Archiv für die Kategorie ‘Japan’

Tokio – Part 2 – Sushi und Porno-Einkaufstempel

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Mittwoch, 22. Juni 2016

Wie die Zeit vergeht. Auf ein mal ist es Juni, ja bald schon Juli, und Part 1 liegt schon so lange zurück das ich die letzten Erinnerungsreste aus meinem überproportional großen und komplexen Neocortex pressen muss bevor sie vollends verblasst sind. To-K.O. Part 2.

bourbon-whiskey-tokio-karaoke

Als erstes muss ich dann auch mal zu 寿司 (Sushi) kommen. Ein Artikel, wo auch nur entfernt Japan vor kommt, ohne Sushi zu machen grenzt ja schon an Debilität! Wer Fisch mag, bevorzugt im leblosen Aggregatzustand, serviert auf kaltem, gesäuertem Reis an Sojasauce, eingelegtem Ingwer und Wasabi, der ist in Tokio am richtigen Platz auf Erden. Kein Vergleich von dem was man in Deutschland teilweise als Sushi serviert bekommt. Wenn ich da nur an diese grässlichen Förderbänder mit sich langsam der Zimmertemperatur anpassendem rohem Fisch denke… Klar, es gibt auch hier Ausnahmen – das was einem in Japan bzw. Tokio um die Fisch-Philen Ohren geknallt wird ist aber ein anderes Kaliber. David gegen Goliath. Böhmerman gegen Erdogan. Otoro vs Pangasiusfilet. Germany vs Japanien!

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Lachs, Thunfisch, irgendwelche vegetarischen Rollen, gebackener Tofu (?)…

Ein Highlight in diesem Sushi-Palast, anders kann man sowas ja gar nicht mehr nennen, war ein mal das Pferdesushi und, jetzt bekomme ich sicher viele böse Mails, Wal-Sushi. Ich konnte einfach nicht anders. Musste ich probieren und – Asche über min Haupt – es schmeckt lecker. Genau wie das Pferd. Esse ich in Deutschland ja schon gerne (Pferdesalsiccia = beste Salsiccia Ever!), als Sushi fand ich das auch extrem geilst!

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Das dunkle ist Wal

Eines jedoch hab ich mich dann auch nicht getraut zu bestellen bzw. bestellen lassen. Fermentierte Tintenfisch-Innereien. Dafür gabs irgend einen Rogen der auch unglaublich intensiv geschmeckt hat.

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Ganz links ist Sushi vom Pferd, daneben fettiger Lachs, dann Otoro und hinten der Fischrogen. Hat geballert meine Freunde 😀

Dazu gabs einen sehr feinen Sake der abartig geknallt hat. Zwei Anzugträger am Nebentisch hätten beim Gehen fast vergessen ihre Schuhe, die man dort ja vorher immer auszieht und teilweise auch abgibt, mitzunehmen. Ok, das war jetzt schon ein über-Sushi. Aber auch in einem der geschätzten 1,7 Millionen Feinschmecker-Supermärkten lassen die sich da nicht lumpen. So was gibt es m.M. nicht ein mal in ganz Deutschland oder sonst wo auf der Welt. Auf hunderten Quadratmetern feinstes Sushi, Bento-Boxen, Süßigkeiten usw. in einer Qualität der der Feinkost Böhm einpacken kann. Zwei Melonen für 177€? Kein Problem! Die folgenden Bilder sind meines Wissens im Marunouchi Building oder Shin-Marunouchi-Building entstanden, dieses befindet sich hier:

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Eine Vielfalt wie sie wohl nicht mal Noah auf seiner verfickten Arche vorweisen konnte. Unten zu sehen Shirasu (Whitebait), diese kleinen Mini-Sardinen oder was das für Fische waren. Musste ich dann auch gleich mal auf Sushi probieren (Foddo direkt drunter in der turbo Bento-Box!).

shirasu-minifische-supermarkt

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Oben rechts irgendwelche Makis, drunter Mini-Garnelen (oder so was in der Art), links daneben Oktopus-Fangarm, dann diese Minifische (sieht auf dem Foto etwas aus wie Matsch) sowie links Mini-Sepien. Verdammt geile Zusammenstellung! Ganz unten links Jakobsmuschel, daneben Lachs, daneben hab ich vergessen, und rechts im Anschnitt unten Thunfisch. Das Ganze kostete irgendwas um 10€. Abartig gut!

Hunderte Stände bzw. verschiedenste Fische, Fleisch, Süßspeisen aus Bohnen, Reis, Getränke, Säfte. Es gibt dort wirklich alles. Ok, außer Waffen.

