Archiv für die Kategorie ‘Rezepte’

Kalbsleber mit Äpfeln

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Donnerstag, 02. Februar 2012

Leber gibt es in vielen schmackhaften Leber-Variationen. Ob à la florentine mit Spinat und Zwiebelringe in Teig ausgebacken, à la lyonnaise mit in Butter gebratenen Zwiebelringen und einem Hauch Essig, à la Saulieu in Weißwein mariniert danach im Schweinenetz gebraten um dann mit Madeira sowie Weißwein geschmort zu werden oder die hier weit verbreitete und bekannte Leber à la berlinoise – Berliner Art – die mit gebratenen Zwiebelringen und gebratenen Apfelscheiben daher kommt.

Zutaten

  • Kalbsleber
  • Mehl
  • Äpfel (nach Geschmack – mehlige sind zu bevorzugen)
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Rezept

1. Leber mehlieren, in einer heißen Pfanne Apfelschnitze in Butter braten. Wenn eine Seite der Äpfel gebräunt ist die Leber in die Pfanne geben. Apfelschnitze drehen. Leber von beiden Seiten goldbraun braten. Leber salzen und Pfeffern. Fertig. Und ja richtig – das ist kein Rezept ;)

Leider hab ich das Foto vor lauter Leber-Geilheit mit meinen noch mehligen Händen verwackelt. Nächstes mal, wenn ich Leber à la berlinoise mache, gibts auch ein besseres Bild. Versprochen! Dazu gibts dann noch einen samtenen, durch die unglaublich flotte Lotte gekurbelten, mit bester französischer Butter versehenen, durch Sahne cremigen und mit Muskat verfeinerten Kartoffelpüree. Die eigens dafür gezüchteten Zwiebeln, welche in Butter sautiert mit den Äpfeln zur Leber gereicht werden, werde ich selber vom Zwiebelbusch im Garten Eden, zu dem ich per pedes schreiten werde, pflücken.

Hepatomegaliesische Grüße

 

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Nun hab ich aber die Kalbshaxen dicke!

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Sonntag, 15. Januar 2012

Aber sowas von. 800 g dicke. Kalbshaxe, nur für mich. Frühzeitig heimgekehrt aus den Weihnachtsfeiertagen – weil es nichts zu Essen gab. Stell sich das mal einer vor! Ein Tag mit Kartoffelsalat und Würstchen OK aber so? Da bin ich aber hier schon zur Genüge darauf eingegangen.

Nun dreht sich aber alles um dicke saftige Haxen. Aus einem Kalb gesägt, im Ofen auf einem Gemüsebett geschmort, ein wahrer Hochgenuss. Sehr einfaches Rezept. Zutaten wie man gerade Bock hat. Ich hatte altes Brot. Darum Semmelknödel. Rotkohl wegen der weihnachtlichen Gefühle und so’n Scheiß.

Zutaten

  • Kalbshaxe
  • Sellerie, Karotte, Lauch
  • Schalotten, Knoblauch
  • Kalbsfond
  • Wasser
  • Salz, Pfeffer, Pfefferkörner, Wacholderbeeren

Rezept

1. Haxe ordentlich salzen und pfeffern. In einer feuerfesten Pfanne rundum scharf anbraten. Grob zerkleinerte Sellerie, Karotte, Lauch, Schalotten und Knoblauch zugeben und mit anbraten. Mit Kalbsfond und Wasser ablöschen. Ein paar Pfefferkörner und Wacholderbeeren (vorher etwas andrücken) dazu geben. Je nach Größe der Kalbshaxe für 1,5 bis 2 Stunden bei ca. 160 bis 170°C im Ofen schmoren. Ab und an wenden.

