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Chicken tikka masala (mit Kichererbsen)

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Heute quält mich es schon den ganzen lieben langen Tag. Die Lust auf ein Curry! Schön tomatig-sahnig. Mit saftigem Hähnchenfleisch und Kichererbsen. Zwar ist dieses Curry eher eine Erfindung aus Großbritannien, für mich ist es aber trotzdem eines meiner Lieblingscurrys. Auch weil die Zubereitung so einfach ist, man nicht großartig daneben stehen muss und alles auch in gigantischen Mengen vorkochen kann.

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Sodenn will ich hier mal „mein“ Chicken tikka masala vorstellen. „Mein“ weil ich es wie immer etwas abgeändert habe. Quasi die Version für Arbeitnehmer. Arbeitnehmer mit großem Hunger. So großen Hunger, dass das grillen des Fleisches im Ofen einer Folter gleich kommen würde. Mit dem richtigen Küchenwerkzeug geht es so dermaßen flott, ich konnte gerade mal 6 Kippen rauchen!

Zutaten

  • 2 Zwiebeln (hatte nur rote da)
  • 6 Knoblauchzehen
  • großes Stück Ingwer (ca. 4 cm lang)
  • 2 Dosen Tomaten
  • ca. 400 g Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke zerteilt
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 3 große rote Chilischoten
  • Salz, Cumin, Kurkuma, gemahlener Koriander, dunkle Senfsamen, Garam Masala, Chilipulver oder Cayennepfeffer
  • Joghurt, Milch
  • Öl oder Ghee
  • (weil ich es scharf mag hab ich noch ca. 50 ml Chilipüree)

Und so gehts…

1. In einem Mixer den Knoblauch, Ingwer sowie die Zwiebeln pürieren. Hier kann man einen Schuss Wasser dazu tun wenn es sich schlecht mixen lässt.

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In einem großen Topf wird jetzt Öl oder Ghee erhitzt. Da kommt dann ca. 1 TL dunkle Senfsamen rein. Aufpassen das nix anbrennt! Die fangen gleich an zu knistern. Ist das der Fall kommt der Zwiebel-Ingwer-Knoblauch-Püree dazu. Jetzt braten wir das ca. 10 bis 15 Minuten unter ständigem rühren an. Am Ende kommt noch 2 El Cumin, 2 El gemahlenen Koriander sowie 1 El Garam Masala dazu. Auch kurz mit anschwitzen.

2. Jetzt wird mit den beiden Dosen Tomaten abgelöscht. Die drei großen Chilischoten werden entkernt und ebenfalls im Mixer zerkleinert. Dazu geben. Ordentlich salzen. Ich hab hier noch ca. 1 El Chilipulver zugegeben sowie ca. 50 ml Chilisauce aus dem Asialaden.

3. Das kocht jetzt für ca. 30 bis 45 Minuten ein. Am Ende kommt das zerkleinerte Hähnchenflesich dazu. Noch mal mit Cumin, Koriander und Garam Masala nachwürzen. Ggf salzen. Kichererbsen rein. Deckel drauf und bei kleiner Hitzne noch mal 10 bis 15 Minuten auf dem Herd lassen.

4. Ca. 4-5 El Joghurt und einen Schuss Milch verrühren und vorsichtig unter das Curry gaben.

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Das Curry habe ich intuitiv zum rechten Moment vom Feuer genommen denn das Fleisch war so sagenhaft saftig. Einfach unglaublich! Lässt man das eher magere Filet nämlich zu lange auf dem Herd kann es auch leicht etwas trocken werden. Hier kann man natürlich auch auf fetteres Fleisch ausweichen. Kein Problem. Die Garzeiten verändern sich dann aber dementsprechend.

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Wat war das lecker! Hab am Ende noch etwas Habanero-Sauce drüber geträufelt und hatte meinen Spaß. Die Sauce ist so köstlich – einfach sagenhaft! Hier passt auch super ein frisches Knoblauch-Naan-Brot. Ein Rezept dazu findet ihr hier. Am Ende werden eigentlich noch Mandeln drüber gestreut. Diese hätte ich sogar im Haus gehabt. Der Hunger, die Fotografiererei und die enorme Vorfreude haben mein Gehirn aber dermaßen vernebelt das es eben keine Mandeln gab.

Chicken-Tikka-Masala-Without Mandeln happens. The fuuuuck

 

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6 Antworten zu “Chicken tikka masala (mit Kichererbsen)”

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  1. Susanne Fischer sagt:

    Sollte davon was übrigbleiben ( was ich mir kaum vorstellen kann… 😉 )
    Einfach in aufgeschnittenes Fladenbrot füllen und noch mal kurz in den Backofen! 🙂

  2. Tom sagt:

    Hui, das hört sich auch gut an 😮

    Es ist noch etwas über, allerdings nur von der Sauce. Hab gestern u.A. auch Mungobohnenkeime gekauft, sowie einige verschiedene chinesische Nudeln. Heute wollte ich etwas von der Currysauce zu den gekochten Nudeln geben nachdem ich etwas Paprika, Zwiebeln, Knofi und Sprossen angebraten habe. Stelle ich mir auch lecker vor.

    Das mit dem Fladenbrot ist sicher auch super lecker. Teste ich nächstes mal den „indischen Döner“ 😀 Aber ohne Fladenbrot wird das eh nix 😉

    Gruß Tom

  3. Artur sagt:

    Das mit dem Fladenbrot hört sich gut an. Ich esse ja auch gerne Currygerichte. Im Fladenbrot hab ich es noch nie genossen.

  4. Tom sagt:

    Ja, Fladenbrot, gerade Naan, was ja in die ähnliche Richtung geht, passt da sicherlich super gut dazu 😀

  5. Jens sagt:

    Das klingt mega lecker. Traue mich nur nicht so ganz ran weil meine so gar nicht auf Curry-Gerichte steht und dann ist der Enthusiasmus beim ausprobieren hiermit auch nicht so gross. Da muss ich wohl abwarten, bis sich die Chance von alleine bietet und dann muss ich sie beim Schopfe greifen.
    Für mich wäre das sicher zum reinsetzen 🙂

    Gruss,
    Jens

  6. Tom sagt:

    Was heißt konkret „nicht auf Curry-Gerichte steht“? Da gibts ja dermaßen viele unterschiedliche. Dieses ist z.B. ein eher milderes wie ich finde. Kommt ja auch eher aus England als aus Indien. Von der Schärfe und dem Curry-Geschmack wäre das ja vielleicht sogar was für deine Holde 😉

    Gruß Tom

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