzw. Jedem das seine)

Rezept

1. Ein großes, zum Arbeiten geeignetes Holzbrett oder Schneidebrett bereit legen und darauf die soeben an der Metzgertheke (bitte! nicht diesen abgepackten Schrott kaufen) gekauften Koteletts ausbreiten, auf das sie sich mit ihrer vollen Pracht präsentieren mögen. Erektion verdrängen und schon kann es los gehen …

Kotelette im rohen Zustand

2. Also ich klopfe die Dinger nicht. Keine Ahnung warum. Schnitzel klopf ich, so selten ich mir auch Schnitzel mache aber Koteletts … keine Ahnung wie gesagt. Hat bisher immer geschmeckt. Koteletts melieren, leicht salzen und Pfeffern. Ei in einem tiefen Teller verquirrlen und auch leicht salzen und pfeffern. Die melierten Koteletts erst durchs Ei, wer hätte es gedacht und dann durch die Brösel der Semmel geleiten. Panade nicht mit der Gabel oder anderen Küchenutensilien andrücken. Muss nicht sein …

kotelette-zutaten

3. Pfanne erhitzen. Wenn diese schön heiß ist die Koteletts nacheinander, wers schafft auch gerne gleichzeitig, hineingeben. Gut, nun werden diese prachtvollen Himmelsgeschenke gold gelb gebraten. Anleitung gibts dazu nicht das geht auch ohne.

kotelette-pfanne

4. Das wars dann auch schon wieder. Einfach und sau lecker.

Euer Captain Carne

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Fleischküchle, du Sau

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Mittwoch, 23. September 2009

Ja, das dachte ich mir heute als ich nach einem sehr harten, wie immer unbequemen und anstrengenden Arbeitstag in der Fabrik, von dem ich schließlich, nach gefühlten 16 Stunden Knechtschaft, nach Hause in meine dreckige WG zurückgekehrt bin. Also besser gesagt habe ich mir das schon auf dem Nachhauseweg überlegt. Ich wollte mir eigentlich panierte Koteletts, nebst dem Rest Kartoffelsalat vom gestrigen Festmal, zubereiten. Also bog ich mit meinem französischen “Auto” in die Tiefgarage des Bosch Areals ein um einem herrlichen Kreuzzug, im Namen der Protein- und Eiweißlastigen tierischen Produkte, entgegen zu eifern. So, dort angekommen musste ich wie gewohnt feststellen, dass im ansässigen Supermarkt die Auslagen wieder denen ähnelten, die sich wahrscheinlich schon meinem Opa, in der Nachkriegszeit, dargeboten hatten. Scheiße, muss man heutzutage eigentlich um 7 Uhr Morgens vor einem scheiß Laden stehen, um sich dann, mit seinen überaus wertvollen Schekalim, die um die Zeit verbleibenden Restartikel kaufen zu können?

Naja egal dachte ich mir. Wird halt umdisponiert. Basta! Also kaufe ich unglaublich hochwertiges, unter Schutzatmosphäre verpacktes, leckere Hackfleisch, aus Rindern, um mir daraus, so dachte ich mir, Fleischküchle (der nicht westdeutsche sagt dazu glaube ich Buletten) zu brutzeln. Ok, dazu noch ein einzelnes Ei, welche irgendwie konträr zur beobachteten Firmenpolitik auch einzeln erhältlich sind, Zwiebeln und krause Petersilie. Den Rest habe ich daheim, soweit war ich sicher.

So, um nicht abzuschweifen will ich hier mal vorspulen. Ab zu Kasse, leider zahlen müssen, wie immer. Ab ins “Auto” und heim. Nun kann es ja eigentlich auch schon zum eigentlichen Rezept, um das es sich hier ja handelt, gehen.

