Archiv für die Kategorie ‘Frankreich’

Croque Monsieur ist lecker … ich schwör!

Donnerstag, 24. Juni 2010

Zutaten

  • Toast (Pro Croque zwei Scheiben)
  • Schinken
  • Gruyère
  • Butter
  • 1 Ei / 2 Eier für Croque Madame

Grund-Rezept

1. Die Toastbrot oder Weißbrot Scheiben kurz antoasten und sogleich mit Butter bestreichen. Danach die untere Hälfte mit etwas geriebenem Greyerzer-Käse belegen, darauf dann eine Scheibe vom leckeren Schinken legen, darüber nochmals geriebenen Greyerzer und alles mit der zweiten Scheibe Weißbrot verschließen. Darüber nochmals großzügig Greyerzer verteilen und im vorgeheizten Ofen gratinieren.

croque-monsieur

Erweitertes-Rezept

2. Wie oben beschrieben das Sandwich herstellen. Ganz am Schluß, also vor dem Gratinieren, das Sandwich in einem verquirlten Ei, welches mit Salz und Pfeffer und etwas fein geriebenem Käse gewürzt wurde, wenden. Alles dann in einer Pfanne mit reichlich Butter knusprig ausbacken. Am Ende evtl. nochmal in den Ofen bei Oberhitze.

Was hier jetzt aber ein Originalrezept ist und was nicht weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es scheint einfach zu viele verschiedene Versionen zu geben. Für sachdienliche Hinweise die etwas Licht ins Rezeptedickicht bringen könnten wäre ich aber dankbar :)

Croque Madame-Rezept

3. Die Madame unter den Croques bekommt einfach noch ein Spiegelei oben auf und sorgt somit für die gesündeste Version dieses sowieso schon so leichten Snacks ;)

Zum Bild: Das verwendete Bild ist nicht meines sondern das von Michael Brewer der dieses unter der Creative Commons Lizenz cc-by-sa-2.5 bereitgestellt hat. Ich hoffe in nächster Zeit selber einen Croque Monsieur genießen zu dürfen. Dann folgt auch ein eigenes Bild. Bis dahin danke an Herrn Brewer :)

1, 2, 3, Hachis Parmentier, Auberginen-Lasagne ist auch mit dabei

Sonntag, 06. Juni 2010

So, hier kommt nun das Rezept zu meinen Gedanken des heutigen Vormittags. Ich gebs zu, so richtig mag es ja nicht zusammen passen aber da bin ich vielleicht wie Schwangere.

In die Einkaufstüte sollte

  • Kartoffeln
  • Hack (Lamm, Rind oder eben gemischt, nach Gusto)
  • Auberginen
  • Reis
  • Büffelmozzarella
  • geriebener Käse (Emmentaler oder was weiß ich)
  • Milch
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Chilischoten (Piri-Piri), Cumin, Paprika
  • Tomatenmark
  • Schalotten, Knoblauch
  • Griechischer Joghurt
  • Olivenöl
  • Salatgurke

Mit dem Zeug AUF den Herd

Auberginenlasagne

1. Die Auberginen in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Von beiden Seiten kräftig salzen und zur Seite stellen damit die Bitterstoffe austreten können.

auberginenlasagne-01

In der Zwischenzeit ca. 100 g Reis fast gar kochen. Sollte noch deutlich bissfest sein da dieser Reis später weiter gart. Reis abkühlen lassen.

2. Hackfleisch, zwei Schalotten, eine Zehe gehackter Knoblauch, Teelöffel Tomatenmark, Salz, Pfeffer, 2 Piri-Piri-Schoten, den abgekühlten gekochten Reis, zerstoßener schwarzer Pfeffer und etwas Cumin zu einer homogenen Masse verarbeiten.

auberginenlasagne-02

Schalotten, Knoblauch, schwarze Pfefferkörner, Piri-Piri, Cumin, Salz, Tomatenmark

3. Nun die gesalzenen Scheiben der Aubergine etwas ausdrücken und abwischen. Den Büffelmozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden und bereit stellen. Jetzt daraus eine Lasagne schichten. Also Auberginenscheibe, Hack, Mozzarella. Ca. 6 Schichten.

auberginenlasagne-03

Etwas für Hochstapler

Das ganze jetzt für ca. 45 – 60 Minuten in den Ofen. Hitze ist Ofenabhängig. Denke aber so 160 – 170°C werdens gewesen sein.

