Mit ‘hackfleisch’ getaggte Artikel

Wie bei der Oma früher, Gelberübengemüse mit Fleischküchle und optionalen Nudeln

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Sonntag, 18. April 2010

Restalkohol kombiniert mit dem Besuch eines Norma-Fachmarktes und mangelndem Ideenreichtum bei der Essensauswahl beschert heute dieses Gericht.

Zutaten

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Gelbe Rüben (Daucus carota ssp. sativus)
  • Kartoffeln
  • Gemüsebrühe / Fond
  • Zwiebel
  • 1 altes Brötchen oder Semmelbrösel
  • Milch
  • 1 Ei, Öl, Senf
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Butter
  • Nudeln

Preparation

1. Das alte Brötchen mit etwas lauwarmer Milch einweichen. Die Zwiebel fein hacken und mit dem Hackfleisch, dem eingeweichten Brötchen (oder Semmelbrösel), etwas Senf, dem Ei, Salz und Pfeffer vermischen. Ich salze immer so lange bis ich denke das es jetzt knapp versalzen ist. Diese Methode klappt bei mir eigentlich immer sollte aber mit Vorsicht genossen werden. Für die Menge an Zutaten ca. 1 – 1,5 TL Salz. Zu einer homogenen Masse kneten.

2. Gemüsefond zubereiten. Die Karotten und Kartoffeln schälen und würfeln.

fleischkuechle-gelberuebengemuese-01

Zu erst die Karotten in den leicht siedenden Fond geben, ca. 5 Minuten später die Kartoffel. Gemüse gar kochen.

fleischkuechle-gelberuebengemuese-02

Alles zu einem nicht zu feinen Püree stampfen. Etwas stückiger darf er ruhig sein. Mit ordentlich Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nach Gusto mit einem Stück Butter verfeinern.

3. Die Fleischküchle formen und danach  in Öl oder Butterschmalz ausbacken.

fleischkuechle-gelberuebengemuese-03

Ich lass die Teile dann immer noch im Ofen, eingepackt in Alufolie ziehen. Nudeln kochen.

4. Soße ist eigentlich Pflicht dazu, besonders als Schwabe. Am besten man hat immer eine gute Soße vom Letzten Schweinebraten oder what ever im Tiefkühler, ansonsten kann man auch einfach einen Teil des Hackfleisches abzwacken und unter Zuhilfenahme einer weiteren Zwiebel, etwas fein gehackte Karotte, Weißwein, Sahne, Salz und Pfeffer zu einer hellen Soße verbinden.

fleischkuechle-gelberuebengemuese-04

Soße war noch vom Coq au vin, daher der Speck.

Hier gibts außerdem noch mal ein anderes Fleischküchle Rezept. Etwas Detaillierter.

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Wenn der BMI zu klein ist Nr. 2, Chili-Käse-Pommes aka Chili con Calmund!

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Samstag, 27. Februar 2010

Heute gibts mal was gesundes hab ich mir gedacht. Welche Nahrungsquelle wäre da angebrachter als Kartoffeln, frittiert in hochwertigem, tierischem, also gesundem Fett, Bohnen, Karotten, Sellerie, Zwiebeln und allerlei anderen, den Kalorienhaushalt fördernden Zusatzstoffen. Das leckere gehackte Rindfleisch sowie ein unglaublich malziges Schwarzbier wären in dem Atemzug noch zu nennen, als auch der geschmolzene Käse, Chester, der dem Gericht erst den nötigen, angebrachten Abgang beschert. Hochwertiger kann eine Mahlzeit einfach nicht sein. Besonders gepaart mit einigen kühlen Blonden. Eine wahre Pracht!

Das Rezept ist denkbar einfach.

Zutaten

Zubereitung

1. Chili zubereiten. Wenn das Chili fertig ist die Pommes in den Ofen / Fritteuse what ever. Den Scheiblettenkäse auspacken, in eine kleine mikrowellentaugliche Schüssel geben und dann in selbiger auf kleiner Stufe schmelzen lassen.

2. Teller -> Pommes -> Chili -> Käse

Einfach nur Geil!

