Archiv für die Kategorie ‘Frankreich’

Kalbsrücken mit frankophiler Beilage und Burgundersoße

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Mittwoch, 29. Dezember 2010

Heute wenig Gelaber sonder gleich zum Rezept. War an der Fleischtheke gezwungen Kalbsrücken zu kaufen (sah so lecker aus) und hab danach dann die Zutaten angepasst. Ich fand es lecker, findet es doch selber heraus.

Zutaten

Für die Soße

  • Knochen (ich hatte Schweineknochen mit etwas Fleisch dran)
  • Zwiebeln, Knoblauch, Suppengrün
  • Salz, Pfefferkörner, Rosmarin
  • Rotwein (bei mir war es Spätburgunder)
  • Sahne
  • Stärke

Für den Rest

  • Kalbsrücken (hatte Scheiben)
  • Kartoffeln
  • Rinderhack
  • Milch
  • Mehl
  • Pfeffer, Salz, Butter, Öl, Muskatnuss
  • Karotte, Zwiebel

Rezept

Soße

1. Kaltes Wasser aufsetzen. Die Knochen hinein geben. In einer Pfanne ohne Öl zwei Zwiebeln mit Schale schwärzen. Sprich in zwei Hälften schneiden und auf den Schnittflächen stark Farbe nehmen lassen. Nach einer Weile auch noch etwas Knoblauch dazu geben. Beides zu den Knochen in den Topf geben. Suppengrün zerteilen und ebenfalls dazu geben. Pfefferkörner und Salz auch noch dazu. Über mehrere Stunden (mindestens 1,5 – 2) auskochen.

Die Stängel von der Petersilie ist auch mit im Topf

2. Alles abseihen. Knochen und Suppengrün sowie Pfefferkörner können jetzt in den Müll. Den Fond mit etwas Rotwein versetzen und weiter einreduzieren (ca. auf 1/3). Am Ende (letzte halbe Stunde) noch einen Rosmarinzweig zugeben.

3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken sowie mit etwas Stärke abbinden.

Kalbsrücken & Hachis Permantier

1. Kartoffelpüree herstellen und dann mit etwas Hachée Hachis Permantier zubereiten. Rezept findet ihr im Internet ;-)

2. Während das Hachis Parmentier im Ofen ist den Kalbsrücken mit Salz und Pfeffer würzen sowie in Mehl wenden. Mit Butter und Öl in einer Pfanne von allen Seiten anbraten. Im Ofen rosa gar ziehen.

Sieht einfach nur lecker aus!

3. Alles servieren :-D

Super zartes Fleisch, die Soße war etwas dick, alles trotzdem sehr lecker…

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Côte de Boeuf, Sauce Béarnaise, Brot –
an Weihnacht ist also alles im Lot

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Freitag, 24. Dezember 2010

So, heute an Jesus Geburtstag wollte ich mal etwas Abstand vom bei uns üblichen Geflügel wie Ente oder Gans. Hatte schon länger mal vor ein Ochsenkotelett zuzubereiten, schön durchwachsen, mindestens 4 cm in der Dicke, saftig durch den Garpunkt der da zwischen Blutig und Medium liegt und JA, genau so war es dann auch! Dazu gab es eine Sauce Béarnaise und Brot. Was will Mann auch mehr?

Arg viel mehr geht auch gar nicht mehr. 3 KG Kotelett waren für 3 Personen dann doch üppig. Die leicht buttrige Sauce Béarnaise hat ihr übriges dazu beigetragen. Mein Fettstuhl wird dem von Beuys die Tage Konkurrenz bereiten.

Ich fand es perfekt und zu allem Überfluss hatte ich sogar nebenher noch zeit mir gepflogen einen hinter die Binde zu kippen.

In diesem Sinne hier mal das Rezept und die Bilder.

Zutaten

  • gut abgehangenes Kotelett vom Rind (Hochrippe), ca. 4 – 6 cm dick
  • Packung Butter
  • Eier
  • Kerbel, Estragon, Schalotten, schwarzer Pfeffer, Salz
  • Brot

Ab gehts

Das hier sind im Übrigen die beiden Prachtkerle:

1. Fleisch vor dem Zubereiten auf Zimmertemperatur kommen lassen. Ofen auf 160°C vorheizen (Umluft). Das Fleisch Salzen und Pfeffern, scharf von beiden Seiten anbraten und dann im Ofen fertig garen.

