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schwäbische Fleischküchle in kräftiger Biersauce

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Ursprünglich bin ich über das Rezept von den in Bier gegarten Bratwürsten drauf gekommen auch mal wieder Bier zum Kochen zu nutzen. Wenn am Abend 5 Liter des leckeren Gerstensaftes ohne Gastrospasmus verbleiben können, so kann eine Sauce aus Bier ja nur noch besser sein! Ab und an, also selten, nutze ich auch Bier zum Kochen, irgendwie aber nicht so oft wie es dem leckeren Gebräu eigentlich gerecht würde. Da heute Tag des Bieres ist muss der Artikel jetzt einfach sein!

Hatte von Samstag Abend, an dem ich ausnahmsweise mal den geschundenen Körper zur Regeneration zwang, noch ein zwei Tropfen Bier über  dachte das kannst doch gut für ne Sauce mit Champignons nutzten. Fleischküchle, also die schwäbischen Frikadellen, sollte es eh geben. Die Idee hab ich irgendwie beim Kochschwabe aufgeschnappt. Die Karotten für Gelberübengemüse waren auch schon gekauft.

Und was soll ich sagen. Erfolg auf ganzer Linie. Die Sauce war der Hammer, die Fleischküchle schön saftig und beim Karottengemüse kann man sowieso nix falsch machen.

Zutaten

  • Hackfleisch
  • altes Brötchen
  • Eier
  • Zwiebeln, Knoblauch
  • Karotten, Kartoffeln
  • Champignons
  • Bier, Fleischbrühe -/Fond
  • passierte Tomaten
  • Senf
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Stärke

Rezept

1. Ofen auf ca. 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.Hackfleisch mit fein gehackter Zwiebel, etwas aufgeweichtem Brötchen, Ei, Senf  vermengen sowie mit Salz und Pfeffer würzen. Ich hab am Ende auch noch etwas Muskatnuss hinein gerieben.

2. Klein gehackte Zwiebel mit etwas Öl in einem Topf goldgelb dünsten. Mit etwas Fleischbrühe ablöschen. Ca. so viel das die Karotten und Kartoffeln im Topf ca. 3/4 bedeckt sind.

Nun Karotten schälen, zerkleinern und in den Topf geben. Am Ende auch noch 1 bis 3 Kartoffeln (mehlige) dazu geben. Deckel drauf und nebenher langsam weich garen.

3. Nun aus der Hackfleisch-Masse Fleischküchle formen. Mit etwas Öl in eine Pfanne geben. Wenn diese braten etwas klein gehackte Zwiebel, Champignons in Scheiben und angedrückten Knoblauch geben. Alles mit dünsten. Wenn die Fleischküchle auf beiden Seiten braun sind mit Bier ablöschen. Hab bei mir ca. ein großes Glas genommen. Ebenso etwas passierte Tomate und ebenso Fleischbrühe zugeben. Auch etwas Pfeffer sollte jetzt rein.

Ab in den Ofen für ca. 20 Minuten.

4. Nach ca. 20 Minuten sollten die Karotten und Kartoffeln auch gut sein. Alles schön zerstampfen. Mit Salz und Pfeffer sowie Muskat abschmecken. Stückchen Butter rein.

5. Pfanne aus dem Backofen nehmen. Fleischküchle auf Alufolie oder einen Teller geben. Sauce binden (mit Stärke o.Ä.). Abschmecken. Auch hier kann man noch etwas Butter hinzugeben wenn man mag.

Fertig sind die Fleischküchle in Kräftiger Biersauce mit Gelberübengemüse. Eines meiner Leibgerichte… Prost

Vor ein paar Tagen habe ich schon Würste in Schwarzbiersauce gemacht. Wie gesagt bin ich darauf gekommen als ich das von den in Bier gegarten Würsten las. Hab dazu in einer Backform zuallererst Selleriewürfel, Karottenscheiben, Zwiebelringe und Knoblauchzehen mit den eingeschnittenen Würsten bei ca. 200°C Ober-/Unterhitze geröstet. Alles vorher etwas mit Zucker bestäubt. Dann nach ca. 10 Minuten mit Schwarzbier und etwas Tomatensauce aufgegossen und für ca. eine Stunde weiter geschmort. Wie oben erwähnt dann am Ende binden. Dazu gab es Kartoffelpüree und Rotkohl. Das war auch sehr lecker!

Rostbratwurst und grobe Bauernbratwurst in Schwarzbier geschmort. Oberlecker!

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