Durch das Kaleidoskop meiner Betrunkenheit betrachtet ergeb sich folgendes Bild:

chili-kaese-pommes-01

Da ich Gäste hatte die, Gott sein ihnen gnädig, auf fleischliche Produkte verzichten möchten, habe ich mich sogar herabgelassen, eine vegetarische Variante eines Chilis zu produzieren. Statt Fleisch habe ich Bulgur verwendet. Im übrigen das erste mal das ich überhaupt was mit Bulgur zu tun hatte. Geschmeckt hat es glaub trotzdem, zumindest hatte es den Anschein.

So sah das vegetarische Chili aus. Gleiche Basis wie das normale Chili, statt Fleisch eben Bulgur.

chili-kaese-pommes-02

Zum nachschärfen hab ich gestern noch folgendes Produkt erworben. Kann ich jedem der es scharf mag nur ans Herz legen :)

hot-mammas-sosse-no-14

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Chili con Carne 2 – Chili mit Schwarzbier

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Dienstag, 16. Februar 2010

So, jetzt kommt mal das Zweite Rezept der Chili-Reihe. Sicherlich werden das hier noch 10 Stück aber gut, Chili ist nun mal lecker. Lecker und Scharf. Also wie Kaffee nur eben scharf :p Das Schwarzbier-Chili ist dazu, weil es aus schwarzen Bohnen besteht, auch so schwarz wie ein richtig leckerer schwarzer Kaffee. Nur eben schärfer. Hier wird das Ganze aber nochmal genauer erläutert. Also das mit dem leckeren Kaffee. Denn so lecker ist auch das Chili hier, nur eben etwas schärfer … und mit Bohnen.

So, genug davon. Hier mal das restliche Rezept.

Zutaten

  • 300 – 500 g leckeres Rindfleisch gehackt
  • 200 – 300 getrocknete schwarze Bohnen
  • Suppengrün
  • 1 Flasche gutes Schwarzbier
  • 1 Dose Tomaten
  • 5 – 10 scharfe Chilies (oder weniger – nach belieben)
  • Cumin (Kreuzkümmel), Salz, Pfeffer, Gemüsebouillon
  • 2 Zwiebeln

Zubereitung

1. Die Bohnen eine Nacht vorher in reichlich kaltem Wasser einweichen.

2. Die Bohnen gar kochen. Dauern im Schnellkochtopf ca. 35 – 45 Minuten (je nach Modell und Alter des Topfes). Wasser wie immer vorher nicht salzen!

3. Nebenher nun die Zwiebeln hacken (kann ruhig etwas gröber sein), das Suppengrün schälen sowie ebenfalls grob zerteilen. Die Zwiebeln zusammen mit dem Hackfleisch in einem großen und weiten Topf schön anbraten. Das grob gehackte Suppengrün dazu und auch etwas mit anbraten.

schwarzbier-chilli-01

Alles mit der Dose Tomaten ablöschen. Die Dose kann man danach auch zum Abmessen des Schwarzbieres benutzen. Einfach bis zum Rand mit Bier füllen und auch dazu geben. Ebenso gleich etwas Pfeffer und Salz sowie ca. 100 ml Gemüsefond. Alles so lange leicht köcheln lassen bis die Bohnen dann auch gar sind.

schwarzbier-chilli-02

4. Bohnen abgießen. Ruhig etwas vom Kochwasser übrig lassen und samt den Bohnen zur Tomaten-Hackfleisch Mischung geben. Nun gehts ans Eingemachte – den Chilis. Hier kommen immer  zwischen 5 – 10 frische Chilischoten, getrocknetes Chilis und evtl. noch etwas frisch gemahlener Sezuanpfeffer rein, aber wer es etwas milder möchte, der sollte sich da einfach selber ran tasten. Chilischote ist ja auch nicht gleich Chilischote, von dem her variieren hier auch die Schärfegrade.

Zum Würzen: Bei dem Chili hier waren es frische Chilis, getrocknete Chilis und Cumin.

schwarzbier-chilli-03

5. Das Chili jetzt noch eine Weile auf sehr kleiner Flamme weiter köcheln lassen, bis es, wie der Schwabe sagt, schlonzig ist. Das heißt wenn die meiste Flüssigkeit draußen ist.

