Croque Madame Spezial!

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Jau, genau das kommt dabei raus wenn man irgendwie zu ausgeruht ist weil man nur ein mal weg war am WE, sowie am Mittag irgendwelche Reste verwerten möchte die aus Schinken, Pancetta, Eiern und geriebenem Käse bestehen. Bin ja eh ein Fan diser Croques. So schön leicht und gesund. „Äbbes gscheites“ würde der Schwabe sagen. Keine filigranen Brötchen oder gar Croissants mit Konfitüre… nix da! Schön dick Béchamel-Sauce, Käse, Schinken, Ei. In meinem Fall noch Pancetta.

Und genau so schnell und einfach ist das auch. Béchamel herstellen. Toastbrot oder anderes Weißbrot im Ofen vor toasten. In einer Pfanne Zwiebelringe und etwas Knoblauch anschwitzen. Ebenso Scheiben von Krakauer-Wurst, Schinken und Pancetta. Alles schön peu à peu. Dann in einer Auflaufform in dieser Reihenfolge schichten: getoastetes Weißbrot, Béchamel, Pancetta, Krakauer, Schinken, Zwiebeln, klecks Béchamel, getoastetes Weißbrot als Deckel, geriebener Käse, Béchamel. Dann im Ofen bei Ober- und Unterhitze für ca. 10 Minuten unterm Grill gratinieren. Nebenher Spiegeleier braten. Die kommen dann am Ende oben drauf.

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Das Ei sollte innen noch leicht flüssig sein…

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Ich sags euch (mal wieder). Lohnt sich definitiv wenn man eher der deftigere Typ ist. Man kann hier alles anpassen. Der Pancettaist natürlich nur drauf gewesen weil ich noch zwei Scheiben über hatte, genau so die Krakauer. Ein Muss ist eigentlich nur der Schinken, die Béchamel und der Käse. Gut, das Spiegelei sollte auch noch drauf, sonst wird ja keiner satt 😀

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frittierte Tortellini mit Marinara Sauce

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Joa, heute hat es mich wieder überkommen. Gourmandise hat mich hier auf diesen Blogevent aufmerksam gemacht. Leider hatte ich da gar keine Zeit. Sie selber ging mit diesen tollen Banana Pancaces an den virtuellen Start, etwas das ich bis Heute noch immer nicht nach gekocht habe 😮 Seither quälten mich fiese Hungergedanken, bereiteten mir schlaflose Nächte mit Selbstgeißelung, Erregung öffentlichen Ärgernisses und Dinge, meine Freunde, die ich hier erst gar nicht ansprechen darf und möchte… soweit so gut, die seelischen Wunden sind nun einigermaßen verheilt, der Gastroenterole gab sein Go, also will ich euch nicht länger warten lassen.

Angelehnt ist mein heutiges Mittagsmahl, außer natürlich an die christliche Geschichte, an den Besuch im Gino’s East in Chicago. Die Begeisterung darüber habe ich ja schon im damaligen Artikel verlauten lassen. Über Deep-Dishes-Pizzas hatte ich es hier ja schon ein paar mal, die gab es heute zwar auch, mit Spinat, Pilzen und einer Unmenge Käse, heute sollen aber die „Toasted Ravioli mit Sauce Marinara“ im Vordergrund stehen. Leider hab ich Volldepp Tortellini anstatt Ravioli gekauft, erst aufgeregt, dann einfach durchgezogen. Und was war? Es war einfach nur der reine Wahnsinn! 😀

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Dazu habe ich ein Ei verquirrlt und mit Salz und Pfeffer gewürzt Dann wie bei einem Schnitzel die Tortellini erst durch das Ei gezogen, dann durch Semmelbrösel und am Ende schön frittiert. Abtropfen nicht vergessen! Dazu habe ich eine Quick & Dirty Version einer Sauce Marinara gemacht. Ich wollte dazu was sehr frisches, also habe ich alle Zutaten roh gelassen. Wem der Knoblauch und z.B. die Zwiebel so zu scharf sind kann es gerne herkömmlich machen und den Mist erst in Öl anschwitzen bzw. die Sauce kochen.

