Freitag vor zwei Wochen war wieder der Pferdemetzger Beerwart am Wilhelmsplatz in Stuttgart anwesend. Neben der üblichen und überaus leckeren Pferde-Salsiccia, Rostbraten, diverser Wurstsorten und Pferde-Fleischsalat in der Auslage, haben wir uns für Pferdefilet, welches m.M.n. mit 22,50 € pro Kilo sehr günstig ausfiel, entschieden.
Das erbauende Gefühl mit der prall gefüllten Pferdemetzger-Tüte durch die volle Stuttgarter-Innenstadt zu schlendern war hierbei sogar völlig kostenlos. Win-Win sage ich da nur (der Pferdefreund wohl er Wein-Wein).
Angesagt war also 1,2 KG gut abgehangenes Pferdefilet für 4 Personen. Mein Mitbewohner hat dazu Gröstel-ähnliche Kartoffelpuffer aus rohen Kartoffeln gebacken. Die selbst gemachte Kräuterbutter war dazu auch sehr vorzüglich.
Gartechnisch haben wir uns, der Maillard-Reaktion zuliebe, für eine Kombination aus scharfem Anbraten in der Gusseisernen Pfanne und dem Garziehen im Ofen entschieden. Da unser Gasofen ein ungenaues blödes Schwein ist kann ich hier leider keine genaue Temperatur angeben. Einfache Druckprobe muss daher reichen. Gedauert hat der Brocken ca. 35 – 40 Minuten um diese schöne Farbe anzunehmen. Salz und Pfeffer muss ich ja wohl hoffentlich nicht extra erwähnen.
Röstaromen bilden die Basis des Fleischgenusses
Schön rosa der Gaul
Die Gröstl (eigentlich ja eher Kartoffelpuffer) meines Mitbewohners, Rezept müsste ich erfragen…
Zur Zubereitung empfehle ich Musik von Jacques Palminger
[…] 2 Pferde früher, beim ollen Pferdemetzger, erstand ich ja etwas Fenchel-Pferde-Salsiccia, welche ich am selben Tag […]