Mit ‘käse’ getaggte Artikel

Gorgonzola Gnocchis

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Montag, 14. November 2011

Also irgendwie schweifen meine Gedanken seit dem gestrigen Sonntag permanent um Gnocchi aus Kartoffeln. Wieso das so ist – keine Ahnung. Seltsam ist auch das Gnocchis wirklich zu den Dingen gehören die ich so verdammt selten esse. Mag unglaublich klingen aber ich habe in meinen bisherigen 29 Jahren erst zwei mal diese Pastasorte verspeist. Um so seltsamer das mir die Teile nicht mehr aus dem Kopf gehen…

Wie es immer bei mir ist wenn ich etwas bestimmtes im Kopf habe, so habe ich dann heute auch gleich die Zutaten dafür besorgt. Wenn schon denn schon. Kein Päckchen, nein, frische Gnocchis werde ich mir aus dem Ärmel schütteln. Auch keine läppischen Gnocchi alla parigiana, also nach Pariser Art, welche mit Ei gefügiger gemacht werden, kommen auf den Tisch. nein, einzig richtige Gnocchis bestehend aus Kartoffeln und Mehl.

Für die Gnocchi braucht ihr

  • festkochende Kartoffeln (habe mal gelesen das es in Italien auch gar keine mehlig kochenden geben soll)
  • Weizenmehl
  • Salz

1. Kartoffeln kochen, schälen, durch die flotte Lotte drehen oder sonst wie zu feinem Püree zerkleinern. Mit Mehl und etwas Salz zu einem homogenen Teig kneten. Es darf nicht zu viel und auch nicht zu wenig Mehl sein. Um später das Verhältnis zu testen einfach 2 bis 3 Gnocchis probekochen.

2. Den Teig portionsweise zu ca. 1 cm dicken Würsten ausrollen und mit einem Küchenmesser in ca. 1,5 cm lange Stücke schneiden.

3. Nun eine Gabel her nehmen, Mit der einen Hand die Gabel halten, mit der anderen Hand, bzw. dem Zeigefinger, die Gnocchis in die Wölbung der Gaben drücken und abrollen. Schwer zu erklären. Man muss es hier aber auch nicht übertreiben. Die Gnocchis dürfen meiner Meinung auch gerne etwas ungleichmäßig aussehen. Immerhin sind die ja selbst gemacht.

Gorgonzola Sauce

  • Gorgonzola
  • weiße Zwiebel
  • Knoblauch
  • trockener Weißwein
  • Fleischbrühe
  • Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

4. Zwiebel und Knoblauch hacken. In Olivenöl glasig dünsten. Mit etwas Weißwein ablöschen. Kurz aufkochen. Fleischbrühe und Sahne angießen. Salzen und Pfeffern.

5. Großzügig oder nach gewünschter Konsistenz sowie Intensität Gorgonzola in der Sauce auflösen.

6. Pasta, in meinem Fall die Gnocchis, unterheben. Genießen.

Ich hatte wohl Glück und auf Anhieb das richtige Kartoffel-Mehl-Verhältnis getroffen. Die Gnocchis sind nicht zerfallen nur etwas mehr Salz hätten sie vertragen können.

 

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Einfach mal “Lasagne”

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Donnerstag, 13. Januar 2011

Nach Weihnachten, dem ganzen übertriebenen Gekoche, hier mal wieder was Bodenständiges. Lässt sich super gut vorbereiten für den nächsten Tag, top einfrieren für schlechte Zeiten und schmeckt außerdem auch wirklich jedem. Gut, auf gute Zutaten konnte ich wieder nicht verzichten aber ich finde eben das mit diesen ein Essen steht oder fällt.

Zutaten

  • Rinderhack
  • Zwiebeln, Knoblauch
  • Tomaten (aus der Dose)
  • Karotte, Sellerie (Knolle)
  • Weißwein
  • Olivenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer, Gewürze (Thymian, Rosmarin, Majoran, Lorbeer)
  • Milch
  • Mehl
  • Parmesan
  • Mozzarella
  • Fond / Brühe

Schicht im Schacht

1. Aus Hackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Karotte, Sellerie, Weißwein, die Hackfleischsoße kochen.

Nebulöse Dinge im Topf

Soweit muss ich ja nichts erklären. Am Ende kommt aber noch Milch rein. Ca. 150 ml pro 400 g Hackfleisch. Wenn diese schön verkocht ist kann der Topf vom Herd und mit der Béchamel begonnen werden.

