Archiv für die Kategorie ‘Rezepte’

Tortellini mit Tomaten-Spinat-Soße

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Montag, 22. Februar 2010

Ja, heute gab es mal wieder Pasta. Da ich hier soweit ich weiß noch kein Tortellini-Rezept und auch nichts mit Spinat veröffentlicht habe, nun was leckeres. Außerdem ist das hier einigermaßen gesund!

Zutaten

  • ca. 500 g Tortellini
  • ca. 200 g Blattspinat
  • eine Schalotte
  • eine halbe Knoblauchzehe
  • 3 sehr reife Tomaten
  • 1/4 Karotte
  • Olivenöl
  • Weißwein
  • 50 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

Rezept

1. Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten und durch ein feines Sieb passieren.

tortellini-spinat-tomatensoße-01

2. Die Schalotte, die Karotte und den Knoblauch sehr fein würfeln. Und ich meine sehr fein -> maximal 2 x 2 mm, größer sollten die Würfel nicht sein.

3. Die Pasta kurz mit heißem Wasser überbrühen und ca. 1 bis 1,5 Minuten ziehen lassen, abgießen. Die werden später dann in der Soße kurz fertig gegart.

tortellini-spinat-tomatensoße-02

4. Eine große Pfanne erhitzen, die Schalotte, den Knoblauch und die Karotte in etwas Olivenöl andünsten. Die passierten Tomaten dazu geben. Ein Schuß Weißwein dazu. Salzen und Pfeffern. Dann den gesäuberten Blattspinat dazu geben. Mit andünsten. Nach ca. einer Minute dann die Tortellini dazu geben. Für ca. 1,5 – 2 Minuten fertig garen.

tortellini-spinat-tomatensoße-03

5. Am Ende noch einen Schuß Sahne dazu geben, abschmecken, fertig.

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Chili con Carne 2 – Chili mit Schwarzbier

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Dienstag, 16. Februar 2010

So, jetzt kommt mal das Zweite Rezept der Chili-Reihe. Sicherlich werden das hier noch 10 Stück aber gut, Chili ist nun mal lecker. Lecker und Scharf. Also wie Kaffee nur eben scharf :p Das Schwarzbier-Chili ist dazu, weil es aus schwarzen Bohnen besteht, auch so schwarz wie ein richtig leckerer schwarzer Kaffee. Nur eben schärfer. Hier wird das Ganze aber nochmal genauer erläutert. Also das mit dem leckeren Kaffee. Denn so lecker ist auch das Chili hier, nur eben etwas schärfer … und mit Bohnen.

So, genug davon. Hier mal das restliche Rezept.

Zutaten

  • 300 – 500 g leckeres Rindfleisch gehackt
  • 200 – 300 getrocknete schwarze Bohnen
  • Suppengrün
  • 1 Flasche gutes Schwarzbier
  • 1 Dose Tomaten
  • 5 – 10 scharfe Chilies (oder weniger – nach belieben)
  • Cumin (Kreuzkümmel), Salz, Pfeffer, Gemüsebouillon
  • 2 Zwiebeln

Zubereitung

1. Die Bohnen eine Nacht vorher in reichlich kaltem Wasser einweichen.

2. Die Bohnen gar kochen. Dauern im Schnellkochtopf ca. 35 – 45 Minuten (je nach Modell und Alter des Topfes). Wasser wie immer vorher nicht salzen!

3. Nebenher nun die Zwiebeln hacken (kann ruhig etwas gröber sein), das Suppengrün schälen sowie ebenfalls grob zerteilen. Die Zwiebeln zusammen mit dem Hackfleisch in einem großen und weiten Topf schön anbraten. Das grob gehackte Suppengrün dazu und auch etwas mit anbraten.

schwarzbier-chilli-01

Alles mit der Dose Tomaten ablöschen. Die Dose kann man danach auch zum Abmessen des Schwarzbieres benutzen. Einfach bis zum Rand mit Bier füllen und auch dazu geben. Ebenso gleich etwas Pfeffer und Salz sowie ca. 100 ml Gemüsefond. Alles so lange leicht köcheln lassen bis die Bohnen dann auch gar sind.

schwarzbier-chilli-02

4. Bohnen abgießen. Ruhig etwas vom Kochwasser übrig lassen und samt den Bohnen zur Tomaten-Hackfleisch Mischung geben. Nun gehts ans Eingemachte – den Chilis. Hier kommen immer  zwischen 5 – 10 frische Chilischoten, getrocknetes Chilis und evtl. noch etwas frisch gemahlener Sezuanpfeffer rein, aber wer es etwas milder möchte, der sollte sich da einfach selber ran tasten. Chilischote ist ja auch nicht gleich Chilischote, von dem her variieren hier auch die Schärfegrade.