2. Beilagen bauen.

3. Ist die Haxe fertig diese in Alufolie einschlagen und im Ofen warmhalten. Nebenher die Sauce abschmecken und binden.

Super einfach und super lecker :)

 

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Sam Köfte – Hackfleischbällchen in Joghurt-Knoblauchsauce und Champignons

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Dienstag, 03. Januar 2012

Jetzt wo Weihnachten und Silvester endlich genau so überstanden wie die Alkohol-Psychosen sind komme ich endlich mal wieder dazu das ein oder andere kulinarische,  welches sich gesammelt hat, zu Bloggen. Wobei es diesmal gar nicht so arg viel gastronomisch wertvolles gab. Meine Eltern hatten es vorgezogen am ersten Weihnachtsfeiertag auf Kartoffelsalat und Würstchen auszuweichen – das hätte ich ja noch ertragen – da für den zweiten Weihnachtsfeiertag aber gar nichts geplant war bzw. das Essen an dem Tag aus organisatorischen Gründen ganz ausfallen sollte hat mich dazu veranlasst auch gleich wieder heim zu fahren. Die Psychosen haben es im Endeffekt gedankt und ich hab mir eine Kalbshaxe gebaut welche ich hier auch noch Bloggen werde.

Um auf den Punkt zu kommen. Ich war dann am Neujahrstag in einem türkischen Restaurant im Stuttgarter Süden. Sultan Saray genannt – wo ich auch gleich den tollen Service loben muss. Leider war ich so durch das ich kaum Essen konnte. War eher damit beschäftigt nicht durchzudrehen und das Etablissement zu verlassen- Konnte so leider das Essen, was echt gut war, nicht gescheit würdigen. Leider.

Zum Glück hab ich mir aber gemerkt was drin gewesen sein könnte, hab mir dieses Zeug besorgt und etwas später – mit wieder klarem Kopf (zumindest bis zur Nachspeise) – nachgeklöppelt. Für meine Begriffe was es echt Sau-lecker und Imho auch sehr türkisch vom Geschmack. Wobei – darf man türkisches Essen überhaupt Sau-lecker finden oder ist das irgendwie zweideutig – verpönt?

Zutaten

  • Rinder oder Lamm-Hackfleisch
  • etwas altes Weißbrot
  • kleine Champignons
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Cumin, Chili
  • Harissa-Paste
  • Ras el-Hanout
  • Tomaten
  • rote Paprika
  • Dose gewürfelte Tomaten
  • Fladenbrot vom Türken
  • Türkischer Joghurt
  • Ei
  • Olivenöl

Rezept

1. Zu aller erst die Köfte-Masse aus dem Hackfleisch, etwas aufgeweichtem Weißbrot, Ei, angedünsteten Zwiebelwürfel und Knoblauch (vorher wieder abkühlen lassen da sonst das Ei stockt), Harissa, Ras el-Hanout, Cumin sowie Salz und Pfeffer herstellen. Gut durchkneten.

2. Nun zwei Tomaten würfeln. Eine halbe rote Paprika ebenso. Auch eine Zwiebel wird in Ringe geschnitten und eine Knoblauchzehe zerkleinert. Die kleinen Champignons müssen nur grob vom Schmutz befreit werden da diese ganz verarbeitet werden. Alles bereitstellen.

3. Eine Pfanne erhitzen und darin die zu ca. 2 bis 2,5 cm großen Köfte rundum anbraten.

Haben diese Farbe genommen auf einen Teller geben und die Pilze in die Pfanne geben. Ebenfalls Farbe nehmen lassen. Zu den Köfte auf den Teller geben. Nun die Paprika und die Zwiebeln in die Pfanne geben. Anbraten. Nach einer Weile die gewürfelten Tomaten dazu. Alles schön andünsten. Jetzt dürfen die Köfte und Pilze auch wieder zurück in die Pfanne. Eine Dose Tomate darüber. Mit reichlich Salz, Pfeffer, Chili, Cumin, Ras el-Hanout und einer Prise Zucker würzen. Durchschwenken und ab in den Ofen bei ca. 160 °C für 15 Minuten.

4. Türkischen Joghurt mit Salz, Pfeffer abschmecken. Olivenöl dazu geben und glatt rühren. 5 Minuten bevor die Köfte fertig sind etwas vom türkischen Fladenbrot in den Ofen geben.