Ich hingegen haben einfach eine Dose Tomaten, eine Zwiebel, 2 Zehen Knoblauch, etwas Petersilie, frisches Basilikum, 1 Sardellenfilet, etwas Zucker, Salz, Pfeffer sowie Olivenöl in den Mixer gegeben und alles püriert. Aber hey, Ihr dürft das natürlich anders machen. Auf jeden Fall ist die Kombination der Wahnsinn! Einfach so derbe lecker. Aber Achtung: Natürlich solltet ihr hier frische Pasta nehmen 😉

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Buffalo Chicken-Wings…

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… hatte ich das erste mal wirklich in Chicago. Hier in Deutschland scheint es das nicht zu geben. Obwohl das so lecker ist! Auch wenn damit geworben wird. Oder ich ging bisher immer in die falschen Läden? Wer weiß… Seis drum. Muss ich mir das halt mal wieder selber kochen/backen/herklöppeln. Wie so viele Sachen die es in Deutschland einfach nicht gibt. Hier will ich mich auch gar nicht mit fremden Lorbeeren schmücken sondern gleich damit raus rücken das ich das abgeschaut habe. Wieso das Rad neu erfinden, die hinterm Teich haben das ja schon drauf. Daher geht ein Dank an diesen Artikel! Witzigerweise hatte ich noch exakt die selbe Sauce daheim und sogar Selleriesalz 😀

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Leider konnte ich nicht ganz so viel Worcestershire Sauce hinzugeben da meine, wie auf dem Bild unschwer erkennbar, fast leer war. An dieser Stelle auch noch mal ein Danke an den ReWe der natürlich keine originale Lea & Perrins® Worcestershire da hatten. Diese anderen nachgemachten Marken sind nicht so mein Fall, also hab ich eben keine nachgekauft.

Etwas habe ich dann aber doch noch abgeändert – und zwar die Garmethode. Im Normalfall, so dachte ich zumindest, werden die Chicken-Wings ja frittiert. Dazu ist meine Fritteuse aber bedeutend zu klein und mit dem Fett wollte ich es dann nicht auch noch übertreiben. Immerhin hab ich mir an die 30 Stück gemacht 😮 Also hab ich die Teile im Ofen gemacht. Anfangs etwas Weizenmehl mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver sowie Chipotle-Pulver gewürzt, darin dann die Wings gewendet und ab in die Backform (die mir mal wieder zu klein war. obwohl ich schon ne große habe).

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Im Ofen dann bei ~ 180 °C eine gewisse Zeit gebacken. Habe nicht auf die Uhr gesehen. Denke aber das 50 bis 60 Minuten hinhauen könnten. Waren perfekt! Sehr saftig und das Fleisch ist beim Essen regelrecht vom Knochen gefallen. Aber bevor man Essen kann muss die typische Buffalo Sauce noch gemacht werden. Hier habe ich mich zwar an den Zutaten (siehe Link) orientiert, die Mengen hab ich mir aber frei aus dem Pumpärmel geschüttelt.

~ 150 ml von der Frank’s Hot Sauce, ca 2 EL brauener Rohrzucker, ~ 1/2 Knoblauchzehe fein gehackt (wobei ich gehackten Knoblauch aus dem Glas genommen habe, hab ich irgendwann mal beim fiesen Inder gekauft), ~ 1/2 TL Selleriesalz, ein paar Spritzer Worcestershiresauce und etwas von der guten und sehr scharfen Habanero-Sauce für das fruchtige Aroma. Alles im Topf aufgekocht und am Ende noch ~ 50 g Butter drin aufgelöst. Sind die Chicken-Wings dann fertig werden sie mit der Sauce überzogen/nappiert. Dazu einfach eine Portion Wings in eine Schüssel geben, etwas Sauce dazu und durch schwenken.

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Dazu hab ich mir dann noch einen Blue Cheese Dip gemacht. Außerdem gab es Sellerie-Sticks. Hatte ich so in Erinnerung. Wobei ich wirklich nicht verstehe WIESO es diese Sellerie gibt. Das kann man doch so roh nicht essen… Zumindest für mich ist das nix.

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Waren auf jeden Fall genau so wie erwartet. Den Geschmack hat es m.M.n. auf den Kopf getroffen. Gute Essig-Note von der Frank’s Sauce, leichter Ausgleich durch den braunen Zucker. Leider musste ich nach ~ 15 Wings aufhören, zum Glück gibt es die aber dann heute zum Mittagessen 😉 Jetzt wäre es nur noch super wenn das auch mal einer hier anbietet. Weil meine Küche sieht aus wie Sau und ich muss meine Spülmaschine noch zwei mal laufen lassen 😉

Ach und Wechselklamotten nicht vergessen! Ich sau mich ja ab und an schon gut ein, hier musste ich aber tatsächlich mein komplettes Gesicht waschen. Das kommt auch nicht so häufig vor 😉

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