Leider hab ich vom Endprodukt kein Foto, werde ich aber noch machen und dann hier rein stellen.

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Chili con Carne 1 – leckere Weizenwraps mit diversen leckeren Bohnen

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Montag, 25. Januar 2010

So, nun gehts hier endlich mal um die Gas erzeugenden Hülsenfrüchte, welche in Deutschland leider ja so unpopulär sind, genannt Bohnen. Könnte auch sein das ich mich irre aber irgendwie werden in unseren Gefilden viel zu wenig Bohnen gegessen wenn man von den grünen Bohnen mal absieht. Es sei dazu gesagt das getrocknete Bohnen, die man dann selber einweicht, viel besser schmecken als dieser Schrott aus Büchsen. Hier also mal das erste Rezept einer kleinen Chili Reihe meinerseits. Also sperrt mal eure Augen auf um das Rezept zu lesen, nach dem Essen dann eure Ohren, um auch das Resultat zu hören, beim Schlafe eure Fenster … würde ich euch raten ;)

Zutaten

  • 100 g getrocknete Kidney-Bohnen
  • 100 g getrocknete schwarze Bohnen (Frijoles negros)
  • 50 g Mais
  • 1 Dose Tomaten
  • 300 – 400 g Rinderhack
  • Cumin (Kreuzkümmel) wichtig!!!, Chilli-pulver, 2 – 3 rote Chilischoten nach Gusto und schärfe-geilheit (welche hier sehr ausgeprägt ist), Salz, Pfeffer
  • 2 Zwiebeln, Knoblauchzehe
  • Weizenmehl
  • Wasser, Gemüsebrühe
  • 1 Karotte
  • Käse, Schmand, Quark oder what ever, Korianderkraut

Chili

1. Bohnen am Vortag ich reichlich Wasser einweichen, über Nacht stehen lassen. Wasser nicht salzen! Schnellkochtopf (Sicomatik) mit den Bohnen samt Einweichwasser auf den Herd stellen (sollte auch nicht zu viel Wasser sein, die Bohnen sollten ca. einen Finger breit mit dem Wasser bedeckt sein) und die Bohnen für ca. 35 – 45 Minuten gar kochen (evtl. Sicomatik-Handbuch zu Rate ziehen). Leider kann ich hier keine genaueren Angaben machen da das hiesige Modell ungefähr Baujahr 1890 ist (ohne Spaß). Auf jeden Fall darauf achten das der Sicomatic nicht abdampft da sonst die Bohnen aufplatzen. Wenn die Bohnen gar sind auch nicht einfach den Deckel öffenen sondern warten bis der Druck weg ist, erst dann den Deckel runter!

2. Nebenher die Zwiebeln, den Knoblauch und die Karotte fein hacken. Wenn die Bohnen gar sind in einer Pfanne das Hackfleisch scharf anbraten. Nach ca. einer Minute dann die Zwiebeln, den Knoblauch und die gehackte Karotte dazugeben. Mit anbraten. Wenn das Hackfleisch gut angebräunt ist mit Salz, Pfeffer, Cumin und Chilipulver würzen. Zu den Bohnen geben.

3. Die Dose Tomaten ebenfalls zu den Bohnen geben. Etwas Gemüsebrühe dazu geben und ca. 20 Minuten weiter köcheln. Den Mais dazu geben.

4. Am Ende mit Salz, Chilipulver (habe ca. 2 gestrichene Teelöffel genommen + Chili-flocken) und ordentlich Cumin abschmecken.

chili-gehackt

Weizenwrap

1. Mehl, Salz und Wasser so vermengen das eine homogene Masse entsteht die nicht mehr an den Fingern kleben bleibt. Ein Stück (die Menge eines Wraps) abtrennen und unter Zuhilfenahme einer Frischhaltefolie zu einem dünnen Wrap auswellen (ca. 2 – 3 mm stark).

2. In einer Pfanne ohne Öl langsam backen.

Auf den fertigen Wrap etwas Chili geben und das ganze dann mit etwas Quark, frisch geriebenem Käse und Korianderkraut garnieren. Das Korianderkraut kann man auch weg lassen da nicht jeder den Geschmack mag. Fertig. Unglaublich lecker, bohnig und scharf zu gleich …

chili-01

Und so sieht das ganze dann aus: Chili aus schwarzen Bohnen, Kidney Bohnen, Mais auf einem Weizenwrap. Scharf und geil!