PS: Im Nachhinein wäre es vielleicht angebracht die Auberginenscheiben noch anzubraten oder zu grillen. Sehr weich waren die nach dem Backofen nämlich nicht.

Hachis Parmentier

Dieser französische leichte und nahrhafte Kartoffelbrei mit Fleischeinlage gabs dazu. Hachis Parmentier ist einfach ein Kartoffel-Hackfleischauflauf nach Art Parmentier welcher dieses Gericht einst erfunden hat. So mein Wissensstand.

1. Kartoffeln kochen, abgießen und abdampfen lassen. Zu einem Brei zerstampfen und mit Butter, Milch, Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat zu einem Püree verarbeiten.

2. Zwei Schalotten fein hacken. Große Pfanne erhitzen und darin zuerst die Schalotten und kurz danach das Hack geben (wer mag kann hier noch Speckwürfel hinzufügen. Hab ich mir heute aber gespart).

hachis-parmentier-01

Im französischen Original wird das Hackfleisch nachdem es gar ist noch mit gehackter Petersilie und einem Ei vermengt. Aus Zutatenmangel musste ich aber darauf verzichten.

3. Nun geriebenen Käse unter das Kartoffelpüree heben. In einer Auflaufform eine ca. 2 cm dicke Schicht des Püree auftragen. Danach die Hackfleisch Mischung darauf verteilen und zu Letzt die zweite Hälfte des Kartoffelpüree darüber geben und glatt streichen. Das kann unter Umständen ein ziemliches Gefrickel sein weil sich die Hasche Mischung gerne mit dem Püree vermischt usw. Über das ganze auch wieder etwas geriebenen Käse geben und für ca. 35 bis 30 Minuten in den Ofen.

Tsatsiki

1. Griechischen Joghurt mit einem Schuss Milch, gehacktem Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen.

tsatsiki-01

Sieht irgendwie extrem Geil aus diese Kombination

2. Salazgurke fein raffeln, ausdrücken und dazu geben. Nochmals mit Salz abschmecken.

Resultati

auberginenlasagne-04

auberginenlasagne-mit-hachis-parmentier

Das Resultat: Auberginenlasagne, gefüllte Tomate, Kartoffelpüree mit gesunder Einlage und Tsatsiki

Vital Lunch (Coq au vin) – vitale Baguettes und Allerlei aus Frankreich

Dienstag, 04. Mai 2010

Ich stehe ja allgemein auf die französische Küche. Das Baguette, der französische Klassiker, ist sowieso der Hammer, besonders in Frankreich direkt, belegt mit scharfen Merguez, einfach toll. Schade das es in Deutschland immer nur diesen dicken unförmigen Stangenbrot-Mist zu kaufen gibt. Nicht so hier. Das Vital Lunch, in Stuttgart mit einigen Filialen nebst der Hauptfiliale Coq au vin vertreten, macht hier eine Ausnahme. Sagenhaft lecker belegte Baguettes für einen fairen Preis sowie andere französische Spezialitäten wie Quiches, elsässischer Flammkuchen, Crêpes und wochenweise wechselnde Gerichte machen einen Besuch für jeden Fan der französischen Küche zu einem Muss. Auf Wunsch lassen sich auch eigene Baguettekreationen zusammenstellen oder auch Baguettes mit Käse gratinieren.

Heute hatte ich als Snack nach der Arbeit mein Lieblingsbaguette das sich Fiji nennt, belegt mit Roastbeef, einer unglaublich leckeren Mayonnaise, Zwiebeln, Tomaten und Cornichons. Das alles wird dann noch mit frisch geriebenem Meerrettich (nicht so ein Mist aus dem Glas) verfeinert. Ich sag es euch, ein verdammter Genuss!

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Ein Franzose ein Baguette, und was für eines. Für 4 Tacken sowas leckeres, unglaublich!

Nochmals zu erwähnen wäre die wochenweise wechselnde Karte für warmes Essen alla Boeuf Bourguignon, Blanquette de Veau usw. Das kann man dann auch (zumindest in der Hauptfiliale) mit französischem Flair vor Ort genießen. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall und wer zu faul ist aus dem Haus zu gehen dem sei gesagt – Vital Lunch liefert auch … mehr dazu auf deren Webseite.