Das Fladenbrot vom Türken ist eifnach so viel besser. Allein schon die schiere Größe ist sprichwörtlich großartig ;) Und günstig ist es dazu auch noch.

5. Köfte aus dem Ofen holen und etwas Joghurt locker einrühren. Oder einfach einen ordentlichen Schlag auf die Köfte geben. Dazu das warme Fladenbrot. Einfach spitze!

So siehts aus wenn die Köfte mit dem Joghurt in der Pfanne geschwenkt wurden…

… und so wenn der Joghurt oben drauf kommt. Jeder wie er es mag.

Ach und im Hintergrund sieht man noch im Ofen geröstete Peperoni. Dazu einfach große Peperoni mit Salz, Pfeffer und Olivenöl sowie etwas Knoblauch würzen und im Ofen bei Oberhitze rösten. Passt super dazu.

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Tournedos Rossini

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Sonntag, 25. Dezember 2011

Dieses Weihnachten wollte ich endlich mal diesen Klassiker machen. Abseits von Ente, Gans oder Pute. Mit schwirren diese Tournedos Rossini sowieso schon dermaßen lange im Kopf herum. Nun reichts! Bei der Beilage war ich mir zu aller erst unschlüssig, habe mich dann aber für getrüffelten Kartoffelpüree entschieden. Ich fand es klasse. Wirklich ein Gedicht… Wobei es im eigentlichen Sinne gar keine Tournedos waren. Dazu hätte ich das Filet zu einzelnen Tournedos binden müssen. Habe es aber am Stück im Ofen gemacht und später zerschnitten.

Zutaten

  • Rinderfilet
  • Foie Gras
  • dunkler Kalbsfond
  • Madeira
  • schwarzer Sommertrüffel
  • Brioche
  • Kartoffeln
  • Butter
  • Milch
  • Sahne
  • Speisestärke
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Mehl

Rezept

1. Einen braunen Kalbsfond (gemacht aus Kalbsknochen und Kalbsfüßen welche im Ofen zu erst geröstet wurden) ein reduzieren. Mit Madeira, Salz und Pfeffer abschmecken. Dann aber nicht mehr kochen lassen.

2. Kartoffeln schälen und in kochendes gesalzenes Wasser geben. Rinderfilet Salzen und Pfeffern. Rundum scharf anbraten, bei ~ 180 °C in den Ofen schieben. Ab und an mit dem Daumen prüfen wie der Gargrad vom Filet ist. Rechtszeitug aus dem Ofen Holen und ruhen lassen.

3. Wenn das Fleisch ruht aus den gekochten Kartoffeln, Milch, einem Schuss Sahne, ordentlich Butter ein Püree herstellen. Salzen, Pfeffern und mit Muskat abschmecken. Trüffel fein hacken und unters Püree mischen.

4. Sauce binden. Filet zerteilen und auf den Schnittflächen nochmals kurz in der heißen Pfanne braten. Stopfleber mehlieren und ebenfalls kurz in einer Pfanne braten. Vorsicht: Nicht zu lange, die Stopfleber wird sonst zu flüssig / weich. Briochescheiben toasten.

5. Anrichten. Trüffel drüber hobeln.

Hab mir dafür extra einen Trüffelhobel gekauft und promt daheim liegen gelassen. So musste ich die Trüffel eben per Hand in sehr sehr feine Scheiben schneiden.

Etwas verwackelt. Wohl vor lauter Geilheit ;)

Wie immer auf den Punkt gegart. So taugte das Rinderfilet sehr. Super zart, man musste kaum kauen ;)

 

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Paella Valenciana – first try

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Sonntag, 11. Dezember 2011

Nach dem ich die ganze letzte Woche schon dieses Bild von dampfender Paella im Kopf hatte, richtig schön saftig, verschiedene Fleischsorten enthaltend, musste ich mir das am Freitag einfach kochen.