Ready for take off – 2 Koteletts gehen auf große Reise

Die Kerntemperatur von 59°C hat sich als perfekt erwiesen. Hatte hier auch ein Bratenthermometer zur Hand. Falls das so heißen sollte. Ohne eine solche Hilfe würde ich das Teil ca. 35 Minuten im Ofen lassen. Je nach Fleischdicke variiert die Garzeit jedoch sowieso. Sollte eben zwischen blutig und Medium sein.

So macht Fieber messen Spaß!

Leicht erhöhte Temperatur, was beim Menschen tödlich enden Kann ist hier ein Muss. Noch fehlen jedoch 29°C zum Erfolg.

2. Zwei Schalotten, 200 ml Weißwein, 50 ml Weißweinessig, Pfeffer und Salz auf die Hälfte reduzieren.

Die Stiele von den Kräutern kann man zum aromatisieren der Essig-Weißwein Reduktion nutzen. Danach aber wieder entfernen.

Eine Packung Butter (250 g) schmelzen. Beides etwas abkühlen lassen da sonst die Eier stocken. Auf einem Wasserbad 3 Eigelb langsam mit der Weißwein-Reduktion schaumig aufschlagen. Danach langsam die flüssige Butter einrühren. Alles zur Rose aufschlagen.

Wunderbare Konsistenz – nicht zu dünn, nicht zu dick, perfekt!

Mit gehacktem Kerbel und Estragon versehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Estragon und Kerbel geben der Béarnaise den Kick.

3. Fleisch beim Erreichen der Kerntemperatur aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten ruhen lassen.

4. Alles servieren. Sau lecker!

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Schnelle Fischsuppe

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Mittwoch, 24. November 2010

Da die letzten Tage etwas ungesünder als erwartet verliefen, auch was die konsumierte Menge Alkohol am Wochenende anbelangt, musste heute mal etwas gesünderes  auf den Tisch. Da ich Rohkost sprichwörtlich zum Kotzen finde, Gemüse in Reinstform, also ohne gescheite Beilage, auch weg fällt, habe ich mich für eine Fischsuppe entschieden.

Gemacht habe ich sowas noch nie, kenne und liebe zwar die Bouillabaisse, die wär mir jetzt aber zu aufwändig. Ok, kurz für Anregungen gefragt, quasi Ideen für Zutaten, und dann auf dem Heimweg gleich paar Sachen gekauft. Bin etwas von den “Vorgaben” abgewichen, hier und da etwas ergänzt, dazu gedichtet, das Resultat hat mich selbst dann doch überrascht.

Ist wirklich eine sau leckere Fischsuppe geworden. Und das Beste … dauert gerade mal eine halbe Stunde :-)

Ihr braucht dafür

  • Kabaljaufilet
  • Seeteufelfilet
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe / Fond (wer hat natürlich Fischfond)
  • trockener Weißwein
  • 1 Zucchini
  • 1 Fenchel (Knolle)
  • 2 Tomaten
  • halbe Karotte
  • 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 Chilischote
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Olivenöl

Suppe? Rührend.

1. Karotte in sehr feine Würfel schneiden, ca. 3×3 mm. Chilischote in zwei Hälfen schneiden und die Samen entfernen. Beides bei Seite stellen. Zwiebel in feine Ringe schneiden, Knoblauchzehen schälen und grob andrücken. Fenchelknolle säubern, Strunk entfernen und ebenfalls in Ringform bringen. Zucchini säubern, Enden entfernen, längs teilen und in Streifen schneiden. Aus den Tomaten den Strunk entfernen, würfeln.

So, da das ganze Gemüse fertig vorbereitet ist kann es jetzt ja los gehen.

2. In einer großen Pfanne die beiden Fischfilets kurz von beiden Seiten anbraten (um etwas Geschmack zu erzeugen). Ist dies geschehen die Fischfilets entnehmen, Zwiebeln, Knoblauch sowie Karottenwürfel und die halbierte Chilischote hinzufügen. Alles andünsten.

Nach kurzer Zeit die Fenchenringe und Zucchinischeiben dazugeben.

