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Stuttgarter Weinfest, bei mancher Speise und den Preisen echt zum weinen

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Bei dieser Hitze sein Gemüt mit einem oder zwei Litern feinstem Weißwein aus der Region zu kühlen, dagegen ist ja nichts einzuwenden. Wenn dann in Faustreichweite alt-68er mit Stuttgart 21 Button am Schunkeln sind, die Probleme der ach so wertvollen Bäumen im Park im Wein ersoffen sind, dann ist das ja noch annehmbar. Auch die gesalzenen 19,50 € für eine schön kalte Flasche trockenen Riesling lasse ich mir noch gefallen. Hauptsache man hat keinen Hunger…

… denn dann kann man sich auf etwas gefasst machen meine Freunde der Nacht und der Dämmerung. 3,80 € für ~ 250 g geschmacklose, lauwarme, der Fertigpackung entsprungenen „Käsespätzle“, wenn man die überhaupt so schimpfen darf, sind da nur der Anfang des Grauens. Kartoffelsalat aus dem Eimer gehört gerade in hiesigen Gefilden zu den Tabus wie ich finde. Offensichtlich aus einer Bürger-Maultaschenpackung gepellte und angebratene Maultaschen, seltsam winzige Portionen Schupfnudeln mit Sauerkraut oder die immer gegenwärtige Rote Wurst machen mir auch nicht gerade den Mund wässrig. Dazu noch alles unverschämt teuer und proppenvoll.

Merke: Das nächste mal, also nächstes Jahr, entweder vorher was gescheites im Restaurant essen gehen, in Ruhe ohne Stress, oder einfach schon raketenvoll diese Festivität des Weingenusses aufsuchen. So macht das auf jeden Fall keinen Spaß.

Bild © by Tim

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