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Bolognese nach Larousse

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Donnerstag, 21. Januar 2010

ich als alter Hackfleisch-Fan (ja nun isses raus!) mache natürlich liebend gerne eine leckere Bolognese. Erstens weil ich auf Pasta stehe und zweitens, wie bereits erwähnt, weil Hackfleisch einfach geil ist. Es gibt ja, zumindest ist mir nichts dergleichen bekannt, kein echtes Bolognese Rezept. Vielmehr hat da ja jede italienische Mamma ihr eigenes, über viele Generationen überliefertes Rezept. Nach langem experimentieren habe ich aber nun eines Gefunden das für mich einer Idealform nahe kommt. Also hier mal mein lieblings Bolognese Rezept angelehnt an den Larousse Gastronomique. Ist nicht 1 zu 1 das Rezept aber es ins daran angelehnt und von mir etwas verändert.

Richtigstellung (07.03.2011): Mittlerweile weiß ich das es sehr wohl ein originales Bolognese Rezept, genannt Ragù alla Bolognese, 1982 in dem Buch Accademia Italiana della Cucina beschrieben, gibt. Änder nix daran das die Larousse Variante eines meiner Lieblinge bleibt.

Zutaten

  • 500 g Hackfleisch vom Rind
  • 250 ml trockener Weißwein
  • 200 ml heller Kalbsfond
  • eine Dose Tomaten
  • 1 Bouquet Garni
  • 1 Karotte
  • etwas Knollensellerie
  • ca. 8 – 10 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Pfeffer, Salz
  • Butter

Rezept

1. Die Schalotten und den Knoblauch sehr fein hacken. In einem weiten Topf das Hackfleisch anbraten (entweder in etwas Schweineschmalz oder in Sonnenblumenöl. Olivenöl geht hier natürlich auch. Es herrscht zwar die Meinung das man Olivenöl tunlichst nicht zum anbraten verwenden sollte aber ich hatte da noch nie Probleme in der Hinsicht). Wenn das Hackfleisch leicht angebräunt ist die Schalotten und den Knoblauch mit dazu geben und weiter anbraten. Wenn das Hackfleisch gut angebräunt ist, sprich Röstaromen entstanden sind das Ganze mit dem Kalbsfond, dem Weißwein und den Tomaten ablöschen. Bouquet Garni hinzufügen. Die Sellerie und die Hälfte der Karotte in grobe Würfel schneiden und mit dazu geben. Grobe Würfel deshalb da die Dinger später wieder rausgefischt werden.

bolognese-larousse-01

2. Die Soße nun für ca. 1,5 – 2 Stunde leicht köcheln lassen. Danach die Sellerie Stückchen sowie das Bouquet Garni wieder rausfischen. Nun die zweite Hälfte der Karotte in sehr feine Würfel schneiden (Brunoise) . Karotte in die Soße geben. Alles weiter langsam köcheln.

3. Die Soße ist fertig wenn die gesamte Flüssigkeit verkocht ist.  Danach alles mit Pfeffer und ggf. Salz abschmecken. ca. 20 – 30 g Butter untermischen. Essen :)

Wie gesagt passt diese Nudelsoße zu sehr vielen verschiedenen Nudelsorten. Ob Spaghetti, Penne oder Pappardelle usw. aber auch z.B. als Basissoße für Lasagne geeignet. Wer diese Fleischsoße etwas tomatiger möchte kann aber auch noch z.B. Tomatenmark hinzufügen. Einfach etwas herum probieren ;)

PS: Eigentlich wollte ich mit der Veröffentlichung dieses Eintrags warten bis ich die entsprechenden Bilder habe aber leider musste ich das letzte Wochenende arbeiten und konnte deshalb immer nochnicht das Kartenlesegerät von meinen Eltern holen. Die Bilder folgen aber auf jeden Fall!