Weiter dünsten. Nach einer Weile dann noch die Tomatenwürfel dazugeben. Alles mit einer Prise Zucker würzen, Salzen, Pfeffern und mit der Brühe ablöschen. Alles kurz aufkochen, einen ordentlichen Schuss Weißwein hinzugeben, Hitze reduzieren.

3. Die Fischfilets wieder hineingeben. Alles für ca. 20 Minuten ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Weißbrot. Wer Bock hat kann dazu natürlich auch noch eine Rouille machen.

Also ich bin echt baff wie einfach das ging und wie gut es geschmeckt hat. Kommt auf jeden Fall mal wieder auf den Tisch. Außer ich hab mal etwas mehr Zeit dann mach ich eine echte Bouillabaisse :-) Später hab ich den Rest dann püriert. Kommt auch nicht schlecht (Edelfische vorher entfernen)…

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Filet vom Charolais-Rind – ein unwiderstehliches Angebot

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Mittwoch, 03. November 2010

Heute gibt es kein eigentliches Rezept – gibt hier ja verschiedene Methoden wie rückwärts braten, ausschließlich in der Pfanne oder gegrillt, ja sogar PUR-Fans haben ein Rezept ;) -, eher ein Erfahrungsbericht der Fleischeslust. Es braucht eigentlich auch keine vielen Worte, Bilder werden reichen um die Herzen aller Fleischliebhaber schneller schlagen zu lassen.

Wie es dazu gekommen ist? Den ganzen Tag überlege ich schon was ich an Weihnachten kochen soll. Wagyu-Burger, Filetsteaks, Ente. oder doch etwas ganz anderes? Den ganzen Tag irgendwelche Bilder von Fleisch im Hinterkopf, da muss abends ja sowas bei raus kommen ;) Als ich dann in der Auslage dieses leckere Rinderfilet vom französischen Charolais-Rind gesehen habe gab es kein Zurück mehr! Das es im Angebot war spielte dann nur noch eine untergeordnete Rolle, könnt ihr mir glauben …

Ganz im Ernst, besser kann ein Rinderfilet doch kaum aussehen.

Das ca. 3 cm dicke Prachtstück wird von beiden Seiten für ca. 60 – 90 Sekunden sehr scharf angebraten.

Nach 13 Minuten im Gasherd wird zuallererst schön auf Silberpapier entspannt. Auf das sich die gesunden Säfte zur Geschmacksexplosion sammeln mögen.

Wie Gott es schuf. Das Charolais-Rind von seiner Schokoladenseite.

Ein perfekter Garpunkt. Langsam hab ich das mit dem Fleisch braten raus.

Jetzt liegt es an euch die Quintessenz aus dieser für Männer gemachten Fotolovestory zu ziehen und es in der Küche ordentlich rauchen zu lassen. Ich bereue auf jeden Fall nichts!

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Croque Monsieur ist lecker … ich schwör!

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Donnerstag, 24. Juni 2010

Zutaten

  • Toast (Pro Croque zwei Scheiben)
  • Schinken
  • Gruyère
  • Butter
  • 1 Ei / 2 Eier für Croque Madame

Grund-Rezept

1. Die Toastbrot oder Weißbrot Scheiben kurz antoasten und sogleich mit Butter bestreichen. Danach die untere Hälfte mit etwas geriebenem Greyerzer-Käse belegen, darauf dann eine Scheibe vom leckeren Schinken legen, darüber nochmals geriebenen Greyerzer und alles mit der zweiten Scheibe Weißbrot verschließen. Darüber nochmals großzügig Greyerzer verteilen und im vorgeheizten Ofen gratinieren.

croque-monsieur

Erweitertes-Rezept

2. Wie oben beschrieben das Sandwich herstellen. Ganz am Schluß, also vor dem Gratinieren, das Sandwich in einem verquirlten Ei, welches mit Salz und Pfeffer und etwas fein geriebenem Käse gewürzt wurde, wenden. Alles dann in einer Pfanne mit reichlich Butter knusprig ausbacken. Am Ende evtl. nochmal in den Ofen bei Oberhitze.

