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Minestrone – im Winter gehts nicht ohne

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Es gibt wirklich wenige vegetarische Gerichte die mich hinterm Baum hervor locken können. Eine deftige Gemüsesuppe, dazu ein knuspriges Brot, ja das gehört definitiv dazu.

Heute ist wohl so ein Tag. Ein Tag an dem ich mich hinter einem Baum voller fleischiger Gedanken auf das unsichere dünne vegetarische Eis locken lies. Aber wie ihr seht, meine lieben Leser, ich lebe noch. War es vielleicht das Stück vom harten alten Peccorino, welcher für eine Zeit lang mit gekocht wurde, der mich vor dem Einbrechen in vegetarische Untiefen bewahrt hat?

Findet es selber heraus und kostet die süßen Früchte in der erbarmungslosen winterlichen Jahreszeit…

Ministative Zutaten

  • Gute Brühe
  • Zwiebel, Karotte, Lauch, Wirsing, Staudensellerie, Tomate
  • Kartoffel
  • 50 ml passierte Tomate
  • weiße Bohnen (Fagiolini)
  • Kurze kleine Nudeln
  • Stück alter Parmesan oder Peccorino
  • Salz, Pfeffer, Öl

Und so gehts

1. Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden. Karotte schälen und in ebenfalls ca. 3 mm dicke Ringe schneiden. Mit der Staudensellerie verfahren wir genau so. Den Lauch in etwas feinere Ringe schneiden. 3 bis 4 Blätter vom Wirsing lösen, den Strunk heraus schneiden, falten und längs alle 3 cm durchtrennen. Das gleiche Spiel dann noch quer dazu. Muss also nicht ganz so fein sein. Kartoffel schälen und ebenfalls zerkleinern. Die Tomate auch, allerdings habe ich hier aufs schälen verzichtet.

2. In einem weiten Topf die Zwiebeln angehen lassen. Nach kurzer Zeit Karotten, Staudensellerie dazu geben. Weiter braten. Dann den Lauch sowie die Tomatenstücke dazu.

Kurz anbraten, mit Brühe ablöschen. Nun auch den Wirsing und die Kartoffeln dazu. Salzen und Pfeffern. Passierte Tomaten rein. Das Stück alter Parmesan oder Peccorino einfach dazu geben. Deckel drauf und Hitze reduzieren.

3. Nach ca. 10 Minuten dann eine Hand voll Nudeln hinein geben, den Käse dafür wieder heraus nehmen. Dieser sollte nur Geschmack abgeben. Unterrühren und den Deckel wieder drauf. 5 Minuten bevor die Nudeln fertig sind die Bohnen dazu geben. Diese entweder am Tag davor kochen oder auf eine Dose ausweichen. Die Bohnen falls sie aus der Dose kommen vorher abspülen.

4. Wenn alles gar ist nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit frischen Brot das man z.B. vorher im Ofen geröstet hat servieren. Lecker 🙂

Gib deinen Senf dazu


4 Antworten zu “Minestrone – im Winter gehts nicht ohne”

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  1. barbara sagt:

    oh, das mit dem käse mitkochen finde ich sehr gut. mai sentito, das mache ich nach.
    wäre doch gelacht, wenn aus einem suppenkasper nicht doch noch ein afficionado würde, gell?

  2. Walter sagt:

    Deine Bohnen sehen aus wie meine Scampis, das ist ja fast pervers. *gg*

  3. Tom sagt:

    @barbara
    Ja, das mit dem alten Käse mit kochen hab ich irgendwo mal aufgeschnappt und fands auf Anhieb genial 😀

    @walter
    Erklär mir das mal genauer? Wo siehst du da Scampis? hast du etwa Hunger und halluzinierst? 😉

  4. Walter sagt:

    Lieber Tom, wer halluziniert hier? Da steht deine BOHNEN sehen irgendwie aus wie Scampis. Kleine, putzige Fischwesen, die beim kochen oder garen zartrosa werden. So schweinsfarbene Proteinlieferanten. Du weist schon. 😉

    Aber ja, Hunger hatte ich, da mussten dann die letzten Trauben dran glauben.

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