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Lyonnaise-Pfanne von De Buyer und der erste Zwiebelrostbraten in selbiger

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Donnerstag, 10. Juni 2010

lyonnaiseLetztens hat es mich gepackt und ich musste mir schnellstens mal zwei Lyonnaise Pfannen von De Buyer kaufen. Zu erst muss diese ja auf ihren Einsatz vorbereitet werden. Sprich man kocht darin Kartoffelschalen und schwenkt die Pfanne danach mit heißem Öl aus. Danach wird diese Pfanne im eigentlichen Sinne nicht mehr gespült sondern nur noch grob ausgewischt und danach wieder mit Öl ausgerieben. Natürlich musste ich mir dann heute darin erstmal einen Zwiebelrostbraten zubereiten. Quasi die Probe aufs Exempel.

Ich kann nur sagen: Test bestanden!

Äußerst robustes Teil, schön anzusehen, dickes Metall, fest unzerstörbar. So muss eine Pfanne sein und das ist diese auch. Hinzu kommt das diese Pfanne mit jedem mal Benutzen immer schöner wird. Quasi ihre eigene Persönlichkeit entwickelt. Aber gut, kann sein das ich da jetzt etwas übertreibe. Und wenn schon. Ich finde es gut und mir macht es Spaß darin diverse Stücke Fleisch schön anzubraten.

Auf das jedes Teilstück eines Tieres seinen gewünschten Gargrad erreichen möge. Amen!

Sodenn lasset das erste Fleisch in der Pfanne knusprig werden.

Zutaten

  • Zwiebelrostbraten
  • Zwiebel
  • Knoblauchbaguette (Baguette, Kräuter, Knoblauch und Butter für die die das selber machen möchten. Ich war arbeit bedingt zu faul heute.)
  • Salz, Pfeffer, Öl

Let’s Do it

1. Knoblauchbaguette in den Ofen.

2. Fett im Rostbraten alle 1,5 cm einschneiden da sich das Fleisch beim Braten sonst wölbt. Fleisch kräftig Salzen und Pfeffern. Da es gleich angebraten wird muss man auch keine Angst haben das jetzt Fleischsaft von Salz absorbiert wird oder Ähnliches. Pfanne heiß werden und das Fleisch, wenn das Öl die richtige Temperatur erreicht hat, hinein geben.

zwiebelrostbraten-01

zwiebelrostbraten-02

Je nach Dicke von jeder Seite ca. 3 Minuten anbraten. Wers bleu mag lässt es eben etwas kürzer drauf, Tipps zum durchgaren gebe ich hier nicht da ich das beleidigend finde ;)

3. Fleisch aus der Pfanne holen und ruhen lassen. In der Zwischenzeit die zu Ringe geschnittene Zwiebel ebenfalls bis zum gewünschten Grad bräunen.

zwiebelrostbraten-03

4. Anrichten und genießen :D

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Feinste Zwiebelrostbraten-Qualität. Angenehmer Garpunkt. Argentinische Herkunft. Zartes Mundgefühl. Wie kann man sowas ernsthaft nicht mögen!?

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Burger hier, Burger da, Burger aus Amerika – Cheeseburger zum Abendmahl …

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Dienstag, 11. Mai 2010

mal gehen die Dinger auch Morgens, Mittags sicher auch, genau so wie zwischen den genannten Zeiten. Diese Burger gehen einfach immer.

Zutaten

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  • Rinderhack
  • Zwiebeln oder Chalotten
  • Burgerbrötchen
  • Käse (Chester oder ein beliebiger anderer Käse)
  • Tomaten, Salat
  • Senf, Mayonnaise, Tomatenmark
  • Pfeffer, Salz, Chili nach Belieben

Los gehts …

1. Das Hackfleisch in ca. 80 g große Kugeln unterteilen. Auf einem Brett Klarsichtfolie auslegen. Jede der Hackfleischbällchen mit einer zweiten Schicht Klarsichtfolie abdecken und mit einem Topf o.Ä. auf die gewünschte Größe platt drücken. Salzen, Pfeffern. Ich habe das Fleisch extra nicht anderweitig gewürzt um einen unverfälschten Geschmack zu erhalten. Das kann aber je nach Belieben abgeändert werden ;)

cheeseburger-de-luxe-02

2. Tomaten, Zwiebel und Salat putzen sowie zurecht schneiden. Aus einem Teil Mayonnaise, einem Teil Senf und einem Teil Tomatenmark sowie Salz und Pfeffer eine kleine Burgersoße basteln. Beliebig mit Gewürzen nach Gusto verfeinern. Burgerbrötchen in Hälften schneiden und in den Ofen zum kross werden legen.