Was hier jetzt aber ein Originalrezept ist und was nicht weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es scheint einfach zu viele verschiedene Versionen zu geben. Für sachdienliche Hinweise die etwas Licht ins Rezeptedickicht bringen könnten wäre ich aber dankbar :)

Croque Madame-Rezept

3. Die Madame unter den Croques bekommt einfach noch ein Spiegelei oben auf und sorgt somit für die gesündeste Version dieses sowieso schon so leichten Snacks ;)

Zum Bild: Das verwendete Bild ist nicht meines sondern das von Michael Brewer der dieses unter der Creative Commons Lizenz cc-by-sa-2.5 bereitgestellt hat. Ich hoffe in nächster Zeit selber einen Croque Monsieur genießen zu dürfen. Dann folgt auch ein eigenes Bild. Bis dahin danke an Herrn Brewer :)

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1, 2, 3, Hachis Parmentier, Auberginen-Lasagne ist auch mit dabei

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Sonntag, 06. Juni 2010

So, hier kommt nun das Rezept zu meinen Gedanken des heutigen Vormittags. Ich gebs zu, so richtig mag es ja nicht zusammen passen aber da bin ich vielleicht wie Schwangere.

In die Einkaufstüte sollte

  • Kartoffeln
  • Hack (Lamm, Rind oder eben gemischt, nach Gusto)
  • Auberginen
  • Reis
  • Büffelmozzarella
  • geriebener Käse (Emmentaler oder was weiß ich)
  • Milch
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Chilischoten (Piri-Piri), Cumin, Paprika
  • Tomatenmark
  • Schalotten, Knoblauch
  • Griechischer Joghurt
  • Olivenöl
  • Salatgurke

Mit dem Zeug AUF den Herd

Auberginenlasagne

1. Die Auberginen in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Von beiden Seiten kräftig salzen und zur Seite stellen damit die Bitterstoffe austreten können.

auberginenlasagne-01

In der Zwischenzeit ca. 100 g Reis fast gar kochen. Sollte noch deutlich bissfest sein da dieser Reis später weiter gart. Reis abkühlen lassen.

2. Hackfleisch, zwei Schalotten, eine Zehe gehackter Knoblauch, Teelöffel Tomatenmark, Salz, Pfeffer, 2 Piri-Piri-Schoten, den abgekühlten gekochten Reis, zerstoßener schwarzer Pfeffer und etwas Cumin zu einer homogenen Masse verarbeiten.

auberginenlasagne-02

Schalotten, Knoblauch, schwarze Pfefferkörner, Piri-Piri, Cumin, Salz, Tomatenmark

3. Nun die gesalzenen Scheiben der Aubergine etwas ausdrücken und abwischen. Den Büffelmozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden und bereit stellen. Jetzt daraus eine Lasagne schichten. Also Auberginenscheibe, Hack, Mozzarella. Ca. 6 Schichten.

auberginenlasagne-03

Etwas für Hochstapler

Das ganze jetzt für ca. 45 – 60 Minuten in den Ofen. Hitze ist Ofenabhängig. Denke aber so 160 – 170°C werdens gewesen sein.

PS: Im Nachhinein wäre es vielleicht angebracht die Auberginenscheiben noch anzubraten oder zu grillen. Sehr weich waren die nach dem Backofen nämlich nicht.

Hachis Parmentier

Dieser französische leichte und nahrhafte Kartoffelbrei mit Fleischeinlage gabs dazu. Hachis Parmentier ist einfach ein Kartoffel-Hackfleischauflauf nach Art Parmentier welcher dieses Gericht einst erfunden hat. So mein Wissensstand.

1. Kartoffeln kochen, abgießen und abdampfen lassen. Zu einem Brei zerstampfen und mit Butter, Milch, Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat zu einem Püree verarbeiten.

2. Zwei Schalotten fein hacken. Große Pfanne erhitzen und darin zuerst die Schalotten und kurz danach das Hack geben (wer mag kann hier noch Speckwürfel hinzufügen. Hab ich mir heute aber gespart).

hachis-parmentier-01

Im französischen Original wird das Hackfleisch nachdem es gar ist noch mit gehackter Petersilie und einem Ei vermengt. Aus Zutatenmangel musste ich aber darauf verzichten.

