Picadillo – Hackfleischsauce für Tacos und co.

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Da ich gerade auf dem mexikanischen Trip bin – mir alle zwei Tage eine Riesenportion Guacamole rein fahre (soll angeblich gesund sein und die Kalorien jucken mich nicht), gibts heute mal das Rezept für Picadillo. Eine Art Bolognese auf südamerikanische Art. Wird entweder mit verschiedenen Beilagen wie Kochbanane zu Reis gegessen oder, wie ich es heute essen werde, in Tacos gefüllt. Quasi das mexikanische Chili nur ohne Bohnen. Wobei ich mir die vielleicht auch in die Tacos hauen werden, dazu finde ich die einfach zu geil 😉

In nächster Zeit wird es dank dieser zwei neuen Errungenschaften, welche ich vorher eigenhändig und im Schweiße meines Angesichts aus dem Wittwer geholt habe (nein, die Bücher waren in keinem toten Opa) vermehrt mexikanisches Zeug geben.

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Unter Anderem habe ich Suppen entdeckt, Aufläufe aus Taco-Chips mit Jalapeno-Käsesauce überbacken, Seafood usw. Also rein schauen, die schwachen Tage sind überstanden, der Salat verwelkt – ab heute wird zurück gebloggt!

Zutaten

  • Paprika rot, gelb oder grün
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Hackfleisch (gemischt oder vom Rind)
  • Rinderbrühe oder Geflügelbrühe
  • Kreuzkümmel, Chilipulver, Chipotle (Entweder aus der Dose oder getrocknet), Chilipulver, Salz, Pfeffer, Nelken, Zimt, Oregano (getrocknet), Paprikapulver
  • wer hat -> Kochbanane
  • Apfel

Rezept

1. Paprikaschoten putzen, vierteln. Ebenso die Zwiebeln, den Knoblauch und die Tomaten. Alles auf in eine Backform geben, mit groben Meersalz bestreuen und ab unter den Grill im Ofen. Schön rösten. Dabei dürfen ruhig sehr dunkle bis schwarze Stellen entstehen. Die sorgen für das gewisse rauchige Aroma.

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2. Das geröstete Gemüse mit ein paar gehackten Tomaten aus der Dose und Brühe in einen Mixer geben und pürieren. In einem großen Topf das Hackfleisch scharf anbraten bis es krümelig ist und schön braun. Salzen, Pfeffern sowie Cumin und Chipotle-Pulver dazu. Dann mit der vorher pürierten Sauce aufgießen. Nelke und Zimt im Mörser zerstoßen und dazu geben. Ebenso eine ganze Chipotle aus der Dose oder eben getrocknet etwas zerkleinern und ebenso dazu geben. Dem folgt dann Oregano, ruhig großzügig, weiterer Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Alles einkochen bis die Flüssigkeit fast verkocht ist.

3. Nun einen halben bis ganzen Apfel in feine Würfel schneiden und dazu geben. Die Süße bringt einen super Ausgleich zur Schärfe der Chipotle. Wer hat kann mit dem Apfel auch eine halbe Kochbanane würfeln und dazu geben. Die gibt es mittlerweile ja in jeden Chinaladen oder gut sortieren Supermarkt.

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Diese Fleischsauce kann man jetzt als Basis für Tortillas, Tacos und alle anderen Füllungen nehmen. Aber auch pur zu Reis, Kochbanane usw. einfach toll. Ich habe mir gleich wieder etwas mehr gekocht und portionsweise eingefroren.  Wenn man dann mal spontan Lust auf was mexikanisches hat geht es ruck zuck. Ein paar Bohnen dazu gekocht oder rein geschmissen, Tacos oder Burritos gebacken, Reis gekocht, Mole und Salsa und fertig ist die Mahlzeit…

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mexikanischer Steak-Döner

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Sodele jetzetle, nach dem hier in der letzten Zeit weniger los war, bedingt durch den Untergang des gulli:board  und dem dadurch frisch entstandenen ngb.to (u.A. gibts da einen feynen Faden was das Kochen angeht. Also Registrieren und mit machen ;)) hatte ich weniger Zeit für Fressalien als sonst. Gefressen habe ich zwar auch, durch mein Vorhaben meinen fiesen Cholesterinspiegel zu zügeln lief aber alles in normaleren Bahnen ab. Keine Fresskomas, keine fettbedingten Terminalschäfereien. Aber trotzdem lecker! Öfters mal Guacamole um wenigstens etwas gesundes Fett in den Körper zu bekommen, weniger Hack mehr Geflügel… Bissle Gay aber trotzdem ab und an was leckeres bei.

