So, ich geh später einkaufen und versuche dann aus folgenden Zutaten die mir im Kopf herumschwirren ein leckeres Essen zu kochen.
Ich sehe geschmolzenen Käse der wundervoll glitzernd, mehrere übereinander geschichtete Scheiben Aubergine ziert. Feinstes Hackfleisch aus einst stolzen Tieren, der Röstaromen halber in einer gusseisernen Pfanne samt Schalotten angeschwitzt. Dann wäre da noch Reis, Tomaten, frische Kräuter. Einst andere Aggregatzustände. Neu erschaffene Konsistenzen. Ja, das alles sehe ich vor meinem inneren und ewig hungrigen Auge. Nun braucht es nur noch einen kleinen Einkauf um besagte Produkte zu erwerben. Dann wird das alles irgendwie zusammengebastelt.
Tendenz geht Richtung Türkische oder Griechische Küche. Je mehr ich überlege desto mehr Bock bekomme ich außerdem auf Hachis Parmentier als Zweitbeilage. Mal sehen was der schlecht sortierte Kaufladen um die Ecke bieten kann. Den ganzen Kladeradatsch werde ich hier dann mal zum Besten geben. Wird ja hoffentlich was essbares dabei entstehen …
Dieser Salat ist wirklich der ideale Begleiter jeglicher Diättouren, Fitnesswahnsinnigen und körperbezogenen Ich-Menschen. Rezeptur ist sehr einfach und eigentlich nicht erwähnenswert. Viele tierische Fette vereint in einem sehr großen Topf!
Zutaten
Chili con Carne nach Gusto
Tüte (oder mehrere) Taccos
geriebener Käse
saure Sahne
Präperation
1. Ein Chili kochen.
Abkühlen lassen. Saure Sahne unterheben.
2. Kurz vor dem servieren die Taccos und den geriebenen Käse unterheben.
Nun fällt es also das böse Wort. Dachte ich komme hier drum herum aber dem ist wohl doch nicht so. Salat! Heute wollte ich mal etwas gesundes Kochen, als Beilage ist es dann ja nur gerecht wenn etwas tierische Nährstoffe den Teller verschönern. Kein Rezept, nur was schnelles. Wies geht kann sich ja wohl jeder denken. Hier also nur die Kurzform.
Zutaten
2 Koteletts (eine Person)
Feldsalat
eine Tomate, eine Zwiebel, Knoblauchzehe
Baguette
etwas Milch, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Essig, Salz, Pfeffer, Chili
Anweisung
1. Koteletts mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. In einer backofengeeigneten Pfanne scharf anbraten, zerdrückte Knoblauchzehe und halbe Zwiebel dazu und ab in den Ofen zum durchziehen.
2. Aus der anderen halben Zwiebel, Sonnenblumenöl, Essig, Salz, Pfeffer und etwas Milch eine Salatsoße mixen. Den Salat + Tomate da rein.
2. Baguette in Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und oben auf die Koteletts im Ofen legen. Weitere 2 – 4 Minuten ziehen lassen. Essen.
So, das gab es bei mir vor einer Weile. Da mein Kartenlesegerät scheinbar seinen Geist aufgegeben hat bin ich gezwungen mal wieder ein altes Rezept hier rein zu stellen. Heute also mal was ganz einfaches. Cordon bleu aus Kalbsschnitzel gefüllt mit Wacholderschinken und leckerem Käse. Leider habe ich vergessen welchen Käse ich damals genommen habe. Denke aber es war wohl Greyerzer.
Zutaten
3 Kalbsschnitzel
Wacholderschinken (wie immer geht natürlich auch anderer Schinken)
Greyerzer Käse (oder eben ein anderer)
1 Ei, Paniermehl, Weizenmehl
Salz, Pfeffer, Butter oder Öl
Zahnstocher oder Rouladennadeln
Zubereitung
1. Die Kalbsschnitzel klopfen und auf einem Brett auslegen. Salzen und Pfeffern. Nun mit dem Schinken und dem Käse belegen.
2. Das Ei in einen tiefen Teller schlagen, ebenfalls Salzen und Pfeffern und danach verquirlen. Weckmehl auf einem großen Teller geben. Die Kalbsschnitzel zusammenklappen und mit Zahnstochern fixieren. Schnitzel leicht melieren.
