Archiv für die Kategorie ‘Griechisch’

My big fat greek Burger

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Sonntag, 05. Februar 2012

Den gabs heute zu Frühstück. Hatte vom Bifteki noch etwas Hack über. Aus dem habe ich mir gestern dann noch Fleischküchle gebraten. Zusammen mit Mayonnaise, Ketchup, Tzaziki, Zwiebeln und Schafskäse war das ein wirklich nahrhaftes Frühstück. Zu trinken gab es schwarzen Saft aus Cola. Yay!

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Bifteki – mit Schafskäse gefülltes Hacksteak – dazu gibts Hass auf den deutschen Einzelhandel!

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Samstag, 04. Februar 2012

Eigentlich wollte ich heute mal wieder einen Geflügelfond aufsetzen. Eine Suppe und ein Frikassee zubereiten. Mein Geld, bzw. etwas mehr als in Deutschland üblich in ein Federvieh investieren. Gerne auch 8 oder 10 Euro. Bitte nichts gefrorenes. Ist gründlich schief gegangen.

Kein Frisches Huhn. Nirgends. Frechheit! Wo ist der Anspruch geblieben? Wieso geben sich alle mit sowas zufrieden? Wieso ist der MC Donalds an jedem Wochenende gerammelt voll? Und dann auch noch meist mit dem Prekariat. Leute die nie und nimmer auch nur 5 € für ein Huhn zahlen würden. Aber dafür 25 € in ihre verfetteten Bälger investieren.Ich mach hier nicht mit – bevor ich ein gequältes 3 € Hähnchen kaufe verzichte ich dann doch lieber dankend denn sowas unterstütze ich nicht.

Gut. Ich hätte auch zum Metzger aka Dr. Kübler gehen können. Wenn ich ein normaler Mensch wäre. Einer der nicht erst zum hier üblichen Metzger-Ladenschluss um 13 Uhr aufsteht weil er mal wieder zu viel gesoffen hat.

Also gibt es heute die griechische Version einen Hacksteaks gefüllt mit leckeren Ziegen-Schafskäse. Der Name Bifteki kommt hierbei von Beefsteak. In der Balkanküche gibt es ein vergleichbares Wunderwerk der Fleischeslust. Genannt Pleskavica.

Zutaten

  • Jiiiiippieeeee Hackfleisch
  • Zwiebel, Knoblauch
  • altes Brot
  • Ei
  • Schafs-Feta – nicht den Kuhmilch Mist
  • Salz, Pfeffer, Harissa

Anleitung zum Erfolg

1. Alle Zutaten außer dem Käse zu einer Homogenen Masse verarbeiten. Achtung: Ei vorher öffnen! Dann auf einer Frischhaltefolie oder wie ich es immer mache – auf einem aufgeschnittenen Frischhaltebeutel – einen großen Fladen aus der Hackmischung formen. Etwas vom Schafskäse auf eine Seite platzieren und das ganze vorsichtig zuklappen.

2. Von beiden Seiten scharf anbraten (vorsichtig wenden damit nichts zerfällt) und im Ofen bei ~ 180 °C fertig garen. Dauert je nach Größe und Gewicht 10 bis 15 Minuten.

Dazu gab es bei mit Gemüsereis, Tzatziki und feine Zwiebelringe.

Ein Genuss sag ich euch :)

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Moussaka und die verdammten Auberginen!

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Sonntag, 26. Juni 2011

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt das Auberginen ein Drecksgemüse ist? Wenn nicht dann werde ich das jetzt in aller Deutlichkeit nachholen.

In Scheiben schneiden, salzen, 20 Minuten warten, auspressen, trocknen, in Öl anbraten. Das war jetzt keine alchemistische Vorgehensweise um irgend einen besonderen Käse zu veredeln oder ein Stück Fleisch noch köstlicher in Erscheinung treten zu lassen, nein, das waren nur die beschissenen Arbeitsschritte die Dinger überhaupt essbar zu machen! Dazu kommt noch ein Saftiger Preis von 2,49 € das Kilo, von dem der hungriger Protagonist Minimum eines zum Satt werden benötigt, sowie das nach dieser Drecksarbeit noch nicht mal was zu Essen auf dem Tisch steht sondern die Auberginenscheiben mit dem Lammhack noch 25 Minuten im Ofen brauchen.

Aber gut, soweit ich normalerweise einen Bogen über dieses undankbare Stück Gemüse mache, heute musste es mal sein. Ich habe Bock auf Moussaka. Kürzlich wo aufgeschnappt, abgespeichert und nun seit Wochen oder Monate drauf Lust. Rezept habe ich von hier, hab nämlich keinen blassen Schimmer was da rein gehört. Dachte immer da kommt Käse rein. Hab keinen Parmesan (warum eigentlich Parmesan!? Das ist doch was griechisches!), also hab ich das weg gelassen. Hab auch keine Ahnung in wie fern das Rezept “original” ist, oft gibt es da ja auch nichts eindeutiges.