Zum Würzen: Bei dem Chili hier waren es frische Chilis, getrocknete Chilis und Cumin.

schwarzbier-chilli-03

5. Das Chili jetzt noch eine Weile auf sehr kleiner Flamme weiter köcheln lassen, bis es, wie der Schwabe sagt, schlonzig ist. Das heißt wenn die meiste Flüssigkeit draußen ist.

Leider hab ich vom Endprodukt kein Foto, werde ich aber noch machen und dann hier rein stellen.

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Phở – heiße, leckere Reisnudelsuppe aus Vietnam

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Montag, 08. Februar 2010

Phở, eine leckere Nudelsuppe aus Vietnam, ist ähnlich der japanischen Nudelsuppen (mit Ramen, Udon, Soba usw.) eine unglaublich leckere Angelegenheit. Besonders verkatert verhelfen einem diese Suppen zu neuem Leben. Ein ziemlich guter Film, für alle die auch auch diese Art Suppen stehen und auch gerne Filme ansehen, davon Appetit bekommen möchten, wäre hier Tampopo. Ein >>wie ich finde<< wirkliches Meisterwerk :)   Bei diesem Rezept sollten außerdem alle Zutaten frisch sein. Sojasprossen aus der Dose sind hier so angebracht wie Comics für Blinde. Bitte alles frisch aus dem Chinaladen kaufen oder ganz lassen. Die Suppe wird sonst nichts.

Genug gelabert, hier gehts jetzt heiß und suppig zur Sache!

Zutaten

Rezept

1. Großen Topf mit kaltem Wasser aufstellen und da das Suppenfleisch und das Suppenhuhn geben. Langsam erhitzen und sehr schonend, über ca. 4 – 5 Stunden, gar kochen. Ab und an den entstehenden Schaum abschöpfen da die Brühe sonst nicht klar wird. Zimtstange, geschälter Ingwer in Scheiben geschnitten, 2 – 4 Nelken hinzu geben. Wer nicht so auf den Geschmack vom Zimt steht kann diesen auch weg lassen.

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2. Fleisch herausnehmen und das Rindfleisch warm halten. Brühe mit Fischsoße und Pfeffer abschmecken, Zimtstange, Nelken und den Ingwer rausklauben. Reisnudeln nach Packungsangabe kochen.

3. In eine große Schüssel eine Portion Reisnudeln geben. Eine Hand voll Sojasprossen darüber geben. Lauchzwiebeln und eine halbe Chilischote in feine Ringe schneiden. Oben auf die Sojasprossen geben. Etwas vom Suppenfleisch (hier kann natürlich auch anderes, anderweitig verfügbaren Fleisch verwendet werden) in dünne Scheiben schneiden, ebenfalls in die Schüssel geben.

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4. Alles mit der heißen Brühe aufgießen. Mit Koriander und Limette würzen. Essen!

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The Day of the Bone – Geburtsstätte der Gasriesen

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Donnerstag, 04. Februar 2010

Gester Abend gab es mal wieder Bohnen. Schwarze Bohnen und Kidney Bohnen in einer chili-würzigen Soße. Dargeboten wird das Ganze auf einem halb Maismehl halb Weizenmehl-Taco. Garniert mit einer feurigen Tomaten-Salsa, Sauer-Crem, Chorizo und Hähnchenbrust (schön zerrupft). Nach der heutigen Nacht ist die Luft in meinem Zimmer irgendwie anders. Da ich keine Pflanzen habe, die eingehen könnten, stört mich das aber nur peripher. Alles was Ihr braucht um eine ähnliche Atmosphäre in eurem trauten Heim herzustellen erfahrt ihr hier und jetzt!

Zutaten

  • Bohnen (je nach Hunger, haben für 2 Personen ca. 600 g getrocknete Bohnen genommen. 300 g schwarze und 300 g Kidneybohnen). Ja ich weiß, wir sind pervers …
  • ca. 200 g Chorizo
  • eine Hühnerbrust, die vom Huhn
  • ca. 3 – 5 extra scharfe Chilis
  • 3 Tomaten
  • Sauer-Crem, frischer Koriander, Cumin, Salz, Pfeffer
  • 3 Zwiebeln, eine Knoblauchzehe
  • Gemüsefond
  • eine Kochbanane
  • Essig
  • Zucker
  • Weizenmehl, Maismehl, Wasser

Los gehts …

1. Die Bohnen in einer großen Schüssel über Nacht einweichen.

bohnen-chili-01

2. Bohnen abseihen und mit frischen Wasser in einen Schnellkochtopf geben und zum kochen bringen (vorerst noch ohne Deckel). Zwei Zwiebeln und die Knoblauchzehe fein hacken und mit dazu geben. Ordentlich mit Cumin kontern! Ca. 85% der Chilischoten ebenso fein hacken und auch dazu geben. Die Kochbanane schälen und auch fein hacken, auch dazu geben. Die Hühnerbrust dazu. Diese traute Sechssamkeit wird nun in einem Schnellkochtopf gar gekocht (ohne Salz!). Dauert ca. 50 Minuten. Danach den noch geschlossenen Topf abkühlen lassen da sonst die Bohnen aufplatzen würden.