Hauptfiliale

Bistro & Restaurant (Coq au vin)
Schwabstraße 127
70193 Stuttgart (West)

 

Straßburger Baeckeoffe (Bäckerofen)

Dienstag, 23. Februar 2010

Auf Grund der Tatsache, das wir hier in der WG weder einen Bäcker-Backofen noch einen Römertopf besizten, bin ich auf die Idee gekommen einen leckeren Bäckerofen (Baeckoffe) zu machen. Hab das schon ein paar mal in Frankreich gegessen und war immer begeistert da dieses Gericht wichtige Ingredienzien wie Fleisch und Kartoffeln enthält. Ein Schuss vor den Bug jedes Anorexia Geplagten. Auch wenn die Grundvoraussetzungen nicht die Besten sein sollten, so bin ich mir sicher, das dieses Eintopfgericht meinen Tag machen wird.

Zutaten

  • 500 g Lammkeule
  • 500 g Rinderbrust
  • 500 g Schweineschulter
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Flasche Weißwein (idealerweise Riesling)
  • Bouquet Garni, Salz, Pfeffer

Rezept

1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in einer großen Schüssel, mit samt den Lorbeerblättern im Weißwein für ca. 24 Stunden marinieren.

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2. Einen großen irdenen Bräter mit Schweineschmalz einfetten (Achtung: bei der Verwendung eines Römertopfes diesen vorher wässern damit er im Ofen nicht reißt) und dann drei Lagen aus Fleisch, Zwiebeln und den Kartoffeln, die in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten wurden, schichten. Einer Lasagne gleich. Jede Schicht ordentlich salzen und pfeffern. Bouquet Garni hinzufügen und leicht unter den Weißweinspiegel drücken.

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3. Am Ende alles mit dem Weißwein aus der Marinade übergießen, den Bräter verschließen1 und für ca. 2 bis 2 1/2 Stunden im Ofen schmoren.

1 Im Original Baeckeoffe Rezept wird der Deckel des Bräters noch mit Brotteig (Mehl, Hefe, Wasser und Salz) verschlossen. Auf das habe ich jedoch verzichtet aus Angst der Deckel, der hier aus Glas ist, könnte reißen.

PS: Es gibt auch Rezepte in denen noch Lauch und Suppengrün in den Baeckeoffe kommt. Auf das habe ich jedoch hier verzichtet. Warum? Keine Ahnung.

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Wer braucht schon schwule Duftkerzen, wenn die Wohnung auch nach köstlichem, in Weißwein geschmorten Fleisch und Zwiebeln duften kann?

Coq au Vin de Bourgogne – Fleisch und Wein – das muss sein

Montag, 01. Februar 2010

Wer Coq au Vin kochen und essen möchte der sollte sich darüber im Klaren sein das man damit mindestens einen Tag (besser anderthalb bis zwei) vorher mit den Vorbereitungen anfangen sollte. Der Wein muss erst schön ins Fleisch einziehen. Ist also somit nichts für “schnell schnell”-Fastfood-Schling-Leute. Dafür schmeckt es aber um so besser :)

Zutaten

  • 1 Maishähnchen (normales Hähnchen geht selbstverständlich auch, ein Maishuhn ist vielleicht sogar zu schade da sich sowas dann doch ehrer zum Grillen eignet, im original-Rezept wird ein Hahn empfohlen, sowas bekommt man hier aber nicht ohne Weiteres)
  • 1 bis 1,5 Liter Rotwein nach Gusto (bei mir wars eben ein Burgunder), es gibt auch Coq au Vin Rezepte mit Weißwein oder Rosé, hier dreht es sich aber um das aus dem Burgundenland
  • Suppengrün (Karotte, Selerie usw.)
  • 500 g frische Champignons
  • 250 g Speck / Speckwürfel
  • 2 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch
  • Mehl, Salz, Pfeffer, schwarze Pfefferkörner, Schweineschmalz oder Öl
  • Bouquet Garni oder eben passende Kräuter

Zubereitung

1. Wie bereits oben beschrieben sollte man mit den Vorbereitungen ca. einen Tag vorher anfangen damit der Wein über Nacht ins Fleisch einziehen kann. Den Hahn / Hähnchen oder what ever in 4 ca. gleich große Teile zerteilen.

