Heute brauchts mal ordentlich Fleisch! Darum (und weil sowieso nichts dagegen spricht medium-rare gegartes Fleisch en masse zu verspeisen, von mir aus auch täglich) habe ich mir mal ein ordentliches T-Bone-Steak gegönnt. Zwar kein solcher Brocken wie er in der USA üblich ist aber, mit seinen knapp 500 Gramm, hoffentlich genug sättigend.

Nun, wo ich auf das Erreichen der Zimmertemperatur meines neuen Freundes warte, durchlebe ich schon jegliche Enttäuschung, oder auch jeden Erfolg, der mir beim finalen Anschnitt dieses göttlichen Fleischstückes blüht. Werde ich mir es verzeihen können wenn ich es versaue? Pro Seite ca. 2 Minuten in heißem Butterschmalz, dann kurz Ruhen und danach nochmal für 5-6 Minuten in den Ofen bei ca. 80 bis 90 Grad. Das muss einfach klappen, verdammt. Auch wegen der 15,90 € für das geniale Teil.

Zutaten

  • gut abgehangenes T-Bone-Steak
  • Salz, Pfeffer
  • Butterschmalz

für die Kräuterbutter

  • Butter
  • krause Petersilie
  • Knoblauch
  • Meersalz oder Fleur de Sel
  • Pfeffer

da brat mir einer doch ein…

1. Butter weich werden lassen. Kräuter fein hacken. Pfeffer zerstoßen. Knoblauch sehr fein hacken, mit Fleur de Sel oder anderem Salz salzen und alles mit einer Gabel gut durchmischen. Danach mit Frischhaltefolie zu einer Rolle formen, kalt stellen.

2. Dem T-Bone-Steak ermöglichen sich der Raumtemperatur vorsichtig anzunähern. Salzen und Pfeffern.

In einer gescheiten Pfanne sehr scharf in etwas Butterschmalz anbraten. Pro Seite je nach Dicke die Dauer selber einschätzen.

Nachtrag: Dabei ist zu beachten das ein T-Bone-Steak aus zwei verschiedenen Fleischsorten, je nach dem auf welcher Seite des T-förmigen Knochens befindlich, besteht. Die Roastbeef-Seite braucht hier etwas länger Hitze als die Filet-Seite. Darum wird unter die Filet-Seite nach gewisser Zeit (gewünschter Garpunkt) eine Kartoffelscheibe oder auch ein Löffel gelegt um das Weitergaren zu verhindern. Man kann das T-Bone-Steak auch mit der Filet-Seite an den Pfannenrand schieben da dort die Temperatur etwas niedriger ist. Dies hat den Selben Effekt wobei hier bei wärme speichernden Pfannen (Guss oder Schmiedeeisern) noch mit einer gewissen Nachgardauer gerechnet werden sollte.

Auf dem Bild: gescheite Pfanne, T-Bone-Steak

Ich werde das Teil mit seinen knapp 500 g pro Seite ca 2 Minuten brutzeln lassen. Danach in den Ofen bei ca. 80 Grad für 5 bis 6 Minuten. (Im Nachhinein genau die richtige Zeitdauer, Fleisch war perfekt!)

3. Fleisch mit der Kräuterbutter und Brot essen. Keine Soße oder ähnlicher Schmarrn. Kräuterbutter ist das Maximale, kann auch weggelassen werden…

Auf dich Jesus!

Kräuterbutter, salzige Kräuterbutter, salzige Kräuterbutter mit Knoblauch

Beilage Brot, finde ich bei gutem Fleisch eigentlich ausreichend

Die Garstufe perfekt getroffen. Super rosa, durchgehend saftig, einfach genial!

 

 

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Arthurs Tochter
13 Jahre zuvor

Das ist doch perfekt gelungen!
Ein solch schönes Stück lege ich mir auch gerne vor dem Braten mal ´n Stündchen bei 50° C zum Aufwärmen in den Ofen, das tut dem Fleisch unglaublich gut!

Tom
Tom
13 Jahre zuvor

Ja, in der Tat war das ein perfekter wenn auch teurer Gaumenschmaus 🙂 Habe auch noch eine kleine Ergänzung zu den verschiedenen Garzeiten der am T-Bone befindlichen Fleischarten hinzugefügt.

Im Ofen aufwärmen ist sicher toll, hier in der WG-Küche so aber nicht machbar. Der Ofen kennt genau zwei Stufen, an (ca. 150-180°C) und aus (Zimmertemperatur -> Winter -2 bis 10°C und Sommer 25 – 31°C) 😉

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