Sind die Bohnen gar, den Deckel abnehmen und wie folgt verfahren. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und wieder zum Kochen bringen. Salzen, Pfeffern. Die Hühnerbrust kann jetzt auch wieder raus. Frischer Koriander abrupfen und rein geben. Noch mir ordentlich Cumin abschmecken! Etwas Zucker schadet auch nicht.

Jetzt können folgende Sachen erledigt werden:

Salsa

3. Die Tomaten waschen und sehr fein würfeln. In einer kleinen Schale mit Chili, Salz, Essig und frischem Koriander würzen.

Sauer-Crem

4. War aus der Packung. Fack!

Taco

5. gibts mal in einem andern Beitrag genauer. Beide Mehlsorten in eine Schüssel, salzen und dann mit wenig Wasser zum Teig kneten. Kalt stellen. Auswellen. In einer Pfanne ohne Öl fertigbacken.

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Chorizo

6. Aus der Haut pellen und dann in kleine Würfel schneiden. So einfach kann kochen sein ;)

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7. Die gekochte Hühnerbrust mit zwei Gabeln zerrupfen.

8. Der ganze Kladaradatsch wird nun auf dem (bei uns leider zu harten, aber das ist man ja gewohnt) Taco verteilt. Unten hatten sich die Bohnen eingefunden, darüber nahm die zerrupfte Hühnerbrust nebst Chorizo platz. Obenauf dann die Salsa und die Sauer-Crem. Evtl noch mit Chiliflocken nachschärfen ;) Nun kann das Ding gerollt werden. Bei uns ging das leider nicht das die Tacos zu hart waren und zerbrochen wären. Wurde dann wie ne Pizza gegessen … Ein erektionöser Genuss :D

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Coq au Vin de Bourgogne – Fleisch und Wein – das muss sein

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Montag, 01. Februar 2010

Wer Coq au Vin kochen und essen möchte der sollte sich darüber im Klaren sein das man damit mindestens einen Tag (besser anderthalb bis zwei) vorher mit den Vorbereitungen anfangen sollte. Der Wein muss erst schön ins Fleisch einziehen. Ist also somit nichts für “schnell schnell”-Fastfood-Schling-Leute. Dafür schmeckt es aber um so besser :)

Zutaten

  • 1 Maishähnchen (normales Hähnchen geht selbstverständlich auch, ein Maishuhn ist vielleicht sogar zu schade da sich sowas dann doch ehrer zum Grillen eignet, im original-Rezept wird ein Hahn empfohlen, sowas bekommt man hier aber nicht ohne Weiteres)
  • 1 bis 1,5 Liter Rotwein nach Gusto (bei mir wars eben ein Burgunder), es gibt auch Coq au Vin Rezepte mit Weißwein oder Rosé, hier dreht es sich aber um das aus dem Burgundenland
  • Suppengrün (Karotte, Selerie usw.)
  • 500 g frische Champignons
  • 250 g Speck / Speckwürfel
  • 2 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch
  • Mehl, Salz, Pfeffer, schwarze Pfefferkörner, Schweineschmalz oder Öl
  • Bouquet Garni oder eben passende Kräuter

Zubereitung

1. Wie bereits oben beschrieben sollte man mit den Vorbereitungen ca. einen Tag vorher anfangen damit der Wein über Nacht ins Fleisch einziehen kann. Den Hahn / Hähnchen oder what ever in 4 ca. gleich große Teile zerteilen.

coc-au-vin-01

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2. Nun die Karotten und Zwiebeln grob zerteilen, den Knoblauch schälen und andrücken. Die Hähnchenteile mitsamt den eben geschnittenen Karotten und Zwiebeln in einen weiten Topf geben. Knoblauchzehen und schwarze Pfefferkörner dazu. Mit dem Wein bedecken.

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Das Ganze sollte nun für mindestens 12 Stunden besser für 24 marinieren. Dazu einfach zudecken und ab in den Kühlschrank.