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2. Nun die Karotten und Zwiebeln grob zerteilen, den Knoblauch schälen und andrücken. Die Hähnchenteile mitsamt den eben geschnittenen Karotten und Zwiebeln in einen weiten Topf geben. Knoblauchzehen und schwarze Pfefferkörner dazu. Mit dem Wein bedecken.

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Das Ganze sollte nun für mindestens 12 Stunden besser für 24 marinieren. Dazu einfach zudecken und ab in den Kühlschrank.

3. Wenn die Hähnchenteile gut durchgezogen sind werden diese aus dem Sud gehoben und abgetrocknet. Den Wein Sud kippen wir durch ein Sieb in ein zweites geräumiges Gefäß da der Topf nun wieder gebraucht wird. Topf spülen und das abgesiebte Gemüse ebenfalls bei Seite stellen und abtropfen lassen (Pfefferkörner können hier wieder raus). Während der Topf trocknet würzen und mehlieren wir die Hühnerteile. Nun wird im Topf Schweineschmalz oder Öl erhitzt und darin die Hühnerteile scharf angebraten.

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Sind die Hähnchenteile schön braun werden sie heraus genommen und das Gemüse wird im selben Topf ebenfalls scharf angebraten. Am Schluss kommen die Hähnchenteile wieder dazu und alles wird mit dem beiseite gestellten Wein bedeckt. Bouquet Garni hinzu geben. Ofen auf ca. 160°C vorheizen.

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4. Das Ganze nun in den vorgeheizten Ofen schieben wo es die nächsten 1,5 – 2 Stunden bleibt.

5. Champignons putzen und ggf. dritteln oder vierteln. Speck würfeln falls dieser noch am Stück sein sollte. In einer großen Pfanne Fett oder Öl erhitzen und darin den Speck anbraten. Nach kurzer Zeit dann die Champignons hinzugeben. Alles schön anbraten, nebenher das Huhn aus dem Ofen holen und dann die Pilze samt Speck in den Topf zum Huhn geben. Auf kleiner Flamme ca. 15 – 20 Minuten weiter schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das war es im großen und Ganzen schon. Leider habe ich irgendwann vergessen Fotos zu machen. Deshalb leider keines vom Endprodukt :(

PS: Die überschüssige Soße habe ich in Eiswürfelbeutel gefüllt. Die eignen sich sowas von gut um die Soße einzufrieren! So kann man sich die leckere Soße sehr bequem und in kleinen Portionen auftauen …

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Natürlich lässt sich so auch Demi-Glace, Fonds usw. bequem portionieren.

Wohl bekomms!

Ho Ho Ho, Tripoux d’Auvergne – mal was typisch deutsches an heilig Abend ;-)

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Yap, das ist, wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, natürlich nichts deutsches sondern kommt aus dem fernen Frankreich. Nun gut, wenn man es genau nimmt ist es vielleicht doch deutscher als der Name vermuten lässt denn auf Grund fehlender Zutaten (Danke Metzger!!!) musste ich dieses Gericht etwas modifizieren. Statt Hammelhaxen muss ich auf ordinäres Schweinehackfleisch zurückgreifen. Kalbsgekröse gab es auch nicht (Danke Metzger!) und nach Lammpansen hab ich erst gar nicht mehr gefragt. Um es mal zu übersetzen. Es gibt heute das typisch christliche Festtagsgericht: Gefüllte Kutteln an de Puy Linsen. Aaaalright!

Weil es heute Weihnachten (oder besser gesagt heilig Abend) ist wird dieser Beitrag etwas länger. Der erste Teil beschäftigt sich mit Kalbsfond den ich gerade köchel, der zweite mit der Vorspeise, einer französischen Zwiebelsuppe, auf die ich mal wieder seit langem extremst Bock hatte und der Dritte dann mit dem eigentlichen Hauptgang, den de Puy Linsen nebst den gefüllten Kutteln.

