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Spiegelei, Spinat und Kartoffeln

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Ab und an darf es auch mal einigermaßen bodenständig sein. Nein – ab und an muss es sogar mal gescheit bodenständig sein! Ständig diese schwulen Schäumchen, Emulsionen von was-weiß-ich-was, 79,8 Tage sous vide gegartem Milchlamm-Bäckchen, zu Tode gekuschelt und post mortem mit Bier massiert. Ne, ab und an muss es doch auch mal etwas geben das man schmatzend und ohne abgespreizten Finger genießen kann. Was ordinäres. Für’n Bauch und die Seele.

Bei mir muss das dann ordentlich stopfen. Schön billig, gerne auch mit Fertiggericht-Anteil. Klar, da kommen jetzt sicher wieder Leute an die ihren Fleischkäse selber machen – aber hey – haben die nix zu schaffen? Nach der Arbeit hab ich bei Weitem nicht immer Lust alles von der Pike auf frisch zuzubereiten. Ab und an gibts dann eben einfach mal was aus der Packung. Auch wenn es vielleicht nicht toll und biologisch over the top ist…

Dazu gehört eben der Fleischkäse. Schön vergraben unter einem Haufen karamelisierter und angerösteter Zwiebelringe, welche wiederum von einem Spiegelei bedeckt sind. Wer mag kann dazu noch eine leckere Bratensauce servieren.

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Die Kartoffeln vorher noch in frischer Petersilie geschwenkt, alles neben einem Meer aus dickflüssigem Rahmspinat. Jaja, auch hier hat der fiese Prekarier keinen handgepflückten Bio-Blattspinat aus der Region verwendet. Asche über mein Haupt, Pompeji Style! 😀

 

 

 

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