Archiv für die Kategorie ‘Deutschland’

Sommer, Sonne, Metzelsupp

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Sonntag, 16. März 2014

Endlich ist es wieder Sommer und der Genuss von Blutwurst, Leberwurst, Sauerkraut, Schweinsfüßen, Bauchspeck, Schweineöhrchen, Schwänzchen und anderen Würsten sowie Kassler macht endlich wieder Sinn.

sauerkraut-blutwurst-leberwurst

Jetzt braucht es nur  noch 30°C im Schatten, möglichst wenig Luftbewegung, dann wird mal wieder schön deftig gekocht und gegessen! Einzig der Bezug von benötigten Rohstoffen wird wie jedes Jahr etwas schwerer ausfallen.

Ich bleib dran…

Gib deinen Senf dazu

Hirschgulasch mit Pfifferlingen

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Dienstag, 28. Januar 2014

Ja, vor ein paar Tagen noch groß angekündigt das ich mehr schreiben möchte, nun hat es sogar zum zweiten Artikel wieder eine Woche gedauert *duck* Nun ja, was lange währt wird endlich gut. Nun also mein Hirschgulasch das es vor ein paar Tagen gab. Wie immer eher knapp gehalten. Mengenangaben gibt’s ja eh keine, Zeiten sind nicht notiert worden und die Freiheit zu würzen sowie  abzuschmecken habt ihr dadurch wie immer ganz besonders 😉

Zusätzlich zu der Tatsache, dass dies das erste Gericht aus meinem tollen neuen Kupfertopf ist, welchen ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe, ist es auch das erste Wildgericht seit langem. Keine Ahnung wieso das zur Zeit so selten auf den Tisch kommt. Irgendwie hab ich aber auch nichts mehr gescheites in den Auslagen der Märkte gesehen. Sollte sich auch wieder ändern. Und wenns zum Hochsommer ist, mir scheiß egal, gibts da halt die Wintergerichte, Blutwürste, Sauerkraut und anderes Gekröse…

Nun zum Hirschgulasch. Dafür hatte ich einen Hirschbraten. Also Keule oder Schulter nehme ich an. Das Alkoholdelirium war fleißig im Auslöschen jeglicher Produktdetails – ein Dank geht hier auch an die Brauerei Oettinger für die reibungslose Kooperation mit dem Gin(tonic), den Weißweinen und dem Rest. Zurück zum Hirsch, da geht natürlich auch was viel durchwachseneres. Wird eh zu Tode geschmort.

Dann wirds immer einfacher. Man hacke gescheit viele Zwiebeln, die Bourgeoisie darf hier natürlich auch auf Schalotten zurück greifen 😀 Angeschmurgelt wird nun beides. Also die Zwiebeln und das in Würfel geschnitze Fleisch. Wer mag nimmt noch Knoblauch dazu. Hat alles Farbe wird mit einem kräftigen Roten abgelöscht. Darf ruhig etwas mehr sein 😉 Der Rest wandert in den eigenen Magen, aber zügig!

Nun basteln wir uns eine Art Teebeutel. Dazu kann man Kaffeefilter nehmen, ein Tee-Ei oder eben extra Beutel zum Kochen.  Nun kommen angedrückte Wacholderbeeren, ein ganz wenig Zimt, etwas zerstoßene Lorbeerblätter, 1/2 Sternanis, Nelken, ganz wenig Chili sowie Stangenpfeffer hinein. Normale Pfefferkörner gehen natürlich auch. Das kommt, zusammen mit etwas Wild- oder Kalbsfond zum Gulasch. Hitze runter, für ~2 bis 2,5 Stunden köcheln. Ca. 35 Minuten bevor das Fleisch perfekt mürbe ist kommen dann in Scheiben geschnittene Karotten sowie etwas Sellerie dazu. Ganz am Ende ein Schuss Sahne sowie in Butter sautierte Pfifferlinge.

hirschgulasch-rosenkohl

Also irgendwie hab ich die Pfifferlinge nicht so gut getroffen auf den Bildern…

Ist die Sauce am Ende zu dünnflüssig kann mit Stärke, eine Mehlschwitze (wobei man die Sauce dann noch ~ 20 Minuten weiter kochen sollte damit der Mehlgeschmack verfliegt) noch nachgeholfen werden. Das ist aber größtenteils von den Mengen und der Kochzeit abhängig. Auch Preiselbeerkonfitüre kann man Ende noch hinzu gegeben werden. Passt ebenfalls sehr gut – hatte ich aber keine im Haus.

Dazu gab es Kartoffelklöße. Als weitere Beilage eignet sich Rosenkohl oder Rotkohl…

hirschgulasch-rotkohl

 

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Schweinefilet, Rostbraten, Erbsen, Kroketten, Pommes an Käse-Knöpfle mit Champignon-Steinpilz-Rahmsauce aka total übertriebenes Schwaben Pfännle

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Sonntag, 24. November 2013

Ja, heute ist es mal total ausgeartet. Da ich gestern so dermaßen verkatert war (Kassierer Konzert) hab ich dementsprechend Bock auf geiles Essen gehabt. Leider hat es gestern nur noch zum zombiemäßigen Einkaufen zwischen Alkoholpsychose und Depression gereicht. Wollte eigentlich noch mehr Zeug drauf packen, ist mir dann aber beim Einkaufen alles entfallen.

Auf jeden Fall gab es DAS heute bei mir (bzw. gibt es da ich an der Pfanne wohl mehrere Stunden zu kämpfen habe :D):

schwaben-pfaennle-in-extremo-1

So gesund, leicht und fettarm – genau das richtige um die ganzen Pogo-Blessuren in Windeseile verheilen zu lassen. Danach geht es weiter – noch härter, noch stärker aber dafür wunderbar satt!

schwaben-pfaennle-in-extremo-2

Noch mal zum nachkochen: Käseknöpfle, Roastbeef/Rostbraten, Schweinefilet, Erbsen, Kroketten, Pommes Frites und eine Pilzrahmsauce. Einfach alles gleichzeitig fertig bekommen und schon ist der triste Sonntag gerettet 😮

 

 

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