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Italienische Hackbällchen, lecker Rind, mit Mozzarella überbacken

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Montag, 04. Januar 2010

Da sich in den letzten Wochen ein paar Bilder sowie auch Rezepte angesammelt haben und ich mich gerade noch in einer Urlaubsphase befinde, versuche ich diese etwas kurzfrequenter als üblich zu veröffentlichen.  Leider erkennt mein tolles und neues Windows 7 meine EOS 20 nicht so das ich eben die Sachen veröffentliche von denen ich sowieso noch Bilder auf meiner Platte habe. Los geht es erst mal mit leckeren italienischen Hackbällchen welche mit noch leckererem Büffelmozzarella überbacken werden. Wohl bekomms!

Zutaten

  • 400 g feinstes Rinderhack
  • 1 Dose Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • ein Schuss Rotwein
  • frische italienische Kräuter wie Thymian, Oregano, Basilikum
  • Zucker, Salz, Pfeffer
  • Eine Kugel Büffelmozzarella (geht auch aus Kuhmilch, aus Büffelmilch finde ich aber gehaltvoller)
  • ein Ei
  • altes Brötchen oder Semmelbrösel
  • Sonnenblumenöl, Olivenöl

Rezept

1.  Das Hackfleisch mit dem Ei, ordentlich Salz, Pfeffer, einem eingeweichten alten Brötchen oder ersatzweise Semmelbrösen sowie einer fein gehackten Zwiebel und dem ebenfalls fein gehackten Knoblauch zu einer Masse verkneten. Aus eben dieser Masse dann kleine Hackbällchen formen. Diese sollte ca. einen Durchmesser von 1,5 – 2 cm besitzen.

2. Die zweite Zwiebel und die zweite Knoblauchzehe abenfalls fein hacken. Bei Seite stellen. Eine große Pfanna aufstellen und erhitzen. Backform ebenfalls bereit stellen und Ofen auf 160°C vorheizen. In die Pfanne nun etwas Öl erhitzen und darin die geformten Hackbällchen rundum kräftig anbraten. Am Ende die gehackte Zwiebel und den Knoblauch hinzugeben. Wenn alles schön angebraten ist nun mit einem Schuss Rotwein und den Tomaten ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker würzen. Italienische Kräuter rein (außer dem Basilikum). Nun alles in die mit Olivenöl vorbehandelte Backform kippen.

3. Den Büffelmozzarella per Hand in kleinere Stücke zerrupfen und über den Hackbällchen verteilen. Ab in den vorgeheizten Ofen für ca. 25 – 30 Minuten  (je nach Ofentyp ab und an mal nachschauen, sollte so wie auf dem folgenden Bild aussehen).

4. Vor dem servieren mit dem grob gehackten Basilikum servieren. Dazu passt jegliche Pasta. Ich mag z.B. Spaghetti oder what ever…

ueberbackene-hackbaellchen

Gnade wegen dem Foto. Ist jetzt nicht so der Hammer aber das liegt daran das es ca. 3 Jahre alt ist. Damals mit einer billigen Autofokus-Knipse entstanden. Geschmeckt hat es trotzdem.

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Wenn der BMI mal wieder zu klein ist, Mega-Cheeseburger mit ca. 8250 kcal macht unseren Tag!

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Samstag, 19. Dezember 2009

Hier kommt jetzt wenig gelaber sondern viele Bilder eines mittelgroßen Burgers nebst tollem Rezept zum Nachkochen.

Zutaten:

  • 1,5 Kg Rinderhack
  • eine Packung Chester Scheiblettenkäse
  • eine Packung Bacon
  • 3 Tomaten
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Kopfsalat (oder ein anderer Salat nach Gusto)
  • ein Glas Cornichons
  • 2 handelsübliche Fertigpizzen
  • eine Flasche Hamburgersoße
  • Ketchup
  • 3 Eier
  • Weckmehl oder alte Brötchen
  • Salz, Pfeffer, Chillis
  • Schweineschmalz
  • 3 Freunde und ne menge Alkohol

Rezept:

1. In einer großen Schüssel die einzelnen Zutaten für die Hackfleischmasse vermischen. Da wären das Hackfleisch, eine Zwiebel, 3 Eier, Weckmehl, Salz, Pfeffer. Alles ordentlich per Hand durchkneten.

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2. Die Fleischmasse in eine Burgerähnliche Form bringen.