3. Nun geriebenen Käse unter das Kartoffelpüree heben. In einer Auflaufform eine ca. 2 cm dicke Schicht des Püree auftragen. Danach die Hackfleisch Mischung darauf verteilen und zu Letzt die zweite Hälfte des Kartoffelpüree darüber geben und glatt streichen. Das kann unter Umständen ein ziemliches Gefrickel sein weil sich die Hasche Mischung gerne mit dem Püree vermischt usw. Über das ganze auch wieder etwas geriebenen Käse geben und für ca. 35 bis 30 Minuten in den Ofen.

Tsatsiki

1. Griechischen Joghurt mit einem Schuss Milch, gehacktem Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen.

tsatsiki-01

Sieht irgendwie extrem Geil aus diese Kombination

2. Salazgurke fein raffeln, ausdrücken und dazu geben. Nochmals mit Salz abschmecken.

Resultati

auberginenlasagne-04

auberginenlasagne-mit-hachis-parmentier

Das Resultat: Auberginenlasagne, gefüllte Tomate, Kartoffelpüree mit gesunder Einlage und Tsatsiki

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Vital Lunch (Coq au vin) – vitale Baguettes und Allerlei aus Frankreich

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Dienstag, 04. Mai 2010

Ich stehe ja allgemein auf die französische Küche. Das Baguette, der französische Klassiker, ist sowieso der Hammer, besonders in Frankreich direkt, belegt mit scharfen Merguez, einfach toll. Schade das es in Deutschland immer nur diesen dicken unförmigen Stangenbrot-Mist zu kaufen gibt. Nicht so hier. Das Vital Lunch, in Stuttgart mit einigen Filialen nebst der Hauptfiliale Coq au vin vertreten, macht hier eine Ausnahme. Sagenhaft lecker belegte Baguettes für einen fairen Preis sowie andere französische Spezialitäten wie Quiches, elsässischer Flammkuchen, Crêpes und wochenweise wechselnde Gerichte machen einen Besuch für jeden Fan der französischen Küche zu einem Muss. Auf Wunsch lassen sich auch eigene Baguettekreationen zusammenstellen oder auch Baguettes mit Käse gratinieren.

Heute hatte ich als Snack nach der Arbeit mein Lieblingsbaguette das sich Fiji nennt, belegt mit Roastbeef, einer unglaublich leckeren Mayonnaise, Zwiebeln, Tomaten und Cornichons. Das alles wird dann noch mit frisch geriebenem Meerrettich (nicht so ein Mist aus dem Glas) verfeinert. Ich sag es euch, ein verdammter Genuss!

vital-lunch-baguette-fiji-01

Ein Franzose ein Baguette, und was für eines. Für 4 Tacken sowas leckeres, unglaublich!

Nochmals zu erwähnen wäre die wochenweise wechselnde Karte für warmes Essen alla Boeuf Bourguignon, Blanquette de Veau usw. Das kann man dann auch (zumindest in der Hauptfiliale) mit französischem Flair vor Ort genießen. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall und wer zu faul ist aus dem Haus zu gehen dem sei gesagt – Vital Lunch liefert auch … mehr dazu auf deren Webseite.

Hauptfiliale

Bistro & Restaurant (Coq au vin)
Schwabstraße 127
70193 Stuttgart (West)

 

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Straßburger Baeckeoffe (Bäckerofen)

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Dienstag, 23. Februar 2010

Auf Grund der Tatsache, das wir hier in der WG weder einen Bäcker-Backofen noch einen Römertopf besizten, bin ich auf die Idee gekommen einen leckeren Bäckerofen (Baeckoffe) zu machen. Hab das schon ein paar mal in Frankreich gegessen und war immer begeistert da dieses Gericht wichtige Ingredienzien wie Fleisch und Kartoffeln enthält. Ein Schuss vor den Bug jedes Anorexia Geplagten. Auch wenn die Grundvoraussetzungen nicht die Besten sein sollten, so bin ich mir sicher, das dieses Eintopfgericht meinen Tag machen wird.

Zutaten

  • 500 g Lammkeule
  • 500 g Rinderbrust
  • 500 g Schweineschulter
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Flasche Weißwein (idealerweise Riesling)
  • Bouquet Garni, Salz, Pfeffer

Rezept

1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in einer großen Schüssel, mit samt den Lorbeerblättern im Weißwein für ca. 24 Stunden marinieren.

strassbourger-baeckeoffe-01

2. Einen großen irdenen Bräter mit Schweineschmalz einfetten (Achtung: bei der Verwendung eines Römertopfes diesen vorher wässern damit er im Ofen nicht reißt) und dann drei Lagen aus Fleisch, Zwiebeln und den Kartoffeln, die in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten wurden, schichten. Einer Lasagne gleich. Jede Schicht ordentlich salzen und pfeffern. Bouquet Garni hinzufügen und leicht unter den Weißweinspiegel drücken.