So schlau wie ich bin habe ich dann ach gleich auf der Arbeit einen Einkaufszettel geschrieben. Mich nochmals erkundigt was für eine Paella Valenciana alles von Nöten ist. Spitzen Idee. Im Supermark angekommen hatte ich den Zettel natürlich auf dem Büroschreibtisch liegen gelassen. So gehts also schon mal los. Und das noch ohne einen Tropfen Alkohol.

Hab mir dann versucht aus der hohlen Nuss, genannt Kopf, die Zutaten noch mal zusammen zu reimen, ist so halb gelungen :D Bohnen, Zitrone und ein paar andere Sachen hab ich vergessen. Kann ich aber bis heut noch nicht reproduzieren. Erschwerend kam dazu das ich während der Paella-Kocherei noch jemandem helfen musste Windows aufzusetzen und anfing Demi Glace zu kochen. Turbulent wars…

Zutaten in Memorium

  • Kaninchenkeulen
  • Schweinerippen
  • Hähnchenschenkel
  • Hähnchenflügel
  • Paella-Reis (rundkern)
  • Tomate, Paprika, Erbsen
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Safran
  • Brühe (Gemüse oder Geflügel)

Paella Rezept

1. Schweinerippen zerteilen. Kaninchen zerteilen. Ich habe einen ganzen gekauft, darum führe ich dies hier auf. Aus dem Rest vom Kaninchen gab es dann Kaninchen-Ragout (Rezept folgt). Kaninchen, Schwein und Huhn in einer großen Pfanne bräunen. Wer hat nimmt hier natürlich eine Paella-Pfanne her. Mit etwas Brühe und Wasser aufgießen, Deckel drauf und für ca. 45 Minuten schmoren.

2. Nach dieser Zeit die Fleischteile herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Den Reis in den entstandenen würzigen Sud gerben. Auf die Menge Reis achten! Nicht zu viel und nicht zu wenig. Ca eine Tasse Reis auf zwei Tassen Brühe. Safran dazu geben. Salzen und Pfeffern.

3. In einer separaten Pfanne nun Zwiebeln und Knoblauch andünsten, zum Reis geben. Paprika und Tomaten würfeln, andünsten und ebenfalls zum Reis geben.

4. 10 Minuten bevor die Paella fertig ist das abgelöste Fleisch dazu geben. 5 Minuten vorher die Erbsen. Fertig ist die Paella wenn der Reis den richtigen Biss hat und die Brühe vollständig absorbiert ist. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mir ist klar das dies wieder kein Originalrezept ist. Geschmeckt hat es trotzdem, sogar sehr gut :)

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Ente 23

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Sonntag, 04. Dezember 2011

Gestern bei Freunden gekocht. Eigentlich sollte es Gans geben. Eine ganze natürlich. Der Selgros in Feuerbach hat uns da aber mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Keine ganze Gans weit und breit. Dafür aber eine leckere Ente. Ist ja auch was feines.

Nebenher noch ein XXL-Topf, Kalbsknochen, Kalbsunterhaxe usw. eingepackt. Ich mag die günstigen Tage *höhö* Zum Glück habe ich noch rechzeitig die Kurve bekommen. Ebenfalls schon im Wagen befand sich ein 40 L Mega-Riesen-Topf, halb im Wagen ein Vakuumiergerät, eine Mikrowelle sowie ein paar maschinengeschmiedete Pfannen.Als Trost gabs dafür Currywurst auf dem Parkplat und Pizza beim Marktkauf.

Sonst hätte ich es auch keinesfalls bis um 22 Uhr ausgehalten als dann endlich die Ente aus dem Ofen geflattert kam… Begleitet in den Tot wurde sie von Semmelknödeln und Blaukraut.