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3. Nun das Ganze in einer Passenden Pfanne, unter Zuhilfenahme von Schweineschmalz, von jeder Seite gut anbraten. Danach dann in den Ofen und bei ca. 150°C eine Stunden garen. Immer artig mit dem austretenden Fett begiesen.

megaburger-03

Oben: Fleischklops in der Pfanne | Unten: Damit es nicht zu trocken wird mit dem Fett begiesen

4. Ca. 15 – 20 Minuten (je nach Fertigpizza) bevor der zugegebenermaßen sehr zierlich geratene Hackfleisch-Klumpen dann fertig ist, die Fertigpizzen ihrer Verpackung entledigen und nach Packungsangabe auch im Backofen backen. Nebenher die Tomaten, Zwiebeln, Gürkchen und den anderen Mist burgergerecht kleinschneiden.

5. 5 Minuten bevor dann alles fertig ist kurz den Brätling aus dem Ofen nehmen und ihn mit dem Käse belegen. Danach wieder in den Ofen damit der Käse auch lecker zerlaufen kann.

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6. Nun kann auch der Bacon in Form gebracht werden.

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7. Jetzt sollten alle Zutaten fertig sein. Das Hackfleisch sowie die Fertigpizzen, das Grünzeug geschnitten, der Käse zerlaufen. Nun kann zusammengebaut werden was zusammen gehört:

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8. Anschneiden und Essen! Viel Spaß beim Nachkochen :)

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Cevapcici gibts heute

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Samstag, 31. Oktober 2009

Mir ist aufgefallen das ich schon seit mindesten 5 Jahren keine Ćevapčići mehr gegessen habe. Um in 5 Jahren nicht zu schreiben >>Mir ist aufgefallen das ich seit 10 Jahren keine Ćevapčići mehr gegessen habe<< werde ich diesen Zustand heute mal ändern. Da Ćevapčići aus Fleisch bestehen habe ich also eine klare Win-Win-Situation. Sowas lob ich mir doch heute.

Rezept gibts dann sobald ich mir diese Fleischröllchen ausbaldowert, gekocht bzw. gebraten und überlebt habe. Als Beilage plane ich Djuvec-Reis für das ich, meine ich zumindest, ziemlich seltsame und gleichermaßen unpassende Zutaten in meinem verkaterten Zustand gekauft habe. Da wären z.B. eine Karotte, ein paar Champignons und Tomaten. Naja mal sehen was sich daraus schustern lässt. Ich hoffe mal ich habe noch Reis sonst gibts eben Pommes (die ich mit Sicherheit auch nicht da habe) …

Rezept und Fotos folgen.

Hier dasRezept, natürlich bebildert.

Zutaten (2 Personen):

  • 350g Rinderhack
  • Reis
  • halbe Karotte, 3 Champignons, 2 Tomaten
  • Salz, Pfeffer (schwarz), Paprika (gemahlen), Chili (gemahlen), Tomatenmark, Gemüsefond
  • Olivenöl, Butter
  • Erbsen
  • Zwiebel, Knoblauch

Rezept:

1. Zwiebel und 1 Zehe Knoblauch sehr fein hacken. Hackfleisch in eine Schüssel und die  Zwiebel und dem Knoblauch dazu geben. Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Paprika und Chili dazu geben und alles gut vermengen (Petersilie, die da normalerweise noch rein gehört, hab ich leider vergessen zu kaufen). Daraus dann ca. 4-5 cm lange Cevapcici rollen und bei Seite legen.

cevapcici-01-roh

2. Reis kochen. Nebenher aus eine Zehe Knoblauch fein hacken. Aus einer halben Karotte und den 3 Champignons Brunoise herstellen. Brunoise und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark dazu geben. Tomaten in Würfel schneiden und zum angeschwitzten Gemüse in den Topf geben. Tomaten kurz mit andünsten und dann erst den gekochten Reis gefolgt von etwas Gemüsefond, zum ablöschen.

brunoise-pilze-02

djuvec-reis-03

3. Cevapcici in reichlich Olivenöl braten. Anrichten. Dazu passt Aivar.

cevapcici-04-pfanne

cevapcici-05-teller

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Fleischküchle, du Sau

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Mittwoch, 23. September 2009

