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Hähnchen-Curry mit Joghurt

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Heute sollte es Curry geben. Die Hühnerbrust war schon im Korb, besser als am Körper dachte ich. Dachte ich köchel mir heute mal ein Curry aus Dingen die im Hause sind. Muss ja nicht jeden Tag für 15 Euros Zeug gekauft werden. An der Kasse war ich erfreut. Die Hühnerbrust und etwas Paprikalyoner kosteten gerade mal 2,14€. Gut gemacht.

Zuhause angekommen gings dann rund. Was war im Kühlschrank? Große Erwartung, größere Ernüchterung. Natürlich nichts was mit einem Curry kombinierbar wäre. Außer Joghurt. Von den Gewürzen her passt alles, da hab ich einen guten Vorrat. Der Indische Großmarkt ist ja auch gleich ums Eck.

Aus Kreuzkümmel, gemahlenem Koriander, Bockshornklee, Chilipulver, schwarzem Pfeffer, Salz, Knoblauch und Zwiebeln schnell eine Currypaste gebastelt. Wobei das schon ganz schön anstrengend war. Besonders die ollen Zwiebeln im Mörser zu zerkleinern. Ich korrigiere mich. Versuchen diese zu zerkleinern 😉 Ist mir nicht so geglückt, wie man auch beim Endprodukt leicht sieht. Das Ganze wird in Ghee langsam angebraten. Ein in mundgerechte Stücke gestückeltes Huhn kommt dazu. Nach einer Weile dann etwas Hühnerbrühe. Jetzt darf das Ganze bei geringer Hitze und mit Deckel ca. 15 bis 20 Minuten köcheln. Am Ende dann noch 2-3 EL Joghurt dazu. Fertig.

Irgendwie sieht die Sauce auf dem Foto flockig aus. Denke das kommt vielleicht davon das ich die Zwiebeln nicht püriert habe sondern versuchte die Zwiebeln mit dem Mörser klein zu bekommen.

Geschmeckt hat es auf jeden Fall super. Das Federvieh war auch total zart. Hell Yeah!

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7 Antworten zu “Hähnchen-Curry mit Joghurt”

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  1. barbara sagt:

    im mörser artet das zur sträflingsarbeit aus.
    das rezept aus meinem indienkochbuch schlägt eine paste aus knofi und ingwer vor, das shreddere ich in größerer menge mit dem zauberstab, streiche eine schicht auf irgendwas flaches, friere es im tiefkühler an und schneide stücken. die friere ich dann zur gänze und werfe sie in einen tk-beutel. so habe ich das immer zur hand. und die zwiebel schneide ich schlicht in winzige würfelchen. ich glaube, daß der jogurt geflockt hat.
    lieber kokosmilch, oder in gottesnamen -pulver schmeckt besser und da wird nix grisselig.

  2. Tom sagt:

    Naja, am Geschmack ändert das geflockte ja nichts. Hätte es wohl einfach nicht mehr so arg kochen lassen sollen.

    Kokosmilch im indischen Curry? Dachte das wird nur in Thailand verwendet. Da muss ich mal in diversen indischen Kochbüchern nachschlagen. Aber das war wie gesagt ja Resteverwertung ;P

    Pulver? Was für ein Pulver meinst du? Saucenbinder?

  3. barbara sagt:

    du zweifelst zu recht, authentisch ist kokos in diesem fall nicht.
    in meinem kochbuch kommt tatsächlich auch yogurt an die curries,
    diese werden dann noch 20 minuten geköchelt.
    mit kokos werden eher die gemüsecurries zubereitet, zumindest machen meine srilankischen nachbarn das so und diese küche ist ja relativ ähnlich.
    also, mit saucenbinder arbeite ich nicht. es gibt kokospulver in tütchen,wenn man nur wenig benötigt, braucht man nicht jedesmal ein tetrapack zu öffnen. das zeug hat schrecklich viel kalorien.
    wobei das ja für dich keine rolle spielt…

  4. Tom sagt:

    Ja, dachte ich es mir. Die indischen Currys sind ja eher mit Brühe und ggf. Essig, Tomaten usw. Das mit den Kokosflocken hört sich aber interessant an. Oft ist eine ganze Dose ja echt zu viel.

    Ach und wegen der Kalorien, ja, das kümmert mich wenig 😀

  5. barbara sagt:

    NEIN schatzi, nicht die flocken aus dem supermarkt.
    echtes feines weißes pulver aus dem asiamarkt.

  6. Tom sagt:

    Jetzt verstehe ich’s. Hab noch mal in google gesucht, das andere Zeug ist ja eher zum Backen 😛

  7. barbara sagt:

    na endlich.

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