Genug gelabert, hier mal die Kocherei…

Zutaten

  • Lammhack
  • verdammte Auberginen
  • Tomaten, Tomatenmark
  • Zwiebeln
  • Weißwein
  • Lammfond
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Muskatnuss, Chilipulver
  • Butter
  • Milch
  • Mehl
  • Semmelbrösel

Rezept

1. Tomaten häuten, Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Lammhack anbraten, nach geraumer Zeit Zwiebelringe zugeben und alles Farbe nehmen lassen. Gehäutete Tomaten würfeln undmit dem Tomatenmark zugeben. Weiter Dünsten. Weißwein sowie Lammfond dazu. Salzen, Pfeffern. Etwas Zimt (ganz vorsichtig und wenig) dazu. Hitze runter und alles sanft einkochen lassen.

Auberginen, Da fahren sogar die Tomaten aus ihrer Haut…

2. In der Zwischenzeit die verdammten Auberginen ín schmale Scheiben mit einer Stärke von ca. 5 mm schneiden. In einer großen Schüssel mit jeweils etwas Salz schichten. Ca. 15 bis 20 Minuten warten. Nun einzeln auspressen, trocknen und nach und nach in Öl goldbraun braten. Mit Küchenkrepp nach den Braten etwas vom Öl befreien.

Zuerst die gesalzenen Auberginen

Nun ausgepresst und von den Bitterstoffen befreit

3. Aus Butter, Mehl und Milch eine Bechamel herstellen. Salzen, Pfeffern und mit Muskat abschmecken.

4. Lasagneähnlich die Soße aus Lammhack und die geratenen verdammten Auberginen schichten.

Mit einer Schicht der verdammten Auberginen beginnen und ebenso aufhören. Béchamel drüber und mit ein paar Semmelbrösel bestreuen. Für ca. 25 Minuten um Ofen belassen und Essen.

Leider etwas ölig, Auberginen nächstes mal besser vom Öl befreien

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Ortef – griechischer Vorspeisenteller als Hauptspeise

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Donnerstag, 03. März 2011

Wieso findet man im Internet eigentlich so wenig über Ortef? Liegt es an den hiesigen griechischen Restaurants, die ihrem Vorspeisenteller einen erfundenen Namen gegeben haben, oder ist das einfach ein Fantasiename griechischer Sportheimbesitzer, was ja eigentlich das Selbe wäre.

Wie oft war ich als Kind mit meinen Eltern an einem lauen Sommerabend in der Nachbarortschaft und habe, während sich die Erwachsenen ein kühles Hefe in den Kopf leerten, besagtes Ortef gegessen? Wie oft war ich in den Sommerferien auf dem Rückweg vom Freibad, den Arsch vom Fahrradsattel wund, noch auf ein Ortef beim Griechen?

Oft – kann ich euch sagen. Und trotzdem finde ich nichts gescheites über dieses Gericht im weltweiten Internetz. Zwar kein Google-Loch aber nah dran. Das ändert sich mit diesem Artikel. Nun könnt ihr, Völker der Erde, ebenfalls in den Genuss eines Ortef’s kommen. Jauchzet und Frohlocket!

Ergänzung: Wikipedia sagt Pikilia aber das habe ich so echt noch nie gehört! Vielleicht, oder sogar sehr wahrscheinlich kommt es vom griechischen Orektika. Dann könnte man es doch aber auch gleich so belassen…

Das gehört auf den griechischen Teller

  • Tsatsiki
  • Taramas
  • eingelegte Peperoni oder Pfefferoni
  • grüne und schwarze Oliven
  • Schafskäse
  • gefüllte Weinblätter
  • große weiße Bohnen in Tomatensoße (Gigantes)
  • Tomaten
  • Gurke
  • Zwiebeln (Ringe)
  • Weißbrot
  • Gyros, Tintenfischringe oder Bifteki (so kenne ich das zumindest)
  • Pommes (wer mag)

Rezept welches eigentlich gar keines ist

Klar könnte man jetzt anfangen die Oliven selber vom Baum zu schütteln, den Käse aus dem Schaf zu melken, die Bohnen nach dem Pulen und Kochen einzulegen, die Weinblätter zu wickeln oder den Rogen zu waschen und würzen. Darauf hab ich aber einfach keinen Bock, die Produkte (auch wenn vielleicht manchen “Fertigprodukt-Nazi” schimpfen wird) finde ich für mich aber ok. Darum belasse ich das dabei und gestehe das ich da zu Dosen greife.

Außer bei den warmen Beilagen wie den mit Ziegenfeta gefüllten Hackbällchen (Mini-Bifteki?) trete ich selbst in Aktion. Auch die Tintenfischringe oder Pommes könnte man sich selber klöppeln, heute, nach diesem Arbeitstag, werde ich mir das aber schenken.

Für die gefüllten Hackbällchen reichen ich ein Rezept nach, versprochen. Ist aber echt easy. Kleine Frikadellen basteln, mit Feta füllen und ausbacken.

1. Wir nehmen einen dekorativen und sauberen Teller. Richten da das oben erwähnte Zeug an und dürfen sogleich essen. Schön leicht und auch gesund, perfekt für einen Sommerabend.

Das Ortef, ein treuer Begleiter auf dem steinigen weg genannt Sommer

Taramas, sau lecker und farbenfroh

Die Bohnen sind echt zum reinlegen – Gigantes

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