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Schniposa – Schnitzel, Pommes, Salat

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Gibt ja tatsächlich noch Leute denen dieser Begriff nichts sagt. Jetzt werden vielleicht einige denken oder sagen „Ah, schon wieder dieser Assi-gastrophil mit seinem ans Lumpenprekariat angelehnten seltsamen Zeug“, aber hey, wenns mir schmeckt ess ich sowas gerne. Muss ja auch nicht jeden Tag Haute cuisine sein.

Im Normalfall kauft man ein schönes Kalbsschnitzel, muss auch nicht groß sein, klopft es mit Bedacht und Beharrlichkeit auf ca. 4 – 5 mm Dicke, wendet es in Mehl, Ei und anschließend guten Semmelbröseln um es sogleich in sehr heißem Butterschmalz goldgelb auszubacken. Dazu dann wunderbare Pommes und ein leckerer Salat.

Bei mir war das Schnitzel aber aus Schwein. Kalbsschnitzel führen die Freaks im Rewe am Marienplatz wohl nicht. Habe kürzlich aber auch gehört das die Wiener eigentlich sowieso lieber Schnitzel aus Schweinefleisch essen. Inwiefern das stimmt weiß ich nicht. Da meine Fritteuse kaputt gegangen ist gab es eben Pommes aus dem Backofen. Dazu habe ich mal den Ketchup von „Curry Queen“ versucht. War jetzt nicht schlecht aber auch nicht unglaublich toll. Hat immerhin um die 2,50€ gekostet wenn ich mich recht erinnere.

Ich gebs zu, hab die Schnitzel nicht soo dünn geklopft. Musste aber schnell kochen, zwei davon essen, da ich danach mit dem Fahrrad fahren war. Glaub man nennt das auch Sport?

Außerdem gab es Salat. Ja, eines der Essen wo Salat meiner Meinung nach wirklich gut passt. Aber keinen labbrigen Blattsalat mit dem Vitamingehalt einer alten Klorolle, nein, Ackersalat und Tomaten. So schmeckt das!

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