Zuataten

  • 250g Rinderhack
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel oder ein altes Brötchen
  • krause Petersilie (glatte geht natürlich auch)
  • Senf
  • Salz, Pfeffer
  • Öl (hab Rabsöl verwendet)

Rezept

1. Rinderhack, Ei, eine Hand voll Semmelbrösel oder ca. eine halbe alte Semmel und einen Teelöffel Senf in eine große Schüssel geben. Alles  gut durch-mengen, mit der Hand, eine Maschine oder einen Rührlöffel zu verwenden wäre schwul. Salzen und Pfeffern. Beim Salzen hab ich (wohlgemerkt für mich) herausgefunden, dass ich genau so viel salze, bis ich denke es wäre versalzen, genau dann passt es immer. Die krause Petersilie fein Hacken und untermengen. Fleischküchle, Frikadellen, Fleischpflanzerl,  Buletten, sogar dänische Frikadellen gibts (kannte bisher nur dänische Delikatessen) … oder was weiß ich daraus formen und diese fertigen Brätlinge zugleich auch noch etwas von außen panieren.

2. Pfanne auf den Herd, erhitzen und Öl rein. Wenn das Öl schön heiß ist die Fleischküchle hinein geben. Das sollte dann nach geraumer Zeit ungefähr dieses Bild ergeben. Wenn nicht bitte noch mal von Anfang anfangen …

fleischkuechle_in_pfanne

3. Wenn die Fleischküchle von beiden Seiten schön angebraten sind könnt ihr auch, je nach Dicke, die Hitze etwas runter drehen und die Fleischküchle langsam durchziehen bzw. garen lassen. Kann u.U. schon eine Weile dauern.

4. Wenn die Fleischküchle schließlich gar sind könnt ihr diese sofort heiß servieren.  Ich hatte dazu heute Kartoffelsalat vom Vortag und Senf. Gibt auch Leute die Ketchup dazu essen aber das mag ich persönlich nicht so gerne.

fleischkuechle_fertig

Lasst es euch schmecken!

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Wer auf verfickt geilen Zwiebelrostbraten steht …

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Donnerstag, 10. September 2009

der sollte auf jeden Fall das Restaurant mit zugehörigem Biergarten Tauberquelle besuchen. Das in der stuttgarter Mitte liegende Etablissement wartet mit schwäbischen Spezialitäten von Maultaschen über Käsespätzle bis hin zu gebratener Leber und, um was es hier ja geht, Zwiebelrostbraten auf. Also ich sag es einfach mal so wie es ist. Ich habe schon häufig in meinem Leben einen Zwiebelrostbraten gegessen. Oft etwas zäh und eigentlich immer zu durch, was ich gar nicht ab kann! (Man wird eigentlich immer sehr höflich nach der präferierten Garstufe seines gewaltsam zu Tode gekommennen Stück Fleisches gefragt und bekommt dann erst recht ein nicht mehr medium gebratenes Etwas, dass auch zugleich seinen Todeskampf im eigenen Mund beginnt)

 

Anders aber hier. Wie gesagt, ich hab wirklich schon einiges an kurz gebratenem, gesottenem, gegrillten oder gekochtem tierischen Protein hinter mir aber das hat mich doch wirklich positiv überrascht. Dieser Zwiebelrostbraten war wirklich so verdammt Zart, er zerging einfach auf der Zunge! Ich würde ja jetzt gerne über die kräftige Soße, die super gut gebratenen Bratkartoffeln oder den Beilagensalat, der wohlgemerkt aus einem sehr leckeren selbst gemachten Kartoffelsalat und anderen grünen Salaten, mit wiederum gutem Dressing bestand, schwärmen, aber es wäre sehr viel einfacher, wenn ihr meinem bescheidenen Beispiel folgen würdet und das alles einfach selber probiert. Gut, die Preise sind jetzt nicht unbedingt geeignet wenn man sich normalerweise mit einem Döner für 1,50€ zufrieden gibt, aber jeder, der auf gutes Essen steht, wird einsehen, dass ein verfickt geiler Zwiebelrostbraten, einfach auch seinen Preis hat.

