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Salade de Cheval

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Donnerstag, 25. Januar 2018

Guten Morgen/Mittag oder Abend allerseits! Je nach dem aus welchem Drittweltland ihr euch auf meine Seite gewagt habt. Es ist jetzt schon etwas länger her das ich hier etwas schrob da jedes Gericht, was man bzw ich, euer ehrenwerter Protagonist, in Agonie und bis zum Rande der gastrophilen Erschöpfung so in seinen erbärmlichen Körper hinein schaufelt, es auch nicht wert ist als Datenfragmente sein binäres Dasein in eurem Browser-Cache zu fristen. Da mir aber auch schon zu Ohren gekommen ist, dass es eigentlich gar nicht so schlecht wäre wenn hier nichts mehr kommt, weil ja eh alles im World-Widen-Internetz schon vorhanden ist und gesagt wäre, ich eh auch mal wieder über den Schwaben völlig fremde Themen wie Saucenphobie, die Kartoffelsalatgrenze und andere kulinarische Unzulänglichkeiten schimpfen und echauffieren möchte, hab ich mich schlussendlich dazu entschlossen weiter zu machen!

Wie oft und in welcher Regelmäßigkeit ich das schaffe steht noch in den Sternen aber hey, at least i tried!

Um den Einstig für die ganzen Vegetarier, Veganer und Frutarier zu erleichtern starte ich hier mal gemütlich mit einem kleinen gehackten Salat vom Pferd. Gekrönt von etwas rohem Eigelb und geil angemacht von etwas grobem Schwarzen, also Pfeffer – kein Nafri, sowie Natriumchlorid. Das einzige Manko ist hier die in jedem gescheiten Gericht obligatorische Mayonnaise aber darüber will ich mal milde hinweg sehen.

Es gibt also

Tartar vom Pferd

Das Rezept kannte ich so noch nicht. Tartar war in meinem Verständnis immer auch mit Kapern, Cornichons, etwas Senf und evtl noch Sardellenfilets angemacht, dieses hier kommt von meiner besseren Hälfte und beinhaltet nur Salz, Pfeffer, Petersilie (eigentlich Schnittlauch) und das Ei oben drauf. Auch neu (zumindest für meiner einer) war, dass man das frische und am besten selbst  gehackte und gewürzte Fleisch, noch ganz kurz in die sehr heiße Pfanne kloppt. Und wenn ich eines mag dann kloppen!

Pferdetartar mit rohem Eigelb on top

Wirklich sagenhaft gut wars! Auch die lauwarme Außenseite, hat wirklich was. Wird unbedingt wieder gemacht. Salat vom Pferd, hat schon seinen wert…

Props gehen außerdem raus an den Pferdemetzger Beerwart für das grandiose Pferdefilet!

Für Fehler und den restlichen Mist mag ich mich schon mal dezent entschuldigen – bin etwas aus der Übung 😉

 

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lost and found (Part 1)

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Mittwoch, 13. September 2017

Gerade beim Durchstöbern meines Datengrabes ein paar mal Schmunzeln müssen. Hoffe die Fotos waren hier noch nicht da gewesen – wenn dem so sein sollte ist es aber eh egal da es wohl Jahrtausende her sein muss 😉

Happy Hour – Rote Wurst + Vodka

Schuhkarre – Stuttgart Königstraße

Männerfrühstück – Pommes Rot-Weiß und Kaffee

Wolle Tee? Schwarztee eventuell?

die feine Art…

ACAP aufm Klo

Heil!?

Venen Walker WFT, danke Selgros

Kaffee? K, LOL

Keine Ahnung was da los war

Lonesome Eisbecher Guy

Part 2 kommt dann, sind doch ne ganze Menge Fotos über die Zeit entstanden…

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My Schwaben-Heart Beats Like A Muttergef***te Base-Drum…

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Mittwoch, 30. August 2017

So oder so ähnlich muss es gewesen sein als der atemberaubende Puls von 265 sowie die selbe Größe, diesmal aber als Messwert der Geschwindigkeit in km/h, mich über die feuchte Landstraße zum Discounter meines leicht zu gewinnenden Vertrauens getrieben hatte. Nach kurzem Einparkmanöver in 17 Zügen, 5 filterlosen Zigaretten in unmittelbarer Nähe mehrerer Kleinkinder und 3 Coca Cola ging es auch schon los mit dem Schwabenshopping. Zwei frisch gerollte und herrlich faltige Mauldäschle, einer unglaublich alten Oma gleichend, feinstes Schweinefilet, genauer eine Hälfte selbigens, Rotkraut in Rohform, Knödelteig, Schweinesteak, Pilze und der ganze restliche Mist den ich vor lauter Hunger jetzt nicht mehr bereit bin hier aufzuzählen!

 

Alles in Allem eignet sich ein Schwabenpfännle super einem den Abend mit Geschirrspülen zu verderben denn man braucht einfach jeden verdammten Topf und jede beschissene Pfanne im Haushalt mindestens zwei mal! Dazu noch 23 Löffel, 8 Tassen, 12 Messer, 3 Schneidebretter (Holz), 1 Schneidebrett (Technopolymer), 6 flache sowie 3 tiefe Teller, 2 Schüsseln, Reibe, Sparschäler, 2 Gabeln, Radiomusik sowie viel Alkohol. Anders hält man diese Tortur der Kategorie „Kochen“ auch echt nicht aus. Ach, und nicht zu vergessen die beschissene schmiedeeiserne Deko-Pfanne wo man die ganzen Einzelkomponenten dann noch brav arrangiert, soweit das mit einem Puls von 200 überhaupt noch möglich sein sollte.

Schwabenpfännle nach 4,9 Stunden Zubereitungszeit

Gegessen ist der Mist am Ende dann in 2 Minuten. Sofern man da am Ende überhaupt noch Hunger hat nach dem ganzen Stress, Spülen und Alkohol.

In diesem Sinne – bin wieder zurück in der Food-Blog-Welt von heute und trage meinen kleinen perfiden Teil zur totalen Rückverdummung bei. Auf das 1000 jährige gastrophile Foodreich!

 

Gib deinen Senf dazu

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