2. Aus einer hellen Mehlschwitze, Milch, Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskat die Béchamel herstellen.

3. Entweder Teigplatten selber machen, getrockneten oder frischen kaufen.

4. Jetzt schichten. Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig. Oder eben wie ihr Lust habt. Am Ende den mit den Händen zerupften Mozzarella drüber streuen und mit ORDENTLICH Béchamel begießen.

On Top – Mozzarella di Bufala

Von der Unterschicht bis zur Oberschicht ist es näher als man glaubt …

Backen.

Goldgelb

Essen, lecker!

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In 8 Schritten zum Sättigungserfolg – Raclette-Sandwich

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Mittwoch, 22. Dezember 2010

Nun da der Rest-Raclettekäse meines schweizer Burgers über die Tage schön gereift ist, jedes öffnen des Kühlschranks als zuverlässiger Indikator, einhergehend mit einem penetranten Käsegeruch geht, dachte ich mir, es wäre Zeit etwas damit zu kochen – BEVOR – dieser Käse quasi endgültig in die “nasalen der Geschichte” eingeht.

Der Zutaten dieses Sandwichs braucht es nicht viele. Brot, besser gesagt Weißbrot – im Discounter zu finden als Toastbrot – ich hatte allerdings eines vom Bäcker, ist nur geringfügig teurer aber desto nahrhafter sowie geschmacksintensiver, Tomaten, frische Kräuter die da hießen Thymian und Rosmarin, sowie den erwähnten gut gereiften Käse. Salz, Pfeffer sowie etwas Paprika. Ein Ofen wäre auch praktisch ;-)

Musste ca. 8 Scheiben des Käses vernichten, gutes Training für die Weihnachtszeit ;-)

Um das Ganze noch gesünder zu gestalten bereitete ich zwei Versionen zu von denen die ohne Tomaten von einem leckeren beidseitig gebratenem Spiegelei gekrönt wurde :-D

Zutaten

  • Raclettekäse
  • Toastbrot
  • Tomaten
  • Ei
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Paprika

Los gehts…

Eigentlich ist das ganze wieder so einfach das es keiner Beschreibung bedarf. Werde das Thema nur kurz anreißen damit wenigstens Google, welcher ja mit Bilder eher weniger was anzufangen weiß, was zu  fressen hat.

1. Brot schneiden, vortoasten. Ofen vorheizen. Brot leicht buttern, Käse drauf, Gewürze drauf, Tomaten drauf, weitere Brotscheibe drauf, Käse drauf, Gewürze drauf. Bei der zweiter Variante (rechte Seite) die Tomaten weglassen und dafür zusätzlich mit Paprika würzen. Das Konstrukt in den Ofen bis der Käse schön zerlaufen ist. Nebenher ein Ei in die Pfanne hauen (aber so richtig!) und langsam braten. Salzen, Pfeffern -> auf den Toast ohne Tomate.

Toast noch blank

Tomaten und Butter

Käse gesellt sich dazu

Gewürze

Deckel

Nochmal Käse

Ei

Essen :-D

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mit Schinken und Käse überbackener Chicorée

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Dienstag, 09. November 2010

Gestern bekam es die Varietät der hunds-gemeinen Wegwarte namens Chicorée heiß besorgt. Dem fiesen Korbblütler wurde mal so richtig eingeheizt sag ich euch ;-) Frischer und leckerer Winzerschinken sowie ein aus einer Höhle stammender Greyerzer-Käse waren auch mit von der heißen Rüben-Schinken-Käse-Gangbang-Party!

Das durchaus mundende Resultat könnt ihr nun hier bewundern. Was dazu passt ist in der Art sicherlich vielfältig. Ob nun Fleisch oder Fisch müsst / dürft ihr selber entscheiden.

Zutaten

  • junger frischer Chicorée
  • Schinken
  • Käse
  • Fond oder Wasser, Olivenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer

Auf los gehts los

1. Die welken äußeren Blätter entfernen falls vorhanden. Chicorée halbieren und den leicht bitteren Strunk keilförmig herausschneiden, aber nicht übertreiben.

