Archiv für die Kategorie ‘Rezepte’

Sandwich mit Hähnchenbrust und Coleslaw

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Mittwoch, 14. November 2012

Obwohl ich heute Mittag, dank einer sehr gutmütigen Bäckersfrau, die mir eine abartig große Portion Spaghetti Bolognese veräußert hat, ca. 800 g (ungelogen!), gescheitert bin, hat es mich mal wieder nicht vom abendlich übertriebenen Einkauf bewahrt. Diesmal wanderten Zutaten in meinen leer geräumten Milchkarton für etwas das ich schon längst mal machen wollte. Nein, nicht Crystal Meth, es handelte sich um Zutaten für ein Sandwich mit Hähnchenbrust und Schinken. Dazu ein selber gemachter Coleslaw aka Krautsalat.

Kiefersperre garantiert. Kiffersperre allerdings wohl nicht…

Ja ist den scho Weihnachten? Mein kleiner Weißkohl-Weihnachtsbaum…

Hähnchenbrust salzen und pfeffern. In Mehl wenden und scharf anbraten. Ab in den Ofen bei Ober- Unterhitze. Nebenbei Spitzkohl in sehr dünne Streifen schneiden. Mit Salz, Zucker, Pfeffer, Essig, Öl, etwas Senf und Sour Cream anmachen. Hey Lan!

Für den Sandwichbelag Tomatenscheiben herstellen. Cornichons in dünne Scheiben zerteilen. Kurz bevor das Hähnchen gar ist in der nun freien Pfanne Kochschinken anbraten. Ebenso Zwiebelringe goldgelb werden lassen. Toastscheiben in den Ofen geben. Die Hähnchenbrust herausnehmen und in dünne Scheiben schneiden. Nun alles zu einem Sandwich zusammenfügen. Die Toastbrotscheiben dazu mit etwas Senf und Sour Cream versehen. Schichten nach Lust und Laune.

Wie soll man den Berg von Sandwich beschreiben? Gesund, leicht, vital. So – oder anders ;-)

Was soll ich sagen? Trotz dem üppigen Mittagsmahl hatte das Teil noch platz. Wohl bekams…

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Süß-Scharfe Szechuan-Schweinerippchen mit Huhn

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Freitag, 06. Juli 2012

Heute gibts etwas was ich eigentlich in diesem Thai-Kochevent bloggen wollte. Beim kochen hab ich dann bemerkt das es ja um thailändische Küche geht. Da hatte ich aber meine Schweinerippchen schon mit Szechuan-Pfeffer und Chili-Bohnensauce mariniert. Somit war ich schon auf dem chinesischen Festland. Scheiß drauf, den Teller Süß-Scharfe-Szechuan-Schweinerippchen löffel ich nun auch aus, eingebrockt hab ich mir den sogar noch mit etwas Hühnchen vom Vortag.

Über Nacht mariniert in Sesamöl, grünen Vogelaugen-Chilischoten, gemörsertem Knoblauch, Szechuan-Pfeffer, Chili-Bohnenpaste und etwas Zucker. Im Ofen langsam bei 150°C Ober- Unterhitze gegrillt.

Später in einer heißen Pfanne (hab noch immer keinen Wok, fock!) Zwiebelringe, wieder scharfe Bohnenpaste, ganze eingelegte Knoblauchzehen, dem Hühnerfleisch vom Vortag, etwas geriebenem Ingwer, einer Kinderhand voll roter chinesischer Chillis sowie einer dunklen-Bohnensauce unter Verwendung weiteren Sesamöls scharf angebraten. Mit Shaoxing Reiswein abgelöscht.

Im Chinamannmarkt dachte ich das mit der schwarzen Bohnenpaste zumindest gelesen zu haben. Daheim angekommen war auf dem Glas aber oben ein Zettel mit den Inhaltsstoffen. Das Zeug besteht aus Öl, Rindfleisch und Bohnen. Kann hier jemand chinesisch? Ist das Kim Jong Il auf dem Etikett? Was ist das denn nun? Egal, verwendet hab ich es trotzdem :D

Es war lecker. Original sicherlich nicht da ich es erstunken und erlogen habe. Einem Chinesen hätte ich das aber auf jeden Fall abgekauft. Die Balance von dem prickelnden Szechuanpfeffer und der leicht süßlichen Kruste war einfach super lecker. Auch das Huhn hat gut rein gepasst. Einzig die Zwiebel war etwas zu viel und mir war es als verdammter Saucenschwabe etwas zu trocken. Aber ok, bin nicht so firm im chinesisch kochen. Muss mir da noch ein paar Kniffe aneignen…

