Archiv für die Kategorie ‘Deutschland’

Spiegelei, Spinat und Kartoffeln

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Montag, 26. August 2013

Ab und an darf es auch mal einigermaßen bodenständig sein. Nein – ab und an muss es sogar mal gescheit bodenständig sein! Ständig diese schwulen Schäumchen, Emulsionen von was-weiß-ich-was, 79,8 Tage sous vide gegartem Milchlamm-Bäckchen, zu Tode gekuschelt und post mortem mit Bier massiert. Ne, ab und an muss es doch auch mal etwas geben das man schmatzend und ohne abgespreizten Finger genießen kann. Was ordinäres. Für’n Bauch und die Seele.

Bei mir muss das dann ordentlich stopfen. Schön billig, gerne auch mit Fertiggericht-Anteil. Klar, da kommen jetzt sicher wieder Leute an die ihren Fleischkäse selber machen – aber hey – haben die nix zu schaffen? Nach der Arbeit hab ich bei Weitem nicht immer Lust alles von der Pike auf frisch zuzubereiten. Ab und an gibts dann eben einfach mal was aus der Packung. Auch wenn es vielleicht nicht toll und biologisch over the top ist…

Dazu gehört eben der Fleischkäse. Schön vergraben unter einem Haufen karamelisierter und angerösteter Zwiebelringe, welche wiederum von einem Spiegelei bedeckt sind. Wer mag kann dazu noch eine leckere Bratensauce servieren.

spinat-spiegelei-fleischkaese-kartoffeln

Die Kartoffeln vorher noch in frischer Petersilie geschwenkt, alles neben einem Meer aus dickflüssigem Rahmspinat. Jaja, auch hier hat der fiese Prekarier keinen handgepflückten Bio-Blattspinat aus der Region verwendet. Asche über mein Haupt, Pompeji Style! 😀

 

 

 

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Hacksteak at its finest!

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Donnerstag, 25. April 2013

Seit es hier um Kartoffelbrei geht – bzw. auch um den aus der Packung, geht mir der Mist nicht mehr aus dem Kopf. Angestiftet durch den dort verlinkten Video-Artikel über Fertig-Kartoffelbrei habe ich heute das erste mal seit ~ 10 Jahren einen fertigen Kartoffelbrei gemacht. Dazu gab es ein wunderbares Hacksteak sowie gelbe Rübe und Brockele. Da es der Schwabe ja gerne in Sauce schwimmend mag, habe ich noch eine Pilz-Rotwein-Sahne-Sauce dazu gemacht.

kartoffelbrei-hacksteak

Alles in Allem fand ich es lecker. Hatte auch unglaublich großen Hunger. Vom Fertig-Kartoffelbrei war ich dagegen etwas enttäuscht. Keine Ahnung ob ich beim Kartoffelbrei machen einfach unglaublich talentiert bin aber der aus der Packung war Ok, trotzdem aber sehr weit von einem frischen Kartoffelbrei oder Stampf entfernt. Außerdem musste ich lernen das 500 g Kartoffelbrei doch etwas wenig für mich sind 😀

hacksteaks-roh

Die Hacksteaks waren eigentlich aus normaler Frikadellen-Masse. Sprich Hackfleisch, Ei, alte Brötchen bzw. Semmelbrösel, Zwiebel, Senf, Salz und Pfeffer. Alles schön verknetet, in einer Pfanne beidseitig angebraten und dann im Ofen, wegen der Dicke, zu Ende gegart.

fertig-kartoffelbrei

Das war der erste Fertig-Kartoffelbrei-Streich. War jetzt nicht schlecht aber meiner Meinung nicht mit einem selber gemachten Kartoffelbrei zu vergleichen. Der Kartoffelbrei von Mifloc aus der Schweiz, welcher bei Stiftung Warentest so gut abgeschnitten hat, wird demnächst auf jeden Fall auch mal getestet. Bin ja gespannt ob es da einen Unterschied gibt bzw. ob ich diesen schmecke.

Vom Zeitfaktor her ist diese instant Kartoffelbrei natürlich unschlagbar. Wobei das für mich keine Rolle spielt. Ich esse ja nicht ausschließlich Kartoffelbrei so das ich nach 3 Minuten tatsächlich essen könnte. So lange das andere Zeug braucht kann ich auch ohne Probleme Kartoffeln kochen, stampfen und abschmecken.

Aber es waren immerhin 100% TOITSCHE KARTOFFELN!!! Jawollja!

kartoffelbrei-anruehren

Eine sehr rührende Aufgabe erwartet einen nach dem Aufguss…
Auf keinsten Fall das obligatorische Stück Budder vergessen! Damit wirbt man sogar auf der Verpackung…

hacksteaks

Die Hacksteaks frisch aus dem Ofen.

hacksteak-pueree-erbse-karotten

Und so präsentiert sich dieser prächtige für den großen Heißhunger angerichtete und ca. 1 KG schwere Vorspeiseteller. Ein riesen Hacksteak, ordentlicher Haufen heißester Kartoffelbrei und schön schlonzige gelbe Rüben mit Brockele. Was ein Spaß. Gekocht in 30 Minuten und verspeist in ~ 3 Minuten!

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Liebe deinen Nächsten denn er isst wie du…

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Donnerstag, 11. April 2013

er isst Rind…

Wunderbar saftiges Rinderhack vermischt sich mit sonnengereiften Tomaten, Rotwein, Brunoise aus Zwiebeln, Sellerie sowie Karotten und einem Bouquet garni über eine längere Zeitspanne zu einer herrlich fleischigen und sättigenden Sauce. Am Ende werden in Butter sautierte Pilze untergehoben und alles mit der Pasta vermischt. Perfekt vor dem zu Bett gehen.

bolognese-mit-pilzen

er isst Schwein…

aus dem der Speck, sowie ein Anteil der Saitenwürste, die dieses ur-schwäbische Gericht zum Paradebeispiel des ranzenspannenden Wohlgenusses avancieren lassen, gemacht wurde. Fein geschnittene Zwiebeln bilden hier mit der reichhaltigen und mit bedacht gezogenen Rinderbrühe das Fundament. Langsam und schonend gekochte Linsen, ein guter Schuss Rotwein, bis zur perfekten Garstufe gebrachte Kartoffelwürfel und Karotten sowie etwas Essig bilden in diesem Bauwerk der Mannigfaltigkeit das Enterieur.

schwaebische-linsen-spaetzle

er isst Huhn…

welches zwar schon tausend male auf meinem Teller lag. Jedes dieser Male war ein wahres Festmahl. Dieses mal wart die Brust des Federviehs am Stück gebraten. Mit Salz, Pfeffer sowie geräucherten Paprikapulver versehen. In kleinste Rhomben geschnittene Paprikaschoten gesellten sich sodann in der Pfanne zum fröhlichen dünsten. Weißwein und Sahne dazu. Etwas Demi glace, die Brust obenauf und im Ofen seiner Bestimmung zuführen. Diese manifestierte sich diesmal auf einem Bett von Tagliatelle.

paprika-sahne-hähnchen

er ist Satt…

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