Zutaten

Ente Zubehör

  • Ente am Stück
  • Hühnerbrühe / Entenbrühe
  • Suppengrün
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Apfel
  • Rotwein (für die Sauce)

Fürs Rotkraut

  • Rotkohl
  • Apfel
  • Zwiebel
  • Entenschmalz
  • Rotwein
  • Salz, Pfeffer

Semmelknödel

  • altbackene Brötchen
  • Milch
  • Mehl
  • Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Petersilie

Rezept zur Ente, Knödel und Blaukraut

1. Von der Ente die Flügel und größere Fettansammlungen wie Flomen entfernen. Entenflügel und Abschnitte mit einer Zwiebel im Ofen rösten. Die Flomen auslassen. Dieses Fett nehmen wir nacher fürs Rotkohl. In der Zwischenzeit aus einem Apfel und einer Zwiebel die Füllung mischen. Ente von innen und außen Salzen, PFeffern. Mit der Apfel-Zwiebel-Füllung füllen.

Geröstetes Entenzeug aus dem Ofen holen. In einen Topf umfüllen. Rotwein und Geflügelbrühe dazu geben. Auf kleiner Flamme köcheln lassen.

2. Nebenher die gefüllte Ente in einen Bräter geben in dem schon gewürfeltes Suppengrün wartet. Ca. 250 bis 300 ml Wasser angießen. Deckel drauf und bei ca. 180°C bis 200°C in den Ofen. (Pro Kilo dauert die Ente ca. eine Stunde).

Bleibt genug Zeit nebenher etwas den Appetit anzuregen

3. Ca eine Stunde bevor die Ente Essbar den Rotkohl zubereiten. Wie das geht seht ihr unter Anderem hier. Das Praktische an dem Link ist das da auch die Semmelknödel behandelt werden (die ich diesmal nicht selbst gemacht habe sondern eine Freundin).

4. Kurz vor Fertigstellung der Ente den Deckel abnehmen, Flüssigkeit zur eingekochten Basissauce vom Anfang geben, Ente mit Honig bepinseln und im Ofen offen knusprig backen. Die Sauce nebenher weiter reduzieren, abschmecken und abbinden.

Das war schließlich das Ergebnis…

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Pimp your Bolognese

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Donnerstag, 01. Dezember 2011

Genau das war vor ein paar Tagen das Motto. Zeitversetzt, unpünktlich und detailschwach wie immer. Hier meine Art mir einen möglichst kochfreien Abend zu gestalten. Wie das geht? Also lecker und frisch essen ohne lange zu kochen? Die Gefriertruhe macht es möglich. Nicht das was ihr jetzt denkt. Um Gottes Willen, keine TK-Supermarkt-Waren. Nein! Der richtig ausgekochte Koch kocht kochend heiße, super leckere und dampfende Bolognese einfach in perversen Mengen. Nach diesem Rezept. Oder eben nach eurem – im Grunde macht das nichts da es hier nur ums Pimpen geht. Dann einfrieren. Einzelnen Portionen. Also so 500 ml. ;)

Und erwartet nicht zu viel. Die eigentliche Arbeit hierfür steckt ja in den aufwändigen Grundzutaten die ich vorbereitet hatte. Der Rest ist einfach. Wie ein Kreuzworträtsel der Bildzeitung…

Tuningteile

  • Beste, feinste und wohlschmeckendste Bolognese
  • Pasta nach Gusto (ich hatte wunderbare Sacchetti)
  • Schinken, Parmaschinken … what ever
  • Erbsen
  • Pilze
  • Sahne
  • Käse zum Gratinieren (wer hat, geht auch ohne)

Freistiel Tuning

1. Die spitzenmäßige Bolognese mit Sahne verlängern. So richtig heiß machen. Mit 6 x 12 mm Schinkenstreifen tieferlegen. Dazu nun eine angenehme Menge Sport-Erbsen einlöten. Wer hat – taufrische Champignons zurechtschneiden. Ebenfalls dazu.

2. Pasta vorkochen. Nun entweder die Pasta in der gepimpten Sauce fertig erwärmen oder per Backform und Käse in ihre neue, sportliche und deliziöse Form bringen.

Fröhlich abgefüllte Sacchetti unter der wohlig warmen und gepimpten Bolognese-Decke. So kann der Winter kommen.