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3. Am Ende alles mit dem Weißwein aus der Marinade übergießen, den Bräter verschließen1 und für ca. 2 bis 2 1/2 Stunden im Ofen schmoren.

1 Im Original Baeckeoffe Rezept wird der Deckel des Bräters noch mit Brotteig (Mehl, Hefe, Wasser und Salz) verschlossen. Auf das habe ich jedoch verzichtet aus Angst der Deckel, der hier aus Glas ist, könnte reißen.

PS: Es gibt auch Rezepte in denen noch Lauch und Suppengrün in den Baeckeoffe kommt. Auf das habe ich jedoch hier verzichtet. Warum? Keine Ahnung.

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Wer braucht schon schwule Duftkerzen, wenn die Wohnung auch nach köstlichem, in Weißwein geschmorten Fleisch und Zwiebeln duften kann?

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Coq au Vin de Bourgogne – Fleisch und Wein – das muss sein

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Montag, 01. Februar 2010

Wer Coq au Vin kochen und essen möchte der sollte sich darüber im Klaren sein das man damit mindestens einen Tag (besser anderthalb bis zwei) vorher mit den Vorbereitungen anfangen sollte. Der Wein muss erst schön ins Fleisch einziehen. Ist also somit nichts für “schnell schnell”-Fastfood-Schling-Leute. Dafür schmeckt es aber um so besser :)

Zutaten

  • 1 Maishähnchen (normales Hähnchen geht selbstverständlich auch, ein Maishuhn ist vielleicht sogar zu schade da sich sowas dann doch ehrer zum Grillen eignet, im original-Rezept wird ein Hahn empfohlen, sowas bekommt man hier aber nicht ohne Weiteres)
  • 1 bis 1,5 Liter Rotwein nach Gusto (bei mir wars eben ein Burgunder), es gibt auch Coq au Vin Rezepte mit Weißwein oder Rosé, hier dreht es sich aber um das aus dem Burgundenland
  • Suppengrün (Karotte, Selerie usw.)
  • 500 g frische Champignons
  • 250 g Speck / Speckwürfel
  • 2 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch
  • Mehl, Salz, Pfeffer, schwarze Pfefferkörner, Schweineschmalz oder Öl
  • Bouquet Garni oder eben passende Kräuter

Zubereitung

1. Wie bereits oben beschrieben sollte man mit den Vorbereitungen ca. einen Tag vorher anfangen damit der Wein über Nacht ins Fleisch einziehen kann. Den Hahn / Hähnchen oder what ever in 4 ca. gleich große Teile zerteilen.

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2. Nun die Karotten und Zwiebeln grob zerteilen, den Knoblauch schälen und andrücken. Die Hähnchenteile mitsamt den eben geschnittenen Karotten und Zwiebeln in einen weiten Topf geben. Knoblauchzehen und schwarze Pfefferkörner dazu. Mit dem Wein bedecken.

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Das Ganze sollte nun für mindestens 12 Stunden besser für 24 marinieren. Dazu einfach zudecken und ab in den Kühlschrank.

3. Wenn die Hähnchenteile gut durchgezogen sind werden diese aus dem Sud gehoben und abgetrocknet. Den Wein Sud kippen wir durch ein Sieb in ein zweites geräumiges Gefäß da der Topf nun wieder gebraucht wird. Topf spülen und das abgesiebte Gemüse ebenfalls bei Seite stellen und abtropfen lassen (Pfefferkörner können hier wieder raus). Während der Topf trocknet würzen und mehlieren wir die Hühnerteile. Nun wird im Topf Schweineschmalz oder Öl erhitzt und darin die Hühnerteile scharf angebraten.

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Sind die Hähnchenteile schön braun werden sie heraus genommen und das Gemüse wird im selben Topf ebenfalls scharf angebraten. Am Schluss kommen die Hähnchenteile wieder dazu und alles wird mit dem beiseite gestellten Wein bedeckt. Bouquet Garni hinzu geben. Ofen auf ca. 160°C vorheizen.