So bietet sich der junge halbierte Chicorée dar

Der Winzerschinken wartet auch schon auf seinen Einsatz

Direkt aus der Höhe auf mein Brett – der Höhlen-Greyerzer

2. Die Chicoréehälften nebeneinander in eine feuerfeste Backform legen, mit dem Schinken halb einrollen bzw. bedecken und den Käse darüber geben. Nun ein paar Butterflocken darüber geben sowie etwas Olivenöl darüber geben. Alles salzen und pfeffern. In die Backform am Ende etwas Wasser oder besser Fond angießen. Ca. 5 mm reichen vollkommen.

3. Alles bei ca. 160°C für 30 bis 40 Minuten backen.

Habe den Chicorée nicht vorher blanchiert. Da er halbiert ist und ich auch eher einen jungen Chicorée genommen habe war er nach der Backzeit schön bissfest.

Überbackener Chicorée – lecker

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Croque Monsieur ist lecker … ich schwör!

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Donnerstag, 24. Juni 2010

Zutaten

  • Toast (Pro Croque zwei Scheiben)
  • Schinken
  • Gruyère
  • Butter
  • 1 Ei / 2 Eier für Croque Madame

Grund-Rezept

1. Die Toastbrot oder Weißbrot Scheiben kurz antoasten und sogleich mit Butter bestreichen. Danach die untere Hälfte mit etwas geriebenem Greyerzer-Käse belegen, darauf dann eine Scheibe vom leckeren Schinken legen, darüber nochmals geriebenen Greyerzer und alles mit der zweiten Scheibe Weißbrot verschließen. Darüber nochmals großzügig Greyerzer verteilen und im vorgeheizten Ofen gratinieren.

croque-monsieur

Erweitertes-Rezept

2. Wie oben beschrieben das Sandwich herstellen. Ganz am Schluß, also vor dem Gratinieren, das Sandwich in einem verquirlten Ei, welches mit Salz und Pfeffer und etwas fein geriebenem Käse gewürzt wurde, wenden. Alles dann in einer Pfanne mit reichlich Butter knusprig ausbacken. Am Ende evtl. nochmal in den Ofen bei Oberhitze.

Was hier jetzt aber ein Originalrezept ist und was nicht weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es scheint einfach zu viele verschiedene Versionen zu geben. Für sachdienliche Hinweise die etwas Licht ins Rezeptedickicht bringen könnten wäre ich aber dankbar :)

Croque Madame-Rezept

3. Die Madame unter den Croques bekommt einfach noch ein Spiegelei oben auf und sorgt somit für die gesündeste Version dieses sowieso schon so leichten Snacks ;)

Zum Bild: Das verwendete Bild ist nicht meines sondern das von Michael Brewer der dieses unter der Creative Commons Lizenz cc-by-sa-2.5 bereitgestellt hat. Ich hoffe in nächster Zeit selber einen Croque Monsieur genießen zu dürfen. Dann folgt auch ein eigenes Bild. Bis dahin danke an Herrn Brewer :)

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Tortellini al forno != gesund und ayurvedisch Wertvoll

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Samstag, 27. März 2010

Hier mal wieder ein etwas älteres Rezept da ich die Tage noch nicht dazu gekommen bin mein Kartenlesegerät der Kamera, welches schon wieder seinen Geist aufgegeben hat (@hama – schämt euch so einen billigen Scheißdreck herzustellen und mir dafür auch noch 15€ hart erschuftetes Geld aus der Tasche zu ziehen) ,auszutauschen und deshalb keine aktuellen Bilder erlebter Essens-Exzesse von meiner Kamera runter bekomme. Das Rezept ist eine sehr schnelle, aus Fertigkomponenten bastelbare aber auch frisch (im Bezug auf die Tortellini) kochbare Angelegenheit. Großartig erklären werde ich nichts da eigentlich alles auf der Hand liegt ;)

Zutaten

  • ca.  400 g Tortellini
  • becher Sahne
  • Speck (gewürfelt)
  • Erbsen
  • Zwieben, Knoblauch
  • Gratinkäse oder Büffelmozzarella (nach Gusto)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Olivenöl, Butter
  • Weißwein, Gemüsebrühe

Rezept

1. Tortellini fast gar kochen. Dauer je nach dem ob diese frisch sind (dann reichen 2 Minuten) oder einer Fertigpackung entstammen.