3. Wenn die Hähnchenteile gut durchgezogen sind werden diese aus dem Sud gehoben und abgetrocknet. Den Wein Sud kippen wir durch ein Sieb in ein zweites geräumiges Gefäß da der Topf nun wieder gebraucht wird. Topf spülen und das abgesiebte Gemüse ebenfalls bei Seite stellen und abtropfen lassen (Pfefferkörner können hier wieder raus). Während der Topf trocknet würzen und mehlieren wir die Hühnerteile. Nun wird im Topf Schweineschmalz oder Öl erhitzt und darin die Hühnerteile scharf angebraten.

coc-au-vin-04

Sind die Hähnchenteile schön braun werden sie heraus genommen und das Gemüse wird im selben Topf ebenfalls scharf angebraten. Am Schluss kommen die Hähnchenteile wieder dazu und alles wird mit dem beiseite gestellten Wein bedeckt. Bouquet Garni hinzu geben. Ofen auf ca. 160°C vorheizen.

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4. Das Ganze nun in den vorgeheizten Ofen schieben wo es die nächsten 1,5 – 2 Stunden bleibt.

5. Champignons putzen und ggf. dritteln oder vierteln. Speck würfeln falls dieser noch am Stück sein sollte. In einer großen Pfanne Fett oder Öl erhitzen und darin den Speck anbraten. Nach kurzer Zeit dann die Champignons hinzugeben. Alles schön anbraten, nebenher das Huhn aus dem Ofen holen und dann die Pilze samt Speck in den Topf zum Huhn geben. Auf kleiner Flamme ca. 15 – 20 Minuten weiter schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das war es im großen und Ganzen schon. Leider habe ich irgendwann vergessen Fotos zu machen. Deshalb leider keines vom Endprodukt :(

PS: Die überschüssige Soße habe ich in Eiswürfelbeutel gefüllt. Die eignen sich sowas von gut um die Soße einzufrieren! So kann man sich die leckere Soße sehr bequem und in kleinen Portionen auftauen …

coc-au-vin-06-eiswuerfelbeutel

Natürlich lässt sich so auch Demi-Glace, Fonds usw. bequem portionieren.

Wohl bekomms!

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And I think to myself what a wonderfull Wurst – pikante Madras-Currywurst

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Freitag, 29. Januar 2010

I see spices of green,
red chili too
I will cook for me and me
And I think to myself, what a wonderful Wurst …

Angestiftet von Gourmandise, einer unruhigen Nacht voller Sehnsüchte nach fleischlichen Erzeugnissen, pikanten Soßen und Pommes Frites, hab ich mir heute sofort Zutaten für eine leckere und würzige Currywurst besorgt. Da ich es gerne etwas schärfer mag ist meine Version deshalb auch mit Madras-Curry, Harissa und Chiliflocken getunt. Also hier mal ein kleines todo für alle mitleidenden, ewig hungrigen Wurstliebhaber wie ich einer bin.

Zutaten

  • Oberländer Bratwurst (sehe gerade die heißt auch Wollwurst :D )
  • Harissa Paste
  • Paprika Paste
  • passierte Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • Öl, Chiliflocken, Zucker, Salz
  • Kartoffeln bzw. fertige Pommes (ja ich faule Sau ;) )

Zubereitung

1. Backofen vorheizen. Die Zwiebel sehr fein schneiden, und ich meine sehr fein!

2. Einen kleinen Topf erhitzen. In etwas Öl die fein gehackten Zwiebeln andünsten. Wenn diese schön Farbe bekommen haben mit einer guten Prise Zucker karamellisieren. Mit ca. 150 ml passierten Tomaten ablöschen. Mit weiteren Zucker (ca. ein Teelöffel), Chiliflocken, einem Esslöffel Madras-Curry, der Harissa Paste und Salz würzen und langsam köcheln lassen.

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Links: Harissa Paste | Rechts: Madras-Curry-Pulver

3. Die Pommes Frites in den vorgeheizten Backofen geben. Ja, könnte man natürlich auch selber machen aber erstens habe ich keine Friteuse hier, zweitens stinkt dann die Wohnung (sollte man den Scheiß in einem Topf frittieren) unglaublich nach Fett und drittens habe ich nach meinem heutigen Working-Class-Tag einfach keinen Bock mehr auf den Stress. Nebenher kann man jetzt die Oberländer in einer Pfanne schön braten.

currywurst-02

Schön die Soße einkochen!