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4. Das Ganze nun in den vorgeheizten Ofen schieben wo es die nächsten 1,5 – 2 Stunden bleibt.

5. Champignons putzen und ggf. dritteln oder vierteln. Speck würfeln falls dieser noch am Stück sein sollte. In einer großen Pfanne Fett oder Öl erhitzen und darin den Speck anbraten. Nach kurzer Zeit dann die Champignons hinzugeben. Alles schön anbraten, nebenher das Huhn aus dem Ofen holen und dann die Pilze samt Speck in den Topf zum Huhn geben. Auf kleiner Flamme ca. 15 – 20 Minuten weiter schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das war es im großen und Ganzen schon. Leider habe ich irgendwann vergessen Fotos zu machen. Deshalb leider keines vom Endprodukt :(

PS: Die überschüssige Soße habe ich in Eiswürfelbeutel gefüllt. Die eignen sich sowas von gut um die Soße einzufrieren! So kann man sich die leckere Soße sehr bequem und in kleinen Portionen auftauen …

coc-au-vin-06-eiswuerfelbeutel

Natürlich lässt sich so auch Demi-Glace, Fonds usw. bequem portionieren.

Wohl bekomms!

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Ho Ho Ho, Tripoux d’Auvergne – mal was typisch deutsches an heilig Abend ;-)

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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Yap, das ist, wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, natürlich nichts deutsches sondern kommt aus dem fernen Frankreich. Nun gut, wenn man es genau nimmt ist es vielleicht doch deutscher als der Name vermuten lässt denn auf Grund fehlender Zutaten (Danke Metzger!!!) musste ich dieses Gericht etwas modifizieren. Statt Hammelhaxen muss ich auf ordinäres Schweinehackfleisch zurückgreifen. Kalbsgekröse gab es auch nicht (Danke Metzger!) und nach Lammpansen hab ich erst gar nicht mehr gefragt. Um es mal zu übersetzen. Es gibt heute das typisch christliche Festtagsgericht: Gefüllte Kutteln an de Puy Linsen. Aaaalright!

Weil es heute Weihnachten (oder besser gesagt heilig Abend) ist wird dieser Beitrag etwas länger. Der erste Teil beschäftigt sich mit Kalbsfond den ich gerade köchel, der zweite mit der Vorspeise, einer französischen Zwiebelsuppe, auf die ich mal wieder seit langem extremst Bock hatte und der Dritte dann mit dem eigentlichen Hauptgang, den de Puy Linsen nebst den gefüllten Kutteln.

Zutaten:

  • 3 Kg Kalbsknochen
  • ca. 1 Kg Kutteln (gabs wie gesagt nur vom Rind)
  • Suppengrün
  • ca. 400 – 500g Lentilles du Puy
  • 1 Kg Schweinehackfleisch
  • Speck
  • ca. 1 Kg Hühnerklein
  • trockener Weißwein, Cognac
  • Butter
  • Greyerzer Käse
  • Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeerblätter, schwarzer Pfeffer, Salz, Tomatenmark, Kräuter (Bouquet Garni), Nelken, Muskatnuss

Kalbsfond

1. Die Kalbsknochen scharf in einem großen Topf bräunen 02. Etwas Tomatenmark dazu geben 01, mit anschwitzen. In den vorgeheizten Ofen bei ca. 150°C 15 – 20 Minuten bräunen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Mit ca. 2 Liter kaltem Wasser und 350 ml Weißwein ablöschen 03, wieder auf den Herd stellen und für ca. 2 Stunden leicht sieden lassen.

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Oben: lecker Tomatenmark | Unten: schön angebrutzelte Kalbsknochen | Rechts: Das Ganze mit Weißwein ablöschen

In dieser Zeit kann man sich jetzt eingehend mit Kaffee, Zigaretten und dem Kater, der vom gestrigen Umtrunk stammt, beschäftigen.

2. Am Ende die Knochen raus nehmen, die Sache durch ein feines Sieb geben und evtl mit Salz abschmecken. Weiter einreduzieren.

