Chorizo-Nudelsalat mit gegrillter Paprika

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Ich hatte es ja im Papperlapaprika-Beitrag in den Kommentaren schon erwähnt das ich noch nie Paprika gegrillt habe. Also in dem Sinne das die Paprika komplett außen verkohlt um dann ihre Haut zu verlieren. Später im Nudelsalat-Artikel habe ich dann dieses Vorhaben mit der Chorizo im Nudelsalat geäußert. In Kombination wurde dieser Chorizo-Nudelsalat mit gegrillter Paprika daraus. Wirklich lecker, probiert es aus…

Zutaten

  • rote Paprika
  • Chorizo
  • Fusilli-Nudeln
  • Zwiebel
  • 2-3 EL Mayonnaise oder ersatzweise 2 Eigelb
  • Essig, Öl
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie kraus

Chorizo-Nudelsalat Rezept

1. Paprika leicht einstechen um ein Platzen im Ofen zu vermeiden. Grillfunktion im Ofen nutzen. Volle Power! Die Heizstäbe müssen glühen! Das Blech im Ofen so einsetzen das zwischen der Paprika und den Heizstäben ca. 10 cm Platz sind. Nun nach und nach das Äußere schön schwarz grillen. Wer einen Gasherd hat kann hier auch die offene Flamme nutzen. Oder eben einen echten Grill 😉

2. Paprika abkühlen lassen. Die verkohlte Haut sauber entfernen. Kerne ebenfalls entfernen.

Die fertig gehäutete Paprika in Rauten bzw. kleine Vierecke schneiden.

3. In einer Schüssel die gegrillte Paprika mit Essig und Öl sowie einem TL Senf mischen. Entweder 2-3 EL Mayonnaise hinzufügen oder etwas Öl mit Senf und Öl separat zu einer Mayonnaise mischen, zu der Paprika geben. Zwiebel hacken, dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Chorizo in Streifen schneiden, ebenfalls dazu geben.

4. Nudeln kochen, etwas abkühlen lassen. Nudeln zur Sauce geben, gut vermengen. Petersilie hacken, unter mengen. Fertig.

Der fertige Chorizo-Nudelsalat mit gegrillten Paprika. Dazu eine eitrige Tote Wurst und Baguette.

Eigentlich wollte ich noch Artischocken-Herzen unter mischen, war im Supermarkt aber so verkatert das ich mich zwischen den Artischockenherzen mit Kreislaufkollaps und dem schnellen Verlassen des Ladens entscheiden musste. Das Zweitere war mir dann lieber.

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Schweinebäckchen in Bierreduktion an glasierten Rüebli

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Es war wieder einer der Situationen bei der ein paar Zutaten von guter bis sehr guter Qualität waren, der Hunger aber die anderen Sinnesorgane wie Hirn, Augen und Ohren, welche die notwendigen Elemente der zu kochenden Speise ausfindig machen sollten, bedingt durch Blutmangel, leider nicht einsatzfähig zu Beginn des Einkaufes, antreffen lies.

Sprich ich hatte vorzügliche Schweinebäckchen in meinem Polyethylen-Sackerl. Nein, ich hatte NUR Schweinebäckchen im Sackerl. „Ich dämlicher Hund…“ dachte ich im Auto. Umdrehen wollte ich aber auch nicht mehr, der Hunger wurde sowieso nicht kleiner und irgendwas würde sich schon finden lassen.

Und Hey, dem war so!

Gut, habe das Rezept dann doch etwas einfacher gehalten als ursprünglich angedacht. Kartoffeln, Karotte, Sellerie, Zwiebeln, Fond und Bier sind eigentlich immer da. Moment… Klopapier auch, ich berichtige. Fand dann noch irgend so’n Käse, Butter und irgend so ne Milch. Wurde ebenfalls beides verarbeitet.

Somit wäre das Menü aus einer geilen- und weiteren Restzutaten fertig. Püree ähnlich einem Aligot (mehr) aus der Auvergne /Languedoc oder einem Hachis Permentier ohne Hackfleisch. Statt Tomme geriebener Emmentaler weil der eben im Haus war. Als Bier musste ein Ratskrone herhalten. Wisst ihr was? Teures Bier zum Kochen könnt ihr in die Tonne treten, das Ratskrone hat mir einfach einen perfekten Dienst erwiesen.

Von oben herab, Sauce, Püree und Fleisch, nicht zu knapp.

