Archiv für die Kategorie ‘Geräte’

Toast? Nein Danke!

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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Wer kennt sie nicht? Diese kross gebackenen Weißbrotscheiben konvexer Bauart im euklidischen Raum, durch rot glühende Eisenstäbe mit einer unwiderstehlichen Knusprigkeit versehen, der mit Sorgfalt bedachte Belag beschert zum Abschluss ein unvergessliches Vergnügen welchem meist in den Morgenstunden gefrönt wird… oh Du, oh Du fröhlicher Toast!

Leider konnte man bisher keine solche Ode an dies Kastenweißbrot erschallen lassen. Eher im Gegenteil. Jeglicher Genuss, so er sich überhaupt einstellen mochte, war stets zugleich auch ein Stoßgebet an den Gott der Kotztüten und jeglicher erdenkbaren Erkrankung des Magen-Darm-Bereichs.

Ein Blick in den Höllenschlund unseres Retro-WG-Toasters. Noch Fragen?

Nun wird aber zurückgetoastet! Die sagenhafte Investition von 22€ (ca. 45 Deutschmark) lässt uns endlich die letzte Hürde zum neuen Toastvergnügen überwinden.

Auch im Bereich der Elektrotechnik hat sich in dieser neuen Generation von Toastern einiges getan so scheint es mir. Zumindest besitzt dieser neue Toaster keine formschönen und scharfkantigen Löcher mehr an seinem Korpus aus organischem Polymer. Auch das Stromkabel, welches ohne einen Knick von ca. 58° keine Stromversorgung des Toasters gewährleisten konnte, scheint bei dem neuen Modell etwas überarbeitet worden zu sein.

Links: Einem geschenkten Toaster schaut man nicht ins Loch | Rechts: sieht ja sehr Severin aus

Auch in der direkten Gegenüberstellung macht der neue Toaster einen soliden Eindruck.

Nun heißt es Abschied nehmen vom drohenden Stromschlag, fiesen Funkenflug und klebriger Euphorie welche beim Toasten unsere einzige Freude war. Danke du Namenloses Stück Toaster Vergangenheit…

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Sandwichmaker du undichter Schmutzfink

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Dienstag, 12. Oktober 2010

So, ich hab es getan – gekauft wurde ein Sandwichmaker für stattliche 13€ im Saturn!

Erster Test

Habe mir natürlich am selben Tag noch diverse Zutaten für mein erstes Sandwich aus dieser Höllenmaschine besorgt. Da wären also Chester Scheiblettenkäse, Lyoner, Miree-Kräuterfrischkäse, Senf. Alles in Allen m.M.n. nichts übertriebenes. Dachte ich…

Inbetriebnahme

Los gehts. Ausgepackt, kurz vorgespült, eingesteckt und die Toasts belegt.

Deckel zu, warten.

Wer auf leckere Sandwiches steht wartet bis das Licht an geht

Die käsehaltige Füllung verflüchtigt sich…

Beim Genuss des ersten Sandwich musste ich aber mit Erschrecken feststellen das die normalerweise lecker dampfend gefüllten Sandwich-Ecken leer waren. Am Anfang habe ich mich noch gefragt wo wohl der Siedepunkt für Sandwichzutaten liegen mag aber nach dem Umdrehen des Sandwichmakers wusste ich wo all das Zeug sich versteckte.

Es hat doch tatsächlich den ganzen Rotz hinten raus gedrückt. Der ganze Frischkäse und Chester hing erbärmlich anzusehen zwischen den Scharnieren. Nun habe ich schon nach dem ersten mal keine Bock mehr auf diesen Dreck. Super Sache sowas.

Naja… so sahen die ersten Sandwiches aus:

Fazit

Hätte ich doch nur etwas mehr Geld ausgegeben. 13€ war mit Abstand das billigste Modell im hiesigen Saturn-Elektrofachhandel. Billig, nicht nur im Bezug auf den Preis weiß ich jetzt, nein, auch die Qualität, falls man von einer solchen reden darf, ist arg billig.

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Lyonnaise-Pfanne von De Buyer und der erste Zwiebelrostbraten in selbiger

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Donnerstag, 10. Juni 2010

lyonnaiseLetztens hat es mich gepackt und ich musste mir schnellstens mal zwei Lyonnaise Pfannen von De Buyer kaufen. Zu erst muss diese ja auf ihren Einsatz vorbereitet werden. Sprich man kocht darin Kartoffelschalen und schwenkt die Pfanne danach mit heißem Öl aus. Danach wird diese Pfanne im eigentlichen Sinne nicht mehr gespült sondern nur noch grob ausgewischt und danach wieder mit Öl ausgerieben. Natürlich musste ich mir dann heute darin erstmal einen Zwiebelrostbraten zubereiten. Quasi die Probe aufs Exempel.

Ich kann nur sagen: Test bestanden!

Äußerst robustes Teil, schön anzusehen, dickes Metall, fest unzerstörbar. So muss eine Pfanne sein und das ist diese auch. Hinzu kommt das diese Pfanne mit jedem mal Benutzen immer schöner wird. Quasi ihre eigene Persönlichkeit entwickelt. Aber gut, kann sein das ich da jetzt etwas übertreibe. Und wenn schon. Ich finde es gut und mir macht es Spaß darin diverse Stücke Fleisch schön anzubraten.

Auf das jedes Teilstück eines Tieres seinen gewünschten Gargrad erreichen möge. Amen!

Sodenn lasset das erste Fleisch in der Pfanne knusprig werden.

Zutaten

  • Zwiebelrostbraten
  • Zwiebel
  • Knoblauchbaguette (Baguette, Kräuter, Knoblauch und Butter für die die das selber machen möchten. Ich war arbeit bedingt zu faul heute.)
  • Salz, Pfeffer, Öl

Let’s Do it

1. Knoblauchbaguette in den Ofen.

2. Fett im Rostbraten alle 1,5 cm einschneiden da sich das Fleisch beim Braten sonst wölbt. Fleisch kräftig Salzen und Pfeffern. Da es gleich angebraten wird muss man auch keine Angst haben das jetzt Fleischsaft von Salz absorbiert wird oder Ähnliches. Pfanne heiß werden und das Fleisch, wenn das Öl die richtige Temperatur erreicht hat, hinein geben.

zwiebelrostbraten-01

zwiebelrostbraten-02

Je nach Dicke von jeder Seite ca. 3 Minuten anbraten. Wers bleu mag lässt es eben etwas kürzer drauf, Tipps zum durchgaren gebe ich hier nicht da ich das beleidigend finde 😉

3. Fleisch aus der Pfanne holen und ruhen lassen. In der Zwischenzeit die zu Ringe geschnittene Zwiebel ebenfalls bis zum gewünschten Grad bräunen.

zwiebelrostbraten-03

4. Anrichten und genießen 😀

zwiebelrostbraten-04

Feinste Zwiebelrostbraten-Qualität. Angenehmer Garpunkt. Argentinische Herkunft. Zartes Mundgefühl. Wie kann man sowas ernsthaft nicht mögen!?

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