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Fischauslage, keine Ahnung was es ist aber ich würde es essen. Auch roh 😀

Lecker Oktopus-Tentakel

Lecker Oktopus-Tentakel

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Seeigel

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Neben diesen ganzen unfassbar frischen Lebensmitteln gibt es dann ja auch noch diese Bentos (弁当) Lunchboxen. Wieder was wo ich so in der Art noch nirgends in der Welt gesehen habe. Zumindest nicht in der abartigen Qualität und riesen Vielfalt. Hunderte, wenn nicht gar tausende Variationen von allem was auch nur irgendwie Essbar ist. Kombinationen die einem das Blut in die Hose und Tränen in die Augen treiben.

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Alleine schon wie sagenhaft das Ei pochiert wurde, das lecker rosa Rindfleisch, diverse Gemüsesorten die man hier wohl nur im Naturkundebuch wiederfindet, alles auf einem Bett perfekt gegartem, leicht klebrigen Reis. Und dann ist das auch noch gesund! Wieso zur Hölle gibt es hier so was nicht? Es gäbe wohl keine fetten Menschen mehr.

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Das war im Übrigen der Lunch für die Fahrt im Zug nach Hiroshima. Bei einer der nächten Zugfahrten hab ich mir dann so ne Platte rein gezimmert.

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In der Mitte eine monströse Riesengarnele mit Mayo-Überzug, Nudelsalat, Roastbeef, diverse Gemüse, Glasnudeln, Lachs auf Kartoffelsalat, Oktopus… Da schnallt man echt ab. So was hab ich noch nicht mal in einem Restaurant in Stuttgart entdeckt und dort kauft man sich das im verdammten Bahnhof zum mitnehmen! Weil davon ja kein normaler Mensch satt wird hab ich dann noch ein paar dieser leckeren japanischen Sandwiches gesnackt.

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Schnitzelbrötchen Japan-Style, Schinken-Käse und Eiersalat. Außerordentlich nahrhaft und lecker. Und dazu alles total frisch.

Nun ja, nun hab ich so viel über Supermärkte und das weltbeste Sushi palavert das es einen Teil 3 geben muss. Dann mit einem Tofu-Restaurant und einem wo über offenem Feuer gegrillt wird… Bis dahin könnt ihr euch etwas in akihabara rumtreiben.

Der Rest dann in Part 3 meine Freunde!

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Tonkotsu Ramen – first try

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Samstag, 30. April 2016

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Joa, ich hab das jetzt mal selber versucht. Auch gleich mit einem turbo aufwändigen Rezept wo man die Schweineknochen 22 Stunden auskocht und danach noch nicht mal fertig ist mit dem Schlamassel 😉 Habe mich etwas hier orientiert. Schweineknochen und Schweinebauch zwar nicht ganz 22 Stunden ausgekocht – sondern nur ~ 12. Da war es dann sieben Uhr am Morgen, ich hatte nicht schon wieder Bock den Wecker zu stellen um Wasser nach zu gießen, also hab ich das Zeug vom Herd genommen. Da muss entweder ein größerer Topf her oder evtl. ein Crockpot. Die Knochen sollen ja nicht auf ein mal in der Nacht auf dem Trockenen liegen.

Anmerken möchte ich das ich Angst hatte Leim zu kochen – der wird bekanntlich ja auch aus Knochen ausgekocht (bzw. wurde früher). Darum gings vor langer Zeit ja auch hier. Von Leim hab ich jetzt nichts gemerkt. Anscheinend sehen das manche auch anders. Und mal ehrlich – wenn die Japaner das so machen wird es verdammt noch mal auch seinen Sinn haben 😀

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Auf jeden Fall versuche ich beim nächsten mal die vollen 22 Stunden durch zu halten. Mit ner Menge Koks geht das sicherlich :p Am Ende musste ich auch etwas abweichen da ich bei mancher Zutat nicht ganz sicher war bzw. nicht da hatte. Als Sesam-Paste habe ich Tahina genommen – hatte ich im Haus und Hey – Sesampaste ist es ja 😀 Sesam-Körner hab ich nicht da gehabt eben so wenig wie Shichimi. Dafür hab ich die gerollten Schweinefleisch-Einlagen gemacht bzw. eine Anlehnung davon. Alles in Allem war es dann doch noch etwas zu wenig kräftig. Also von der Brühe her. Lecker war es trotzdem. Nächstes mal wird alles besser 😀

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Tokio – Part 1

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Donnerstag, 21. April 2016

Das Gros der Deutschen sehen sich ja als Teil eines ausgeklügelten Systems. Von hochgradig akademisch ausgebildeten und technisch sehr versierten Ingenieuren sowie anderen Fachkräften die ein Maximum an Effizienz, Genauigkeit und Sorgfalt in die Waagschale der globalisierten Welt beisteuern. So auch ich. Allerdings scheint das nur im Vergleich zu Drittweltländern wie Italien oder Frankreich zuzutreffen (Shitstorm ON :D). In Japan bzw. im Speziellen Tokio kommt man sich dann doch wie ein Techniklaie im zwölf stöckigen atombetriebenen Quantensupermarkt vor.