Hier hab ich noch ein früheres Foto gefunden. Selbe Soße, andere Pasta. Tortellini.

Ihr könnt sagen was ihr wollt. Das passt irgendwie so gut zusammen. Keine Ahnung ob es diese Kombination auch im italienischen Original gibt aber das taugt mir einfach. Die Sahne kann sicher auch durch Milch ersetzt werden. Muss dann eben noch kurz einkochen. Mit Milch und Bolognesesauce gibts ja einige Rezepte. Das hier Erbsen und (Parma)Schinken dazu passen, auch noch Pilze wer mag, macht die Sache für mich so richtig Rund. Genau wie den Koch wenn er das zu oft zu sich nimmt ;)

 

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gebratene chinesische Nudeln mit Pak-Choi

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Samstag, 26. November 2011

Ja, gabs gestern. Geil darauf gemacht hat mich germanabendbrot mit der scharfen Asia-Nudelpfanne. Also heute nach dem Geschäft in den Chinaladen geflitzt und mir aus dem wundersamen Angebot schnell ein paar Sachen gegriffen. Raus gekommen ist dabei natürlich was völlig anderes als das “Original” von germanabendbrot. War ja klar. Diagnose: Aufgedunsenes-Cerebrum und das schon vor dem Wochenende. Aua.

Meine Zutaten

  • Mie-Nudeln
  • Pak Choi
  • Sojasprossen
  • Bambus-Schösslinge
  • Karotte
  • Knoblauch
  • Sojasauce
  • Fischsauce
  • Zucker, Chili

Und so gehts

1. Knoblauch fein hacken. Aus der Karotte Juliennen schneiden. Je 4 EL Sojasauce und Fischsoße verrühren. Chili klain schneiden und zur Soja-Fischsaucen-Mischung geben. Pak Choi zerkleinern.

2. Nudeln kochen, nebenher in Öl die Karotten-Juliennen andünsten. Knoblauch dazu. Pak Choi dazu, Sprossen dazu. Alles gut durchschwenken, Prise Zucker drüber. Sauce dazu. Alles kurz durchschwenken.

3. Die Nudeln am Ende auch in die Pfanne und alles nochmal ordentlich durchschwenken. Fertig :D

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schwäbische saure Kutteln im Trollinger-Sößle

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Donnerstag, 24. November 2011

… oder auch Kaldaunen, Flecke, (franz.) Tripe, Löser, Pansen oder eben schwäbisch Kutteln sind, zumindest in der sauren Version mit Essig und Rotwein, eines meiner Leibgerichte. Keine Ahnung woher diese besondere Liebe zu den Kutteln, insbesondere in dieser Zubereitungsform, kommt, aber daran könnte ich mich dämlich fressen. Dazu dann noch richtig schön krosse Bratkartoffeln aus der schmiedeeisernen Pfanne und mein Tag ist gemacht.

Auch die Tatsache das hier wieder etwas verwendet wird, das der Großteil der heutigen Bevölkerung lieber in den Müll kippen würde, tut mir hier keinen Abbruch. Im Gegenteil. Kann ja irgendwie nicht sein das Tiere nur wegen des Filets und 2 – 3 anderen Teilstücken gezüchtet werden. Wenn schon, dann muss alles weg.

Im Übrigen ist eine gute türkische Kuttelsuppe auch was sehr feines. Die wenigsten wissen überhaupt das eine solche in einem gut sortierten Dönerfachgeschäft überhaupt existiert. Dekoriert mit viel frischer Petersilie, scharf (wie auch immer dieses rote Zeug eigentlich auch heißt) und Zitrone eine sehr leckere Angelegenheit.

