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Schniposa – Schnitzel, Pommes, Salat

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Gibt ja tatsächlich noch Leute denen dieser Begriff nichts sagt. Jetzt werden vielleicht einige denken oder sagen „Ah, schon wieder dieser Assi-gastrophil mit seinem ans Lumpenprekariat angelehnten seltsamen Zeug“, aber hey, wenns mir schmeckt ess ich sowas gerne. Muss ja auch nicht jeden Tag Haute cuisine sein.

Im Normalfall kauft man ein schönes Kalbsschnitzel, muss auch nicht groß sein, klopft es mit Bedacht und Beharrlichkeit auf ca. 4 – 5 mm Dicke, wendet es in Mehl, Ei und anschließend guten Semmelbröseln um es sogleich in sehr heißem Butterschmalz goldgelb auszubacken. Dazu dann wunderbare Pommes und ein leckerer Salat.

Bei mir war das Schnitzel aber aus Schwein. Kalbsschnitzel führen die Freaks im Rewe am Marienplatz wohl nicht. Habe kürzlich aber auch gehört das die Wiener eigentlich sowieso lieber Schnitzel aus Schweinefleisch essen. Inwiefern das stimmt weiß ich nicht. Da meine Fritteuse kaputt gegangen ist gab es eben Pommes aus dem Backofen. Dazu habe ich mal den Ketchup von „Curry Queen“ versucht. War jetzt nicht schlecht aber auch nicht unglaublich toll. Hat immerhin um die 2,50€ gekostet wenn ich mich recht erinnere.

Ich gebs zu, hab die Schnitzel nicht soo dünn geklopft. Musste aber schnell kochen, zwei davon essen, da ich danach mit dem Fahrrad fahren war. Glaub man nennt das auch Sport?

Außerdem gab es Salat. Ja, eines der Essen wo Salat meiner Meinung nach wirklich gut passt. Aber keinen labbrigen Blattsalat mit dem Vitamingehalt einer alten Klorolle, nein, Ackersalat und Tomaten. So schmeckt das!

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9 Antworten zu “Schniposa – Schnitzel, Pommes, Salat”

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  1. Superlecker! Viel sagen kann ich dazu nicht – mir läuft das Wasser im Mund zusammen 🙂

  2. asmat sagt:

    Ah, schon wieder dieser Assi-gastrophil mit seinem ans Lumpenprekariat angelehnten seltsamen Zeug!

    scnr

  3. bento_bo sagt:

    Hi 🙂
    nee, guter post. Das ist wirklich eine einfache und gelungene Komposition! Schniposa is mir dat (als rheinischer Jong) durchaus jeläufig. Mich treibt immer die Zitronenspalte auf Schnitzeln um. Ich mag das plus an Säure auch supergern. Doch ich denke, der Grund für die unvermeidliche Spalte ist eher fies – um das oft sevierte PSE Schweinefleisch (auch als Stressfleisch bekannt) zu maskieren. Doch ich bin mir sicher, dass Dein verwendetes Fleisch von einem ungestressten Schweinlein stammte 😉
    Lg, bento_bo

  4. Tom sagt:

    Ja, die Zitrone passt einfach ungemein gut zu paniertem Zeug. Auch zu Fisch, Kotelette usw. Einfach super! Was genau es genau damit auf sich hat weiß ich auch nicht. Vielleicht sollte es früher, als das Fleisch schon etwas länger lag und es keinen Kühlschrank gab, den Hautgout überdecken. Ähnlich wie Chili in Indien oder so. Auf jeden Fall passt es geschmacklich super 🙂 Und meine Schnitzel waren super entspannt 😉

    Gruß Tom

  5. Tom sagt:

    Oh, hab die anderen Comments ja ganz übersehen…

    @Dinkelhexe
    Ja, manchmal müssen es keine vielen Worte sein 😉

    @asmat
    Warts ab, es folgen noch sehr viele Assi-Beiträge für eure Prekariats-Kochbücher 😉

  6. schfif sagt:

    (Neo)-Wiener hier, das mit dem Schweinsschnitzel in Wien kommt IMO daher, dass es hier viele eher günstigere Schnitzellokale/Lokalketten gibt, und die natürlich kein Kalbsschnitzel für 10€ verkaufen können.

  7. Tom sagt:

    Das wäre natürlich ein guter Grund. Ist hier in vielen Restaurants ja nicht viel anders. Ein gescheites Wiener Schnitzel kostet dann eben auch 18 bis 20€…

  8. Gourmandise sagt:

    Ich verstehe nicht, was an einem Schnitzel mit Pommes und Salat ‚assig‘ sein soll,
    noch viel weniger verstehe ich allerdings,
    warum es das bei uns so lange nicht gab.
    Wenn ich Deine Fotos sehe, wird sich das aber wohl baldmöglichst ändern.
    Gourmandise

  9. Tom sagt:

    Daran ist nichts „Assi“ in dem Sinne. Das habe ich nur angeführt weil auf den ganzen Foodblogs immer die krassesten Gerichte vorgestellt werden. Das hier muss es aber eben auch mal geben 😉 Als hau rein Gourmandise 😉

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