4. Die fertigen Pommes mit Salz würzen. Auf einem Teller die Wurst anrichten, mit der selbstgemachten Madras-Currywurst-Soße bedecken, die Pommes daneben platzieren und dann das Ganze noch mit Madras-Curry bestreuen. Meine Fresse war das lecker.

currywurst-03

Und da mir die erste Portion nicht scharf genug war hab ich bei der Zweiten noch etwas nachgeholfen ;)

currywurst-04

Danke Gourmandise :)

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Chili con Carne 1 – leckere Weizenwraps mit diversen leckeren Bohnen

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Montag, 25. Januar 2010

So, nun gehts hier endlich mal um die Gas erzeugenden Hülsenfrüchte, welche in Deutschland leider ja so unpopulär sind, genannt Bohnen. Könnte auch sein das ich mich irre aber irgendwie werden in unseren Gefilden viel zu wenig Bohnen gegessen wenn man von den grünen Bohnen mal absieht. Es sei dazu gesagt das getrocknete Bohnen, die man dann selber einweicht, viel besser schmecken als dieser Schrott aus Büchsen. Hier also mal das erste Rezept einer kleinen Chili Reihe meinerseits. Also sperrt mal eure Augen auf um das Rezept zu lesen, nach dem Essen dann eure Ohren, um auch das Resultat zu hören, beim Schlafe eure Fenster … würde ich euch raten ;)

Zutaten

  • 100 g getrocknete Kidney-Bohnen
  • 100 g getrocknete schwarze Bohnen (Frijoles negros)
  • 50 g Mais
  • 1 Dose Tomaten
  • 300 – 400 g Rinderhack
  • Cumin (Kreuzkümmel) wichtig!!!, Chilli-pulver, 2 – 3 rote Chilischoten nach Gusto und schärfe-geilheit (welche hier sehr ausgeprägt ist), Salz, Pfeffer
  • 2 Zwiebeln, Knoblauchzehe
  • Weizenmehl
  • Wasser, Gemüsebrühe
  • 1 Karotte
  • Käse, Schmand, Quark oder what ever, Korianderkraut

Chili

1. Bohnen am Vortag ich reichlich Wasser einweichen, über Nacht stehen lassen. Wasser nicht salzen! Schnellkochtopf (Sicomatik) mit den Bohnen samt Einweichwasser auf den Herd stellen (sollte auch nicht zu viel Wasser sein, die Bohnen sollten ca. einen Finger breit mit dem Wasser bedeckt sein) und die Bohnen für ca. 35 – 45 Minuten gar kochen (evtl. Sicomatik-Handbuch zu Rate ziehen). Leider kann ich hier keine genaueren Angaben machen da das hiesige Modell ungefähr Baujahr 1890 ist (ohne Spaß). Auf jeden Fall darauf achten das der Sicomatic nicht abdampft da sonst die Bohnen aufplatzen. Wenn die Bohnen gar sind auch nicht einfach den Deckel öffenen sondern warten bis der Druck weg ist, erst dann den Deckel runter!

2. Nebenher die Zwiebeln, den Knoblauch und die Karotte fein hacken. Wenn die Bohnen gar sind in einer Pfanne das Hackfleisch scharf anbraten. Nach ca. einer Minute dann die Zwiebeln, den Knoblauch und die gehackte Karotte dazugeben. Mit anbraten. Wenn das Hackfleisch gut angebräunt ist mit Salz, Pfeffer, Cumin und Chilipulver würzen. Zu den Bohnen geben.

3. Die Dose Tomaten ebenfalls zu den Bohnen geben. Etwas Gemüsebrühe dazu geben und ca. 20 Minuten weiter köcheln. Den Mais dazu geben.

4. Am Ende mit Salz, Chilipulver (habe ca. 2 gestrichene Teelöffel genommen + Chili-flocken) und ordentlich Cumin abschmecken.

chili-gehackt

Weizenwrap

1. Mehl, Salz und Wasser so vermengen das eine homogene Masse entsteht die nicht mehr an den Fingern kleben bleibt. Ein Stück (die Menge eines Wraps) abtrennen und unter Zuhilfenahme einer Frischhaltefolie zu einem dünnen Wrap auswellen (ca. 2 – 3 mm stark).

2. In einer Pfanne ohne Öl langsam backen.

Auf den fertigen Wrap etwas Chili geben und das ganze dann mit etwas Quark, frisch geriebenem Käse und Korianderkraut garnieren. Das Korianderkraut kann man auch weg lassen da nicht jeder den Geschmack mag. Fertig. Unglaublich lecker, bohnig und scharf zu gleich …

chili-01

Und so sieht das ganze dann aus: Chili aus schwarzen Bohnen, Kidney Bohnen, Mais auf einem Weizenwrap. Scharf und geil!