Ja, das dachte ich mir heute als ich nach einem sehr harten, wie immer unbequemen und anstrengenden Arbeitstag in der Fabrik, von dem ich schließlich, nach gefühlten 16 Stunden Knechtschaft, nach Hause in meine dreckige WG zurückgekehrt bin. Also besser gesagt habe ich mir das schon auf dem Nachhauseweg überlegt. Ich wollte mir eigentlich panierte Koteletts, nebst dem Rest Kartoffelsalat vom gestrigen Festmal, zubereiten. Also bog ich mit meinem französischen “Auto” in die Tiefgarage des Bosch Areals ein um einem herrlichen Kreuzzug, im Namen der Protein- und Eiweißlastigen tierischen Produkte, entgegen zu eifern. So, dort angekommen musste ich wie gewohnt feststellen, dass im ansässigen Supermarkt die Auslagen wieder denen ähnelten, die sich wahrscheinlich schon meinem Opa, in der Nachkriegszeit, dargeboten hatten. Scheiße, muss man heutzutage eigentlich um 7 Uhr Morgens vor einem scheiß Laden stehen, um sich dann, mit seinen überaus wertvollen Schekalim, die um die Zeit verbleibenden Restartikel kaufen zu können?

Naja egal dachte ich mir. Wird halt umdisponiert. Basta! Also kaufe ich unglaublich hochwertiges, unter Schutzatmosphäre verpacktes, leckere Hackfleisch, aus Rindern, um mir daraus, so dachte ich mir, Fleischküchle (der nicht westdeutsche sagt dazu glaube ich Buletten) zu brutzeln. Ok, dazu noch ein einzelnes Ei, welche irgendwie konträr zur beobachteten Firmenpolitik auch einzeln erhältlich sind, Zwiebeln und krause Petersilie. Den Rest habe ich daheim, soweit war ich sicher.

So, um nicht abzuschweifen will ich hier mal vorspulen. Ab zu Kasse, leider zahlen müssen, wie immer. Ab ins “Auto” und heim. Nun kann es ja eigentlich auch schon zum eigentlichen Rezept, um das es sich hier ja handelt, gehen.

Zuataten

  • 250g Rinderhack
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel oder ein altes Brötchen
  • krause Petersilie (glatte geht natürlich auch)
  • Senf
  • Salz, Pfeffer
  • Öl (hab Rabsöl verwendet)

Rezept

1. Rinderhack, Ei, eine Hand voll Semmelbrösel oder ca. eine halbe alte Semmel und einen Teelöffel Senf in eine große Schüssel geben. Alles  gut durch-mengen, mit der Hand, eine Maschine oder einen Rührlöffel zu verwenden wäre schwul. Salzen und Pfeffern. Beim Salzen hab ich (wohlgemerkt für mich) herausgefunden, dass ich genau so viel salze, bis ich denke es wäre versalzen, genau dann passt es immer. Die krause Petersilie fein Hacken und untermengen. Fleischküchle, Frikadellen, Fleischpflanzerl,  Buletten, sogar dänische Frikadellen gibts (kannte bisher nur dänische Delikatessen) … oder was weiß ich daraus formen und diese fertigen Brätlinge zugleich auch noch etwas von außen panieren.

2. Pfanne auf den Herd, erhitzen und Öl rein. Wenn das Öl schön heiß ist die Fleischküchle hinein geben. Das sollte dann nach geraumer Zeit ungefähr dieses Bild ergeben. Wenn nicht bitte noch mal von Anfang anfangen …

fleischkuechle_in_pfanne

3. Wenn die Fleischküchle von beiden Seiten schön angebraten sind könnt ihr auch, je nach Dicke, die Hitze etwas runter drehen und die Fleischküchle langsam durchziehen bzw. garen lassen. Kann u.U. schon eine Weile dauern.

4. Wenn die Fleischküchle schließlich gar sind könnt ihr diese sofort heiß servieren.  Ich hatte dazu heute Kartoffelsalat vom Vortag und Senf. Gibt auch Leute die Ketchup dazu essen aber das mag ich persönlich nicht so gerne.

fleischkuechle_fertig

Lasst es euch schmecken!

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