3. Nun werden die Patties in einer großen (in dem Fall beschichteten) Pfanne ausgebacken. Merke: Es wird nur ein mal gedreht.

cheeseburger-de-luxe-03

Nach dem Drehen kann nach kurzer Zeit gleich in der Pfanne der Käse auf die einzelnen Patties gelegt werden. So kann er schon leicht schmelzen.

4. Burgerbrötchen aus dem Ofen holen und die untere Hälfte mit Senf bestreichen, darauf das Fleisch (oder auch mehrere ;) ), Tomaten, Zwiebeln und Salat geben. Ganz oben auf Mayonnaise (selbst gemachte ist natürlich am leckersten!). Deckel drauf, Affe tot.

cheeseburger-de-luxe-04

PS: Für Fleischliebhaber die das Hack vom Metzger des Vertrauens holen: Kann wenn es frisch ist innen auch noch etwas rosa oder roter sein. Ich mag das. Ist aber ein Risiko.

PPS: Diese Burger sind nur ein Grundgerüst. Gerne kann mit anderen Gewürzen, Chilis, Gürkchen, gebratenen Pilzen, Speck usw. angebaut werden ;)

Lasst es euch schmecken.

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Wie bei der Oma früher, Gelberübengemüse mit Fleischküchle und optionalen Nudeln

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Sonntag, 18. April 2010

Restalkohol kombiniert mit dem Besuch eines Norma-Fachmarktes und mangelndem Ideenreichtum bei der Essensauswahl beschert heute dieses Gericht.

Zutaten

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Gelbe Rüben (Daucus carota ssp. sativus)
  • Kartoffeln
  • Gemüsebrühe / Fond
  • Zwiebel
  • 1 altes Brötchen oder Semmelbrösel
  • Milch
  • 1 Ei, Öl, Senf
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Butter
  • Nudeln

Preparation

1. Das alte Brötchen mit etwas lauwarmer Milch einweichen. Die Zwiebel fein hacken und mit dem Hackfleisch, dem eingeweichten Brötchen (oder Semmelbrösel), etwas Senf, dem Ei, Salz und Pfeffer vermischen. Ich salze immer so lange bis ich denke das es jetzt knapp versalzen ist. Diese Methode klappt bei mir eigentlich immer sollte aber mit Vorsicht genossen werden. Für die Menge an Zutaten ca. 1 – 1,5 TL Salz. Zu einer homogenen Masse kneten.

2. Gemüsefond zubereiten. Die Karotten und Kartoffeln schälen und würfeln.

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Zu erst die Karotten in den leicht siedenden Fond geben, ca. 5 Minuten später die Kartoffel. Gemüse gar kochen.

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Alles zu einem nicht zu feinen Püree stampfen. Etwas stückiger darf er ruhig sein. Mit ordentlich Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nach Gusto mit einem Stück Butter verfeinern.

3. Die Fleischküchle formen und danach  in Öl oder Butterschmalz ausbacken.

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Ich lass die Teile dann immer noch im Ofen, eingepackt in Alufolie ziehen. Nudeln kochen.

4. Soße ist eigentlich Pflicht dazu, besonders als Schwabe. Am besten man hat immer eine gute Soße vom Letzten Schweinebraten oder what ever im Tiefkühler, ansonsten kann man auch einfach einen Teil des Hackfleisches abzwacken und unter Zuhilfenahme einer weiteren Zwiebel, etwas fein gehackte Karotte, Weißwein, Sahne, Salz und Pfeffer zu einer hellen Soße verbinden.

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Soße war noch vom Coq au vin, daher der Speck.

Hier gibts außerdem noch mal ein anderes Fleischküchle Rezept. Etwas Detaillierter.

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Kalbs Cordon bleu – außen knusprig innen saftig!