3. Die zugeklappten und gefüllten Kalbsschnitzel panieren (Ei -> Weckmehl) und sogleich goldgelb in Butter bzw. Öl ausbacken. Ich habe die am Ende noch im Ofen bei 150°C 5 Minuten ziehen lassen.
Die fertigen Cordon bleus sollten dann so aussehen und unglaublich lecker schmecken
Heute gibts mal was gesundes hab ich mir gedacht. Welche Nahrungsquelle wäre da angebrachter als Kartoffeln, frittiert in hochwertigem, tierischem, also gesundem Fett, Bohnen, Karotten, Sellerie, Zwiebeln und allerlei anderen, den Kalorienhaushalt fördernden Zusatzstoffen. Das leckere gehackte Rindfleisch sowie ein unglaublich malziges Schwarzbier wären in dem Atemzug noch zu nennen, als auch der geschmolzene Käse, Chester, der dem Gericht erst den nötigen, angebrachten Abgang beschert. Hochwertiger kann eine Mahlzeit einfach nicht sein. Besonders gepaart mit einigen kühlen Blonden. Eine wahre Pracht!
1. Chili zubereiten. Wenn das Chili fertig ist die Pommes in den Ofen / Fritteuse what ever. Den Scheiblettenkäse auspacken, in eine kleine mikrowellentaugliche Schüssel geben und dann in selbiger auf kleiner Stufe schmelzen lassen.
2. Teller -> Pommes -> Chili -> Käse
Einfach nur Geil!
Durch das Kaleidoskop meiner Betrunkenheit betrachtet ergeb sich folgendes Bild:
Da ich Gäste hatte die, Gott sein ihnen gnädig, auf fleischliche Produkte verzichten möchten, habe ich mich sogar herabgelassen, eine vegetarische Variante eines Chilis zu produzieren. Statt Fleisch habe ich Bulgur verwendet. Im übrigen das erste mal das ich überhaupt was mit Bulgur zu tun hatte. Geschmeckt hat es glaub trotzdem, zumindest hatte es den Anschein.
So sah das vegetarische Chili aus. Gleiche Basis wie das normale Chili, statt Fleisch eben Bulgur.
Zum nachschärfen hab ich gestern noch folgendes Produkt erworben. Kann ich jedem der es scharf mag nur ans Herz legen
So, jetzt kommt mal das Zweite Rezept der Chili-Reihe. Sicherlich werden das hier noch 10 Stück aber gut, Chili ist nun mal lecker. Lecker und Scharf. Also wie Kaffee nur eben scharf :p Das Schwarzbier-Chili ist dazu, weil es aus schwarzen Bohnen besteht, auch so schwarz wie ein richtig leckerer schwarzer Kaffee. Nur eben schärfer. Hier wird das Ganze aber nochmal genauer erläutert. Also das mit dem leckeren Kaffee. Denn so lecker ist auch das Chili hier, nur eben etwas schärfer … und mit Bohnen.
So, genug davon. Hier mal das restliche Rezept.
Zutaten
300 – 500 g leckeres Rindfleisch gehackt
200 – 300 getrocknete schwarze Bohnen
Suppengrün
1 Flasche gutes Schwarzbier
1 Dose Tomaten
5 – 10 scharfe Chilies (oder weniger – nach belieben)
1. Die Bohnen eine Nacht vorher in reichlich kaltem Wasser einweichen.
2. Die Bohnen gar kochen. Dauern im Schnellkochtopf ca. 35 – 45 Minuten (je nach Modell und Alter des Topfes). Wasser wie immer vorher nicht salzen!
3. Nebenher nun die Zwiebeln hacken (kann ruhig etwas gröber sein), das Suppengrün schälen sowie ebenfalls grob zerteilen. Die Zwiebeln zusammen mit dem Hackfleisch in einem großen und weiten Topf schön anbraten. Das grob gehackte Suppengrün dazu und auch etwas mit anbraten.
Alles mit der Dose Tomaten ablöschen. Die Dose kann man danach auch zum Abmessen des Schwarzbieres benutzen. Einfach bis zum Rand mit Bier füllen und auch dazu geben. Ebenso gleich etwas Pfeffer und Salz sowie ca. 100 ml Gemüsefond. Alles so lange leicht köcheln lassen bis die Bohnen dann auch gar sind.
