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Harry, bereit schon mal die scharfen Hackbällchen vor…

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so und nicht anders, meine Freunde, erklang heute meine sonore innere Engelsstimme. Da ich vor lauter Verwirrung nur Hackfleisch im Supermarkt gekauft habe und diesen dann ohne jegliche andere Produkte verließ, musste ich arg improvisieren.

Da es hier glaube ich nur 7 oder 8 Hackbällchen Rezepte gibt, der Winter vor der kleinen schmutzigen Türe mit einem kleinen Herzinfarkt wartet, morgen Freitag ist und ich mich ohne Bier beschäftigen muss, hier mal wieder ein neues Rezept. Ganz wenige Zutaten. Aber trotzdem lecker.

Das unglaublich gesunde Hackfleisch wird mit einer halben fein zerhackten Sardelle, etwas alter eingeweichter Semmel oder Semmelbrösel, Zwiebel, Chili, Salz und Pfeffer sowie gehackter Petersilie vermischt. In einer Pfanne wird die andere Hälfte der Anchovi in Öl geschmolzen. Dazu eine angedrückte Knoblauchzehe, ein paar Chiliflocken. Dose Tomaten Rein, Schuss Rotwein drüber.

Hack zu ca. 1,5 cm großen Bällchen formen. In die kochende Sauce geben. Etwas Schinken fein würfeln. Auch dazu. Ein paar Zwiebeln (ja Roh!) dazu. Deckel drauf und langsam köcheln lassen. Mit etwas Salz (achtung die Sardellen sind ja schon gesalzen), Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Dazu Nudeln. Reinhaun.

Wer es gerne etwas schärfer mag hier ein Bild mit Blende 8:

Gib deinen Senf dazu


2 Antworten zu “Harry, bereit schon mal die scharfen Hackbällchen vor…”

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  1. barbara sagt:

    obsession meatball.
    ich habe die auch sehr gerne am teller, aber keine lust die nur für 1x abendessen zu frickeln.
    also kaufe ich eine angemessene menge hackfleisch, mindestens ein kilo. ist die masse gewürzt, arbeite ich mich mit einem kleinen eisportionierer durch und lege die bällchen gleich auf einem eingeölten backblech ab. das kommt für ungefähr 15 minuten in den heißen backofen, ab und an wende ich die bällchen.
    ich finde das komfortabler als die braterei in der pfanne, die werden schön gleichmäßig goldbraun. abkühlen lassen und einzeln anfrieren, so kannst du sie einzeln aus dem gefrierbeutel entnehmen. da halte ich die würze natürlich neutraler, ein paar minuten im sugo mitgeschmort kriegen sie die entsprechende würze mit. kennst du die scharfen sachen von ingo holland? cajun, baharat usw.? etwas freche preise, aber die mischungen sind unnachahmlich gut.

  2. Tom sagt:

    Oh ja, das Pastazeug in Kombination mit Hacklfeisch ist einfach mein Ding 😉

    Die Idee mit dem Eisportionierer ist ja auch klasse. Auch wenn ich das ganze Rezept ja schon für ein sehr schnelles halte. Habe die Hackbällchen ja auch nicht angebraten sondern einfach so in die Sauce gegeben. Bei dieser Vorgehensweise dauert die komplette Sauce ca. 25 bis 30 Minuten. Imho eine ganz akzeptable Zeit.

    Die scharfen Sachen von Ingo Holland? Nein, die Gewürze an Sich sind mir aber ein Begriff. Dadurch das ums Eck quasi ein indischer Großhandel und zwei große Asia-Supermärkte sind bin ich da gut ausgestattet 😀 Muss da allerdings auch mal wieder eine Inventur machen (bei dem Gewürzverbrauch von mir ;-)).

    Gruß Tom

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