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Sonntag, 14. März 2010

So, das gab es bei mir vor einer Weile. Da mein Kartenlesegerät scheinbar seinen Geist aufgegeben hat bin ich gezwungen mal wieder ein altes Rezept hier rein zu stellen. Heute also mal was ganz einfaches. Cordon bleu aus Kalbsschnitzel gefüllt mit Wacholderschinken und leckerem Käse. Leider habe ich vergessen welchen Käse ich damals genommen habe. Denke aber es war wohl Greyerzer.

Zutaten

  • 3 Kalbsschnitzel
  • Wacholderschinken (wie immer geht natürlich auch anderer Schinken)
  • Greyerzer Käse (oder eben ein anderer)
  • 1 Ei, Paniermehl, Weizenmehl
  • Salz, Pfeffer, Butter oder Öl
  • Zahnstocher oder Rouladennadeln

Zubereitung

1. Die Kalbsschnitzel klopfen und auf einem Brett auslegen. Salzen und Pfeffern. Nun mit dem Schinken und dem Käse belegen.

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2. Das Ei in einen tiefen Teller schlagen, ebenfalls Salzen und Pfeffern und danach verquirlen. Weckmehl auf einem großen Teller geben. Die Kalbsschnitzel zusammenklappen und mit Zahnstochern fixieren. Schnitzel leicht melieren.

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3. Die zugeklappten und gefüllten Kalbsschnitzel panieren (Ei -> Weckmehl) und sogleich goldgelb in Butter bzw. Öl ausbacken. Ich habe die am Ende noch im Ofen bei 150°C 5 Minuten ziehen lassen.

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Die fertigen Cordon bleus sollten dann so aussehen und unglaublich lecker schmecken :)

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Leckeres Cordon bleu an Bratkartoffeln.

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Steak vom Känguru mit sautiertem Rosenkohl und Spätzle nebst Soße

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Dienstag, 08. Dezember 2009

… ist doch wohl der ideale Abendschmaus bei diesem Pisswetter und der einhergehenden Kälte. Da ich gestern beim Griechen schon Schwein und Lamm hatte dachte ich das heute ein saftiges Kängurusteak doch mal eine kleine Abwechslung wäre. Erst recht nach dem mich dieses prächtige Stück Fleisch aus der Metzgerauslage quasi angebettelt hat sofort gekauft zu werden. Nun gut, Rosenkohl, Speck und den anderen Kram hatte ich noch daheim also schnell durch den Regen nachhause gefahren und los gekocht!

Zutaten

  • Kängurusteaks (eines pro Person)
  • Rosenkohl (ich habe gefrorenen genommen da dieser erstens nach einem anstrengenden Arbeitstag schneller verarbeitet ist (geputzt usw.) und zusätzlich nicht so bitter ist. Ähnlich Grünkohl ist ein mal einfrieren bei dem Gemüse eine feine Sache).
  • Speck oder Katenschinken
  • 2 – 3 Eier
  • Milch
  • Mehl
  • Sonnenblumenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer

Rezept

1. Spätzleteig vorbereiten. Rezept folgt. Spätzle ins kochende Wasser schaben, sobald diese oben schwimmen abschöpfen und in Eiswasser abschrecken, danach in eine bereitgestellte Schüssel geben.

2. Als erstes einen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen. Darin die gefrorenen Rosenkohl-Röschen (pro Person ca. 5 – 8 Stück) ca. 8 – 10 Minuten kochen (je nach Größe und gewünschter Bisfestigkeit). Bei frischem Rosenkohl vorher die äußeren Blätter entfernen, den Strunk abschneiden und kreuzförmig einritzen. Nach ca. 5 Minuten den Rosenkohl abgießen. Nebenher eine Pfanne für das Kangurusteak aufsetzen und den Backofen vorheizen (Gas Stufe 5 oder 6).

3. Butter in einer Pfanne zerlassen und darin den Rosenkohl sautieren. Die Hitze nicht zu groß wählen da die Butter sonst verbrennen könnte. Nebenher das Kangurusteak in etwas Sonnenblumenöl scharf anbraten (von beiden Seiten ca. eine Minute). Danach samt Pfanne in den vorgeheizten Ofen stellen. Nebenher in einer weiteren Pfanne wieder Butter zerlassen und die vorbereiteten Spätzle darin schwenken.

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Links: Känguru entspannt sich in der heißen, geschmiedeten Pfanne | Rechts: Das Gleiche macht der Rosenkohl zusammen mit dem Speck. Hier aber in Butter.