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Bolognese nach Larousse

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Donnerstag, 21. Januar 2010

ich als alter Hackfleisch-Fan (ja nun isses raus!) mache natürlich liebend gerne eine leckere Bolognese. Erstens weil ich auf Pasta stehe und zweitens, wie bereits erwähnt, weil Hackfleisch einfach geil ist. Es gibt ja, zumindest ist mir nichts dergleichen bekannt, kein echtes Bolognese Rezept. Vielmehr hat da ja jede italienische Mamma ihr eigenes, über viele Generationen überliefertes Rezept. Nach langem experimentieren habe ich aber nun eines Gefunden das für mich einer Idealform nahe kommt. Also hier mal mein lieblings Bolognese Rezept angelehnt an den Larousse Gastronomique. Ist nicht 1 zu 1 das Rezept aber es ins daran angelehnt und von mir etwas verändert.

Richtigstellung (07.03.2011): Mittlerweile weiß ich das es sehr wohl ein originales Bolognese Rezept, genannt Ragù alla Bolognese, 1982 in dem Buch Accademia Italiana della Cucina beschrieben, gibt. Änder nix daran das die Larousse Variante eines meiner Lieblinge bleibt.

Zutaten

  • 500 g Hackfleisch vom Rind
  • 250 ml trockener Weißwein
  • 200 ml heller Kalbsfond
  • eine Dose Tomaten
  • 1 Bouquet Garni
  • 1 Karotte
  • etwas Knollensellerie
  • ca. 8 – 10 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Pfeffer, Salz
  • Butter

Rezept

1. Die Schalotten und den Knoblauch sehr fein hacken. In einem weiten Topf das Hackfleisch anbraten (entweder in etwas Schweineschmalz oder in Sonnenblumenöl. Olivenöl geht hier natürlich auch. Es herrscht zwar die Meinung das man Olivenöl tunlichst nicht zum anbraten verwenden sollte aber ich hatte da noch nie Probleme in der Hinsicht). Wenn das Hackfleisch leicht angebräunt ist die Schalotten und den Knoblauch mit dazu geben und weiter anbraten. Wenn das Hackfleisch gut angebräunt ist, sprich Röstaromen entstanden sind das Ganze mit dem Kalbsfond, dem Weißwein und den Tomaten ablöschen. Bouquet Garni hinzufügen. Die Sellerie und die Hälfte der Karotte in grobe Würfel schneiden und mit dazu geben. Grobe Würfel deshalb da die Dinger später wieder rausgefischt werden.

bolognese-larousse-01

2. Die Soße nun für ca. 1,5 – 2 Stunde leicht köcheln lassen. Danach die Sellerie Stückchen sowie das Bouquet Garni wieder rausfischen. Nun die zweite Hälfte der Karotte in sehr feine Würfel schneiden (Brunoise) . Karotte in die Soße geben. Alles weiter langsam köcheln.

3. Die Soße ist fertig wenn die gesamte Flüssigkeit verkocht ist.  Danach alles mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken. ca. 20 – 30 g Butter untermischen. Essen :)

Wie gesagt passt diese Nudelsoße zu sehr vielen verschiedenen Nudelsorten. Ob Spaghetti, Penne oder Pappardelle usw. aber auch z.B. als Basissoße für Lasagne geeignet. Wer diese Fleischsoße etwas tomatiger möchte kann aber auch noch z.B. Tomatenmark hinzufügen. Einfach etwas herum probieren ;)

PS: Eigentlich wollte ich mit der Veröffentlichung dieses Eintrags warten bis ich die entsprechenden Bilder habe aber leider musste ich das letzte Wochenende arbeiten und konnte deshalb immer nochnicht das Kartenlesegerät von meinen Eltern holen. Die Bilder folgen aber auf jeden Fall!

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Italienische Hackbällchen, lecker Rind, mit Mozzarella überbacken

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Montag, 04. Januar 2010

Da sich in den letzten Wochen ein paar Bilder sowie auch Rezepte angesammelt haben und ich mich gerade noch in einer Urlaubsphase befinde, versuche ich diese etwas kurzfrequenter als üblich zu veröffentlichen.  Leider erkennt mein tolles und neues Windows 7 meine EOS 20 nicht so das ich eben die Sachen veröffentliche von denen ich sowieso noch Bilder auf meiner Platte habe. Los geht es erst mal mit leckeren italienischen Hackbällchen welche mit noch leckererem Büffelmozzarella überbacken werden. Wohl bekomms!