Französische Zwiebelsuppe

1. Für die Brühe: Hühnerklein, geschältes und grob zerteiltes Suppengrün, zwei mit Nelken gespickte Zwiebeln, 2 Lorbeerblätter, ein TL schwarze Pfefferkörner in einen Topf mit kaltem Wasser geben. Langsam erhitzen. Das Ganze sollte nicht kochen.

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Ab und an den Schaum bzw. den Schmodder, der sich oben absetzt, abschöpfen.

huehnerbruehe-02

Das Ganze auch ca. 2 – 3 Stunden leicht vor sich hin sieden lassen.

2. Ca. 7 – 8 Zwiebeln (je nach Personenanzahl und Menge der Brühe -> pro Person ca. eine Zwiebel) in feine Ringe schneiden. In Öl goldgelb anschwitzen und mit der Geflügelbrühe aufgiesen. Nochmals für 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.

3. Toastbrotscheiben kurz in einer Pfanne mit etwas Knoblauch und ein wenig Butter anbräunen. Kleine Suppenschälchen mit der Zwiebelsuppe füllen, die in der Pfanne angetoasteten Brotscheiben oben auf legen und mit etwas geriebenem Käse (ich habe Greyerzer genommen) bestreuen. Das Ganze kurz in den Ofen zum gratinieren bei Oberhitze. Schon ist die Vorspeise fertig.

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Unglaublich lecker, gratinierte französische Zwiebelsuppe

Tripoux d’Auvergne, gefüllte Kutteln mit Linsen nach Art der Auvergne

Jaja, das ist natürlich jetzt kein original Rezept aus der Auvergne da ich die ganzen beschissenen Zutaten nicht bekommen habe. Die Zusammenstellung ist aber schon eine die zumindest in die Richtung des französischen Originals geht. Deshalb der Name in der Überschrift. Leider habe ich im Internet auch kein brauchbares Rezept für die du Puy Linsen gefunden weshalb ich mir dieses auch selbst zusammen reimen musste. Ihr müsst verzeihen.

1. Das Schweinehack mit einer gehackten Zwiebel, etwas Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer versetzen und daraufhin gut durchmischen. Den Pansen auslegen und in gleich große Stücke schneiden so das auf jedes Stück ca. 150 g der Schweinehackfleisch-Mischung passt und selbiges Pansenstück durch rollen und binden zu einer rouladenähnlichen Form gebracht werden kann.

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2. In einer Bratform den gerauchten Speck, eine mit Nelke gespickte Zwiebel und die zur Roulade geformten gefüllten Kutteln auslegen und mit Kalbsfond aufgießen. Bei ca. 180 – 200°C für ca. 2 Stunden bei geschlossenem Deckel schmoren (wenn die Kutteln nicht vom Metzger vorgekocht wurden dauert der Spaß ca. 6 bis 7 Stunden!!!, also Achtung).

3. Ca. 35 Minuten bevor die Kutteln dann fertig sind kommen dann die du Puy Linsen an die Rheine. Die Kochzeit der Linsen beträgt ca. 25 – 30 Minuten. Zwiebeln fein würfeln und in etwas Butter oder Öl anschwitzen. Mit Geflügelfond ablöschen und die Linsen dazugeben. Das Ganze nicht salzen da dies die Garzeit der Linsen negativ beeinflussen würde. Eine Karotte fein würfeln und zu den Linsen geben. Langsam und leicht köcheln.

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4. Wenn die Linsen den gewünschten Garpunkt erreicht haben den Speck in einer Pfanne bräunen und ebenfalls zu den Linsen geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Einen Teil der Linsen (ca. eine Kaffeetasse) in ein hohes und schmales Gefäß zum mixen füllen. Mixer geht auch aber ich hatte nur einen Stabmixer zur Hand. Ordentlich Butter dazu (ca. 100 g) und alles zu einer Paste aufmixen. Unter die Linsen heben.

tripoux-d-auvergne-03

6. Anrichten und essen. Leider hab ich nix davon gegessen da ich es nicht runter bekommen habe. Der Geruch, der beim Öffnen der Backform in meine Nase gelangte hat mir echt den Appetit verdorben. Leicht säuerlich und etwas nach Erbrochenem duftend. Meiner Familie hat es aber geschmeckt und es ist tatsächlich alles weg gekommen :)

Resultat:

tripoux-d-auvergne-04

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