4. Den Rosenkohl habe ich bis zum gewünschten Gargrad in Butter sautiert. In den letzten 1 – 2 Minuten kam der Speck dazu weshalb ich mir hier das Salz erspart habe. Rosenkohl erst am Ende Pfeffern bzw. fertig abschmecken.

5. Die in Butter geschwenkten Spätzle auf einem Teller anrichten. Sautierten Rosenkohl samt Speck dazu. Das nebenher im Ofen gargezogene Kängurusteak würzen, in zwei Hälften schneiden und dazu anrichten. Soße dazu (hier kein Rezept da ich noch welche vom Coc au Vin1 in Eisbeuteln vorbereitet hatte) mit auf den Teller. Es würde auch etwas Demi Glace gehen natürlich. Fertig.

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Lecker Kängurusteak an sautiertem Rosenkohl und Spätzle. Geiles Abendessen!

1 Rezepte nicht chronologisch zu veröffentlichen erzeugt hier ein Zeitparadoxon :o

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Der Geist war willig aber der Körper zu schwach – Kalbsschnitzel an Brokkoli-Kartoffel-Gratin

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Mittwoch, 11. November 2009

Ja, da war sie mal wieder … diese Idee. Eine Idee von köstlichem und gleichzeitig auch gesundem Essen. Eine Idee wie ich sie schon oft hatte. Genau so oft wie die heutige  Situation im hiesigen Supermarktgeschäftsladen, in welchem ich planlos Minute um Minute umher irrte. Eine Idee von Gemüse & Gesundem, ganz tief verwurzelt im Hungerzentrum meines Cerebrum, welches mir puterrot vor Durchblutung, pochend vor Wut, entgegen schrie.

Das unerhört geile Gravitationsfeld der Fleisch- und Wursttheke zwang mich jedoch, parallel zur Aufenthaltsdauer, in enger werdenden elliptischen Bahnen, immer näher an diesen Moloch der Fleischeslust. Und da war es wieder, dieses Phänomen. Warum kann ich immer erst nach dem Erwerb von Fleisch die möglichen Beilagen wie Gemüse wählen? Immer das Gleiche. Der ewig gleiche perfide Drang nach rohem Fleisch. Egal, ich bereue nichts.

Nach dem durchdringen des Ereignishorizonts der Fleischtheke ist es dann passiert. Präsentiert im euklidischen Raum der mit Fleisch bestückten Auslage, habe ich dann dieses lecker anmutende Kalbsschnitzel entdeckt und zugleich die kleinste Menge Fleisch in meinem Leben gekauft. 87 g stand da später auf der Packung die mir von der netten Metzgereifachverkäuferin überreicht wurde. 2,97 € ist dafür ja auch ein fairer Preis ;)

Nun gut, da ich nun im Besitz des Hauptbestandteils meines nahezu vegetarischen Essens war kam ich nicht mehr umhin auch die Gemüsetheke aufzusuchen um die eigentliche Hauptzutat meiner Anfangsidee eines gesunden Essens zu besorgen. Brokkoli. Oder schreibt man das jetzt Broccoli? Ist ja auch egal. Brokkoli-Kartoffelgratin dachte ich mir. Hatte ich noch nie und zu kochen kann das ja auch nicht so schwer sein. Also gesagt getan.

Zutaten

  • Kalbsschnitzel (wer unterbietet 87 g ?)
  • ca. 200 g Brokkoli
  • 3-4 Kartoffeln
  • Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Zwiebel
  • Butter
  • Käse nach Gusto

Rezept

1. Brokkoli kurz blanchieren. Nebenher Ofen auf 160°C vorheizen, Kartoffeln schälen und in ca. 5 mm breite Spalten schneiden. In einer angemessen großen Backform nun die Kartoffelschnitze und Brokkoliröschen nebeneinander auslegen. Die Kartoffelscheiben habe ich hochkant (oder wie man das auch sagt [ist schon spät]) in die Form gepackt.Darüber kommt jetzt euer Käse nach Wahl. Gerieben natürlich.

2. In einem kleinen Topf etwas Öl erhitzen und darin Zwiebeln oder Schalotten andünsten, mit Sahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz erhitzen.

3. Diese Plörre gießen wir jetzt über die Kartoffeln und den Brokkoli. Nun die Backform in den Ofen für ca. 25 – 35 Minuten.