Zutaten

  • 400 g feinstes Rinderhack
  • 1 Dose Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • ein Schuss Rotwein
  • frische italienische Kräuter wie Thymian, Oregano, Basilikum
  • Zucker, Salz, Pfeffer
  • Eine Kugel Büffelmozzarella (geht auch aus Kuhmilch, aus Büffelmilch finde ich aber gehaltvoller)
  • ein Ei
  • altes Brötchen oder Semmelbrösel
  • Sonnenblumenöl, Olivenöl

Rezept

1.  Das Hackfleisch mit dem Ei, ordentlich Salz, Pfeffer, einem eingeweichten alten Brötchen oder ersatzweise Semmelbrösen sowie einer fein gehackten Zwiebel und dem ebenfalls fein gehackten Knoblauch zu einer Masse verkneten. Aus eben dieser Masse dann kleine Hackbällchen formen. Diese sollte ca. einen Durchmesser von 1,5 – 2 cm besitzen.

2. Die zweite Zwiebel und die zweite Knoblauchzehe abenfalls fein hacken. Bei Seite stellen. Eine große Pfanna aufstellen und erhitzen. Backform ebenfalls bereit stellen und Ofen auf 160°C vorheizen. In die Pfanne nun etwas Öl erhitzen und darin die geformten Hackbällchen rundum kräftig anbraten. Am Ende die gehackte Zwiebel und den Knoblauch hinzugeben. Wenn alles schön angebraten ist nun mit einem Schuss Rotwein und den Tomaten ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker würzen. Italienische Kräuter rein (außer dem Basilikum). Nun alles in die mit Olivenöl vorbehandelte Backform kippen.

3. Den Büffelmozzarella per Hand in kleinere Stücke zerrupfen und über den Hackbällchen verteilen. Ab in den vorgeheizten Ofen für ca. 25 – 30 Minuten  (je nach Ofentyp ab und an mal nachschauen, sollte so wie auf dem folgenden Bild aussehen).

4. Vor dem servieren mit dem grob gehackten Basilikum servieren. Dazu passt jegliche Pasta. Ich mag z.B. Spaghetti oder what ever…

ueberbackene-hackbaellchen

Gnade wegen dem Foto. Ist jetzt nicht so der Hammer aber das liegt daran das es ca. 3 Jahre alt ist. Damals mit einer billigen Autofokus-Knipse entstanden. Geschmeckt hat es trotzdem.

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Ho Ho Ho, Tripoux d’Auvergne – mal was typisch deutsches an heilig Abend ;-)

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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Yap, das ist, wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, natürlich nichts deutsches sondern kommt aus dem fernen Frankreich. Nun gut, wenn man es genau nimmt ist es vielleicht doch deutscher als der Name vermuten lässt denn auf Grund fehlender Zutaten (Danke Metzger!!!) musste ich dieses Gericht etwas modifizieren. Statt Hammelhaxen muss ich auf ordinäres Schweinehackfleisch zurückgreifen. Kalbsgekröse gab es auch nicht (Danke Metzger!) und nach Lammpansen hab ich erst gar nicht mehr gefragt. Um es mal zu übersetzen. Es gibt heute das typisch christliche Festtagsgericht: Gefüllte Kutteln an de Puy Linsen. Aaaalright!

Weil es heute Weihnachten (oder besser gesagt heilig Abend) ist wird dieser Beitrag etwas länger. Der erste Teil beschäftigt sich mit Kalbsfond den ich gerade köchel, der zweite mit der Vorspeise, einer französischen Zwiebelsuppe, auf die ich mal wieder seit langem extremst Bock hatte und der Dritte dann mit dem eigentlichen Hauptgang, den de Puy Linsen nebst den gefüllten Kutteln.

Zutaten:

  • 3 Kg Kalbsknochen
  • ca. 1 Kg Kutteln (gabs wie gesagt nur vom Rind)
  • Suppengrün
  • ca. 400 – 500g Lentilles du Puy
  • 1 Kg Schweinehackfleisch
  • Speck
  • ca. 1 Kg Hühnerklein
  • trockener Weißwein, Cognac
  • Butter
  • Greyerzer Käse
  • Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeerblätter, schwarzer Pfeffer, Salz, Tomatenmark, Kräuter (Bouquet Garni), Nelken, Muskatnuss

Kalbsfond

1. Die Kalbsknochen scharf in einem großen Topf bräunen 02. Etwas Tomatenmark dazu geben 01, mit anschwitzen. In den vorgeheizten Ofen bei ca. 150°C 15 – 20 Minuten bräunen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit ca. 2 Liter kaltem Wasser und 350 ml Weißwein ablöschen 03, wieder auf den Herd stellen und für ca. 2 Stunden leicht sieden lassen.

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Oben: lecker Tomatenmark | Unten: schön angebrutzelte Kalbsknochen | Rechts: Das Ganze mit Weißwein ablöschen

In dieser Zeit kann man sich jetzt eingehend mit Kaffee, Zigaretten und dem Kater, der vom gestrigen Umtrunk stammt, beschäftigen.