Zutaten für Schweinebäckchen in Biersauce

  • Schweinebäckchen
  • Bier
  • Kalbsfond (Geflügelbrühe geht zur Not auch)
  • Schalotte oder Zwiebel
  • Karotte, Sellerie
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für Käse-Kartoffelbrei

  • Kartoffeln
  • geriebener Käse
  • Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Majoran

Zutaten für die glasierten Rüebli

Rezept von Eric Ripert – Küchenchef im Le Bernardin, 155 W 51st St, New York

  • Rüebli (Karotten)
  • Wasser
  • Honig
  • Cumin
  • Salz, Pfeffer, Chili

Rezept

1. Schalotte fein Hacken, 1 Karotte und etwas Sellerie schälen und grob zerteilen. Schweinebäckchen rundherum scharf anbraten (wer mag kann sie auch vorher mehlieren). Schalotten zugeben, kurz mitdünsten. Mit einer Flasche Bier und etwas Kalbsfond ablöschen. Grobe Karotte und Sellerie zugeben. Etwas salzen und pfeffern. Zugedeckt in den vorgeheizten Ofen bei ca. 160°C (Ober- Unterhitze) für ~2 Stunden.

2. Deckel von den Bäckchen in Biersauce abnehmen. Für weitere 1 bis 1,5 Stunde offen in den Ofen.

3. Kartoffeln schälen und Kochen. Zerstampfen. Mit Milch und Butter ein glattes Püree herstellen. Salz, Pfeffer, Muskat und Majoran geben den Geschmack. Geriebener Käse unterrühren.

4. Zur gleichen Zeit wie die Kartoffeln gekocht werden die Rüebli zubereiten. Dauern evtl sogar noch etwas länger. Dafür die Karotten schälen. Das Grüne darf gerne noch ca. 3 bis 4 mm dran bleiben. Ist nicht giftig. Wenn die Karotten zu dick sind können diese auch halbiert werden. Nun in eine Pfanne geben. So viel Wasser zugeben bis diese knapp bedeckt sind. 1 EL Honig zugeben. Salz und Pfeffer. Etwas Chilipulver und Cumin.

Nun auf kleiner Flamme langsam köcheln. Sobald das Wasser annähernd verdunstet ist sollten die Karotten bisfest sein. Messerprobe hilft. In der Pfanne mit etwas weiterem Honig schwenken.

5. Sauce mit Stärke Binden. evtl etwas Butter zugeben. Abschmecken und Anrichten.

So etwas könntet ihr auch anrichten. Langsam geschmorte Schweinebäckchen auf Kartoffel-Käse-Püree an glasierten Rüebli. Ein Augen und Magenschmaus…

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chinesiche Nudelsuppe mit Rindfleisch und Garnelen

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Da ich Freitags nur den halben Tag arbeiten war und ziemlich viel Schlaf von unter der Woche nachholen musste viel meine Wahl auf eine stärkende Suppe. Ich hatte von der letzten Phở bò-Suppen-Action noch Brühe im Tiefkühler und konnte somit die größte Hürde bei einer guten Suppenherstellung elegant überspringen. Japanische Suppen gab es in letzter Zeit einige, die oben verlinkte vietnamesische Suppe mit Glasnudeln war auch verdammt lecker, ich hatte aber einfach mal Lust auf eine Suppe mit Mie-Nudeln. Rezept dazu hatte ich keines, der Einkauf war mehr oder weniger eine Aneinanderreihung seltsamer Einfälle und Glückskäufe, dem Ergebnis hat es meiner Meinung nach aber nicht geschadet…

Kräftige meinen Körper für das kommende Wochenende oh wunderbare und pikante chinesische Nudelsuppe!

Zutaten

  • Chinesische Nudeln aus Weizenmehl (Mie Nudeln) – waren mir Kurkuma, darum so gelb. Ist kein Ei 😉
  • gute Fleischbrühe
  • Rinderfilet
  • Garnelen
  • frische rote Chilischote
  • Fischsauce
  • Limette / Zitrone
  • scharfe Bohnensauce
  • Sojasauce
  • Chilisauce

Rezept

1. Fleischbrühe herstellen (siehe im verlinkten Rezept nach). Hierfür solltet ihr gut und gerne 6 Stunden mit entfetten usw. kalkulieren. Macht aber Sinn denn so wird die Suppe erst richtig gut. Fertigbrühen versauen einem das Suppenerlebnis hier ganz schnell. Ist wirklich so!

2. Rinderfilet in sehr dünne Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln und frische Chilischote ebenfalls in sehr feine Ringe schneiden.

3. Nudeln nach Packungsangabe kochen. Die Brühe sollte natürlich in der Zwischenzeit auch immer sehr heiß gehalten werden. Diese gart nämlich später bzw. gleich die Zutaten. Nudeln mit einem Sieb abgießen.

4. In einer Suppenschüssel etwas Sojasauce, Fischsauce, etwas scharfe Bohnensauce, Limettensaft sowie Chillisauce geben. Nun darauf die Nudeln geben. Auf die Nudeln dann das Rohe Rindfleisch sowie die Garnelen. Nun alles mit der sehr heißen Brühe aufgießen. Mit den Frühlingszwiebeln und Chili garnieren. Fertig!

Wer mag kann noch beliebig mit Fischsauce, Chilisauce, Limette usw. Nach würzen.

Gib deinen Senf dazu