4. Ca. 5 Minuten bevor das Gratin so weit ist etwas Butter in einer Pfanne zergehen lassen. Darin das leicht geklopfte und mit Salz und Pfeffer gewürzte Kalbsschnitzel anbraten. Näher muss ich bei diesem Arbeitsschritt ja nicht drauf eingehen.

5. Alles fertig? Gut dann anrichten und Guten Appetit :)

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Koteletts Junge, schöne heiße Koteletts – aus Schweinen – Junge …

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Freitag, 25. September 2009

sind lecker und außerdem sowas von geil, einfach in der Zubereitung und sehr gesund! Gut, bis auf letzteres bin ich Meiner ziemlich sicher, aber auch das hat sicher ein fünkchen Wahrheit. Besonders in meinem selbst gebastelten Nahrungsviereck, in dem tierische Produkte keinen unwesentlichen Teil bilden, werden diese Ernährungswunder einen kleinen, mit Fett und Panade gepflasterten Ehrenplatz finden. Kotteletts sind sicher, nebst Foie Gras, Teewurst und anderen Diätwundern einer der Gründe, warum mein Kardiologe seit neuestem eine güldene Uhr an seinem sonnengebräunten, kaum behaarten Arm trägt. Ich gönne es ihm. Besonders das abnagen des Knochens, am Ende einer solchen Kotelett-Zeremonie, lässt einen einfach Glücksgefühle, ähnlich die des unsagbar herrlichen Alkoholkonsums, aufkommen.

Nun ist aber genug dieser Worte und ich komme zum wesentlichen Teil dieses Eintrags. Das Rezept. Rezept kann man das eigentlich nicht direkt nennen da ich gar nicht weiß wie man Koteletts anders zubereiten könnte (also mit Panade, vom Schwein also nix Côte de Boeuf o.Ä.) wenn man von der finalen Garmethode absieht. Der eine, so wie ich meist, brät die Teile einfach in der Pfanne gar. Andere schwören drauf die Koteletts im Ofen, bei niedriger Temperatur gar ziehen zu lassen und wieder andere lassen die Koteletts in der Pfanne ruhen bis diese den gewünschten Gargrad erreicht haben.

Ich mache es heute nur in der Pfanne. Der Hunger treibt mich zu dieser Methode.

Zutaten

  • variable Anzahl Schweinekoteletts (schön dick und mit Fett marmoriert -> Abb. Fleischteilstücke S. 785 des Larousse )
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel, Weckmehl oder wie das in der jeweiligen Provinz eben genannt wird. Das Zeug kann man natürlich auch selber machen (Rezept folgt) aber ich als alter Proletarier benutze heute das fertige Produkt. Asche über mein Haupt.
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Butterschmalz oder Öl (nach Gusto bzw. Jedem das seine)

Rezept

1. Ein großes, zum Arbeiten geeignetes Holzbrett oder Schneidebrett bereit legen und darauf die soeben an der Metzgertheke (bitte! nicht diesen abgepackten Schrott kaufen) gekauften Koteletts ausbreiten, auf das sie sich mit ihrer vollen Pracht präsentieren mögen. Erektion verdrängen und schon kann es los gehen …

Kotelette im rohen Zustand

2. Also ich klopfe die Dinger nicht. Keine Ahnung warum. Schnitzel klopf ich, so selten ich mir auch Schnitzel mache aber Koteletts … keine Ahnung wie gesagt. Hat bisher immer geschmeckt. Koteletts melieren, leicht salzen und Pfeffern. Ei in einem tiefen Teller verquirrlen und auch leicht salzen und pfeffern. Die melierten Koteletts erst durchs Ei, wer hätte es gedacht und dann durch die Brösel der Semmel geleiten. Panade nicht mit der Gabel oder anderen Küchenutensilien andrücken. Muss nicht sein …

kotelette-zutaten

3. Pfanne erhitzen. Wenn diese schön heiß ist die Koteletts nacheinander, wers schafft auch gerne gleichzeitig, hineingeben. Gut, nun werden diese prachtvollen Himmelsgeschenke gold gelb gebraten. Anleitung gibts dazu nicht das geht auch ohne.

kotelette-pfanne

4. Das wars dann auch schon wieder. Einfach und sau lecker.

Euer Captain Carne

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