Hier geht es jetzt aber erst um die schwäbische Variante

Zutaten

  • gewaschene, vorgekochte und in Streifen geschnittene Kutteln vom Metzger
  • Trollinger
  • Essig
  • Zwiebeln
  • selbst gemachte Fleischbrühe
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Lorbeerblatt
  • Öl oder Butter bzw. Schweineschmalz

So wirds gemacht meine Freunde

1. Zwiebel pellen, fein hacken.  In einem großen Topf goldgelb andünsten, mit Fleischbrühe und Rotwein aufgießen. (hier geben manche die Kutteln vor dem Ablöschen in den Topf und dünsten diese mit an, auch wird oft Tomatenmark zugegeben, kann man machen, ich machs irgendwie nie, werde das aber auch mal testen) Die vorgekochten Kutteln hinzugeben, Lorbeerblätter ebenfalls. Nun die Kutteln bis kurz vor den gewünschten Gargrad köcheln lassen. Bei vorgekochten Kutteln vom Metzger entfällt dies eigentlich da diese schon den richtigen Biss haben.

2. Dunkle Mehlschwitze zubereiten und damit die Soße abbinden. Alles grob mit Salz, Pfeffer, Trollinger und Essig abschmecken. Weiter für 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Nebenher Bratkartoffeln brutzeln.

3. Kutteln mit Bratkartoffeln mit Essig und Rotwein servieren, so kann jeder nochmals am Tisch nach würzen (falls es einer ganz sauer mag ;) ).

PS: Es ist gar nicht so einfach Restaurants zu finden wo es sowas noch gibt.

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Kimchi Udon – キムチ うどん

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Mittwoch, 23. November 2011

Winter, kalt, Suppe, heiß. Auf Grund äußerer Umstände wie dem kalten Wetter, fettigster Nahrungsmittel beim Gänsebesen in Fellbach am gestrigen Tage und der unstillbaren Lust nach Suppe, besonders in ihrer exotischeren Form, MUSS es heute einfach Suppe geben. Die Tatsache das ich noch ein paar Liter feinster Geflügelbrühe im Tiefkühler habe tut sein übriges dazu.

Eigentlich gehört in eine japanische Suppe wohl Dashi – wie ich einst las. Die große Entfernung zu Düsseldorf und der dort ansässigen japanischen Supermärkte mit ihrem breit gefächerten Produktspektrum zwingt mich aber auf Zutaten wie Bonito,  Konbu (getrockneter Seetang) usw. zu verzichten. Seis drum. Koch ich mir eben mein eigenes Süppchen. Eine Abwandlung meinerseits. Pervers geile Geflügelbrühe, frisch aufgekochte Udon Nudeln, knackige  Frühlingszwiebeln ……, super heiß serviert in einer meiner neuen japanischen Suppenschüsseln, neuste Anschaffung beim letzten Düsseldorf-Besuch. Ihr erinnert euch, da wo ich vergessen habe das scheiß Dashi-Pulver zu besorgen.

Egal, das nächste mal besorg ich alles möglich aus den dortigen Märkten.

Zutaten für Kimchi-Udon

  • Selbst gemachte beste Brühe (bei mir Geflügel)
  • Udon Nudeln
  • Kimchi
  • Bambussprossen
  • frischer Chili

Rezept

Der eigentliche Aufwand ist hier die Brühe. Auf keinen Fall würde ich hier auf gekörnte Brühe zurückgreifen. Frische Brühe sollte da wirklich Pflicht sein. Leider hatte ich bestimmte Zutaten nicht so das eben eine Hühnerbrühe herhalten musste.

1. Brühe abschmecken. Udon kochen. Hier könnte man auch frische Udon machen, da trau ich mich momentan aber noch nicht ran. Demnächst dann ;) Sobald die Udon fertig sind gleich in ein geeignetes Suppengefäß geben. Nicht abschrecken! Großzügig Kimchi darüber geben. Ein paar Bambussprossen ebenso. Nun mit der fast kochenden Brühe aufgießen. Alles kurz herum rühren. Frisch gehackter Chili drüber und sofort heiß essen.

Einfach nur super lecker!

Gibts Bukkake Udon eigentlich bei Frauenbesuch? Spitzen Name für eine Suppe wie ich finde. Die gibts wirklich, kein Scherz.

Wers etwas würziger mag, so wie ich, der haut sich noch ordentlich extra Kimchi rein :D

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