2. Backform vorbereiten, sprich buttern. In einem Topf die gehackte Zwiebel + Knoblauch andünsten. Nach kurzer Zeit die Speckwürfel dazu, mit anbraten. Mit der Sahne und einem Schuß Weißwein ablöschen. Ordentlich Salzen, Pfeffern und Muskatieren.  Etwas Gemüsebrühe dazu. Erbsen rein. Alles kurz etwas reduzieren.

3. Tortellini in die gebutterte Form geben. Die Soße darüber und mit dem Käse bedecken. Für ca. 20 – 30 Minuten im Ofen bei ca. 150°C gratinieren.

Resultat:

tortellini-al-forno-01

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Kalbs Cordon bleu – außen knusprig innen saftig!

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Sonntag, 14. März 2010

So, das gab es bei mir vor einer Weile. Da mein Kartenlesegerät scheinbar seinen Geist aufgegeben hat bin ich gezwungen mal wieder ein altes Rezept hier rein zu stellen. Heute also mal was ganz einfaches. Cordon bleu aus Kalbsschnitzel gefüllt mit Wacholderschinken und leckerem Käse. Leider habe ich vergessen welchen Käse ich damals genommen habe. Denke aber es war wohl Greyerzer.

Zutaten

  • 3 Kalbsschnitzel
  • Wacholderschinken (wie immer geht natürlich auch anderer Schinken)
  • Greyerzer Käse (oder eben ein anderer)
  • 1 Ei, Paniermehl, Weizenmehl
  • Salz, Pfeffer, Butter oder Öl
  • Zahnstocher oder Rouladennadeln

Zubereitung

1. Die Kalbsschnitzel klopfen und auf einem Brett auslegen. Salzen und Pfeffern. Nun mit dem Schinken und dem Käse belegen.

cordonbleu-01

2. Das Ei in einen tiefen Teller schlagen, ebenfalls Salzen und Pfeffern und danach verquirlen. Weckmehl auf einem großen Teller geben. Die Kalbsschnitzel zusammenklappen und mit Zahnstochern fixieren. Schnitzel leicht melieren.

cordonbleu-02

3. Die zugeklappten und gefüllten Kalbsschnitzel panieren (Ei -> Weckmehl) und sogleich goldgelb in Butter bzw. Öl ausbacken. Ich habe die am Ende noch im Ofen bei 150°C 5 Minuten ziehen lassen.

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Die fertigen Cordon bleus sollten dann so aussehen und unglaublich lecker schmecken :)

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Leckeres Cordon bleu an Bratkartoffeln.

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Wenn der BMI zu klein ist Nr. 2, Chili-Käse-Pommes aka Chili con Calmund!

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Samstag, 27. Februar 2010

Heute gibts mal was gesundes hab ich mir gedacht. Welche Nahrungsquelle wäre da angebrachter als Kartoffeln, frittiert in hochwertigem, tierischem, also gesundem Fett, Bohnen, Karotten, Sellerie, Zwiebeln und allerlei anderen, den Kalorienhaushalt fördernden Zusatzstoffen. Das leckere gehackte Rindfleisch sowie ein unglaublich malziges Schwarzbier wären in dem Atemzug noch zu nennen, als auch der geschmolzene Käse, Chester, der dem Gericht erst den nötigen, angebrachten Abgang beschert. Hochwertiger kann eine Mahlzeit einfach nicht sein. Besonders gepaart mit einigen kühlen Blonden. Eine wahre Pracht!

Das Rezept ist denkbar einfach.

Zutaten

Zubereitung

1. Chili zubereiten. Wenn das Chili fertig ist die Pommes in den Ofen / Fritteuse what ever. Den Scheiblettenkäse auspacken, in eine kleine mikrowellentaugliche Schüssel geben und dann in selbiger auf kleiner Stufe schmelzen lassen.

2. Teller -> Pommes -> Chili -> Käse

Einfach nur Geil!

Durch das Kaleidoskop meiner Betrunkenheit betrachtet ergeb sich folgendes Bild:

chili-kaese-pommes-01

Da ich Gäste hatte die, Gott sein ihnen gnädig, auf fleischliche Produkte verzichten möchten, habe ich mich sogar herabgelassen, eine vegetarische Variante eines Chilis zu produzieren. Statt Fleisch habe ich Bulgur verwendet. Im übrigen das erste mal das ich überhaupt was mit Bulgur zu tun hatte. Geschmeckt hat es glaub trotzdem, zumindest hatte es den Anschein.