4. Bohnen abgießen. Ruhig etwas vom Kochwasser übrig lassen und samt den Bohnen zur Tomaten-Hackfleisch Mischung geben. Nun gehts ans Eingemachte – den Chilis. Hier kommen immer zwischen 5 – 10 frische Chilischoten, getrocknetes Chilis und evtl. noch etwas frisch gemahlener Sezuanpfeffer rein, aber wer es etwas milder möchte, der sollte sich da einfach selber ran tasten. Chilischote ist ja auch nicht gleich Chilischote, von dem her variieren hier auch die Schärfegrade.
Zum Würzen: Bei dem Chili hier waren es frische Chilis, getrocknete Chilis und Cumin.
5. Das Chili jetzt noch eine Weile auf sehr kleiner Flamme weiter köcheln lassen, bis es, wie der Schwabe sagt, schlonzig ist. Das heißt wenn die meiste Flüssigkeit draußen ist.
Leider hab ich vom Endprodukt kein Foto, werde ich aber noch machen und dann hier rein stellen.
Gester Abend gab es mal wieder Bohnen. Schwarze Bohnen und Kidney Bohnen in einer chili-würzigen Soße. Dargeboten wird das Ganze auf einem halb Maismehl halb Weizenmehl-Taco. Garniert mit einer feurigen Tomaten-Salsa, Sauer-Crem, Chorizo und Hähnchenbrust (schön zerrupft). Nach der heutigen Nacht ist die Luft in meinem Zimmer irgendwie anders. Da ich keine Pflanzen habe, die eingehen könnten, stört mich das aber nur peripher. Alles was Ihr braucht um eine ähnliche Atmosphäre in eurem trauten Heim herzustellen erfahrt ihr hier und jetzt!
Zutaten
Bohnen (je nach Hunger, haben für 2 Personen ca. 600 g getrocknete Bohnen genommen. 300 g schwarze und 300 g Kidneybohnen). Ja ich weiß, wir sind pervers …
1. Die Bohnen in einer großen Schüssel über Nacht einweichen.
2. Bohnen abseihen und mit frischen Wasser in einen Schnellkochtopf geben und zum kochen bringen (vorerst noch ohne Deckel). Zwei Zwiebeln und die Knoblauchzehe fein hacken und mit dazu geben. Ordentlich mit Cumin kontern! Ca. 85% der Chilischoten ebenso fein hacken und auch dazu geben. Die Kochbanane schälen und auch fein hacken, auch dazu geben. Die Hühnerbrust dazu. Diese traute Sechssamkeit wird nun in einem Schnellkochtopf gar gekocht (ohne Salz!). Dauert ca. 50 Minuten. Danach den noch geschlossenen Topf abkühlen lassen da sonst die Bohnen aufplatzen würden.
Sind die Bohnen gar, den Deckel abnehmen und wie folgt verfahren. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und wieder zum Kochen bringen. Salzen, Pfeffern. Die Hühnerbrust kann jetzt auch wieder raus. Frischer Koriander abrupfen und rein geben. Noch mir ordentlich Cumin abschmecken! Etwas Zucker schadet auch nicht.
Jetzt können folgende Sachen erledigt werden:
Salsa
3. Die Tomaten waschen und sehr fein würfeln. In einer kleinen Schale mit Chili, Salz, Essig und frischem Koriander würzen.
Sauer-Crem
4. War aus der Packung. Fack!
Taco
5. gibts mal in einem andern Beitrag genauer. Beide Mehlsorten in eine Schüssel, salzen und dann mit wenig Wasser zum Teig kneten. Kalt stellen. Auswellen. In einer Pfanne ohne Öl fertigbacken.
Chorizo
6. Aus der Haut pellen und dann in kleine Würfel schneiden. So einfach kann kochen sein
7. Die gekochte Hühnerbrust mit zwei Gabeln zerrupfen.
8. Der ganze Kladaradatsch wird nun auf dem (bei uns leider zu harten, aber das ist man ja gewohnt) Taco verteilt. Unten hatten sich die Bohnen eingefunden, darüber nahm die zerrupfte Hühnerbrust nebst Chorizo platz. Obenauf dann die Salsa und die Sauer-Crem. Evtl noch mit Chiliflocken nachschärfen Nun kann das Ding gerollt werden. Bei uns ging das leider nicht das die Tacos zu hart waren und zerbrochen wären. Wurde dann wie ne Pizza gegessen … Ein erektionöser Genuss