2. Am Ende die Knochen raus nehmen, die Sache durch ein feines Sieb geben und evtl mit Salz abschmecken. Weiter einreduzieren.

Französische Zwiebelsuppe

1. Für die Brühe: Hühnerklein, geschältes und grob zerteiltes Suppengrün, zwei mit Nelken gespickte Zwiebeln, 2 Lorbeerblätter, ein TL schwarze Pfefferkörner in einen Topf mit kaltem Wasser geben. Langsam erhitzen. Das Ganze sollte nicht kochen.

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Ab und an den Schaum bzw. den Schmodder, der sich oben absetzt, abschöpfen.

huehnerbruehe-02

Das Ganze auch ca. 2 – 3 Stunden leicht vor sich hin sieden lassen.

2. Ca. 7 – 8 Zwiebeln (je nach Personenanzahl und Menge der Brühe -> pro Person ca. eine Zwiebel) in feine Ringe schneiden. In Öl goldgelb anschwitzen und mit der Geflügelbrühe aufgiesen. Nochmals für 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.

3. Toastbrotscheiben kurz in einer Pfanne mit etwas Knoblauch und ein wenig Butter anbräunen. Kleine Suppenschälchen mit der Zwiebelsuppe füllen, die in der Pfanne angetoasteten Brotscheiben oben auf legen und mit etwas geriebenem Käse (ich habe Greyerzer genommen) bestreuen. Das Ganze kurz in den Ofen zum gratinieren bei Oberhitze. Schon ist die Vorspeise fertig.

zwiebelsuppe-01

zwiebelsuppe-02

Unglaublich lecker, gratinierte französische Zwiebelsuppe

Tripoux d’Auvergne, gefüllte Kutteln mit Linsen nach Art der Auvergne

Jaja, das ist natürlich jetzt kein original Rezept aus der Auvergne da ich die ganzen beschissenen Zutaten nicht bekommen habe. Die Zusammenstellung ist aber schon eine die zumindest in die Richtung des französischen Originals geht. Deshalb der Name in der Überschrift. Leider habe ich im Internet auch kein brauchbares Rezept für die du Puy Linsen gefunden weshalb ich mir dieses auch selbst zusammen reimen musste. Ihr müsst verzeihen.

1. Das Schweinehack mit einer gehackten Zwiebel, etwas Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer versetzen und daraufhin gut durchmischen. Den Pansen auslegen und in gleich große Stücke schneiden so das auf jedes Stück ca. 150 g der Schweinehackfleisch-Mischung passt und selbiges Pansenstück durch rollen und binden zu einer rouladenähnlichen Form gebracht werden kann.

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2. In einer Bratform den gerauchten Speck, eine mit Nelke gespickte Zwiebel und die zur Roulade geformten gefüllten Kutteln auslegen und mit Kalbsfond aufgießen. Bei ca. 180 – 200°C für ca. 2 Stunden bei geschlossenem Deckel schmoren (wenn die Kutteln nicht vom Metzger vorgekocht wurden dauert der Spaß ca. 6 bis 7 Stunden!!!, also Achtung).

3. Ca. 35 Minuten bevor die Kutteln dann fertig sind kommen dann die du Puy Linsen an die Rheine. Die Kochzeit der Linsen beträgt ca. 25 – 30 Minuten. Zwiebeln fein würfeln und in etwas Butter oder Öl anschwitzen. Mit Geflügelfond ablöschen und die Linsen dazugeben. Das Ganze nicht salzen da dies die Garzeit der Linsen negativ beeinflussen würde. Eine Karotte fein würfeln und zu den Linsen geben. Langsam und leicht köcheln.

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4. Wenn die Linsen den gewünschten Garpunkt erreicht haben den Speck in einer Pfanne bräunen und ebenfalls zu den Linsen geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Einen Teil der Linsen (ca. eine Kaffeetasse) in ein hohes und schmales Gefäß zum mixen füllen. Mixer geht auch aber ich hatte nur einen Stabmixer zur Hand. Ordentlich Butter dazu (ca. 100 g) und alles zu einer Paste aufmixen. Unter die Linsen heben.

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6. Anrichten und essen. Leider hab ich nix davon gegessen da ich es nicht runter bekommen habe. Der Geruch, der beim Öffnen der Backform in meine Nase gelangte hat mir echt den Appetit verdorben. Leicht säuerlich und etwas nach Erbrochenem duftend. Meiner Familie hat es aber geschmeckt und es ist tatsächlich alles weg gekommen :)

Resultat:

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Gib deinen Senf dazu

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