So sah das vegetarische Chili aus. Gleiche Basis wie das normale Chili, statt Fleisch eben Bulgur.

chili-kaese-pommes-02

Zum nachschärfen hab ich gestern noch folgendes Produkt erworben. Kann ich jedem der es scharf mag nur ans Herz legen :)

hot-mammas-sosse-no-14

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Der Geist war willig aber der Körper zu schwach – Kalbsschnitzel an Brokkoli-Kartoffel-Gratin

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Mittwoch, 11. November 2009

Ja, da war sie mal wieder … diese Idee. Eine Idee von köstlichem und gleichzeitig auch gesundem Essen. Eine Idee wie ich sie schon oft hatte. Genau so oft wie die heutige  Situation im hiesigen Supermarktgeschäftsladen, in welchem ich planlos Minute um Minute umher irrte. Eine Idee von Gemüse & Gesundem, ganz tief verwurzelt im Hungerzentrum meines Cerebrum, welches mir puterrot vor Durchblutung, pochend vor Wut, entgegen schrie.

Das unerhört geile Gravitationsfeld der Fleisch- und Wursttheke zwang mich jedoch, parallel zur Aufenthaltsdauer, in enger werdenden elliptischen Bahnen, immer näher an diesen Moloch der Fleischeslust. Und da war es wieder, dieses Phänomen. Warum kann ich immer erst nach dem Erwerb von Fleisch die möglichen Beilagen wie Gemüse wählen? Immer das Gleiche. Der ewig gleiche perfide Drang nach rohem Fleisch. Egal, ich bereue nichts.

Nach dem durchdringen des Ereignishorizonts der Fleischtheke ist es dann passiert. Präsentiert im euklidischen Raum der mit Fleisch bestückten Auslage, habe ich dann dieses lecker anmutende Kalbsschnitzel entdeckt und zugleich die kleinste Menge Fleisch in meinem Leben gekauft. 87 g stand da später auf der Packung die mir von der netten Metzgereifachverkäuferin überreicht wurde. 2,97 € ist dafür ja auch ein fairer Preis ;)

Nun gut, da ich nun im Besitz des Hauptbestandteils meines nahezu vegetarischen Essens war kam ich nicht mehr umhin auch die Gemüsetheke aufzusuchen um die eigentliche Hauptzutat meiner Anfangsidee eines gesunden Essens zu besorgen. Brokkoli. Oder schreibt man das jetzt Broccoli? Ist ja auch egal. Brokkoli-Kartoffelgratin dachte ich mir. Hatte ich noch nie und zu kochen kann das ja auch nicht so schwer sein. Also gesagt getan.

Zutaten

  • Kalbsschnitzel (wer unterbietet 87 g ?)
  • ca. 200 g Brokkoli
  • 3-4 Kartoffeln
  • Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Zwiebel
  • Butter
  • Käse nach Gusto

Rezept

1. Brokkoli kurz blanchieren. Nebenher Ofen auf 160°C vorheizen, Kartoffeln schälen und in ca. 5 mm breite Spalten schneiden. In einer angemessen großen Backform nun die Kartoffelschnitze und Brokkoliröschen nebeneinander auslegen. Die Kartoffelscheiben habe ich hochkant (oder wie man das auch sagt [ist schon spät]) in die Form gepackt.Darüber kommt jetzt euer Käse nach Wahl. Gerieben natürlich.

2. In einem kleinen Topf etwas Öl erhitzen und darin Zwiebeln oder Schalotten andünsten, mit Sahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz erhitzen.

3. Diese Plörre gießen wir jetzt über die Kartoffeln und den Brokkoli. Nun die Backform in den Ofen für ca. 25 – 35 Minuten.

4. Ca. 5 Minuten bevor das Gratin so weit ist etwas Butter in einer Pfanne zergehen lassen. Darin das leicht geklopfte und mit Salz und Pfeffer gewürzte Kalbsschnitzel anbraten. Näher muss ich bei diesem Arbeitsschritt ja nicht drauf eingehen.

5. Alles fertig? Gut dann anrichten und Guten Appetit :)

kalb-kartoffel-brokkoli

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