Los gehts mit was ziemlich geilem. Döner kennt ja jeder. Tacos auch. Bei Burritos hörts bei dem Einen oder Anderen schon auf mit der Kenntnis über selbiges kulinatisches Wunderwerk. Weil Bohnen gesund sind, hat mir ein Cholesterin-Vogel gezwitschert, scharfes Essen mein Ding ist und Rindfleisch gar nicht so fettig ist, hier mal eine ultra Kombo. Der mexikanische Döner!

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Zutaten

  • Rindersteak oder Filet
  • Kidney- oder schwarze Bohnen
  • Tomaten aus der Dose
  • eine frische Tomate
  • Avocado
  • Fladenbrot
  • Refried Beans
  • rote Zwiebel
  • Fetakäse
  • diverse Chilisaucen

Dazu nehmt ihr bestes Fladenbrot. Da her wo ihr es eben immer kauft. Dazu bereitet ihr euch Bohnen in Tomatensauce zu. Hierfür einfach eine leichte Tomatensauce köcheln. Schön mit Zwiebeln usw. Da kommen dann Bohnen rein. Alles etwas einkochen. Gabs hier ja schon genug Anleitungen. Dann machen wir noch eine schöne Guacamole.

Wenn das fertig ist holen wir Refried-Beans. Hab ich immer auf Vorrat. Gibt es genug Rezepte im Netz. Rote Zwiebeln werden mit klein gebröseltem Feta und Tomatenwürfel vermischt. Quasi als Salat. Jetzt wird unser Rindersteak oder Filet medium gebrutzelt. Währenddessen wird das Fladenbrot im Ofen aufgewärmt. Ist unser Steak fertig lassen wir es schön ruhen, wie den Opa wenn er ermüdet ist, nach dem Erzählen diverser Geschichten aus der alten Zeit, und schneiden es auf. So richtig wie ein fieser Aufschneider. In Streifen wohlgemerkt, Gegen die Faser!

Am Ende kommt alles zusammen. Fladenbrot wird mit den Refried Beans bestrichen, Bohnen-Tomaten-Gemisch drauf. Steakstreifen drüber. Den pseudo Salat. Guacamole.

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Jetzt müsst ihr nur noch euren Kiefer aushängen und los geht die Sauerei!

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PHỞ GÀ – Reisnudelsuppe mit Huhn

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Ich kann es gar nicht oft genug wiederholen wie sehr ich auf Phở stehe! Erst recht weil sie bestens geeignet sind einem den Kater aus den Knochen zu drücken. Dabei verhält sich die Brühe der Suppe ähnlich eines isotonischen Getränkes. Aromatisiert mit den unzähligen Zutaten der Asiatischen Küche. Koriander, Ingwer, Chili, Limette, Fischsauce, Pfeffer. Da die Mischung jedes mal etwas differiert kommt bei den Suppen nie Langeweile auf. Erst recht da man als Einlage zu den Nudeln noch diverse Fleischsorten nutzen kann. Heute gab es zum Frühstück mal die Version mit Huhn. »Isch au schee gsond« nebenbei 😉 Die Krone meines kleinen asiatischen Anti-Katerfrühstücks setzt hier die eiskalte Cola mit Limette auf. Danach braucht es nur noch den halben Tag im verdunkelten Zimmer um zu 50% Gesellschaftsfähig zu werden.

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Die Zubereitung ist dabei auch etwas aufwändiger und sollte je nach Alkoholanwendungsdauer schon am Vortag erledigt werden. Dazu gehört eine gescheite Hühnerbrühe aus einem ganzen Huhn. Die Filets werden nach dem Garen für die Suppe benutzt, den Rest auf keinen Fall wegschmeißen. Das wäre eine Frechheit! Daraus kann man super Ragout fin, Frikassee, Pasta alla Tetrazzini und noch tausend andere Sachen zaubern. Die fertige Hühnerbrühe entfette ich etwas und gebe ihr mit Ingwer, einer geschwärzten Schalotte oder Zwiebel, Chilisauce, Zimt, Sternanis und Pfeffer ein geiles Aroma. Abgeschmeckt wird diese dann mit Fischsauce.

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Habe mal Stangenpfeffer ausprobiert. Der passt m.M.n. sehr gut zur Suppe

Nach dem Einweichen, kochen und abschrecken der Reisnudeln (Bánh phở) werden diese mit Sojasprossen in eine Schüssel gegeben. Nun kommt die fertig abgeschmackte und kochend heiße Brühe drauf. Das ausgelöste Filet des gekochten Hähnchens wird aufgeschnitten und kommt mit Chili sowie Thai-Basilikum und/oder frischen Koriander oben drauf. Am Tisch kann dann jeder noch selber mit Limette amschmecken.

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PHỞ GÀ-HA-GÀ-HA-GÀ-HA-GÀ-HA-HAHAHAAAAAA

Mal ganz ehrlich, was besseres an einem verkaterten und verregneten Scheißtag kann es doch gar nicht geben 😀

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