Zutaten:

  • 3 Kg Kalbsknochen
  • ca. 1 Kg Kutteln (gabs wie gesagt nur vom Rind)
  • Suppengrün
  • ca. 400 – 500g Lentilles du Puy
  • 1 Kg Schweinehackfleisch
  • Speck
  • ca. 1 Kg Hühnerklein
  • trockener Weißwein, Cognac
  • Butter
  • Greyerzer Käse
  • Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeerblätter, schwarzer Pfeffer, Salz, Tomatenmark, Kräuter (Bouquet Garni), Nelken, Muskatnuss

Kalbsfond

1. Die Kalbsknochen scharf in einem großen Topf bräunen 02. Etwas Tomatenmark dazu geben 01, mit anschwitzen. In den vorgeheizten Ofen bei ca. 150°C 15 – 20 Minuten bräunen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit ca. 2 Liter kaltem Wasser und 350 ml Weißwein ablöschen 03, wieder auf den Herd stellen und für ca. 2 Stunden leicht sieden lassen.

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Oben: lecker Tomatenmark | Unten: schön angebrutzelte Kalbsknochen | Rechts: Das Ganze mit Weißwein ablöschen

In dieser Zeit kann man sich jetzt eingehend mit Kaffee, Zigaretten und dem Kater, der vom gestrigen Umtrunk stammt, beschäftigen.

2. Am Ende die Knochen raus nehmen, die Sache durch ein feines Sieb geben und evtl mit Salz abschmecken. Weiter einreduzieren.

Französische Zwiebelsuppe

1. Für die Brühe: Hühnerklein, geschältes und grob zerteiltes Suppengrün, zwei mit Nelken gespickte Zwiebeln, 2 Lorbeerblätter, ein TL schwarze Pfefferkörner in einen Topf mit kaltem Wasser geben. Langsam erhitzen. Das Ganze sollte nicht kochen.

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Ab und an den Schaum bzw. den Schmodder, der sich oben absetzt, abschöpfen.

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Das Ganze auch ca. 2 – 3 Stunden leicht vor sich hin sieden lassen.

2. Ca. 7 – 8 Zwiebeln (je nach Personenanzahl und Menge der Brühe -> pro Person ca. eine Zwiebel) in feine Ringe schneiden. In Öl goldgelb anschwitzen und mit der Geflügelbrühe aufgiesen. Nochmals für 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.

3. Toastbrotscheiben kurz in einer Pfanne mit etwas Knoblauch und ein wenig Butter anbräunen. Kleine Suppenschälchen mit der Zwiebelsuppe füllen, die in der Pfanne angetoasteten Brotscheiben oben auf legen und mit etwas geriebenem Käse (ich habe Greyerzer genommen) bestreuen. Das Ganze kurz in den Ofen zum gratinieren bei Oberhitze. Schon ist die Vorspeise fertig.

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Unglaublich lecker, gratinierte französische Zwiebelsuppe

Tripoux d’Auvergne, gefüllte Kutteln mit Linsen nach Art der Auvergne

Jaja, das ist natürlich jetzt kein original Rezept aus der Auvergne da ich die ganzen beschissenen Zutaten nicht bekommen habe. Die Zusammenstellung ist aber schon eine die zumindest in die Richtung des französischen Originals geht. Deshalb der Name in der Überschrift. Leider habe ich im Internet auch kein brauchbares Rezept für die du Puy Linsen gefunden weshalb ich mir dieses auch selbst zusammen reimen musste. Ihr müsst verzeihen.

1. Das Schweinehack mit einer gehackten Zwiebel, etwas Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer versetzen und daraufhin gut durchmischen. Den Pansen auslegen und in gleich große Stücke schneiden so das auf jedes Stück ca. 150 g der Schweinehackfleisch-Mischung passt und selbiges Pansenstück durch rollen und binden zu einer rouladenähnlichen Form gebracht werden kann.

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2. In einer Bratform den gerauchten Speck, eine mit Nelke gespickte Zwiebel und die zur Roulade geformten gefüllten Kutteln auslegen und mit Kalbsfond aufgießen. Bei ca. 180 – 200°C für ca. 2 Stunden bei geschlossenem Deckel schmoren (wenn die Kutteln nicht vom Metzger vorgekocht wurden dauert der Spaß ca. 6 bis 7 Stunden!!!, also Achtung).