Hatte danach noch ein Restschnitzel meiner Begleitung, quasi als Nachtisch, das ebenso lecker war und ich es mir, trotz heftiger Lähmungserscheinungen, auf Grund des Nahrungsüberschusses in meinem Bauch und der erhöhten Cholesterinwerte in meinem Blut, nicht verkneifen konnte, dieses auch noch in mich hinein zu pressen. Ein gelungener Ausflug in den Biergarten! Dazu noch zwei kleine Halbe vom Fass und selbst ein Tag im Krieg wäre nur halb so schlimm ausgefallen.

Leider war ich danach nicht mehr im Stande noch mehr aus der reichlichen Auswahl zu probieren. Auf die Leber hätte ich ja noch Gelüste verspürt aber mein Körper wollte einfach nicht mehr mit spielen. Schade eigentlich. Naja, es gibt ja noch immer ein nächstes mal … zum Glück :)

Anschrift

Restaurant Tauberquelle
Torstraße 19
70173 Stuttgart Stadtmitte

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schwäbischer Kartoffelsalat

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Montag, 07. September 2009

Hier ein Rezept für den einzig wahren Kartoffelsalat!

Zutaten

  • ca. 700g – 1KG Kartoffeln (festkochend)
  • 1 Zwiebel
  • ca. 150ml Fleischbrühe
  • 1 Esslöffel Senf (mittelscharf)
  • Essig, Öl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Die Kartoffeln in reichlich gesalzenem Wasser gar kochen (entweder mit Schale, oder, was auch geht, ohne Schale. Für die, die es nicht mögen, die heißen Kartoffeln zu schälen und die, die auch nicht lange warten möchten, bis die Kartoffeln abgekühlt sind empfehle ich die Methode ohne Schale. Aber das ist nur eine Notlösung. Eigentlich werden die Kartoffeln mit Schale gekocht.) Kochzeit hierbei je nach Größe der Kartoffeln 20 – 25 Minuten.

Nachtrag: Am besten ist es die Kartoffeln mit Schale am Vortag zu kochen und dann am nächsten erst zu schälen. So sammelt sich die Stärke in der Kartoffel und der Salat wird nicht so sehr matschig.

schwäbischer-kartoffelsalat-01

2. In der Zwischenzeit wird die Salatsoße zubereitet, die im Gegensatz zur ostdeutschen Version des Kartoffelsalates, ohne Mayonnaise und sauren Gurken zubereitet wird. Mir ist zu Gehör gekommen das ganz besonders perverse Menschen sogar Fleischwurst oder Speck da rein mischen. Sowas geht mal gar nicht und ist anti-westdeutsch! Es wird also in eine geräumigen Schüssel Öl und Essig (im Verhältnis 2:1) gegeben. In meinem Fall, also bei ca. 700g Kartoffeln wären das 6 Esslöffel Öl auf 3 Esslöffel Essig. Dazu kommt dann ca. 1 – 1 1/2 Teelöffel mittelscharfer Senf, die kleingehackte Zwiebel, Salz und Pfeffer. Dazu kommt dann noch ein großzügiger Schuss von der leckeren Fleischbrühe. Das alles wird gut verrührt und wäre dann somit auch schon fertig.

3. Dieser Schritt erklärt sich eigentlich von selbst. Man glaubt es kaum aber jetzt werden die hoffentlich gar gekochten Kartoffeln, in geschälter Form versteht sich, scheibchenweise der Salatsoße beigemengt.

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Nun, da alles schön beinander ist kann er entweder gleich gegessen werden oder man lässt ihn etwas abkühlen. Voraussetzung ist hierbei aber das er schön, wie der Schwabe sagt, schlonzig ist ;)

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3.1 Wer möchte kann dem Kartoffelsalat noch eine geriebene Salatgurke hinzufügen. Dafür einfach eine Salatgurke schälen und fein hobeln. Die gehobelte Gurke aber vorher etwas auspressen um zu vermeiden das der Kartoffelsalat zu wässrig wird.

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Diese Version ist mit Gurke. Mein persönlicher Favorit!

Dazu passen natürlich Maultaschen in der Brühe aber auch angebraten. Aber auch ein leckerer Backfisch mit Remoulade fühlt sich neben diesem Salat sehr wohl.

Gib deinen Senf dazu

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