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Kaeng Khiao Wan (แกงเขียวหวาน) grünes Thai-Curry

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Freitag, 29. Juni 2012

Auch wenn die meisten Menschen mit einer westlichen Zunge hier nichts süßes schmecken werden heißt Kaeng Khiao Wan übersetzt grüne süße Suppe. Im Rest der Welt auch unter grünem Thai-Curry bekannt. Mich wundert es selber das ich es noch nicht gebloggt habe gehört thailändisches Essen doch zu meinen Favoriten. Aber gut, lieber jetzt als nie. Den Anfang mache ich mit der besagten grünen süßen Suppe. Da ich Schärfe-Fan bin solltet ihr mit der chilimenge etwas aufpassen, nicht das es ungenießbar wird ;)

Wer nicht gerade in einem Ballungszentrum oder kulturell stark frequentierten Gebieten wohnt, sprich auf dem Kaff, also keine asiatischen, chinesischen oder indischen Läden in Reichweite hat, sollte sich die Zutaten bestellen oder anderweitig besorgen. Diese eingedeutschten pseudo-Currypasten sind m.M.n. nicht so toll. Man kann hier auch auf eine gute grüne Currypaste vom Asiaten zurückgreifen. Die sind nicht so schlecht.

Ich habe z.B. auch keine Thai-Auberginen mehr bekommen, waren aus, habe dafür notgedrungen kleine runde (italienische) Auberginen genommen. Ist nicht original geht aber zur Not auch.

In diesem Sinne: “Grünes Thai-Curry wanna make you sweat, sweat till you cant sweat no more”…

Zutaten

grüne Currypaste (wer diese selber hestellen möchte)

  • grüne thai-Chili (Bird-Eye-Chili)
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Garnelenpaste
  • Zitronengras
  • Koriander (Samen), Koriander Wurzel
  • Limonenschale

Rest

  • grüne Curry-Paste (siehe oben), oder fertige vom Asiamann
  • Hühnerfleisch
  • Thai-Auberginen
  • Kokosmilch
  • Fischsauce
  • Palmzucker
  • Limonenblätter, Thai-Basilikum

Rezept

1. In einem Mörser, am besten Steinmörser wegen der rauen Oberfläche, aus den oben genannten Zutaten die Currypaste herstellen. Das ist der aufwändigste Teil ;-)

Die grünen Chilis sind sehr wichtig für das grüne Curry. Beim Asiaten kostet diese Hand voll ca. 20 Cent… Auf keinen Fall ins Gesicht fassen nach dem ihr die Chilis in Hälften geschnitten habt. Meines brennt gerade ziemlich gewalttätig ;-) Auch andere Aktivitäten sollten etwas warten…

2. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Ich habe 2 Maishähnchenbrust-Filets und 2 Maishähnchen-Schenkel genommen. Von den Maishähnchen-Schenkeln das Fleisch ablösen. Ich habe diese beiden Fleischstücke wegen ihrer unterschiedlichen Textur genommen. Ich fand es authentischer da in Thailand sicherlich nicht nur Hähnchenfilet ins Curry kommt.

3. Kokosmilch in einen Topf geben. Ich habe hier zwei Dosen für ca. 500 g Fleisch genommen. Kokosmilch langsam auf ca. die Hälfte einreduzieren. 2 EL der Currypaste einrühren und auflösen. Die Knochen mit den Fleischresten von den Hähnchenschenkeln dazu geben. Das Ganze ca. 10 Minuten weiter einköcheln.

4. Knochen entfernen. Thai-Auberginen vierteln, dazu geben, nach weiteren 5 bis 10 Minuten das restliche Fleisch zugeben. 3 – 4 weitere grüne Chili in Hälften teilen, Kerne entfernen und ebenfalls dazu geben. Achtung! Wer es nicht so scharf mag hier die Chilis weg lassen ;) 1 TL Palmzucker dazu, Fischsauce, Limonenblätter und Thai-Basilikum.

5. Wenn das Fleisch gar ist mit etwas Limette, Fischsauce und ggf. etwas Salz abschmecken. Mit Reis essen…

Nach dem Genuss dieses Chilis sollten jegliche Atemwegen frei sein.

 

Gib deinen Senf dazu

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