Alleine die Tatsache das in einer Weltmetropole mit seinen knapp 38 Millionen Menschen – meiner Aufenthaltsdauer von knapp 10 Tagen und der täglich exzessiven U-Bahn Nutzung nur zwei mal eine Verspätung von ungefähr einer Minute auftrat – lässt einen daran zweifeln ob wir wirklich aus einem so technisch fortschrittlichen Land kommen wie täglich propagiert wird. Ich habe zwar keine genaueren Zahlen zur Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln  in Tokio vorrätig – es werden aber sicherlich mehr sein wie die 6 Popeligen S-Bahn- sowie 10 Stadtbahn-Linien Stuttgarts. Selbst bei diesen, im Vergleich zu Tokio lächerlichen Mengen an Pendlern und Bahnfahrer, stößt unser ach so hochgelobter Erfinder- und Ingenieursgeist wohl an seine überbewerteten Grenzen. Etwas das mich dann doch nachhaltig schockiert hat. Nun bin ich also zurück in der Zone – äh Wirtschaftsmetropole Stuttgart. Oder zumindest für was es Andere halten.

Des Weiteren wäre da die Freundlichkeit anzumerken. Man wird einfach mit Respekt behandelt, keiner Schnauzt einen an, selbst in riesigen Menschenansammlungen rempelt keiner den Anderen an und man kann relativ entspannt seine Wege gehen. Das Selbe betrifft das Warten an Zügen und der U-Bahn. Hier wird nicht gedrängelt. Es wird sich angestanden! Und zwar artig! Bei den Zügen in langen Reihen, an der U-Bahn in verschiedenen Reihen die dann priorisiert und geregelt in die Bahnen strömen. Das erspart einem so viel Stress durch das fehlende Gedränge das einem die Bahnfahrerei echt nicht mal auf den Nerv geht. Ganz anders als in unserer Ellbogengesellschaft wo jeder der Erste im Wagen sein muss – man nicht mal abwartet bis die Leute ausgestiegen sind – man am liebsten jedem auf dem Bahnsteig erst mal kräftig in die Fresse treten möchte.

Genug der Lobeshymnen auf Deutschland, nun mal zu den einzelnen Stationen und Eindrücken Tokios bzw. Japans. Stadtleben, Hochhäuser, Vammumtnparty, Urbanität und natürlich immer wieder Essen.

Zu zuallererst mal ein Foto der Stadt, ein Foto aus der Mitte (anklicken für die große Version). Ob es eine richtige Skyline alla Chicago oder New York gibt weiß ich nicht genau. Die schiere Größe macht das wohl aber sehr schwer nehme ich an. Das Foto ist vom Balkon unserer Gastgeberin – vielen dank noch mal 🙂 Drunter dann noch ein paar weitere Eindrücke aus der Stadt sowie dem Stadtleben.

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kleine-gasse-tokio-sw tokio-city-gross tokio-strassenschlucht

Das große Schlürfen

Etwas weswegen es sich schon lohnt die Strapazen einer solch langen Reise auf sich zu nehmen sind Suppen. Diese findet man an jeder Straßenecke – nein – hier muss man sagen alle 10 Meter. Oft mit speziellen Automaten wo man sich quasi die Bestellung heraus lässt bevor man den Laden betritt. Die Suppen sind wirklich einsame spitze, enthalten fantastische Nudeln (Udon, Rahmen, Soba und wie sie alle heißen) sowie sehr oft Eier, entweder vom Huhn oder der Wachtel, sowie sehr dünn geschnittenes Fleisch wie Chashu, dass auf der Zunge zergeht.

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Hier gab es Tonkotsu-Rahmen (豚骨ラーメン – auf Schweineknochen-Basis, eher trübe Brühe) mit Wachtel- und Hühnerei sowie Chasu und Nori und etwas grünem. Keine Ahnung was das war. Die Nudeln waren wirklich einsame Spitze und auch die Brühe eine gastronomische Granate. Zuvor bestellte man sich am Automaten seine Version, übergibt den Zettel der Bedienung, nimmt Platz und bekommt dann die Suppe serviert. Danach geht das große Schlürfen los. Anders lässt sich die abartig heiße Suppe nämlich nicht verspeisen.

Ramen-Automat

Ramen-Automat

Außerdem gibt es noch Suppen auf Miso-Basis (味噌ラーメン), Shio-Ramen (塩ラーメン – Brühe auf Fischbasis mit Salz) sowie Shoyu-Ramen (醤油ラーメン – eher klare bräunliche Brühe mit japanischer Sojasauce).