3. Ca. 35 Minuten bevor die Kutteln dann fertig sind kommen dann die du Puy Linsen an die Rheine. Die Kochzeit der Linsen beträgt ca. 25 – 30 Minuten. Zwiebeln fein würfeln und in etwas Butter oder Öl anschwitzen. Mit Geflügelfond ablöschen und die Linsen dazugeben. Das Ganze nicht salzen da dies die Garzeit der Linsen negativ beeinflussen würde. Eine Karotte fein würfeln und zu den Linsen geben. Langsam und leicht köcheln.

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4. Wenn die Linsen den gewünschten Garpunkt erreicht haben den Speck in einer Pfanne bräunen und ebenfalls zu den Linsen geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Einen Teil der Linsen (ca. eine Kaffeetasse) in ein hohes und schmales Gefäß zum mixen füllen. Mixer geht auch aber ich hatte nur einen Stabmixer zur Hand. Ordentlich Butter dazu (ca. 100 g) und alles zu einer Paste aufmixen. Unter die Linsen heben.

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6. Anrichten und essen. Leider hab ich nix davon gegessen da ich es nicht runter bekommen habe. Der Geruch, der beim Öffnen der Backform in meine Nase gelangte hat mir echt den Appetit verdorben. Leicht säuerlich und etwas nach Erbrochenem duftend. Meiner Familie hat es aber geschmeckt und es ist tatsächlich alles weg gekommen :)

Resultat:

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Klassiker aus Burgund, Boeuf Bourguignon

Samstag, 21. November 2009

Gestern gab es endlich mal wieder  Boeuf Bourguignon. Finde diese Eintopf-Gerichte ab und an einfach geil da man echt wenig Arbeit hat. Außerdem habe ich das jetzt schon seit mehreren Jahren nicht mehr gegessen, ein Grund mehr sofort die notwendigen Zutaten zu kaufen und loszulegen. Da wären also:

Zutaten

  • Rindfleisch zum schmoren (z.B. aus der Hüfte), je nach Hunger und Anzahl an Personen zwischen 800 g und 1,5 Kg. Mein Rezept bezieht sich auf 600 g Fleisch da ich es für mich alleine gekocht habe ;)
  • 150 g durchwachsener Speck
  • 250 g kleine Champignons
  • 1 Flasche Rotwein (idealerweise ein Burgunder, es geht aber auch anderer kräftiger Rotwein)
  • etwas Kalbsfond
  • Karotten
  • Zwiebel, Knoblauch, Sonnenblumenöl oder Schweineschmalz
  • Rosmarin, Thymian, Lorbeerblätter
  • Mehl

Rezept

1. Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel kleinhacken, Knoblauch schälen und mit einem Messer leicht andrücken. Das Fleisch in ca. 3×3 cm große Stücke schneiden und peu à peu in einem großen Topf scharf anbraten. Nach ca. einer Minute die gehackte Zwiebel und die angedrückte Knoblauchzehe dazugeben. Danach die Karottenscheiben dazu. Wenn die Zwiebel glasig ist alles mit dem Rotwein ablöschen. War bei mir genau eine Flasche. Dann noch ca. 100 ml Kalbsfond und 2-3 Lorbeerblätter dazu geben.

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Leckeres Rundfleisch

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Schön anbraten

2. Das ganze schmort nun bei sehr kleiner Flamme ca. 2 Stunden vor sich hin. Ab und an umrühren.

3. Die Champignons mit einem Tuch leicht säubern und in zwei hälften schneiden. Die Kräuter können jetzt auch in den Topf. In einer Pfanne die Speckwürfel anbraten. Die Champingnons dazu geben. Alles gut andünsten. Champignons und Speck zum Boeuf in den Topf geben und weitere 20 – 30 Minuten bei sehr kleiner Flamme mitköcheln lassen.

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4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2 El Mehl mit etwas warmem Wasser verrühren und zum Andicken in die Soße einrühren. Mann könnte die Soße auch mit Butter montieren. Wie es im Originalrezept gemacht wird kann ich leider nicht sagen da ich nirgends ein Originalrezept gefunden habe.

Mann kann die Soße natürlich noch durch ein Sieb streichen bevor man den Speck und die Champignons dazu gibt. Dazu muss man allerdings vorher das Fleisch und die Karottenscheiben rausfischen. Ich habe darauf allerdings verzichtet.

Resultat: Boeuf Bourguignon mit selbstgemachtem Kartoffelpüree

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