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Paniertes Lammcarée mit erfrischendem Joghurt-Zitronen-Schnittlauch-Dip

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Donnerstag, 16. Juni 2011

Neuseeland. Viele assoziieren mit dem ~4,3 Millionen Einwohner fassenden Inselstaat im Pazifik atemberaubende Natur, Urlaub und exotische Strände. Mir als begnadeter Fleischliebhaber springen aber sofort Bilder von saftig rosa gebratenem Lammfleisch vors hungrige innere Auge.

Was könnte da also bessere passieren als eine Testsendung feinstes Lammcarrée aus dieser besagten Region? Eben, überhaupt gar nichts! Voller Vorfreude harrte euer werter Schreiberling und Hobbykoch, dem nunmehr noch trister anmutenden Alltag ausgesetzt, bis heute endlich der in Polystyrol und mit Trockeneis gekühlte Lamm-Schatz ankam.

Werte Leser, ich kann euch sagen, das ist super leckeres Lammfleisch. Neuseeland-Lamm kann ich somit nur empfehlen. 1A Qualität und geschmacklich Topp.

Gemacht hab ich daraus eine Vorspeise und einen Hauptgang. Den Hauptgang gibts morgen und die Vorspeise heut, hat mich gefreut…

Zutaten

  • Lammcarrée
  • alte Brötchen
  • Ei
  • Weizenmehl
  • Joghurt
  • Schnittlauch
  • Zitrone
  • Olivenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer, Zucker

So wirds gemacht

1. Aus den alten Brötchen frische Semmelbrösel reiben. Lammcarrée in einzelne kleine Koteletts schneiden.

Salzen, Pfeffern. Zuerst in Mehl, dann ich verquirltes Ei und schließlich in der selbstgemachten Bröseln pannieren.

In einer beschichteten Pfanne mit Olivenöl und etwas Butter goldbraun ausbacken. In den auf ca. 150°C vorgeheizten Ofen zum rosa-ziehen geben.

2. Aus Joghurt, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Schnittlauch sowie einer Prise Zucker einen Dip herstellen. Gut abschmecken.

3. Sobald das Lammcarrée bzw. die einzelnen panierten Koteletts nach gewünschtem Gargrad, bei mir natürlich rosa, sofort heiß servieren.

Gib deinen Senf dazu

Koteletts Junge, schöne heiße Koteletts – aus Schweinen – Junge …

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Freitag, 25. September 2009

sind lecker und außerdem sowas von geil, einfach in der Zubereitung und sehr gesund! Gut, bis auf letzteres bin ich Meiner ziemlich sicher, aber auch das hat sicher ein fünkchen Wahrheit. Besonders in meinem selbst gebastelten Nahrungsviereck, in dem tierische Produkte keinen unwesentlichen Teil bilden, werden diese Ernährungswunder einen kleinen, mit Fett und Panade gepflasterten Ehrenplatz finden. Kotteletts sind sicher, nebst Foie Gras, Teewurst und anderen Diätwundern einer der Gründe, warum mein Kardiologe seit neuestem eine güldene Uhr an seinem sonnengebräunten, kaum behaarten Arm trägt. Ich gönne es ihm. Besonders das abnagen des Knochens, am Ende einer solchen Kotelett-Zeremonie, lässt einen einfach Glücksgefühle, ähnlich die des unsagbar herrlichen Alkoholkonsums, aufkommen.

Nun ist aber genug dieser Worte und ich komme zum wesentlichen Teil dieses Eintrags. Das Rezept. Rezept kann man das eigentlich nicht direkt nennen da ich gar nicht weiß wie man Koteletts anders zubereiten könnte (also mit Panade, vom Schwein also nix Côte de Boeuf o.Ä.) wenn man von der finalen Garmethode absieht. Der eine, so wie ich meist, brät die Teile einfach in der Pfanne gar. Andere schwören drauf die Koteletts im Ofen, bei niedriger Temperatur gar ziehen zu lassen und wieder andere lassen die Koteletts in der Pfanne ruhen bis diese den gewünschten Gargrad erreicht haben.

Ich mache es heute nur in der Pfanne. Der Hunger treibt mich zu dieser Methode.

Zutaten

  • variable Anzahl Schweinekoteletts (schön dick und mit Fett marmoriert -> Abb. Fleischteilstücke S. 785 des Larousse )
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel, Weckmehl oder wie das in der jeweiligen Provinz eben genannt wird. Das Zeug kann man natürlich auch selber machen (Rezept folgt) aber ich als alter Proletarier benutze heute das fertige Produkt. Asche über mein Haupt.
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Butterschmalz oder Öl (nach Gusto bzw. Jedem das seine)

Rezept

1. Ein großes, zum Arbeiten geeignetes Holzbrett oder Schneidebrett bereit legen und darauf die soeben an der Metzgertheke (bitte! nicht diesen abgepackten Schrott kaufen) gekauften Koteletts ausbreiten, auf das sie sich mit ihrer vollen Pracht präsentieren mögen. Erektion verdrängen und schon kann es los gehen …

Kotelette im rohen Zustand

2. Also ich klopfe die Dinger nicht. Keine Ahnung warum. Schnitzel klopf ich, so selten ich mir auch Schnitzel mache aber Koteletts … keine Ahnung wie gesagt. Hat bisher immer geschmeckt. Koteletts melieren, leicht salzen und Pfeffern. Ei in einem tiefen Teller verquirrlen und auch leicht salzen und pfeffern. Die melierten Koteletts erst durchs Ei, wer hätte es gedacht und dann durch die Brösel der Semmel geleiten. Panade nicht mit der Gabel oder anderen Küchenutensilien andrücken. Muss nicht sein …

kotelette-zutaten

3. Pfanne erhitzen. Wenn diese schön heiß ist die Koteletts nacheinander, wers schafft auch gerne gleichzeitig, hineingeben. Gut, nun werden diese prachtvollen Himmelsgeschenke gold gelb gebraten. Anleitung gibts dazu nicht das geht auch ohne.

kotelette-pfanne

4. Das wars dann auch schon wieder. Einfach und sau lecker.

Euer Captain Carne

Gib deinen Senf dazu

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