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Shoyu-Ramen, sehr scharf gewürzt

Variationen sind also genug vorhanden um sich suppentechnisch so richtig auszuleben.

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Dazu gibt es dann Gyoza. In der Pfanne angebratene kleine Dumplings die mit Sojasauce gegessen werden. Wirklich extrem lecker!

Yakiniku (焼き肉)

Wohl DAS Erlebnis für alle Carnivoren schlechthin. Man bestellt sich jede Menge grillbares Fleisch, Innereien und Gemüse welches in dünne Scheiben geschnitten an den Tisch gebracht wird wo man es dann im eingelassenen Tischgrill zubereitet. Gegen die Hitze am Tisch gibts dann Sake und kaltes Bier. Eine wirklich sehr leckere Angelegenheit.

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Verschiedene marinierte und gut durchwachsene Stücke von Rindfleisch die sogleich auf den heißen Grill kommen.

Hübsch angerichtetes Grillgemüse

Hübsch angerichtetes Grillgemüse

Es wird los gegrillt! Zweierlei vom Rind sowie Leber auf dem heißen Grill

Es wird los gegrillt! Zweierlei vom Rind sowie Leber auf dem heißen Grill

Das macht richtig Spaß und ist dazu unglaublich lecker. Sollte einem das Fleisch ausgehen kann man jederzeit einfach neue Platten nachbestellen.

Okonomiyaki (お好み焼き)

Hier wird wieder am Tisch gegrillt. Diesmal aber eine Kombination aus Nudeln (Eiernudeln, Udon, Soba), Weißkohl, Eiern und weiteren Zutaten. Das besondere hierbei ist die Okonomiyaki-Sauce aus Sojasauce, Worcestershiresauce und Tomaten-Ketchup (kein Plan ob das wirklich die originale Version ist) und das man am Ende noch Mayonaise drüber gibt. Hört sich komisch an – schmeckt aber verdammt lecker.

Okonomiyaki (nach Hiroshima-Art)

Okonomiyaki (nach Hiroshima-Art)

Der Magen sollte einigermaßen gut vor gedehnt sein denn die Portiönchen müssen erst mal in den Ventriculus rein passen. Mit Bier und Sake flutscht das Ganze aber noch besser die Speiseröhre hinab. Außerdem darf man in 90% aller japanischen Restaurants rauchen – eine kleine Zwischenkippe kann hier auch wunder wirken.

Jede Menge Frühlingszwiebeln

Jede Menge Frühlingszwiebeln

Wie der Name des einen Okonomiyaki ja schon verrät war das in Hiroschima. Neben dem Hotel war eine kleine Bude die dieses Okonomiyaki angeboten hatte. Ein paar Tage später waren wir dann in Kyōto – dort gab es wieder Okonomiyaki – allerdings hieß es dort Betayaki war aber nicht minder lecker. Genau genommen fand ich dort noch ein Stück leckerer. Mag daran gelegen haben das man es auf einer heißen Platte vor einem brutzeln sah.

Kyoto Betayaki. Links mit Udon + extra Käse, Mitte mit dünnen Soba und extra Käse und rechts dicke Udon

Kyoto Betayaki. Links mit Udon + extra Käse, Mitte mit dünnen Soba und extra Käse und rechts dicke Soba ohne Käse und auch ohne Ei.

Das ist so was was ich unbedingt hier mal nach machen werde. Die Kombination ist einfach der Killer!

Kirschblüte und sonstige Eindrücke

Ein weiteres Highlight, gerade in Tokio, ist allgemein bekannt. Die Kirschblüte. Wir waren leider ein paar Tage zu spät dran und die Blüten vom Regen schon ausgedünnt. Trotzdem ein Spektakel wo in Parks und auf Grünflächen tausende Japaner zum Verzehr der verschiedensten Nahrungsmittel zusammentreffen und Wiesen nachhaltig schädigen. Mehr Infos habe ich dazu leider nicht da Infos zu Kirschen und deren Blüte den Bereich des Eisbechers selten überschreiten.

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Abseits großer Straßen

Auch hier findet man ab und an eine kleine Straße mit noch kleineren und engeren Ramen-Restaurants. Die andere Seite von Tokio.

Ein Koch nach dem großen Ansturm allein in der Schauküche.

Ein Koch nach dem großen Ansturm allein in der Schauküche.

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Das ist die schönste Straße in Japan. Sie liegt in Kyoto.

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So viel zum ersten Teil. In ein paar Tagen geht es dann weiter mit Teil Zwei. Sushi, Sashimi, Wahl, Pferd, Luchboxen und weiterem Kram. Außerdem noch Natur. Also mal was ohne Hochhäuser 😉

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